Einfuhrpläne bei Demenzkranken u. DK-Trägern?

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nachteule44

nachteule44

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19.06.2007
24941
Wir haben ja inzwischen überall das Problem... Zuviel Dokumentation, dafür zuwenig Zeit für den Menschen!
Bei uns im Heim sollen wir für jeden dementen Bewohner ein Einfuhrprotokoll führen u. für jeden DK-Träger ein Ein-u.Ausfuhrprotokoll.
Dazu kommt für jeden anderen Bewohner der 'wahrscheinlich' zu wenig trinkt ebenfalls ein Einfuhrprotokoll. (Was diese Bew. im Zimmer trinken haben wir sowieso nicht immer unter Kontrolle)
Und für alle neu eingezogenen Bewohner ebenfalls für 5 Tage ein Einfuhrprotokoll.
Da ich als Nachtwache nicht nur für einen Wohnbereich zuständig bin geht inzwischen für mich die Dokumentation, die ja nicht nur aus den Einfuhrplänen besteht ins Uferlose :heul: .
Ich würde nun gerne wissen bei welchen dieser Bewohnergruppen es vom MDK wirklich vorgeschrieben ist die Dokumentation darüber zu führen?

Wenn ich z.B. bei dementen Bew. über längere Zeit hinweg erkannt habe das sie ausreichend trinken, das es somit also kein Problem darstellt, warum muss es dann tgl. weiter dokumentiert werden und ich als NW muß von zig Bewohnern die Einfuhr jede Nacht addieren?
Wenn ich über eine gewisse Zeit bei einem DK-Träger die Bilanz kontrolliert habe u. es ist stimmig, warum muß ich über Jahre hinweg Ein-u. Ausfuhr dokumentieren? Wenn der Urin mal auffällig sein sollte kann man ja immer noch kurzfristig ein Protokoll führen.
Mit welchen Argumenten kann ich sonst noch gegen diesen für mich zum größten Teil unnötigen 'Papierwust' ankämpfen? Haben wir nicht schon genug Dokumentation die uns auferlegt wurde?
Ich wäre euch sehr dankbar für Vorschläge, oder wie es bei euch gemacht wird oder für Gesetze u. Richtlinien bei welchen Bewohnergruppen es wirklich vorgeschrieben ist diese Pläne zu führen?
Bis dann, flensburg
 
Qualifikation
Krankenschwester
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P

primrose

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05.10.2007
51065
Die rechtliche Lage kenne ich nicht, aber es ist meines Wissens nach so, dass ein dementer Bewohner seine Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme nicht mehr selbst kontrollieren kann und das deshalb vom Pflegepersonal überwacht werden muss.
 
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Altenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
S

stupanka

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29.11.2006
52070
Hallo,nu ja,demente BW können das tatsächlich nicht immer.
Die Frage ist ja nur,was geschieht als Konsequenz wenn festgestellt wird,dass der BW in der Regel ausreichen trinkt?
Gar nichts,dann ist es doch ok
Trinkt er nicht ausreichend,was passiert dann?Der Versuch über Lieblingsgetränke,Suppen,Speisen die einen hohen Flüssigkeitsanteil haben...
Kommt er dann auch nicht auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr,was dann?
Wenn es machbar ist,kann eine s.c.Infusion gelegt werden.
Ist es nicht machbar weil der BW dies nicht toleriert,sind der PK die Hände gebunden (Dem Arzt auch).
Auf alle Fälle ist es möglich Rücksprache mit dem Arzt zu halten und dies zu dokumentieren.Einige unserer Ärzte schreiben auf das Kommunikationsblatt,dass Trinken und Ernährung zur Zeit ausreichend sind,vor allen Dingen dort,wo es wenig Compliance von Seiten der BW gibt,aber ein guter AZ zu erkennen ist.
Wo auf jeden Fall dokumentiert werden muss ist wenn ein Arzt eine Trink-bzw.Flüssigkeitsmenge vorgibt.
Desweiteren werden bei uns das Ernährungs und Trinkverhalten bei jedem BW 2x im Jahr beobachtet und dokumentiert.
BW die beides selbstbestimmt tun werden nicht erfasst.

Lg stupanka
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
Stationär Altenheim
postoperativ

postoperativ

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01.04.2007
67551
Hallo flensburg1963,

rechtlich kenne ich mich auch nicht aus.

