Eine Operation - fünf Fragen

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schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Schon die sechste Woche warte ich auf einen Termin für eine angesetzte Operation.
Zur Erklärung: Damals war ich aus dem Bett gefallen, als ich mich gerade in meinen Rollstuhl ziehen wollte.
Seitdem häufen sich bei mir Schwindelattacken, die in letzter Zeit besonders schlimm sind.
Mir soll eine Drainage vom Gehirn bis zum Magen gelegt werden, damit das Gehirnwasser abfließen kann.
Meine Fragen sind nun folgende: Ist es möglich (MÖGLICH!!), daß man dabei die Stimme verliert; der Schnitt geht ja notgedrungen am Kehlkopf vorbei?
2. Bei dem großen Eingriff entsteht ja auch eine entsprechende Narbe. Hat jemand von euch schon so etwas hinter sich; und wenn ja, wie kommt er/sie mit dieser Narbe zurecht?
3. Im November habe ich mir einen Narkoseausweis angefordert. Wenn darauf genug Platz gewesen wäre, hätte ich die Probleme mit früheren Narkosen angegeben. Was ist, wenn ich ihn (falls die OP wirklich noch stattfindet) in der Hektik vergesse (wenn zuviel auf einmal zusammenkommt, passiert mir das sehr oft)?
4. Hatte ich das hier schon erwähnt? Schon nach einer kleinen Operation fühlte ich mich wie kurz vor dem Erfrieren (Shivering; ich neige zwar nicht dazu, wenn es aber auftritt, dann meist sehr heftig, und diesmal wird der Eingriff viel größer).
Vor meiner letzten OP Anfang September klärte ich das Problem mit einer sehr sympathischen Narkoseärztin; es wurde auch sehr gut vorgesorgt - zweite Decke, Wärmegerät, das zeitweise auf der höchsten Stufe stand - aber ich fror trotzdem fast die ganze Zeit über (allerdings auch schon lange davor und auch noch eine ganze Zeit danach).
5. Ist es möglich (und wenn ja, wie), das befürchtete Frieren nach der Operation von vornherein ein wenig einzudämmen, damit es gar nicht erst so stark wird?

Frank
 
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B

bikerin

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04.01.2006
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HI schornsteinfeger
ohne dir zu nahe zu treten
aber glaubst du wirklich du bekommst neue antworten wenn du deine fragen in zig foren stellst?
du wirst hier keine andre antworten oder links bekommen als auf onmed usw
MfG und schönes WE
 
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S

schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Hallo, Bikerin!
Zum einen: Es sind nicht "zig" Foren, sondern nur drei.
Zum anderen: Hast Du schon so etwas am eigenen Leibe erlebt?
Wenn ja, erschreckt mich deine Haltung um so mehr; wenn nicht, solltest du dir bewußt sein, daß sich das bei der nächsten Operation grundlegend ändern kann. Ich habe mich deswegen auch mit meiner Schwester und meinen Eltern - man muß wirklich sagen - angelegt. (Alle drei hatten dieses "Vergnügen" noch nie; aber auch hier muß man fragen: wie lange noch?)

Frank
 
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Necki

Necki

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05.01.2007
06188
Hallo, Bikerin!
Zum einen: Es sind nicht "zig" Foren, sondern nur drei.
Zum anderen: Hast Du schon so etwas am eigenen Leibe erlebt?
Wenn ja, erschreckt mich deine Haltung um so mehr; wenn nicht, solltest du dir bewußt sein, daß sich das bei der nächsten Operation grundlegend ändern kann. Ich habe mich deswegen auch mit meiner Schwester und meinen Eltern - man muß wirklich sagen - angelegt. (Alle drei hatten dieses "Vergnügen" noch nie; aber auch hier muß man fragen: wie lange noch?)

