Doppeldienste

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Raeuber35

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17.01.2005
69
*hmmmm...ich habe mir hier nun schon einiges durchgelesen...habe aber nichts über doppeldienste gefunden...
also...ich arbeite in unserer einrichtung doppeldienst...das heißt frühdienst und spätdienst zusammen...mit zwei stunden pause dazwischen...das meistens am wochenende...samstag..und auch den sonntag...nach zwei doppeldienste bin ich tot...einfach nur noch fertig...habe dann oftmals einen tag frei...und dann wieder einen doppeldienst..und dann eben spät...oder früh...die restliche woche...
würde gerne mal wissen..ob auch in anderen einrichtungen diese doppeldienste gearbeitet werden....
lg...raeuber
 
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ex. Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
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tomleopard

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13.01.2005
71065
Hi



Das Thema Doppeltdienst wird auch bei uns praktiziert es heißt nur Geteiltendienst. Diese Dienstart wir aber nur am Wochenende und Feiertagen eingeplant oder bei starken ausfällen (was kaum vorkommt ). Solang die Arbeitszeit von 10 Stunden nicht überschritten wird und man seine Pausen bekommt ist alles ok. Bei mir in der Einrichtung wird versucht von den Doppeltdiensten weg zu gehen und auf eine 5 Stunden Woche zu reduzieren



Tomleopard
 
Qualifikation
Altenpfleger/ WPGL
Fachgebiet
Altenheim/ WPGL
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Das Heinerle

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20.01.2005
27305
Hallo.
Das Thema Doppeldienste, ist gerade bei der Pflege, mit älteren Menschen nicht zu vereinbaren.
Um eine gute Pflege zu Leisten, kann ich mir nicht vorstellen, dass Doppeldienste dafür geeignet sind.
Das liegt natürlich auch am Arbeitgeber.
Ich würde versuchen auf eine 5,5 Tage Woche zu wechseln, was alle 2 Wochen ein zusätzlicher freier Tag heißt.
Auch in Betrieben mit kleinem Personalstamm ist dies zu vereinbaren.
 
Qualifikation
Wohnbereichsleitung
Fachgebiet
Stationärer Bereich der Altenpflege
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Raeuber35

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17.01.2005
69
*nick...das sehe ich auch so...man kann sich dann gar nimmer mehr richtig konzentrieren...gerade wenn ich die Medikamente austeile...schaue ich lieber zweimal drauf...und da wir momentan total unterbesetzt...und wirklich nur am Rennen sind..ist es doppelt so anstrengend...ich schaffe es nicht mal mehr meine Pausen zu machen...auch die zwei Stunden Pause nicht...wir haben eine 6 Tage Woche...40 stunden..und 24 tage Urlaub im Jahr...wobei das *erholte*vom Urlaub schnell wieder verbraucht ist...wenn man halt 12 Doppeldienste im Monat gearbeitet hat...
Und dann immer nur lächeln..und gut drauf sein...weil ich möchte nicht...das meine Bewohner so sehr darunter leiden...obwohl..*lach...die fragen mich auch schon..*sie sind ja schon wieder da....haben sie auch mal frei...
Falls sich jetzt jemand fragen sollte...warum wird dort nicht noch Personal eingestellt...*hmmm...Vorstellungsgespräche waren schon einige...aber sobald jemand..Doppeldienst hört...melden sie sich nicht mehr...oder sagen zu...und kommen dann doch nicht...ist halt auch blöd..für das Personal..was weiter weg wohnt...weil da lohnt es sich nicht...in den zwei Stunden mal gerade eben nach hause zu fahren...die sind dann halt eben doch im Haus..oder laufen zwei Stunden in der Stadt umher
 
Qualifikation
ex. Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
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Das Heinerle

Neues Mitglied
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20.01.2005
27305
Hallo.
Ich muß Dir leider schlicht und weg sagen, suche Dir einen anderen Arbeitgeber.
Einiges kann auch der Betriebsrat bewirken in Sachen Einhaltung von Gesetzlichen Bestimmungen.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, ob Du Privat oder bei einem Öffentlichen Träger beschäftigt bist.
Wenn ich unter den Bedinngungen , wie Du , arbeiten müsste, würde ich den Stress nicht lange aushalten, zumal mal ja auch evtl. Familie hat.
Gruß Das Heinerle :smile:
 
