Duzen von Bewohnern

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Suseline

Hallo Kollegen,
wir haben dieser Tage mal wieder eine heisse Diskussion geführt. Es ging um die Gewohnheit vieler Kollegen, die Bewohner zu duzen. Sie argumentieren damit, dass sie einen besseren Zugang zu den Bewohnern haben und die Atmosphäre wäre einfach entspannter und außerdem würden die alten Leute das so mögen.
Meine Meinung dazu ist, dass ich niemals einen Bewohner duzen könnte. Ich lasse mich bestenfalls zum Vornamen überreden, aber das Sie behalte ich bei. Für mich ist das eine Frage des Respekts. Natürlich sagen die alten Menschen manchmal: Sach doch Elfriede zu mir o. ä., aber ich hatte auch schon Aufforderungen älterer Herrschaften bekommen, zu ihnen unter die Decke zu schlüpfen und habe es nicht gemacht oder wenn ein Senior aus einer Depression heraus um den Tod bittet, lege ich ihm auch nicht das Kissen aufs Gesicht.
Ich finde, damit wird eine Nähe geschaffen, die ich nicht ertragen könnte. Die Bewohner sind Kunden. Kunden die mir teilweise sehr ans Herz wachsen, aber deswegen trotzdem nur Kunden.
Ich finde es besonders bei dementen Bewohnern eine Bevormundung sie zu duzen, weil jemand der noch nicht mal mehr richtig sprechen kann, ganz sicher keine Erlaubnis dazu geben kann, grundsätzlich geduzt zu werden.
Ich suche hier keine Bestätigung meiner Auffassung, es interessiert mich aber, wie ihr als Kollegen in euren Häusern damit umgeht.
Bin mal gespannt.
Gruss
Reni
 
Borgi

Borgi

Aktives Mitglied
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15.09.2006
86647
Hallo:eek:riginal:

Ich denke da ähnlic, das eine gesunde Mischun aus Nähe und Distanz erfolgen sollte! "Sie"+Vorname finde ich da völlig o.k.
Grundsätzlich duzen finden evtl. einige BW vertraulich aber es kann auch welche geben, denen das zu nah geht. Die Gefahr, das zur Gewohnheit werden zu lassen ist zu groß un viele könnten sich missachtet fühlen.
In meiner Ausbildung lernte ich eine extreme Kollegin kennen, die jeden älteren Pat. mit "DU" und "Oma/Opa" angeredet hat...lieb gemeint aber hirnlos- so habe ich es in jungen Jahren gesehen und nie so praktiziert!

Meiner Meinung nach ist das SIE+VORNAME ein guter Kompromiss, falls man vertrauensvoll das "DU" angeboten bekommt...dann geht der Respekt nicht verloren.....es sei denn der/die BW haben keine anderen Bezugspersonen mehr und sehen das Pers, wirklich als Familienersatz- dann würde ich eine Individualentscheidung nicht ausschliessen (wenn gesichert wäre, dass es so bleibt!)

Gute Nacht:eek:riginal:
Petra
 
Qualifikation
Krankenschwester/Pain Nurse
Fachgebiet
Neurologie
T

traveler

Aktives Mitglied
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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo,

für mich ist das mangelnder Respekt und Distanzlosigkeit. Ich möchte gerne selbst entscheiden mit wem ich mich duze. Selbstverständlich für uns alle oder? Warum sollte dies in 20-40Jahren anderst sein?

Die älteren Herrschaften sind, auch mit zunehmendem Alter, gewohnt mit Herr/Frau Meier angesprochen zu werden.

Was sollte sich da in der Pflege verbessern, kann ich nicht nachvollziehen? An alle die dies behaupten, gibt es dazu Untersuchungen oder Facharbeiten, die dies belegen können?