Frank
Hallo schornsteinfeger646,
ich kann dir leider nicht bei der beantwortung deiner Fragen helfen aber ich wünsche dir alles erdenklich gute bei deiner bevorstehenden OP,ich hoffe hier hat noch jemand für dich einige antworten parat,das würde mich sehr freuen.
In diesem Sinne KOPF hoch wenn das auch leicht gesagt ist!!!!!!!!!!!!
Ganz liebe Grüße Necki
 
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Alten-Pflegeheim
Necki

Necki

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05.01.2007
06188
HI schornsteinfeger
ohne dir zu nahe zu treten
aber glaubst du wirklich du bekommst neue antworten wenn du deine fragen in zig foren stellst?
du wirst hier keine andre antworten oder links bekommen als auf onmed usw
MfG und schönes WE
Hallo bikerin,
ich will dir jetzt nicht zu nahe treten aber ich finde deine fragen an ihn total anmasend.Es ist doch egal in wievielen Foren er antworten auf seine Frage sucht oder???Ich möchte nicht in seiner Haut stecken,wenn man keinen Rat mehr weiß und man nicht mehr weiß wie es nach der OP sein mag,ich wünsche ihm das er noch antworten erhält und außerdem TOI toi toi für seine OP.
Gruß
Necki
 
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Alten-Pflegeheim
Imker

Imker

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22.11.2006
66693
www.Mettlach.de
Aaaalso,

die OP nennt sich "Ventriculo-peritonealer Shunt"
Ich habe zwar selbst keinen, aber schon sehr viele Patienten betreut, die einen hatten.


Mir soll eine Drainage vom Gehirn bis zum Magen gelegt werden, damit das Gehirnwasser abfließen kann.
Nein
sondern vom Ventrikel (Gehirn) ins Peritoneum (Bauchfell)

2. Bei dem großen Eingriff entsteht ja auch eine entsprechende Narbe. Hat jemand von euch schon so etwas hinter sich; und wenn ja, wie kommt er/sie mit dieser Narbe zurecht?
Stimmt nicht
Es erfolgt ein Schnitt im Kopfbereich (so 5 cm), einer am Hals und ein letzter im Bauchbereich, mehr nicht.
Der Katheter wird nämlich mittels Sonden subkutan (unter der Haut) durchgeschoben.

Meine Fragen sind nun folgende: Ist es möglich (MÖGLICH!!), daß man dabei die Stimme verliert; der Schnitt geht ja notgedrungen am Kehlkopf vorbei?
Tut er nicht.
Der Katheter geht seitwärts am Halsbereich entlang.
Allerdings kann durch die Intubation eine kurzzeitige Heiserkeit auftreten.

4. Hatte ich das hier schon erwähnt? Schon nach einer kleinen Operation fühlte ich mich wie kurz vor dem Erfrieren (Shivering; ich neige zwar nicht dazu, wenn es aber auftritt, dann meist sehr heftig, und diesmal wird der Eingriff viel größer).
Kann man
Z.B. durch Medikamente
Das Shivering kommt vom Auskühlen sowie vom verwendeten Narkosemedikament.
Ein guter Aufwachraum kann da was gegen tun.
 
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Necki

Necki

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05.01.2007
06188
Hallo schornsteinfeger,

mich würde schon brennend interresieren wie es dir geht????????????
Liebe Grüße

Necki
 
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Alten-Pflegeheim
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christa0704

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13.01.2007
8591
hallo schornsteinsteinfeger!
hast schon einmal daran gedacht diese fragen deinen ärzten zu stellen?
die empfehlen dir die op, beraten dich, begleiten dich,oder? ---wir pflegen dich,in welcher situation auch immer!alles gute! christl
 
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neuro-intensiv
P

prwitz

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19.01.2007
24220
Hallo Schornsteinfeger464

Ich kann dem von imker nur zustimmen , bei uns werden solche op`s sehr häufig gemacht

prwitz
 
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Neurochirurgie/ Intensiv
S

schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Imker: Vielen Dank dafür, daß Du mir zwei der drei Sorgen nehmen konntest (Stimmverlust bzw. Größe der Narbe).
Eins ist allerdings noch dazugekommen bzw. ist mir das erst vor kurzem aufgefallen:
WO WACHE ICH NACH DER NARKOSE AUF???????? Ich möchte nie wieder in so einem Zustand (woher auch immer; ob Schüttelfrost, Schmerzen, Erbrechen oder sonstwas) allein im Zimmer sein!!!!!!!!
Necki: Auch an Dich vielen Dank fürs Mut machen und fürs Runterputzen von Bikerin. Wahrscheinlich ist das ab und zu nötig.
Christa: "hast schon einmal daran gedacht ..." Nein, noch nicht; aber das hole ich morgen nach.
(Shivering bedingt durch das Narkosemedi?? Wahrscheinlich meint Imker die ART der Narkose.

