GuK Dienstzeiten für Schüler

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w28

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Das ist unbestritten, aber sie sind eben, betriebswirtschaftlich gesehen, keine billigen Arbeitskräfte
Betriebswirtschaflich gesehen, gibt es keine billigen UND guten Arbeitskräfte. Daher gibt es auch eine Lohnsteigerung bei Schülern, da mit höherem Ausbildungsstand auch die Leistungen/Einsatzmöglichkeiten wachsen.

Wenn Sie billige Arbeitskräfte suchen, stellen Sie bitte anstatt der Schüler nur KPH's ein, oder anderes Hilfspersonal. Mit harten Arbeitsverträgen sind Sie dann nur knapp über dem Gehalt eines Schülers und Sie können die Hilfskraft ohne Theorie einsetzen. Wunderbar - Problem gelöst?

Wohl kaum: denn der Titel eines Lehrkrankenhauses bringt auch den ein oder anderen Vorteil, den die Geschäftsführung nicht so ohne weiteres weggeben möchte.

noch ein Wort zum hinkenden Vergleich: Sicher ist ein 'Blick über den Tellerand' immer mal nützlich. Aber nur, wenn das was ausserhalb des Tellers sich befindet auch realistisch ist.

gruss, wn
 
Qualifikation
KP, Stud. PW/PM (fh)
Fachgebiet
Krankenpflegeschule
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Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Wenn Sie billige Arbeitskräfte suchen
Ich glaube, ich muss hier mal mit nem Missverständnis aufräumen: ICH suche überhaupt keine Arbeitskräfte, ich bilde sie aus - und das mit wachsender Begeisterung.

Von daher erlaube ich mir schon, behaupten zu dürfen, wie es den SchülerInnen heute geht, was sie leisten müssen und welche Schutzräume sie haben. Und ich habe auch einen Plan davon, was sie im Vergleich mit anderen Ausbildungsberufen verdienen .... immer fein unter der Abwägung von Belastung, Verantwortung und Benefit in Richtung Karriereplanung.

Krankenhäuser bilden im Übrigen weniger aus um ihr Aushängeschild zu polieren, sondern weil sie sehr wohl wissen, dass auch noch Morgen und Übermorgen Pflegepersonal gebraucht wird. Und sie bilden weit über den eigenen Bedarf hinaus aus. Klar hat das den Vorteil, dass sie sich unter ihren zukünftigen Mitarbeitern die "Rosinen" rauspicken können.

Ich habe auch nicht das Geringste dagegen, vermehrt KPH's einzustellen (es ist übrigens ein weit verbreiteter Irrtum, dass die unwesentlich mehr kosten als Schüler): Ich behaupte, dass das neue KrPflG dazu geeignet ist, dass ganz viele GuKP sehr genau analysieren können, warum dieser Patient jetzt gerade auf das Steckbecken muss; aber keinen Plan haben, wie man das praktisch umsetzt (die durchschnittliche praktische Ausbildungszeit auf einer Fachabteilung beträgt 3,8 Wochen in drei Jahren [Zahl ist vom DPR zitiert])

Und noch ein letztes Klugscheissern: der Begriff "Lehrkrankenhaus" ist der ärztlichen Ausbildung zuzuordnen.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
C

charleene

Bringen "Lernzeiten" während der Schicht denn wirklich was?
Ehrlichgesagt kann ich mir das nicht vorstellen. Wenn ich Feierabend habe brauche ich auch eine gewisse Zeit um abzuschalten. Mein Hirn gebe ich ja nicht an der Stechuhr oder beim Pförtner ab und hole es mir beim nächsten Dienstbeginn wieder ab. Selbst in der Pause denkt man darüber nach, wie man den weiteren Ablauf optimieren/organisieren kann. Da stelle ich es mir wirklich schwer vor, halbe Stunde - Stunde in eine Stille Ecke zu setzen und sofort auf den Lernstoff umzuschalten. Da habe ich mich lieber hinterher nochmal hingehockt und wirklich in Ruhe gelernt.