Qualifikation
Wohnbereichsleitung
Fachgebiet
Stationärer Bereich der Altenpflege
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roland gard

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18.01.2005
54294
:motzen: Hallo,
Doppeldienste sind alles andere als motivierend, und Bewohnerorientiert.
Ich wundere mich darüber, dass Ihr überhaupt noch Personal habt, die diese unattraktive Beschäftigung toleriert.
Werden alle Pausen und Ruhezeiten eingehalten ?
Die tägliche max. Arbeitszeit nicht überschritten?
Was sagt der Betriebsrat dazu?
Was schreibt der Tarifvertrag vor?
Wie soll man hier motiviert, konzentriert und gewissenhaft seine Arbeit durchführen?
Was passiert bei einem Fehler aufgrund überlastung des Personals?
Steht der Träger hinter den Mitarbeitern?
Es gibt so Viele Fragen und so wenige Antworten.

Aber alle wissen um schlechte und gefährliche Pflege bescheid,( Presse, TV )
Um die Sorgen und Probleme der Mitarbeiter wird kaum gesprochen.
Aber, man sol die Hoffnung nicht aufgeben.

Viele Grüße

Roland
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Pflegeheim, WBL
Weiterbildungen
Weiterbildung zum Operationspfleger,
Weiterbildung zur PDL nach § 80 SGB XI
Pain Nurse ab 03/09
S

Siegfried Buttjes

Verstorbenes Forenmitglied
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Ich bin der Meinung, dass Ihr entweder kontinuierlich zu wenig Personal an Bord habt ( was zu überprüfen wäre ), oder aber ( und da liegt meine weitergehende Erklärung ) die PDL einschließlich der WBL machen Ihren Job nicht so, wie es von Ihnen erwartet werden darf.

Bei uns gibt es diese " geteilten Dienste " wirklich nur in Notfällen.

Ich würde Euren Leitungskräften eine Fortbildung in Dienstplanung (auf eigene Kosten) verordnen.
 
Qualifikation
Altenpfleger / Heimleiter / QMB
Fachgebiet
Sachverständiger für Pflegeversicherung und Pflegegutachten
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Raeuber35

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17.01.2005
69
Betriebsrat..*lach..was ist das...das ist nen privates Haus...und ich glaube..die halten sich an gar keine Gesetzte..oder ähnliches...da wir ne 6 tage woche haben...habe ich nun erfahren..werden wir auch um Urlaub betrogen..wenn diese info stimmt...die ich da bekommen habe...wir haben 24 Tagr urlaub im Jahr....Und an die *Obrigkeit sage ich gar nichts mehr...die stehen NICHT hinter ihren Mitarbeiter...ich habe mehrmals Probleme angesprochen....egal...ob die Doppeldienste...oder auch die schwache Besetzung...das wir die Station nicht mehr schaffen können...das was dort abläuft...ist KEINE Pflege mehr..das ist reine Abfertigung..und was war das Ende vom Lied...ich bekam zwei lächerliche Abmahnungen...aus sowas von banalen Gründen...die ich hier nicht mal erzählen möchte..das würde mir eh keiner glauben...und warum bekam ich die...nur das die MA sehen...wer sich auflehnt...der fliegt halt...das war nen reines *Mundtot machen..
Und als ich das angesprochen hatte...das wir gerade die Wochenende nicht schaffen..nur zu zweit...wobei beide jeweils noch in zwei Stunden Doppeldienst-Pause gehen...also in dieser Zeit ein MA alleine da steht..bei 28 Bewohner....bekam ich zur Antwort...na...wenn sie gerne jedes Wochenende arbeiten wollen...bekommen sie mehr Mitarbeiter...davon ab...habe ich letzten Monat eh 4 Wochenende gearbeitet...die sind halt der Meinung...jedes zweite WE frei..kann nur gewährleistet werden...wenn immer Doppelt gearbeitet wird...ich kenne das nur in diesem Heim...ich mußte nirgends vorher doppelt arbeiten..LG
 