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
rosi.b

rosi.b

Mitglied
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06.03.2005
96114
Bei uns gibt es leider auch Kolleginnen die jeden Bewohner duzen und mit Kosenamen versehen....
Erlaubt ist das duzen aber nur in Ausnahmefällen, wie bei einer Bewohnerin die immer ärgerlich wird wenn man sie mit Nachnamen anspricht (dement) und dann immer energisch sagt: "Ich bin die Marga"
Da ist es mit der Heimleitung und den Angehörigen abgesprochen
 
Qualifikation
Kinderpflegerin/Altenpflegerin
Fachgebiet
Seniorenwohnheim
J

JoAn 98

Mitglied
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15.10.2007
Braunschweig
Gut, dass das scheinbar immer und überall ein Thema ist. Bei uns wurde das Duzen strikt untersagt. Bei einigen Dementen führt es dadurch leider zu großen Irritationen. Anfang des Jahres mußten alle MA zu einer Dementenfortbildung von 40 Std. Dort wurde gesagt, der Bewohner muß dort abgeholt werden, wo er sich gerade befindet. Wenn Frau XY mich mit "Mama" anredet, ist sie natürlich irritiert, dass Mama sie sietzt.
Es gibt ja mitunter auch Bewohner die in einem Verein waren und da war auch das Duzen früher schon gang und gebe.
Wir haben auch Bewohner, die möchten geduzt werden, weil sie sagen, sie sind doch bei uns zu Hause und würden sich dann einfach besser fühlen.
Nun, die Leitung will nicht, dass geduzt wird, also lässt man es sein! Da ist es dann auch völlig egal, wo sich der demente Bewohner befindet oder was er selbst möchte. Hauptsache, der äußere Schein wird gewahrt.
Natürlich darf nicht generell jeder Bewohner geduzt werden. Ich bestimme ja auch selbst mit wem ich mich duze.
Grundsätzlich hat aber Respekt etwas mit einer Grundeinstellung zu tun! Ich persönlich respektiere jeden Menschen, egal ob du oder sie, groß oder klein, schwarz oder weiß ...
 
Qualifikation
ex. Altenpflegerin, WBL
Fachgebiet
Alten- u. Pflegeheim
R

Rosi S.

Unterstützer/in
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14.12.2005
München
Ich sehe auch die Gefahr, dass es dann zu einer Gewohnheit wird. Das sehe ich leider an Praktikanten und Schülern, die sich das von uns abschauen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. Wir sind hier in einem Wohnberreich, hatten auch schon jüngere Pflegebedürftige, die sich einfach wohler fühlen und ausdrücklich das "Du" wollen. Genauso Demente" die man abholt", oder bei uns im ländlichen Berreich ist es bei den Älteren einfach auch oft üblich, sonst fühlen sie sich wie im Krankenhaus!
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
S

Steffi

Mitglied
Basis-Konto
23.08.2000
25361
Das Siezen ist bei uns nicht untersagt, dennoch tu ich es bei fast allen Bewohnern. Eine Bewohnern wird von mir geduzt,weil sie die Schwiegermutter meiner Tante ist - also Familie. Es kommt schon mal vor, daß ich demente Bewohner duze, einfach, weil man dann leichter Zugang zu ihnen findet. Man muß es dann von der Situation abhängig machen, wie JoAn 98 es schon schrieb.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Alten - und Pflegeheim
S

Suseline

Themenstarter/in
Hallo JoAn!
Wenn man aus Anamnese und Biographie ersehen kann, dass ein Bewohner in Vereinen war und eine Duzgesellschaft gewöhnt war, sehe ich kein großes Problem. Dann halte ich es auch für einen Unfug, wenn die Heimleitung das per Anweisung regeln will.
Was mich persönlich nur sauer macht, dass einfach so, ohne nachfragen geduzt wird. Gerade Demente die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, sind mit Sicherheit in den meisten Fällen nicht gefragt worden, ob sie geduzt werden möchten oder es hat sich einer die Mühe gemacht in die Biographie zu schauen.
Es geht mir um die "normalen" alten Leute und es ärgert mich die Gedankenlosigkeit mancher Kollegen. Und wenn ich dann höre, es ist hier ja wie in einer großen Familie und da duzt man sich ja auch!
Ich hab aufgrund der Diskussion mal nachgefragt, und würdest du die liebe, süße und knuddelige Elfriede nach Hause mitnehmen? Da war dann erst mal Stille.
Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass wir als Professionelle eine Distanz wahren müssen.
Und wir sind Vorbilder für die Schüler und zukünftige Pflegefachkräfte, das dürfen wir auch nicht vergessen.
Danke für die Beiträge!
R.
 