Frank
 
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S

schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Operation steht kurz bevor!!!

Am Dienstag früh geht es los!!! Hoffentlich gibt es vor der OP ein Vorgespräch, in dem ich meine Sorgen erwähnen kann.
Ich bin sehr zuversichtlich, bis auf das eine: Werde ich danach wieder allein gelassen wie 2003?
Hatte ich das hier schon erwähnt? Schon nach einer Operation 1997 habe ich mächtig geschüttelt, aber da war ich NICHT allein im Zimmer:
Meine ersten Worte waren danach: "Mir ist so kalt", und ein Mitpatient klingelte. Die Schwester, die danach hereinkam, bat ich um eine zweite Decke, und das Zittern ließ bald wieder nach.
(Passiert es oft, daß es vor einer Operation KEIN Vorgespräch gibt??)

Frank
 
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M

Maverick

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17.10.2006
25746
Hallo Schorsteinfeger!!!

Erst mal möchte ich Dir alles erdenklich Gute für Deine bevorstehende OP wünschen!!! Ich hoffe, das alles zu Deiner Zufriedenheit funktionieren wird!

Auf die Frage, ob Du wieder allein gelassen wirst, kann ich Dir natürlich keine abschließende Antwort geben! Aber aus eigener Erfahrung kenn ich es nur so, das man nach einer OP im so genannten Aufwachraum wieder zu sich kommt, wo man unter der Aufsicht von hochqualifiziertem Intensiv - und Anästhesiepflegepersonal und Ärzten steht, die sofort auf jedes Problem angemessen und professionell reagieren können - sei es eine zweite Decke oder entsprechende Medikation oder was auch immer gerade notwendig ist!!!
Und auch auf der Station später war es bei mir immer so, das regelmäßige Kontrollen durchgeführt wurden und ich auch immer eine Patientenklingel zur Hand hatte um mich bemerkbar zu machen, falls dies notwendig war!! So habe ich es in der Ausbildung gelernt, und so habe ich bis jetzt auch immer wieder erfahren!!

Das was Du in Deinen Berichten anklingen lässt, nämlich das Du alleine gelassen wurdest, klingt für mich schon fast nach grober Fahrlässigkeit!!

Zu Deiner zweiten Frage, ob es oft passieren würde, das OP`s ohne vorheriges Gespräch stattfinden: NEIN!!! Ich kenne keinen Chirurgen und keinen Anästhesisten, der das Risiko einer Klage auf sich nimmt, in dem er operiert, bzw. die Narkose einleitet, ohne ein Patientengespräch und damit die schriftliche Einwilligung des Patienten vorliegen hat.
Sollte Dir das schon einmal passiert sein in einem Krankenhaus, würde ich mir rechtliche Schritte überlegen und auf jeden Fall das Krankenhaus wechseln!!!
Jeder Patient muß vor dem Eingriff genügend Bedenkzeit bekommen, und vor allen Dingen Zeit bekommen, mit den Ärzten seine Sorgen und Probleme zu besprechen!! Auch wenn die Ärzte im Krankenhaus oft im Stress sind - soviel Zeit muß sein!! Es ist ausserdem Dein Recht darauf zu bestehen! Das heißt, wenn Dich die Schwestern in den OP schieben wollen, ohne das Du ein Aufklärungsgespräch hattest, kannst/mußt? Du die OP verweigern!!!!

In diesem Sinne wünsche ich Dir nochmals alles Gute und bin gespannt wieder von Dir zu lesen...

LG Maverick

P.S.: @bikerin (auch wenn´s schon länger her ist...): Es ist doch völlig Wurscht, in wievielen Foren man nach Rat sucht!! Vielleicht findet sich gerade hier, oder gerade woanders, die Person, die helfen kann!! Denk mal drüber nach!!
 
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Krankenpfleger für Nephrologie und Dialyse (DKG)
Fachgebiet
Private Dialysestation
Monsti

Monsti

Mitglied
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02.07.2005
6393
almgarten.info
Hallo Frank,

alles Gute für die bevorstehende OP!!!

