Entlassung aus Geschlossener Psychiatrie - Wie ??? Dringend !!!

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F

FraGra

Neues Mitglied
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30.09.2007
27711
Hallo,
ich habe eine ganz dringende Frage. Nach einem Suizidversuch habe ich meine Frau ins Krankenhaus gebracht dort sollte sie dann wegen besagtem Grund auf die Geschlossene, aber f r e i w i l l i g auf eigenen Wunsch.
Nun möchte sie nach 5 Tagen nach Hause. Kann sie die Geschlossene auch wieder auf eigenen Wunsch jetzt sofort wieder verlassen ???
Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.
Gruß - FraGra:eek:riginal:
 
Qualifikation
kfm.ang
Fachgebiet
EDV
kleineTigerente

kleineTigerente

Mitglied
Basis-Konto
01.12.2006
21337
Hallo FraGra,

wenn Deine Frau jetzt nicht mehr suicidal ist, wird man sie wahrscheinlich gehen lassen.
Bei starken Zweifeln wird von den Ärzten eine Unterbringung (hier in Hamburg nach § 12 Hamburger PsychKG) eine gerichtliche Unterbringung beantragt.
Aufgrund dessen kann ein Pat. erstmal für 24 Std. gegen seinen Willen festgehalten werden, spätestens dann muss eine persönliche Anhörung des Pat. durch einen Richter (im Beisein eines RA (Verfahrenspfleger) für Deine Frau) erfolgen.
Es ist oft so, dass Pat. nach Suicidversuchen nach kurzer Zeit wieder gehen möchten...wobei die Probleme, die zu dem Suizidversuch führten, ja nicht aus der Welt sein dürften! (?)
Dann sind gute Gespräche (Therapieangebote) seitens der Station
gefragt.
Deine Frau muss aber letzten Endes ganz alleine entscheiden, ob sie bereit ist, an einer Therapie teilzunehmen.
Eine Herzrhythmusstörung lässt jeder in der Klinik behandeln, eine (hier lebensbedrohliche!) psychische Krise ist es meistens nicht wert.....so ist es leider oft....:kopfkratz:

Alles Gute und LG

von der Tigerente

Marlies
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Psychiatrie
MuuuHaaa

MuuuHaaa

Gesperrter Benutzeraccount
07.02.2007
0815
Hi,

es reichten schon leichte Zweifel aus. Wenn sich ein Pat. nicht glaubwürdig von suizidalität distanziert und ein entlassungswunsch äußert, wird in der Regel ein PsychKG erlassen.

Allerdings kommt es vor, das ein Patient sich nach einem Suizidversuch für das Leben entscheidet, und es durch eine kurzschlussreaktion eskaliert ist.

Es ist aus der entfernung aber schwer zu sagen, um was für einen Suizidversuch es sich gehandelt hat und wie es mit der Suizidalität nach etwas Abstand aussieht.

Ein zeigt sowas aber genrell: Es besteht Handlungsbedarf, ob jetzt stationär oder ambulant das ist von hier aus schwer zusagen.

Gruß

Vader (die wegen Krankheit leider nicht zum treffen kommen konnte*heul)
 
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