Innere Medizin Dumping Syndrom

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ines 1985

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09.11.2006
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Hallo ihr Lieben!
Ich hätte mal eine Frage:
Kann beim Dumping-Syndrom auch eine Diarrhöe auftrten? In meinen Büchern steht das nicht als Symptom!?

Wäre sehr dankbar um Antworten:eek:riginal:

Viele liebe Grüße und fröhliche Weihnachten
 
Qualifikation
Krankenpflegeschülerin
Fachgebiet
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Borgi

Borgi

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15.09.2006
86647
Hallo Ines!
In meinen neueren Büchern(inkl. Pflege Heute) habe ich auch keine diesbezüglichen Symptome gefunden, da wurden schwerpunktmäßig Hyper-und Hypoglykamie genannt. Aber:

In der guten alten Juchli 5. Auflage von 1987 heißt es (schreibe mal ab):

Es können je nach Operation unterschiedliche Transport und Enzymstörungen auftreten.

-Postalimentäres Frühsyndrom(Dumping-Syndrom). Es tritt einige Wochen nach der Resektion auf mit Schock- und Dyspepsiezeichen: Völlegefühl, Meteorismus,Brechreiz,Schweißausbruch,Herzklopfen,Blässe,Schwindel,Ohnmacht und Diarrhö, die 10-15Min. nach dem Essen auftreten. Es handelt sich hierbei um einen Volumenmangelschock infolge Überdehnung des Darmes mit Sekreteinstrom in die Schlinge. Die Störung wird häufig durch eine kohlenhydratreiche Mahlzeit ausgelöst.

-postalimentäres Spätsyndrom. Die Beschwerden treten 2-3 Std. nach dem Essen auf. Die Kollapserscheinungen(mit Schweißausbruch) sind eine Folge zu rascher Kohlenhydratresorption mit übersteigerter Insulinsekretion. Zur Diagnosesicherung dient der Insulin-Hollander-Test (Magensaftanalyse mit Insulinstimulation).

Vielleicht hilft Dir diese, wenn auch späte Antwort weiter!?

Liebe Grüße

Petra
 
Qualifikation
Krankenschwester/Pain Nurse
Fachgebiet
Neurologie
I

ines 1985

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09.11.2006
69126
Ja vielen Dank, es hat mir sehr geholfen!!!!!!!

Manchaml sind diese alten Bücher ja gar nicht so schlecht :) !!!!
Liebe Grüße Ines
 
Qualifikation
Krankenpflegeschülerin
Fachgebiet
KPS
N

Napoleon1

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02.03.2007
09113
Hallo, liebe Forumteilnehmer, mein Name ist Manfred, bin 69 Jahre alt, und wurde vor 32 Jahren am Magen operiert. 2/3 desselben wurden entfernt, das macht heute keiner mehr, deshalb wurde mein Durchfall nie ernst genommen. Mein Internist am Ort eröffnete mir :"Dumping-Syndrom, gibt es nicht. Ich war bei 3 verschiedenen niedergelassenen Ärzten, für die meine Beschwerden, Sturzdurchfall,neu waren. Ich leide am Morgen an Schwindel, Appetitlosigkeit, und totaler Schwäche, natürlich ist man dann antriebslos.Richtig gesehen habe ich es satt. Am Dienstag werde ich einem Chirugen vorgestellt.
Meine Fragen sind:
-Was soll ich an Nahrung zu mir nehmen?
Alles was süß ist, und schleimt lasse ich weg, dann geht es ja,aber trotzdem passiert es immer wieder, der Sturzdurchfall, das nervt.
Ich habe gelesen Proteine essen. Was ist das genau, wo stecken die drinn.
Ich glaube in Regenwürmern, aber die mag ich nicht so sehr. (War ein Scherz)
Also was genau soll ich essen.
Wie kann ich mir sonst noch helfen? Nützt Wärme? Dann welche.
Ist schon mal jemand operiert worden?
Gibt es Arzenei oder Tee, der hilft?
Ich wäre für jede noch so kleine Anregung dankbar.
Herzlichen Dank
Manne
 
Qualifikation
Rentner
Fachgebiet
ohne
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05.07.2001
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