Qualifikation
ex. Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
B

Biker

Neues Mitglied
Basis-Konto
07.11.2004
Flensburg
Hallo,
ich bin ehrlich gesagt etwas geschockt über die Leidensfähigkeit von Pflegepersonal.
Oder unter welchen Zwängen müssen Pflegende kommen, um sich solche Arbeitsbedingungen ertragen zu können?! Es gibt gesetzliche Vorschriften, auch wenn in den Häusern kein Tarif gilt. Diese kann man recht schnell einfordern, wenn man sich an die entsprechenden Institutionen wendet. Das kann man auch anonym machen.
Ansonsten kann ich empfehlen, tretet in eine Gewerkschaft ein, und holt euch Rat.
mfg
Arne
 
Qualifikation
Fachpfleger
Fachgebiet
Anästhesie
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Norfloxacin

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22.02.2005
15890
Hallo..
Ich arbeite auch derzeit noch in einem Pflegedienst, in dem ich 12 Tage am Stück arbeite. Danach ein Wochenende frei habe und den Turn von vorn anfange. Dabei habe ich 2- 6 Doppeldienste, die manchmal auch über 10 Stunden tägl. Arbeitszeit kommen. Zuschläge für WE und Überstunden gibts nicht, Urlaub nur selten. Die Folgen nach 5 Monaten solch geiler :sick: Arbeitszeiten, Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen und mein Fernstudium leidet total. Ich hab nun endlich ne neue Stelle, aber dennoch überlege ich ob ich über die Berufsrechtsschutz des DBfK noch einen Anwalt einzuschalten, da Ruhezeiten nicht eingehalten werden. Ebenso gibts für Sonntage keine Ausgleichstage. Naja die Patienten leiden insofern drunter, dass man weder Motivation noch Kraft zum Arbeiten hat. Leider werden die privaten Pflegedienste/ Einrichtungen viel zu wenig in dieser Hinsicht überprüft. Da muss erst etwas Schlimmes passieren. Unsere PDL arbeitet auch viel mit psychischem Druck, droht bei Krankheit mit Entlassung und setzt Mitarbeiter auf hinterhältige Weise unter Druck. Ebenso werden die MA auch gegeneinander ausgespielt. Aber immerhin finden sie es auch schon seltsam, dass andauernd die MA wechseln und sich die Hälfte des Personals noch in der Probezeit befinden (da sie bis zum Ende meist aufgehört haben).
:blink: Ich bin jedenfalls froh endlich weg zu sein, denn das macht die Einstellung zum Beruf und die eigene Gesundheit kaputt. :cry: Aber es war ne harte Zeit und ich und ne Ex- Kollegin treffen uns jede Woche zum Aufarbeiten der Erfahrungen (quasi eigener Selbsthilfekreis).
 
Qualifikation
GuK
Fachgebiet
Pflegedienst
L

Leontina

Mitglied
Basis-Konto
04.03.2004
Düsseldorf
hallo zusammen
ich verstehe nicht,will mann oder muß so arbeiten???Dieser Arbeitszeiten brechen alle Arbeitsgeseztvorschriften.Ich habe in mein Heimatsland damals
solche Dienste gehabt(von 7.00-19.00), aber das war Wunsch von den Pflegekräften.Wir sind nicht Reich gewesen und hatte nicht jeder von uns das Auto mit welchem zur Arbeitstelle fahren kann.Wir haben jeden zweiten Tag 12 Stunden gearbeitet. Solche Dienste hatten wir um die Fahrtzeiten zu verkurzen.Ich habe immer gedacht hier ist was anderes aber wie ich sehe habe ich mich geirrt
Grüß Leontina
 
Qualifikation
Fachkrankenschwester für Int und An
Fachgebiet
Intensiv
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Raeuber35

