Intensiv EDV gestützte Pflegeplanung und Weaningprotokolle

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R

Ramona die zweite

Neues Mitglied
Basis-Konto
18.01.2005
24340
Hallo ich bin hocherfreut dieses Forum gefunden zu haben.
Ich hab mich schon wild durch die Beiträge gelesen und jetzt bau ich auf euch.Nachden sich endlich die insuffiziente PQS Gruppe aufgelöst hat und wir nur EFQM gesteuert sind, nehmen wir die Pflegeq ualität selbst in die Hand.
Wir sind gerade dabei eine EDV gestützte Pflegeplanung zu erstellen, kennt sich damit jemand aus oder kennt ihr preiswerte benutzerfreundliche Software.
Und wer arbeitet mit Weaning Protokollen. Ich hab mich dummerweise bereiterklärt, die mit unserem Doc auszuarbeiten
.:bitte:helft mir !!!! Grüsse Ramona
 
Qualifikation
krankenschwester
Fachgebiet
Intensiv
W

W.Heß

Hallo Ramona !



Das ganze ist nicht so einfach wie Du sicherlich schon festgestellt hast. Stellt Euch zunächst folgende Fragen:

Was soll das Ganze bringen ?
Wie soll das in der Praxis funktionieren ?
Haben wir genug Geld in der Kasse (Hardware, Server, Frontends usw.)?
Und vor allem was ist mit den anderen Berufsgruppen ?

Grundsätzlich ist Pflegeplanung ein Teil der klinischen Dokumentation und damit der Patientenakte. Wie soll denn da die Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen aussehen, Pflege wird elektronisch dokumentiert, die Medizin auf Papier ? Und wie fügen wir das Ganze zusammen ?

Aber hinterfragen wir doch zunächst das Grunddilemma aller digitalen Pflegedokumentation im Krankenhaus: pflegerische Daten entstehen zum größten Teil direkt am Krankenbett. Ein PC steht in der Regel nur im Stationszimmer. Wie also löse ich die „letzte Meile“ den Weg der Daten zum Krankenbett ? Natürlich gibt es hier technische Lösungen aber die sind teuer und nach über 10 Jahren Erfahrung mit der Einführung von Krankenhausinformationssystemen kann ich nur sagen, genau an diesem Punkt scheitern fast alle Systemeinführungen.

In Praxis bedeutet dies, ausdrucken der Pflegeplanung, händische Dokumentation am Krankenbett und im Stationszimmer folgt das Einreihen in die Warteschlange der vor dem einzigen PC der Station wartenden dokumentationswilligen Kollegen. . . .

Zu dem hier an einem etwas überspitzt dargestellten Beispiel gibt es noch eine große Zahl weiterer Probleme deren Erörterung den Rahmen des Forums sprengen würde.

Als Grundsatz halte ich persönlich eine losgelöste elektronische Pflegedokumentation (also eine Insellösung) für sehr problematisch und mit Blick auf die notwendigen Leistungsnachweise der Klinik für einen Irrweg. Pflege muß sich auch hier im Kontext sehen.

Für weitere Frage stehe ich gerne zur Verfügung.


mfg
whe
 
Pflegeboard.de

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Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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