Ein weiteres Problem würde ich darin sehen, daß zwar alle wissen jetzt ist Lernzeit, aber sie wissen auch wo man sich befindet und da kann es doch schonmal passieren, daß nachgefragt wird "hast du das und das noch gemacht, oder weißt du ob Frau x vom CT schon zurück ist?" auch wenn die Frage keine Aufforderung oder was auch immer darstellt, so reißt es doch aus den Gedanken raus und man ist gleich wieder mit dem Stationsalltag befasst.

Gruß charleene
 
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
C

charleene

Also doch lernen ausschliesslich in der Freizeit in Eigenorganisation, ohne Rückendeckung des Mentors?
oder gibt es einfach verschiedene Menschen mit verschiedenen Lernmethoden? Lernen klappt für mich am einfachsten so: Mentor erklärt wie ein Ablauf vor sich geht, ich schau mir das an oder führe es unter dessen Anleitung gleich aus. Fragen stelle ich entweder gleich oder wenn wir die Tür hinter uns geschlossen haben. Manche Dinge sind schnell gefragt und beantwortet für andere nehme ich mir ein Buch zur Hand und stelle dann evtl. nochmal eine Frage oder es hat sich bereits erklärt. Oder soll der Mentor für mich nachschlagen? Denke doch, daß es effektiver ist, wenn ich mir etwas selbst erarbeite, das bleibt länger hängen als ein stures Diktat.

Ich verstehe den Mentor nicht als Babysitter, sondern schon als Ansprechpartner im Bezug auf meine Lernziele.

Wissen ist eine Holschuld!
 
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charleene

Doppelposting - sorry
 
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Wissen ist eine Holschuld!
Falsch.
Der Unwissende ist deshalb unwissend, weil er nicht weiss, welches Wissen er braucht.

Richtig ist: wer Lernangebote nicht wahrnimmt, ist ein Trottel.

Du bist im Erziehungsurlaub. Ist es Bringschuld von Dir oder Holschuld von Deinem Kind, dass es etwas lernt?
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
M

Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
Bringen "Lernzeiten" während der Schicht denn wirklich was? Selbst in der Pause denkt man darüber nach, wie man den weiteren Ablauf optimieren/organisieren kann. Da stelle ich es mir wirklich schwer vor, halbe Stunde - Stunde in eine Stille Ecke zu setzen und sofort auf den Lernstoff umzuschalten. Da habe ich mich lieber hinterher nochmal hingehockt und wirklich in Ruhe gelernt. Ein weiteres Problem würde ich darin sehen, daß zwar alle wissen jetzt ist Lernzeit, aber sie wissen auch wo man sich befindet und da kann es doch schonmal passieren, daß nachgefragt wird "hast du das und das noch gemacht, oder weißt du ob Frau x vom CT schon zurück ist?" auch wenn die Frage keine Aufforderung oder was auch immer darstellt, so reißt es doch aus den Gedanken raus und man ist gleich wieder mit dem Stationsalltag befasst.
Hallo charleene,

Warum sollen Lernzeiten während des Dienstes nichts bringen?
Warum wurde die Ausbildung der Schüler geändert?
Es war bisher so, das die meisten Schüler in der Praxis vollen Einsatz geben mußten, und von speziellen Anleitungen, die vorher gezielt geplant wurden, keine Spur.
Auch heute läuft die Ausbildung noch nicht optimal, aber für die Schüler wesentlich besser.
Im optimalen Fall hat der Schüler jetzt einen speziellen Ansprechpartner, der auch dafür ausgebildet ist. Aber nicht als Kindergärtner, sondern als Praxisanleiter.:whistling
Natürlich ist es im Dienst nicht einfach, sich abzugrenzen und einen freien Kopf zum Lernen zu bekommen.
Aber ist nicht auch das etwas, was man lernen muß?
Mußt du nicht auch z.B. Pflegeplanungen im Dienst schreiben, Standards lesen oder überprüfen, in Qualitätszirkeln oder Arbeitskreisen mitwirken, Pflegevisiten abarbeiten usw.? Braucht es da nicht auch einen freien Kopf?