Neues Mitglied
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Themenstarter/in
17.01.2005
69
hmmm...das sind ja schon Ähnlichkeiten..*lach..habe schon gerade überlegt..ob du auch bei mir arbeitest...wir treffen uns auch immer mal wieder mit ehemaligen Mitarbeiter...und versuchen das alles aufzuarbeiten...wir haben mittlerweile auch wieder Personal dazubekommen..davon hat Eine schon wieder gekündigt...und die anderen Zwei...haben die Nase schon gestrichen voll...tja...und nun...wirft sogar der Heimleiter das Handtuch...aber das andere ähnelt schon sehr...auch unsere pdl versucht die Ma fertig zu machen...wo sie nur kann...sind alle verschreckt...und eingeschüchtert...wir betreuen mittlerweil zu zweit...zwei Stationen...30 Bewohner...und es interessiert echt keinen...man kommt sich einfach nur verlassen vor...und dazu kommt noch jede Menge Schreibkram....oft völlig sinnlos...müssen teilweise genaustens dokumentieren...was der Bew am Tag gegessen hat...und wissen halt nicht mehr...wie wir das noch bewältigen sollen...und 13 Stunden Arbeitszeit kommt auch schon mal vor....weil es keinen interessiert...das du ja eigentlich Doppeldienstpause machen mußt...und dann sind da ja auch noch die Pflegeplanungen...die auch überarbeitet werden müssen...oder gar neu geschrieben werden müssen...da wir sehr viel zur Kurzzeitpflege da haben..und wehe....du schaffst des nicht...da hackelt es sofort Einträge in..*ach so wichtigen Bücher*...die du dann gegenzeichnen mußt...oder bekommst Ärger...wenn du deine MA nicht vepfiffen hast....oder es kommen gleich haufenweise die Abmahnungen..oder neustens auch die Ermahnungen..da man ja bekanntlich bei drei Abmahnungen gehen muß..sind es nun Ermahnungen...weil das können sie sich ja auch nicht leisten...dann ganz alleine da zu stehen...ach jaaa...nimmer lange..dann endet für mich der Albtraum in der Pflege zu arbeiten...nachdem meine Knochen kaputt sind...meine Nerven blank liegen...und ich vor Schmerzen in den Beinen kaum noch laufen kann..Nachts träume ich schon von Verordnungsplänen...Nahrungsdarreichungspläne...Trinkpläne...Lagerungspläne..Toilettentrainingspläne..PEG_Sonden-Pläne...Ausfuhrpläne...Ich gehe schon mit Bauchschmerzen an die Arbeit...was hattest du gestern wieder vergessen...weil man einfach den Überblick verliert...oder es aus Zeitmangel nicht geschafft hat....alles genaustens zu dokumentieren...und ich gehe mit Bauchschmerzen wieder nach hause....weil mich die PDL mal wieder als *blöd...oder dumm...oder lebensmüde bezeichnet hat....oder ich ein schlechtes Gewissen habe...weil ich eine Bew mal wieder auf den nächsten Tag vertrösten mußte...um ein Gespräch mit mir..über ihre Probleme zu führen...LG
 
Qualifikation
ex. Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
N

Norfloxacin

Neues Mitglied
Basis-Konto
22.02.2005
15890
Oh je, das ist echt der Hammer. Findest du keine Arbeit woanders? Es ist es doch nicht wert, sich selbst kaputt zu machen für einen undankbaren Arbeitgeber. Also ich hoffe stark für Dich, dass du einen anderen Arbeitsplatz findest und falls dein Verhältnis zu diesem Beruf so stark gestört ist, dann hoffe ich du findest eine Umschulung. LG
 
Qualifikation
GuK
Fachgebiet
Pflegedienst
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Raeuber35

Neues Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
17.01.2005
69
So.....das hat sich nun alles erledigt...ich habe gekündigt...und eine ganz tolle Stelle...bei einem ambulanten Krankenpflegedienst gefunden...Muß dort weniger arbeiten...für das gleiche Geld...und habe noch 5 Tage mehr Urlaub..
Nun muß ich aber erst noch kämpfen...das ich meinen Resturlaub bekomme...und auch meine Überstunden...Und da ich nun auch schön meine Kündigungsfrist einhalte..und nicht...wie andere nen *gelben Schein* bringe...darf ich nun noch zwei Wochenende durcharbeiten...obwohl ich Ostern arbeite...und das nächste WE eigentlich frei hätte...Also...was lerne ich daraus...ist man ehrlich...wird man noch obendrauf gelinkt...
Ich mußte mir von der PDL anhören...sie weiß halt nicht...wie sie die Station noch besetzten soll...als wenn das nun mein Problem wäre..ich habe rechtzeitig gekündigt...und meine Frist eingehalten..ich muß aber auch dazu sagen..das mit mir...noch 3 MA gekündigt haben...und alle *Neuen*...die angefangen hatten...auch schon wieder weg sind...das macht halt niemand länger mit...nur ich war leider so *doof*...das so lange mit zu machen
LG...Raeuber35
 
Qualifikation
ex. Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
A

AnjaM.