Liebe Grüße von
Angie

@bikerin: Hast Du schon mal was von einer zweiten oder dritten Meinung gehört? Gerade bei nicht alltäglichen Eingriffen bzw. Problemen halte ich es für völlig in Ordnung, wenn man sich allumfassend informiert. Naja, und über den von Dir gewählten Ton könntest Du auch mal nachdenken.
 
Qualifikation
Lebenskünstlerin
Fachgebiet
Pflege mich überwiegend selbst (Psoriasispolyarthritis, Kurzdarmsyndrom, endständiges Ileostoma, Rektumamputation 2007, schwerer Verwachsungsbauch)
Weiterbildungen
Studium: Geographie und kath. Theologie (Lehramtsstudium für das Amt des Studienrats) - Abgeschlossenes Erstes Staatsexamen
S

schornsteinfeger646

Mitglied
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Themenstarter/in
30.09.2005
01968
Hallo, ihr beiden!
Vielen Dank für eure lieben Zuschriften, die ich leider erst kürzlich (rein zufällig!) gefunden habe.
@Maverick: 1. "sei es eine zweite Decke..." Das könnte sogar eine Stationshilfe - und sogar ein Kind etwa ab fünf Jahren: Vor etwa 1 1/4 Jahren besuchte mich meine Schwester (43), die mir die Computerei beibringt; sie macht das ja auch beruflich.
Wir hatten uns viel vorgenommen, aber leider wurde es ein Krankenbesuch: Zuerst war mir schlecht und dann kalt. Während dieser Zeit hüllte sie mich in 4(!) Decken, und daß ich etwa eine Viertelstunde brauchte, um mich leidlich zu erwärmen, kann man ihr NICHTS WENIGER als anlasten!
2. 1997 (und auch nach meiner letzten OP Anfang September) war das Schütteln nicht ganz so schlimm; dank der Gegenmaßnahmen; aber ´03 war es einer der heißesten Tage des Jahres, und trotzdem zitterte ich vor Kälte am ganzen Körper, soweit das bei meiner Behinderung eben möglich ist.
Übrigens kann ich mich bei über 10 Operationen nur an drei Vorgespräche erinnern!!
3. "und ich auch immer eine Patientenklingel zur Hand hatte..." Die hatte ich zwar auch, aber als ich nach der OP 2003 wach genug gewesen wäre, mußte ich feststellen, daß die Klingel zu weit weg war (hatte ich das schon erwähnt?).
Auch mit Klagen ist da nix: Kurz danach wechselte ich wegen einer ganz anderen Sache den Arzt.
Seinen Vorgänger - der immerhin mit meinem LEBEN gespielt hat, wollte ich später anzeigen; aber das wäre beinahe übel in die Hose gegangen (die deutsche Justiz: "Täterschutz hui, Opferschutz pfui)!!
4. "kannst/mußt? Du die OP verweigern!!!!" Bloß nicht!!! Ich will nicht nochmal 4 Monate warten - oder noch viel länger!! Übrigens weiß ichjetzt nicht einmal, in welchem KH die Katheterlegung stattfand!!!
@Monsti: Auch an Dich vielen Dank für die guten Wünsche. "Bikerin" sollte sich mal die Sache umgekehrt vorstellen!!

Frank
 
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Frührentner
Fachgebiet
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M

Maverick

Mitglied
Basis-Konto
17.10.2006
25746
Hallo nochmal Schornsteinfeger!!

Ich habe noch ein paar Anmerkungen zu Deinem letzten Beitrag, weil ich einiges nicht verstehe und nachvollziehen kann:

@Maverick: 1. "sei es eine zweite Decke..." Das könnte sogar eine Stationshilfe- und sogar ein Kind etwa ab fünf Jahren...
Stimmt!! Aber neben der zweiten, dritten oder vierten Decke gibt es im Aufwachraum noch Aufgaben, für die eine gewwisse Profession notwendig ist (Medi-Gabe, Notfallmanagment etc....)!!

Übrigens kann ich mich bei über 10 Operationen nur an drei Vorgespräche erinnern!!
Das ist seltsam... Ich kann mich, bei ebenfalls weit mehr als 10 OP´s an keine einzige erinnern, vor der ich KEIN Vorgespräch hatte!! Zumindest müsste ja irgendwann einmal ein Arzt die Diagnose zur OP gestellt haben! (Wobei das als Vorgespräch bei weitem nicht ausreicht!!)