M

Mondstein

Neues Mitglied
Basis-Konto
Ich bin auch grundsätzlich gegen das Duzen, bis auf eine Ausnahme,
wenn nähmlich ei an Demenz erkrankter Bewohner in seiner demenz so weit fortgeschritten ist, dass er auf seinen Nachnamen nicht mehr reagiert, der sich bei Frauen ja oft durch heirat geändert hat.
Möglicherweise erkennt er aber seinen Vornamen oder auch Spitz- bzw. Kosenamen, da ist gute Biographiearbeit gefragt.
Selbstverständlich sollte die Anrede dann einheitlich von allen nach Absprache bzw. Fallbesprechung verwendet werden.
 
Qualifikation
Altentherapeutin
Fachgebiet
Gerontotherapie
Weiterbildungen
-AG Demenz der Wandsbeker Pflegekonferenz,
-AG Altenhilfe Walddörfer
M

mk.hannover

Neues Mitglied
Basis-Konto
05.04.2007
30167
*lol* Mein absolutes Lieblingsthema

Hallo!

Also: Das Duzen von Bewohnern ist echt ein zweischneidiges Schwert.

1.) Bewohner ist fit, bietet das "DU" an - in die Pflegeplanung einbringen und ok! Gefahr: Andere Bewohner können sich zurück gesetzt fühlen oder aber sind dadurch in Zugzwang und bieten ebenfalls das Du an, obwohl sie es nicht wirklich möchten..........

2.) Demente Bewohner - validierend " Dort abholen wo sie stehen", da gehört das "DU" eventl. zur Kommunikationshilfe - sollte aber kein Dauerzustand sein, weil wir arbeiten trotzdem mit erwachsenen Menschen...........

Ich persönlich finde das "DU" ja nicht wirklich "SCHLIMM" *g* - wir bauen in der Zusammenarbeit mit dem Bewohner und den täglichen Eingriff in die private Sphäre eine besondere Beziehung auf - wo irgendwann einmal das DU angeboten wird oder aber ein Mittel der persönlichen Beziehung wird - ABER das entscheidet der Bewohner, nicht der Mitarbeiter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch bei Dementen - nämlich "Wo und in Welcher Zeit sie sich befinden!!!!

Gruß aus Hannover
 
Qualifikation
stell. Pflegedienstleitung
Fachgebiet
stationäre Einrichtung
T

traveler

Aktives Mitglied
Basis-Konto
09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo,

@mk.hannover: ABER das entscheidet der Bewohner, nicht der Mitarbeiter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Genau!!
Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
S

Suseline

Themenstarter/in
Stefan, es gefällt mir, dass ein Vorgesetzter sich hierzu äußert, knapp und unmissverständlich.
Aber verrätst du mir bitte was IMHO heisst?
Gruss
Tatzenliebhaberin
 
S

Suseline

Themenstarter/in
:laughing: Danke.
Da hamer doch was gelernt!
LG
T.
 