Bei mir im Heim haben auch viele/fast alle Bewohner eine Flüssigkeitsbilanzierung.
Der Spätdienst rechnet die Gesamtmenge aus, beim 1. Rundgang schau ich dann auf die Bilanzierungen. Wenn der Bewohner ausreichen getrunken hat trage ich die nächtliche Trinkmenge nicht ein, bei zu wenig oder bei hohen Temperaturen (Sommer oder Fieber) schon.
Wenn ein Bewohner weit unter der tägl. Trinkmenge liegt gibt der SD mir in der Übergabe bescheid.
Bei Bew mit DK wird die Ein/Ausfuhr immer dokumentiert.

Ich denke das ist ein Organisationsproblem, wenn der SD die Gesamtmenge ausrechnet siehst du auf einen Blick was zu tun ist.

LG, postoperativ
 
Qualifikation
exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
Weiterbildungen
PDL, PA,TQB
K

Ken

Die Einfuhrpläne bei Demenzkranken sind mir ja einleuchtend, aber warum prinzipiell bei DK-Trägern?

LG
der Ken
 
postoperativ

postoperativ

Mitglied
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01.04.2007
67551
Hallo Ken,

zur Zeit vor den Ein/Ausfuhrplänen hatten die DK-Träger meist durchgehend Harnwgsinfekte.......die HA hatten dies dann beanstandet. Darauf folgten die Pläne......Die Infekte gingen zurück.


Was mir in meim im Haus nicht einleuchtet ist:
Wenn ein Bew 500gr. abnimmt (auch wenn der BMI im Normbereich oder über Norm liegt) wird gleich eine Nahrungsbilanzierug angelegt und es gibt "leckere" Zwischenmahlzeiten um 10h, 16h und 21h. Hauptsache der Bewohner behält seine 100KG.....

LG, postoperativ
 
Qualifikation
exam. Altenpflergerin
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ambulante Pflege
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PDL, PA,TQB
K

Ken

Hallo Ken,

zur Zeit vor den Ein/Ausfuhrplänen hatten die DK-Träger meist durchgehend Harnwgsinfekte.......die HA hatten dies dann beanstandet. Darauf folgten die Pläne......Die Infekte gingen zurück.
Ich verstehe schon, daß es hier um eine Steigerung der Diurese geht. Aber ist denn jeder DK-Träger gleich vollkommen pflegeabhängig und nicht in der Lage seine Trinkmenge selbst zu steuern?
Eine Fachkraft wird wohl beurteilen können, ob die Urinmenge und -konzentration passt, im Rahmen der normalen Krankenbeobachtung.
Sture sinnentfremdete Kontrollen weisen doch nur auf ein Kompetenzproblem hin.

Wann fangen wir an, den Stuhlgang zu wiegen? Koprostase-Pat. erlebt man in den Notaufnahmen auch zuhauf aus Pflegeeinrichtungen.

Was mir in meim im Haus nicht einleuchtet ist: Wenn ein Bew 500gr. abnimmt... wird gleich eine Nahrungsbilanzierug angelegt
Dabei hat er vielleicht auch nur seine Koprostase überwunden ;-)
Oh je, der Patient wird zur Routine"sache". Wenigstens "gerecht". Jeder kriegt die gleiche Leistung...
Aber brauche ich dafür dann noch Fachkräfte?

LG
der Ken
 
Sonnensturm

Sonnensturm

Aktives Mitglied
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05.01.2006
63110
Hallo flensburg,

auf Deine Frage:

Ich würde nun gerne wissen bei welchen dieser Bewohnergruppen es vom MDK wirklich vorgeschrieben ist die Dokumentation darüber zu führen?

folgende Antwort von mir: Frage doch den MDK direkt.

Ich habe festgestellt, dass die Leitung des Hauses oft zuviel und unnötige Dokumentationen anordnet.
So nach der Devise:" Lieber zuviel, als zuwenig."