3. "und ich auch immer eine Patientenklingel zur Hand hatte..." Die hatte ich zwar auch, aber als ich nach der OP 2003 wach genug gewesen wäre, mußte ich feststellen, daß die Klingel zu weit weg war.
Das würde ich persönlich als Pflegefehler ansehen....

Seinen Vorgänger - der immerhin mit meinem LEBEN gespielt hat, wollte ich später anzeigen; aber das wäre beinahe übel in die Hose gegangen
Was meinst Du denn mit "beinahe übel in die Hose gegangen"??
Hast Du Dich da bei einem guten, auf solche Fälle spezialisierten Anwalt beraten lassen??

(die deutsche Justiz: "Täterschutz hui, Opferschutz pfui)!!
Da muss ich Dir leider Recht geben.... Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland leider noch lange nicht dasselbe!!

4. "kannst/mußt? Du die OP verweigern!!!!" Bloß nicht!!! Ich will nicht nochmal 4 Monate warten - oder noch viel länger!!
Das kann ich verstehen - es gibt kaum etwas schlimmeres, als auf eine OP lange warten zu müssen!! Aber ich könnte mich, glaub ich, nicht freiwillig in die Hände eines Menschen begeben, der mir vorher nicht eindeutig erklärt hat, was er mit mir vorhat, mich ausführlich über die Risiken und Nebenwirkungen informiert hat!! Das wäre mir persönlich zu heikel!! Mal ganz davon abgesehen, das ich mit diesem Verhalten den Arzt bei einer Straftat unterstützen würde, die auch noch an mir begangen wird....

Übrigens weiß ichjetzt nicht einmal, in welchem KH die Katheterlegung stattfand!!!
Hast Du nicht einen Entlassungsbrief des Krankenhauses mit bekommen?? Was ist mit Deinem Hausarzt bzw. mit Deinem Dich sonst behandelden Arzt?? Die müßten diese Info irgendwo haben...

Ich wünsche Dir auf jeden Fall nochmals, dass am Dienstag alles gut wird für Dich, und dass Du optimal betreut werden wirst!!
Bitte melde Dich, wenn Du alles überstanden hast!!

Alles Gute wünscht Dir

Maverick
 
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Krankenpfleger für Nephrologie und Dialyse (DKG)
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Private Dialysestation
S

schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Hallo, Maverick!
"Aber neben der zweiten, dritten oder vierten Decke ..."
Auch meine Nichte (damals 9) hat mich einmal dick eingemummelt: Damals ging es mir noch viel schlechter; und wieder hatte ich einen erbärmlichen Schüttelfrost.
Thema "Medikamente": Hatte ich das hier schon erwähnt: Kurz vor meiner letzten Operation sagte eine Schwester zu mir: "Sie bekommen jetzt ein Medikament zum Aufwärmen." Ist es das, was Du meinst?
"Das ist seltsam... Ich kann mich, bei ebenfalls weit mehr als 10 OP´s..."
An das Vorgespräch von ´97 kann ich mich nur ganz dunkel erinnern; um so besser an die beiden anderen. ´82 mußte ich nur meine mündliche Einwilligung geben - oder eben nicht; aber dann wäre ich wohl bald danach gestorben, da mein ganzer Körper vergiftet gewesen wäre.
"Das würde ich persönlich als Pflegefehler ansehen"
Für mich ist es ein PflegeMANGEL: Klingel nicht erreichbar - das ist zwar ein Fehler, aber nicht durch die OP bedingt, sondern man kommt mit den FOLGEN schlechter klar.
"Was meinst Du denn mit "beinahe übel in die Hose gegangen"??"
Wenn ich die Sache durchgezogen hätte, wäre die Summe in die Tausende, vielleicht in die Zehntausende gegangen; und dank der Bemühungen meiner Schwester - die beizeiten das "Ruder herumriß" - bin ich mit einem viel kleineren Beitrag davongekommen, allerdings OHNE Erfolg (wahrscheinlich hätte dieser Kerl den Spieß umgedreht!!!
(Was er mir angetan hat, IST UND BLEIBT versuchter und beinahe auch vollendeter Totschlag! Einen Tag später wäre ich nach den Aussagen der Krankenhausärztin tot gewesen!!)
"Recht haben und Recht bekommen..." Ja, und vor allem für Menschen wie mich; und das NICHT nur in Deutschland.
"Das kann ich verstehen - es gibt kaum etwas schlimmeres,..."
Die Ärztin, die im September mit mir das Vorgespräch führte, eroberte mein Vertrauen fast aus dem Stand; und das will bei mir auch heute noch etwas heißen!!
Entlassungsbriefe kenne ich nur vom Hörensagen, und auch nur vom Arbeitsamt (vor der Wende im Westen Deutschlands; dort hießen sie "Blaue Briefe").