Die Lernzeit während des Dienstes , so wie die von mir für dich unverständliche beschriebene halbe Stunde, ist ssehr sinnvoll. Sie ist z.B. auch dafür da, damit der Schüler sich zurückziehen kann, um seine Praxisaufgabe abzuarbeiten. Möglich sind auch Biografiegespräche, Anamnesegespräche, bestimmte Einzelbetreuungen, Wohnraumgestaltungen usw., also in allen Richtungen offen, aber für die Ausbildungsinhalte wichtig.
Solche Themen lassen sich schlecht zu Hause erarbeiten.

Lernzeit in der Praxis heißt nicht, das der Schüler vorm Buch sitzt, und Stoff pauken muß!

Selbstverständlich hat die Anleitung dafür zu sorgen, das dieser Freiraum ungestört genutzt werden kann, und auch das ist möglich!

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
oder gibt es einfach verschiedene Menschen mit verschiedenen Lernmethoden? Lernen klappt für mich am einfachsten so: Mentor erklärt wie ein Ablauf vor sich geht, ich schau mir das an oder führe es unter dessen Anleitung gleich aus. Fragen stelle ich entweder gleich oder wenn wir die Tür hinter uns geschlossen haben. Manche Dinge sind schnell gefragt und beantwortet für andere nehme ich mir ein Buch zur Hand und stelle dann evtl. nochmal eine Frage oder es hat sich bereits erklärt. Oder soll der Mentor für mich nachschlagen? Denke doch, daß es effektiver ist, wenn ich mir etwas selbst erarbeite, das bleibt länger hängen als ein stures Diktat.
Ich verstehe den Mentor nicht als Babysitter, sondern schon als Ansprechpartner im Bezug auf meine Lernziele.
Wissen ist eine Holschuld!
Ja natürlich gibt es unterschiedliche Lernmethoden und Lerntypen, einer davon bist auch du!
Das von dir beschriebene 4-Stufen- Modell hat sich in der Praxis sehr bewährt, und wird in den meisten Einrichtungen immer noch so durchgeführt.
Geändert hat sich das kurze Gerede vor der Tür, meist werden jetzt Feedbackgespräche geführt, und dabei gleich neue Lernziele festgelegt.

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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charleene

Falsch.

Du bist im Erziehungsurlaub. Ist es Bringschuld von Dir oder Holschuld von Deinem Kind, dass es etwas lernt?
ach ist das kind schon so ausgewachsen, daß es mir fragen stellen kann? ist ja wohl ein kleiner unterschied ob du nen säugling groß ziehst, oder ein jugendlicher steht vor dir.

hauptsache irgendwas geschrieben?!
 
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xray3279

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11.06.2006
40223
Ich behaupte, dass das neue KrPflG dazu geeignet ist, dass ganz viele GuKP sehr genau analysieren können, warum dieser Patient jetzt gerade auf das Steckbecken muss; aber keinen Plan haben, wie man das praktisch umsetzt (die durchschnittliche praktische Ausbildungszeit auf einer Fachabteilung beträgt 3,8 Wochen in drei Jahren [Zahl ist vom DPR zitiert])
Tja man sollte schon wissen was man da schreibt (DPR)! Aber Monika, du solltest doch als Schulleiterin (auch wenn nur für KPH) wissen, das man ein gewissen mindest Stundenanzahl in Gyn, Innere, Chirurgie und Kinder absolvieren muss, und das entspricht nicht 3,8 Wochen in 3 Jahren! Ok wenn man an der Uni lernt sind das halt verschieden Innere z.B (Gastro, Kardio Nephro u.s.w.) genau so wir chir. (Neuro, Allg., Gefäß. u.s.w.) Und auch da hatte ich meine Einsätze von mind. 6 Wochen!!!