Ich denke mal, da wird einiges wegfallen, wenn die Leitung mit sich reden lässt.:thumbsup2:

Viel Glück
Eveline
 
Qualifikation
Krankenschwester
S

Suseline

Hallo Postoperativ!
Wieso trägst du die nächtliche Trinkmenge nicht ein? Gehört die nicht zur Bilanz? Manche Bewohner haben auch eine maximale Trinkmenge und wie habt ihr da die Kontrolle drüber? Oder ist das bei euch intern so besprochen? Bei uns war im Frühjahr die Heimaufsicht zu "Besuch" und seither müssen wir Trinkmengen akribisch dokumentieren. In deinem Fall könnte ich mir vorstellen, dass ich dann irgendwann mal gefragt werde: sag mal, trinken die Leute bei dir nachts nichts?
LG
Tatzenliebhaberin
 
postoperativ

postoperativ

Mitglied
Basis-Konto
01.04.2007
67551
@ Ken,
bei uns sind alles DK- Träger Pflegefälle - können die Trinkmenge nicht selbständig steuern.

Leider ist im Heim eine Fachkraft unterfordert bzw. wird nicht gefordert - wenn schon der Verbandswechsel vom Sanitätshaus kontrolliert wird.... ist aber ein anderes Thema.

@Tatzenliebhaberin
Wenn in der Nacht ein Bewohner 50 ml trinkt trag ich dies nicht ein. Wenn die nächtl. Trinkmenge (für die Nacht) hoch ist, ab 150 ml dokumentier ich das schon! Oder wenn wir Bewoner haben die eine Maximale Trinkmenge nicht überschreiten dürfen....

Die Heimaufsicht kommt auch öfter, haben dies aber ´noch nicht´ bemängelt. Ist eher eine interne Regelung. Bei 160 Bewohner auf 2 Nachtwachen würden wir den Rest nicht schaffen....

LG, postoperativ
 
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exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
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PDL, PA,TQB
F

ferdi

Aktives Mitglied
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20.03.2007
44379
Hallo flensburg,

Wir haben ja inzwischen überall das Problem... Zuviel Dokumentation, dafür zuwenig Zeit für den Menschen!
Du sprichst mir aus der Seele.

für jeden dementen Bewohner ein Einfuhrprotokoll führen
Eine kleine Geschichte wie man sich, als Gegner überflüssiger Dokumentation, damit ins eigene Fleisch schneidet.
Als ich in die Tagespflege, für Demente, versetzt wurde viel mir auf das die Leute zu wenig trinken.
Sagen konnte ich groß nichts, es waren ja "schlauere" über mir.
Dann hab ich über legt wo kannst du noch ein Glas Trinken mehr anbieten, selbstverständlich wurde ich schief angesehen. Das Trinken steht da und jeder kann sich was nehmen.
Wer sich nichts selber nahm bekam 450 ml zusätzlich. 1 Glas Wasser zum Frühstück, 1 Glas Apfelschorle zur Zwischenmahlzeit, 1 Glas Wasser zum Mittagessen. Kaffee galt mal wieder nicht zur "Flüssigkeit". In meiner Berufszeit habe ich das schon mehrfach miterlebt, Kaffee ja - Kaffee nein.
Kaffee mitgerechenet war der Stand von 8:00 - 16:00 Uhr 650 ml.
Als das "über mir" weg war kam noch der Medienrummel dazu, in den südlichen Ländern, im Vordergrund war Frankreich, die Mehrheit der Leute in den Altenheimen an Austrocknung sterben.

:trink: "Endlich konnte ich abfüllen"
Um meinen Erfolg sichtbar zu machen hab ich Trinkprotokolle angelegt.

Mach mal ne Satz mit x :nono:, das sie schon 3 Gläser getrunken hatten wussten auch schon die Dementen.

Ich kriegte eine Kollegin und Schülerinnen zur Seite. :suche: was du da dokumentiert hast können wir keinem Zeigen.
:kopfkratz: da hilft nur die Gläser zu vergrössern, von 150 ml sind wir langsam auf 300 ml gegangen.
Unsern Erfolg konnten wir an unseren "freiwilligen" Trinkprotokollen ablesen. :super: von 650 ml auf mindestens 1500ml in 8 Stunden.

Klar fühlten wir uns gebauchpinselt wenn die Kollegen in die Tagespflege kamen und feststellten "die Leute sind viel wacher".

Damit auch keiner vergißt einzutragen lagen die Zettel auf dem Tisch.