fusselhirn

fusselhirn

Neues Mitglied
Basis-Konto
01.07.2007
22453
www.sebis.info
Ich kann hier nicht für den Heimbereich sprechen, sondern nur für die ambulante Pflege. Ich bin früher komplett gegen das Duzen von KundInnen gewesen. Ich lasse mich schon seit vielen Jahren mit Nachnamen anreden und habe dass auch als ich noch im Krankenhaus arbeitete gegen zahlreich Widerstände durchgesetzt.
Mittlerweile sehe ich das Duzen nicht mehr als Tabu an. Im ambulanten Bereich haben wir teilweise auch jüngere KundInnen. Es gab aber im Laufe der Zeit durchaus auch 90-Jährige, mit denen ich mich geduzt habe. Wichtig ist mir: Ich duze mich MIT den KundInnen, nicht ich duze die KundInnen. Das geschieht immer nur nach gegenseitiger Absprache.
In der ambulanten Pflege kommt dazu, dass wir uns ja in den Wohnraum der KundInnen begeben. Oft haben wir einen Schlüssel. Für viele ist das schon ein eindringen in die Intimsphäre. Manche KundInnen geben an, damit besser umgehen zu können, wenn über das Duzen eine vertraulichere Basis hergestellt wird. Ich würde MitarbeiterInnen keine Vorschriften machen, dass sie sich bitte mit KundIn XY duzen sollen.
In der Vergangenheit gab es auch einige schwerst geistig oder mehrfach Behinderte KundInnen, die nie gelernt hatten, auf ihren Nachnamen zu reagieren. Bei diesen habe ich es immer beim Du belassen. Ich fand nicht, dass sie sich im höheren Lebensalter noch umstellen müssen.
 
Qualifikation
Pflegefachberaterin
Fachgebiet
Norddeutschland
Weiterbildungen
Arbeitsgruppe Pflege des MS-Netzwerkes Hamburg
Bernd-Kl

Bernd-Kl

Mitglied
Basis-Konto
Was bin ich froh, dass ich in Nordfriesland nahe der dänischen Grenze, lebe. Hier ist das Sie oder Du insbesondere im Plattdeutschen keine Frage.
Rede ich mit jemanden in Plattdeutsch, wird gedutzt, im Hochdeutschen wird gesiezt. Friesisch kann ich leider nicht, aber da wäre das Du auch normal.
Um im Dänischen ebenso.
Also: Kommt jemand aus Dänemark oder spricht Platt Du. Ansonsten Sie.
Und im Kollegium? Bei uns gilt grundsätzlich das Du, vom Vorstand, über die Heimleitung und PDL bis zur Pflegehelferin oder Reinigungskraft.
Außer den Bürolehrlingen wird bei uns alles mit Du angesprochen.
Wir nehmen das einfach nicht so wichtig.

Bernd
 
Qualifikation
Heilerzieher/Krankenpfleger
Fachgebiet
Im Ruhestand
S

Shiranui

Neues Mitglied
Basis-Konto
28.10.2007
6822
Als Schülerin war ich grundsätzlich mit jedem per Sie und hatte auch etwas Hemmungen das Du zu benutzen, wenn ich es angeboten bekam. Seit ich in einem Altenheim arbeite, hat sich um ehrlich zu sein die Grenze vermischt.

Von sehr vielen bekam und bekomme ich das Du angeboten. So besteht mein Tag abwechselnd aus Duzen und Siezen. Ich bin hier auch der Meinung, das ein Du durchaus kein Problem darstellt. Das Bundesland, in dem ich lebe ist nicht sonderlich groß und die Generation, die wir täglich pflegen ist von Früher gewohnt, dass sich jeder kannte und fast jeder per Du war. Daher ist es bei uns nicht ungewöhnlich, mit fast allen per Du zu sein.

Bei den Dementen Patienten ist das Thema deutlich problematischer. Im Grunde ist das Du hier mehr als unangebracht, da diese Personen oft nicht äußern können, was Ihnen lieber ist. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Zugang durch den Vornahmen deutlich einfacher ist, als durch den Nachnamen. Besonders bei Patienten mit viel benutzen Spitznamen war das der Fall. Wir hatten schon Patienten, die auf den Nachnamen kein bisschen gehört haben, teilweise sogar noch verwirrter wurden, als man sie mit Nachnamen ansprach.