Ob wir nun billige Arbeitskräfte sind habe ich folgende Meinung.
a) was das Krh. in den ersten 2 Jahren draufzahlt, weil wir noch nicht so richtig mitarbeiten können oder im Ausseneinsatz sind holen wir das im 3 Jahr ein bzw. nach!
b) brauche ich halt die Ausbildung für diesen Job, wie jeder andere Azubi, der genauso ein "kleines Azubi" Gehalt bekommt.

Das richtige Lernen geht erst im Alltag los, das habe ich auch bei meinen anderen Berufen gelernt!--> Wegen der Bettpfanne
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger I&A
Fachgebiet
Innere
Weiterbildungen
Weiterbildung I&A, Praxisanleiter
Isis

Isis

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16.05.2005
2
ach ist das kind schon so ausgewachsen, daß es mir fragen stellen kann? ist ja wohl ein kleiner unterschied ob du nen säugling groß ziehst, oder ein jugendlicher steht vor dir.

hauptsache irgendwas geschrieben?!
Wenn Du denkst, daß Dein Kind erst lernt, wenn es ausformulierte Fragen stellen kann, dann hast Du oder Dein Kind jetzt schon verloren.
Und wie schon so oft - den letzten Seitenhieb bzw. Tritt in die Rippen hättest Du Dir einfach sparen können.
 
Qualifikation
Krankenschwester/Nachtwache
Fachgebiet
Altenpflegeheim
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Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
ach ist das kind schon so ausgewachsen, daß es mir fragen stellen kann? ist ja wohl ein kleiner unterschied ob du nen säugling groß ziehst, oder ein jugendlicher steht vor dir.
Das arme Kind, das erst etwas lernen darf, wenn es danach fragen kann. Heisst es zufällig "Kaspar Hauser"?

Im Ernst: auch einem Menschen in der Ausbildung (und das sind nicht nur Jugendliche; der älteste Mensch, der bei mir sein Examen abgelegt hat, war 48 Jahre alt) braucht LernANGEBOTE, damit er einen Plan davon hat, was zu lernen sinnvoll und wichtig ist.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Tja man sollte schon wissen was man da schreibt (DPR)! Aber Monika, du solltest doch als Schulleiterin (auch wenn nur für KPH) wissen, das man ein gewissen mindest Stundenanzahl in Gyn, Innere, Chirurgie und Kinder absolvieren muss, und das entspricht nicht 3,8 Wochen in 3 Jahren! Ok wenn man an der Uni lernt sind das halt verschieden Innere z.B (Gastro, Kardio Nephro u.s.w.) genau so wir chir. (Neuro, Allg., Gefäß. u.s.w.) Und auch da hatte ich meine Einsätze von mind. 6 Wochen!!!
Darf ich mal fragen, nach welchem Gesetz du ausgebildet wirst? Für das 85er-Gesetz hast Du völlig Recht. Wenn Du nach dem Gesetz von 2004 ausgebildet wirst sieht es schon deutlich anders aus; nicht zuletzt, weil im "alten Gesetz" 1600 theoretische Stunden, im "neuen Gesetz" 2100 theoretische Stunden vorgeschrieben sind. Klar, dass, bei gleichbleibnd drei Jahren Ausbildung, die praktische Ausbildung kürzer sein muss. Hinzu kommt, dass im "neuen Gesetz" sehr viel weiterreichende "Ausseneinsätze" als im alten Gesetz vorgeschrieben sind.