Dann kam die Heimaufsicht: " Oh, ihr führt Trinkprotokolle?" - "Naja, bei der Hitze sollte man das schon festhalten um ein Austrocknen zu vermeiden".
Lob hoch drei und wir waren am :tanz:

Jetzt der Hammer:
Bisher waren Trinkprotokolle keine Pflicht. Wir haben sie nur zu unserer eigenen Übersicht selber eingeführt.
Kommt heute die Heimaufsicht fragen sie als erstes nach den Trinkprotokollen.

:keule: :mad_2:

Uns hat das gesagt Dokumentation bis zum gewissen Grad OK. Aber es muss endlich auch Grenzen geben.

Wir haben es wirklich nur für uns gemacht. Um zusehen wie wir die Menge steigern, um den Schülerinnen zu zeigen wie genug Flüssigkeit die Leute reger und wacher macht, einfach wie wichtig Flüssigkeit ist.

Mir hat diese Geschichte bewiesen das die Kontrollorgane, in unserem Fall die Heimaufsicht, auch nicht wissen was nun an Dokumentation wichtig und zwingend erforderlich ist.

Bei uns im Heim sollen wir für jeden dementen Bewohner ein Einfuhrprotokoll führen u. für jeden DK-Träger ein Ein-u.Ausfuhrprotokoll.
Wen ihr das für erforderlich haltet ok, aber seht zu das es nur für euch einsehbar ist. Sonst hat die Altenpflege noch ein Protokollblatt mehr. Wieder weniger Zeit.

ferdi
 
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AP,
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nach Bedarf
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
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26.11.2006
50735
Hallo flensburg,
Ich würde nun gerne wissen bei welchen dieser Bewohnergruppen es vom MDK wirklich vorgeschrieben ist die Dokumentation darüber zu führen?
Der MDK schreibt nicht vor, sondern überprüft lediglich die Einhaltung vorhandener Vorgaben.
Konkrete gesetzliche Vorgaben gibt´s meines Wissens nicht.
Folglich kommen ärztliche Anordnungen, Dienstanweisungen oder Festlegungen in der Pflegeplanung in Betracht.
Gibt es die, dann wird der MDK auch prüfen.

Gruß, Altenpflegel
 
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Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
nachteule44

nachteule44

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19.06.2007
24941
Wie ich von euren Reaktionen höre, läuft es doch in jedem Heim sehr unterschiedlich.
@ Eveline, ja ist sicher ne gute Idee den MDK direkt zu fragen. Nur in persönlichen Kontakt werde ich wohl nicht so leicht kommen im Dauernachtdienst. Muß mal sehen wie ich da in telefonischen Kontakt komme...
@postoperativ, es ist auf jeden Fall ne gute Idee das der Spätdienst die Bilanzen schon ausrechnet, das man gleich sehen kann was der Bew. heute schon getrunken hat. Aber da wird natürlich gesagt, sie hätte keine Zeit dazu.
Da kommt für mich die nächste Frage auf:
Liegen bei euch die Ein/Ausfuhrpläne u. Lagerungspläne in den Bew.zimmern oder im Stationszimmer???
Bei uns im Stat.zi., deshalb sehe ich es natürlich nicht auf den 1.Blick wieviel die Bew. getrunken haben, außerdem weiß kaum jemand genau wie er den Bew. zuletzt gelagert hat, wenn die Pflegekraft erst lange danach die Pläne im Dienstzimmer schreibt.
Irgendjemand sagte was von Datenschutz, das die Pläne nicht mehr in den Bewohnerzimmern liegen dürfen.
Weiß darüber jemand Bescheid?
lg, flensburg
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
stat. Pflegeeinrichtung
nachteule44

nachteule44

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Themenstarter/in
19.06.2007
24941
PS. @ferdi
Bei uns werden diese Pläne für viele Bew. ja praktisch nur für die Heimaufsichtkontrollen gemacht, deshalb werden sie natürlich einsehbar gemacht. Daran werde ich nichts ändern können.
Wenn ich nach Monaten der Bilanzierung einschreibe, "Bewohner trinkt ausreichend", da er seine Mindesttrinkmenge immer erreicht hat, dann kommt keinerlei Reaktion, der Plan wird einfach weitergeführt. Und ich muß weiterhin jede Nacht Unsummen addieren...
lg
 
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postoperativ

postoperativ

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01.04.2007
67551
Hallo flensburg1963,
ja bei uns liegen Lagrungs-/Ein-/Ausfuhr- und Ernährunspläne im Zimmer. Diese sind in einer Pappmappe, die beim Bew im offenen Teil des Nachttisches liegt. Also nicht auf den ersten Blick einsehbar.
Wenn diese Pläne im Stationszimmer liegen klappt es bei uns übrigens auch nicht.