Ich denke, dass gerade in solchen Fällen die Formregel keine wirkliche Rolle spielt. Das, was zählt ist, ob sich der Patient wohl fühlt.
 
Qualifikation
Dipl. psych. Krankenschwester
Fachgebiet
Pflegeheim
D

dr.poops

Themenstarter/in
Ich arbeite auf einer Intensivstation und bin grundsätzlich erstmal dafür, alle PatientInnen mit "Herrn" oder "Frau Soundso" anzusprechen. Allerdings gibt es wie üblich Ausnahmen, z.B. wenn ein Pat. im Durchgangssyndrom so gut wie gar nicht "führbar" (eigentlich mag ich diese Begrifflichkeit nicht so gerne...) ist - kürzlich empfahl mir der Ehemann einer im Durchgang völlig desorientierten Frau, sie mit ihrem Vornamen anzusprechen und auch ihn (er war regelmäßig und lange zu Besuch und hat mitgeholfen, sie zu mobilisieren etc.), damit "das alles persönlicher klingt und nicht so geschäftlich" :)original:). Also haben wir uns geduzt und ich habe auch die Frau mit ihrem Vornamen angesprochen. Das war interessant, denn sie reagierte wirklich ganz anders und wir konnten gut mit ihr arbeiten. Als sie das Durchgangssyndrom hinter sich hatte, fanden wir es angemessen, sie zu siezen. Diesen "Übergang" hat die Frau auch gut akzeptieren können (ihr Ehemann und ich sind allerdings weiterin beim "du" geblieben, weil er das "albern gefunden" hätten - wir waren allerdings auch fast gleichaltrig).
Ich habe einen Kollegen, der besonders ältere Menschen duzt - das allerdings auf eine Art, die dermaßen arrogant und überheblich wirkt, da geht mir der Hut hoch. Oder besser: ging.
Er ist von mehreren KollegInnen - auch von mir - darauf angesprochen worden und ist jetzt zähneknirschend auf das "Sie" umgestiegen (dieser Kollege versorgt zu Hause seine Mutter und kann das offenbar schwer trennen).
Ich finde es allerdings auch immer wieder erstaunlich, wenn ich mich mich bei den PatientInnen mit Vor-und Nachnamen vorstelle und dann selbstverständlich geduzt werde. Es gibt PatientInnen, bei denen mir das absolut nicht recht ist.
 
senacit

senacit

Mitglied
Basis-Konto
29.10.2007
26446
Ich sehe das genauso. Alle Bewohner werden von mir mit SIE angesprochen. Bei Dementen sehe ich das etwas zwiespältiger...Da kann das SIE schon mal nach hinten losgehen...und ich muss individuell auf die momemtane Situation reagieren, und wie oben beschrieben...den Bewohner dort abholen wo er ist.
Leider bemerke ich auf meiner Arbeit, das 90 Prozent aller PFK die Bewohner mit DU ansprechen...und ich eine von wenigen bin die Siezt...und kassiere dabei schon belustigende Blicke
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
J

Jungsmama

Gesperrter Benutzeraccount
17.05.2007
00000
Hallo,

denke auch man kann das nicht pauschalieren. Grundsätzlich bin ich auch für das Siezen - mit den Ausnahmen wie schon geschrieben. Als guten Kompromiss finde ich den Vornamen und Sie. So werden auch wir als Personal oft angesprochen.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
ambulanter Pflegedienst
senacit

senacit

Mitglied
Basis-Konto
29.10.2007
26446
Wo wir dann grad mal beim Siezen und Personal sind: Ich lasse mich immer mit meinem Vornamen anprechen und toleriere locker das DU,keiner meiner Bw spricht mich mit Nachnamen an...wie auch wenn ich mich mit meinen Vornamen vorstelle....aber das ist okay für mich...oder wie seht ihr das?
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

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