Ob wir nun billige Arbeitskräfte sind habe ich folgende Meinung.
a) was das Krh. in den ersten 2 Jahren draufzahlt, weil wir noch nicht so richtig mitarbeiten können oder im Ausseneinsatz sind holen wir das im 3 Jahr ein bzw. nach!
b) brauche ich halt die Ausbildung für diesen Job, wie jeder andere Azubi, der genauso ein "kleines Azubi" Gehalt bekommt.
Ich sage gerne nochmal und immer wieder: ich bin nicht der Meinung, dass SchülerInnen zu viel Gld bekommen. Aber sie sind auch nicht die ärmsten Schweine unter der Sonne


Das richtige Lernen geht erst im Alltag los, das habe ich auch bei meinen anderen Berufen gelernt!--> Wegen der Bettpfanne
Aber auch das sollte Euch im "geschützten Raum" beigebracht werden können. Gerade Tätigkeiten, die ein geschicktes "handling" erfordern lernen sich schlecht über "Versuch und Irrtum"
 
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Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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xray3279

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11.06.2006
40223
Ich werde nach dem neuen Gesetz ausgebildet. Habe die Ausbildung im April 2004 angefangen, deswegen habe ich ja da geschrieben wie ich und wie lange wo ich arbeiten muss. Wie gesagt es steht alles im neuen Ausbildungsgesetz drin Monika, und ich verstehe nicht wie man da auf 3,8 wochen kommt.
MfG
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger I&A
Fachgebiet
Innere
Weiterbildungen
Weiterbildung I&A, Praxisanleiter
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Ich such Dir die Quelle raus und schick sie Dir :)
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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charleene

Der Unterschied zu einem Kind und einem Jugendlichen oder Erwachsenen ist, daß die letzteren schon sprechen können und somit in der Lage sein sollten, Wissen einzufordern.

Wenn hier schon von Seitenhieben gesprochen wird ... Was soll es eigentlich, daß auf meinem Erziehungsurlaub rumgehackt wird? Darf ich deshalb nicht dieses Forum nutzen? Habe ich deshalb nie in der Pflege gearbeitet bzw. werde es nie wieder tun? Es ist schon ziemlich weit hergeholt, einen Säugling mit einem Auszubildenden zu vergleichen. Aber Hauptsache mal wieder einen drauf gehaun!

oG charleene
 
Isis

Isis

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16.05.2005
2
Sorry, aber irgendwie verstehst Du die meistens Postings völlig falsch.
Niemand "hackt" auf dir rum, weil Du im Erziehungsurlaub bist (ist übrigens meiner Meinung nach eh der völlig falsche Begriff - Urlaub hat etwas mit Erholung zu tun - und das erlebt man beim erziehen nun wirklich kaum. Das Wort Elternzeit trifft es da schon besser). Sowohl Monika58 als auch ich haben versucht, Dir in knappen Sätzen zu erklären, daß lernen und Lernprozess mitnichten erst im Schulalter anfängt und auch nicht mit dem erreichen irgendeines Abschlusses endet. Der Vorgang des Lernens ändert sich (ein besserer Begriff fällt mir im Moment nicht ein), und natürlich ist lernen für einen Säugling etwas völlig anderes als für ein Schulkind. Wenn Dein Kind Dich anlächelt, ist dies eine gelernte Aktion, feste Speisen essen ist gelernt usw. usf.

Falls Du aber nur irgendwelchen Frust ablassen möchtest - also, da gibt es nun bestimmt geeignetere Orte als ausgerechnet das pflegeboard. Die meisten Leute hier sind auf fachbezogene Diskussionen aus und in den allermeisten Fällen klappt das ja auch richtig gut.

Und nun noch etwas zum eigentlichen Thema:
Ich habe noch nach altem Gesetz gelernt (Fassung von 1985), und wir hatten im Blockunterricht nie an den Wochenenden Dienst. Es kam wohl vor, daß man am Sonntag noch Dienst hatte und am Montag ging dann die Schule los, aber da konnte man sich arrangieren und am Sonntag Frühdienst machen, was für die meisten Stationen kein Problem war. Außerdem haben wir am ersten Tag auch nie Klausuren geschrieben. Sowohl die Schule, als auch die Stationen und wir selbst haben darauf geachtet, daß wir keine Überstunden von einem Einsatz in den nächsten mitnahmen, wenn ein Einsatz 154 Stunden dauerte, dann wurde in diesem Einsatz auch 154 Stunden gearbeitet. Sind wir mal eingesprungen am freien Wochenende, dann bekamen wir auch sehr bald frei dafür. Mit diesen Regelungen waren alle zufrieden. Außerdem mussten wir ja auch drauf achten, daß wir die Pflichtstunden in den einzelnen Fachbereichen erfüllten - Überstunden aus der Inneren in der Chirurgie abfeiern wäre dann sowieso nicht drin gewesen...:wink:
 