Neues Mitglied
Basis-Konto
29.03.2005
66687
Hallo

auch bei uns in der häuslichen Pflege gibt es die geteilten Dienste, allerdings wird darauf geachtet, daß man diesen Dienst nur ein Wochenende im Monat hat.An Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten bekommen wir den leeren Dienstplan hingehangen und können uns freiwillig da eintragen, wo wir wollen, an solchen Tagen.Eigentlich kann ich mich nicht beschweren....Manchmal brauchen wir überhaupt NUR ein Wochenende im Monat zu arbeiten.(Bei 50 % Beschäftigung)Kompetente PDL-zufriedene Mitarbeiter.:smile:

Gruß Anja
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Häusl.Pflege
N

Nicola

Neues Mitglied
Basis-Konto
30.03.2005
Wesel
Boh, bin echt geschockt. :blink: Rege mich ja schon auf wenn ich einen Teildienst machen muß bei extremen personellen Notständen. Was geht eigentlich ab. Auch für uns ist der MDK da. Solange wir nicht lernen etwas gegen den Mitarbeiterverschleiß zu machen wird es immer so weiter gehen.

Versuche bitte daraus zu kommen ,da gehst du und wenn du hast deine Familie vor die Hunde.
 
Qualifikation
Altenpflegerin/ WBL / QM
Fachgebiet
Seniorenheim
H

haus maranatha

Gesperrter Benutzeraccount
Wenn ich dieses Thema ausführlich betrachte, stelle ich fest, daß unabhängig von der offensichtlichen Unterbesetzung der 7-Tage-Woche als Arbeitszeitmodell immer mehr Bedeutung zukommt, wenn ich sie auf den Pflegeheimbereich beziehe. Festzuhalten ist, daß mit KEINEM Arbeitszeitmodell fehlendes Personal kompensiert werden kann. Um noch einmal einige Vorteile hervor zu heben:

1. mehr bewohnernahe Verfügbarkeit der Mitarbeiter
2. höhere Kontinuität in der Bewohnerbetreuung, dadurch weniger stressige Bewohner
3. reduzierte Spitzenbelastungen und reduzierte Gesamtbelastung der Mitarbeiter durch bessere Arbeitsverteilung über den Tag und die Woche
4. keine Überstunden - 10 Stunden tägliche Arbeitszeit ist das Maximum per Gesetz
5. Ausgleich der Mehrarbeit (Regelarbeitszeit täglich 8 Std.) von je 2 Std. zeitnah in der nächsten Woche (14 Std.) plus zusätzlich 3 Tage!
6. geregelte Dienst- und Freizeiten - jeweils eine Woche (7 Tage)
7. Arbeitszeitgesetzkonforme Dienstzeiten
8. durch Schichtübergreifende Dienstplangestaltung mehr Kontinuität der Pflege und bessere Übergabequalität
9. selbst bei Ausfallzeiten (Krankheit, Urlaub) höhere Verfügbarkeit der Mitarbeiter und damit geringere Belastungen in Ausnahmesituationen
10. reale Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden!

Die Probe aufs Exempel kostet nichts, macht aber um Erfahrung reicher. Da dieses Modell auf eine Station abgestimmt ist, die in sich autonom arbeiten sollte (Fachkräfte und ggf. Hilfskräfte), ist es auf jede Einrichtungsgröße von 1 bis unendlich Stationen anwendbar. Es ist für jeden Mitarbeiter anwendbar. Persönliche Sondersituationen sind hier genauso zu berücksichtigen wie in anderen Arbeitszeitsystemen. Sogar optimalere Varianten sind hier möglich!

Genaueste Ausführungen hierzu finden Sie unter www.altenpflege-heute.com

Wem die vorhandenen Informationen nicht ausreichen, kann mich gerne persönlich ansprechen.
 
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Leitung
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Pflegeboard.de

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Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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