Frank

(der jetzt schon ganz schön hibbelig ist)
 
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Maverick

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17.10.2006
25746
Hi Frank!!

Zum Thema Medikamente im Aufwachraum meine ich vor allem Schmerzmittel, Notfallmedis und was es da sonst noch so alles gibt!!

So, lass Dich morgen nicht unterbuttern!! Bestehe auf Deine Rechte!! Das ist für Dich wichtig!!

Nochmals alles alles Gute für Dich und ich wünsche Dir das Du von allen Beteiligten optimal und menschlich behandelt und versorgt wirst!!
Gute Besserung im Voraus!!

LG Maverick
 
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Krankenpfleger für Nephrologie und Dialyse (DKG)
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Private Dialysestation
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schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Hallo, Maverick!
"Bestehe auf Deine Rechte!!" Ich bin zwar am 27. dank guter Werte eingewiesen worden, aber am 30. waren sie angeblich wieder schlecht:spinner: , und ich wurde nicht verlegt, sondern entlassen!!:angry: .
Mit Rechten ist da nichts: Ich hatte mir einige Therapien vorgenommen, die im Heim angeblich nicht zu machen sind - aber die Ärzte waren nicht zu überzeugen!!! Ich wehrte mich mit Händen und Füßen gegen meine vorzeitige Entlassung; aber es war NICHTS zu machen!!
Einmal drohte ich meinem HA gegenüber mit Selbstmord, ich kam auch gleich rein, aber ebenfalls nach drei Tagen wieder raus.
Ich habe zwar gelesen, daß auch ambulante Operationen möglich seien, aber meine Hoffnung, bald operiert zu werden, schwindet immer mehr.
Zur Zeit geht es zwar mit dem Schwindel, aber das kann sich jeden Tag grundlegend ändern.
Im Grunde haben Menschen wie ich 99 Pflichten und ein Recht - auf das ich gut und gerne auch noch verzichten kann:mad_2: .

Frank
 
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M

Maverick

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17.10.2006
25746
Oh Mann!!

Na, bei Dir scheint ja auch wirklich alles schief zu laufen!! Tut mir leid, dass es wieder nicht geklappt hat mit der OP!!

Mich würde mal interessieren, um welche Werte es sich da gehandelt hat!! Es erstaunt mich, dass es Werte gibt, die so schlecht sein können, das sie ein OP verhindern aber gleichzeitig so gut, dass der Patient nach Hause darf....:spinner:
Das klingt für mich irgendwie unlogisch...

Ich denke immer noch, Du solltest Dir einen anderen Arzt und vor allem ein anderes Krankenhaus suchen!! Irgendwie passt das alles nicht so ganz zwischen Dir, dem Krankenhaus und Deinem Arzt (nur mein Eindruck...)!!

Weiterhin alles Gute und hoffentlich wird´s bald was mit der OP.... Ich weiß, wie Scheiße das Warten ist!!!!

LG Maverick
 
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Krankenpfleger für Nephrologie und Dialyse (DKG)
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schornsteinfeger646

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30.09.2005
01968
Es waren zum einen meine Blutwerte und zum anderen mein Urin (angeblich zu viele Blutzellen drinnen:nono: ). Fragt sich, was die da zu suchen haben; und vor allem, wie sie reinkommen...
Es ist doch klar: jeder will mich nur hinhalten, da ich sowieso nicht wirklich etwas ausrichten kann:angry: .
Ich habe zwar freie Arztwahl wie ein "normaler" Mensch, aber mit "gewöhnlichen" Patienten macht doch im Grunde jeder, was er will; und mit Behinderten sowieso!!!

Frank
 
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Frührentner
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