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Krankenschwester/Nachtwache
Fachgebiet
Altenpflegeheim
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Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Der Unterschied zu einem Kind und einem Jugendlichen oder Erwachsenen ist, daß die letzteren schon sprechen können und somit in der Lage sein sollten, Wissen einzufordern.
Wenn hier schon von Seitenhieben gesprochen wird ... Was soll es eigentlich, daß auf meinem Erziehungsurlaub rumgehackt wird? Darf ich deshalb nicht dieses Forum nutzen? Habe ich deshalb nie in der Pflege gearbeitet bzw. werde es nie wieder tun? Es ist schon ziemlich weit hergeholt, einen Säugling mit einem Auszubildenden zu vergleichen. Aber Hauptsache mal wieder einen drauf gehaun!oG charleene
Hallo charleene,

Isis hat mit ihrem Beitrag sehr recht, ich glaube auch, du verstehst hier einiges falsch.
Ich kann behaupten, das ich die meisten deiner letzten Beiträge gelesen habe, und dabei wird sehr deutlich, das du schnell beleidigend wirst.
Vielleicht solltest du dir wirklich mal Gedanken machen, ob du in dieser Art und Weise deine Meinung zu den Beiträgen kundtun möchtest.
Es wäre doch schade, das Board ist so eine tolle Sache, die man positiv nutzen sollte.

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
L

Löwenherz

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10.03.2006
63150
Hallo Charleene,

ich verfolge die Diskussionsrunde hier schon eine Weile.

Gerne möchte ich dazu etwas anmerken.
Deine Aussage, man würde hier Jugendliche die lernen mit Säuglingen die lernen, vergleichen - das kann man sehr unterscheidlich betrachten.

Inhaltlich können beide Gruppen natürlich nicht dasselbe lernen - wie auch!

Aber: beide Gruppen lernen im Leben etwas dazu. Der Azubi sehr bewußt und gezielt, weil an einem "roten Faden" entlanghangelt (geh ich mal von aus :eek:riginal: ).

Ein Säugling lernt ganz anderes: er lernt ,daß Menschen die ihn anlächeln ihm wohl gesonnen sind, daß sein Schreien Mama/Papa/Oma auf der Bildfläche erscheinen lassen, dass Nachts alles dunkel ist und sehr viel weniger Geräusche da sind, daß er mit Rumquengeln Aufmerksamkeit bekommt etc.

Das sind jetzt nur mal so ganz simple Beispiele. Dennoch haben beide Lernenden etwas gemeinsam: sie erweitern ihr Wissen in dem Horizont den sie altersgemäß schaffen können.

Übrigens, bei mir vermittelt sich eine gewisse Empfidlichkeit deinerseits im Bezug zur Elternzeit. Genieße doch die Zeit - sie hat ganz andere Anforderungen als das Arbeitsleben, andere Glücksmomente, andere Anstrengungen.
Ich zumindest habe die drei vollen Jahre total genossen; mich dann aber auch wieder auf meinen Beruf gefreut.
Es gibt überall Miesmacher, Neider, Besserwisser..steh einfach zu dem wie du dich entschieden hast.-Und selbst wenn du Privatier wärest..für alles gibt es gute Gründe. Man muß nur auch dazu stehen!!

Gruß, Löwenherz
 
Qualifikation
Hygienefachkraft
Fachgebiet
Gesundheitszentrum
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