Wenn die Heimaufsicht kommt liegen sie auch in den Zimmern.....also haben die`s noch nicht bemerkt oder es ist ok. Kann ich leider nix zu sagen da ich ja nicht dabei bin wenn die kommen.

Wenn der Spätdienst nicht mit sich reden lässt sprech doch mal mit deiner PDL drüber. Bei uns läuft das automatisch, wenn der SD seine letzte Lagerung einträgt schaut er nochmal über die Trinkmenge und addiert....

LG, und ruhige Nächte
postoperativ
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
@ Eveline, ja ist sicher ne gute Idee den MDK direkt zu fragen. Nur in persönlichen Kontakt werde ich wohl nicht so leicht kommen im Dauernachtdienst. Muß mal sehen wie ich da in telefonischen Kontakt komme...
Ich habe da sehr gute Erfahrungen mit mail-Kontakt gemacht.
Da hast Du dann auch gleich alles schriftlich zum Vorlegen bei Deinen Vorgesetzten.

:thumbsup2: Eveline
 
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Krankenschwester
nachteule44

nachteule44

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Themenstarter/in
19.06.2007
24941
Moin, moin,
@ Eveline, super Idee mit der mail, so werde ich es machen!

@postoperativ, so ähnlich kenne ich es auch von anderen Häusern mit den Mappen im Zimmer, hatte auch auch noch nie gehört das Heimaufsicht das beanstandet hätte.
Jetzt geh ich erst mal in Urlaub, aber danach werde ich es bei der PDL vorschlagen das der Spätdienst es addiert, damit ich dann mit einem Blick sehen kann, was der Bew. noch trinken sollte.
Vielen Dank euch allen für eure Beiträge.
lg, flensburg
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
stat. Pflegeeinrichtung
HannaGKP

HannaGKP

Neues Mitglied
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03.04.2006
56237
Hallo,
die Einfuhrpläne haben mit dem MDK weniger zu tun. Es ist nämlich so: ihr kennt doch alle die Situation, wenn ein Bew. aus eurem Heim ins KH kommt, welche Diagnose wird direkt gestellt? Richtig: EXSIKKOSE, d.h. dass die Krankenkasse etwas zahlen muss, was das Heim verbockt hat. Deswegen verfolgen das die Krankenkassen, und bei Unstimmigkeiten, bzw. wenn das Haus keine Nachweise hat, muss das Haus haften.
LG
 
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Gesundheits-u.Krankenpflegerin
Fachgebiet
Seniorenzentrum
nachteule44

nachteule44

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Themenstarter/in
19.06.2007
24941
@Hanna, ja diese Diagnose , jedesmal und immer wieder, die kennen wir. Egal weshalb der Bew. eingeliefert wurde... er war iiimmmmmeeer ausgetrocknet. Das hört sich natürlich auch sehr plausibel an, das das evtl. die Kassen weiterverfolgen um jemanden für die Kosten haftbar zu machen.
lg
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
stat. Pflegeeinrichtung
senacit

senacit

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29.10.2007
26446
Hallo zusammen,
Ich kenne es so:
Einfuhr Ktr: alle Dementen und BW die schlecht trinken
Ein Ausfuhr: DK Träger weil man eine gute Kontrolle hat. wenn ich 2500 ml an einfuhr hab, er mir aber nur 500ml an Ausfuhr gibt...Dann fehlt mir was!
Alle anderen Einfuhrpläne werden wie oben Begründet...zum Nachweis das der Bewohner genug zu trinken bekommen hat!Und auch ich kenne es das der Sd es addiert.
Bei Bettlägerigen BW kenne ich es das die Pläne auf dem Zimmer liegen...sowie auch die Lagerungspläne.
Zum Zweiten hat es den Vorteil das Angehörige immer ungemein beruhigt sind wenn sie sehen das BW genug zu trinken bekommen hat, und rechtzeitig/regelmässig gelagert wurde.
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
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