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Bericht 2015

Bönener Firmenchef soll Angestellte übel beleidigt haben | Bönen

BÖNEN - Mit einem verbalen Tiefschlag soll sich der Geschäftsführer einer Bönener Firma bei einer „abtrünnigen“ Mitarbeiterin revanchiert haben. Jetzt stand der 43-jährige Bönener wegen Beleidigung vor dem Unnaer Amtsgericht. Während er seine Unschuld beteuerte, war die Geschädigte überzeugt, dass der Richtige auf der Anklagebank saß.

Eine Krankmeldung soll den Bönener Ende vergangenen Jahres zunächst in Rage versetzt, die Kündigung der jungen Frau das Fass dann zum Überläufen gebracht haben. Am 17. Dezember soll er sie angerufen und geäußert haben: „Ich hoffe, du erholst dich nie wieder, du dicke, fette Sau. Du sollst verrecken.“ Zudem soll er ihr angekündigt haben, dass sie ihr noch ausstehendes Gehalt nicht erhalten werde. Das müsse sie über einen Anwalt erstreiten.

Tatsächlich suchte sich die 21-Jährige nicht nur juristischen Beistand, sie erstattete auch Anzeige gegen den 43-Jährigen.

Der wusch seine Hände gestern jedoch in Unschuld und beteuerte immer wieder: „Mit mir gab es kein Gespräch. Ich habe sie nicht angerufen.“ Zum einen habe er gar keinen Grund gehabt, so etwas zu tun. Zum anderen habe er kaum Kontakt mit der ehemaligen Angestellten gehabt. Überhaupt seien sie ein großes Unternehmen, hätten zahlreiche Mitarbeiter und darunter befänden sich etliche Personen, die Zugriff auf das Telefon hätten. Und schließlich habe er mit Personalfragen gar nichts zu tun.

Der Staatsanwalt insistierte, wies ihn darauf hin, dass ein weiterer, vergleichbarer Vorwurf gegen ihn in der Welt sei. Der Geschäftsinhaber ließ sich nicht beirren, blieb bei seiner Einlassung. Und selbst die Aussage der jungen Frau, die seine Stimme und Nummer erkannt haben will, konnte ihn nicht schocken. Er habe das nicht getan. „Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.“

In dieser Situation sahen die Juristen weiteren Aufklärungsbedarf. Das Verfahren wurde ausgesetzt und wird demnächst komplett neu aufgerollt. Dann sollen die Verbindungsnachweise des Unternehmens und weitere Zeugen die Wahrheit ans Licht bringen. - sam

Bericht 2016

Bönener Geschäftsmann wegen Beleidigung vor Gericht | Bönen

Bönen - Im Disput mit einer Mitarbeiterin um Dienste an Feiertagen holte der Geschäftsführer eines Bönener Unternehmens offenbar zum verbalen Tiefschlag aus. Am Donnerstag musste sich der 45-Jährige wegen Beleidigung vor dem Amtsgericht Unna verantworten.

Dort beteuerte der einschlägig vorbestrafte Mann seine Unschuld. Erfolglos.

Die beharrliche Weigerung der Angestellten, an Weihnachten oder Silvester zu arbeiten, mündete am 17. Dezember im Büro des Geschäftsführers in einem Gespräch, das eskalierte. Laut Anklage verabschiedete der 45-Jährige die Frau mit Worten, die deutlich unterhalb der Gürtellinie lagen.

Sie zeigte ihn danach wegen Beleidigung an und folgte damit dem Beispiel früherer Kolleginnen. Die hatten den Bönener im vergangenen Jahr auf die Anklagebank gebracht und ihm 1800 Euro Geldstrafe beschert.

Am Donnerstag wollte er jedoch nichts davon wissen. Er erklärte, bereits im Verfahren zuvor quasi ein taktisches Geständnis abgelegt zu haben. Er deutete an, dass es in diesem Fall vielleicht zu einer Trittbrettfahrer-Aktion gekommen sein könnte. Er habe der Frau nur klarmachen wollen, dass es in ihrer Branche ungeschriebenes Gesetz sei, entweder Weihnachten oder Silvester zu arbeiten und dass es ansonsten für den Betrieb eng würde. Beleidigungen habe er nicht geäußert.

Die 36-Jährige behauptete das Gegenteil. Unter anderem habe sie der Mann als asoziales Dreckstück bezeichnet. Danach sei sie psychisch am Ende gewesen, habe einen Hörsturz und Magenprobleme gehabt. Sie sei krankgeschrieben worden und habe Ende März gekündigt.

Sowohl der Angeklagte als auch die ehemalige Angestellte führten einen leitenden Mitarbeiter als Zeugen für das Gespräch an. Der stellte sich auf die Seite des Böneners und blieb auch noch dabei, als er im Gerichtssaal festgenommen wurde und eine halbe Stunde in der Zelle verbrachte.

Allerdings verstrickte er sich nach Überzeugung des Gerichts in Widersprüche und muss nun mit einem Verfahren wegen Falschaussage rechnen. „Ich habe keine Bedenken, dass wir von der Zeugin die Wahrheit gehört haben, ausschließlich von ihr“, erklärte Richter Jörg Hüchtmann. Er bezeichnete das Verhalten des Angeklagten, einen Mitarbeiter so für sich in die Bresche springen zu lassen, als abscheulich.

Gemessen am Einkommen des Böneners und in Anbetracht der Vorbelastung fiel die Geldstrafe diesmal höher aus: 180 Tagessätze à 120 Euro, also 21 600 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
 
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