Dienstplanprogramm - Übernahme vom alten Board

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Auggie

Themenstarter/in

Ein Dienstplanprogramm nur um einen Dienstplan zu erstellen und ggf. auszudrucken halte ich für überflüssig.
Da kann ich dir nur zustimmen,denn wenn ich an ein Dienstplanprogramm nur diesen Anspruch habe kann ich es gleich lassen,mit der Hand geht es schneller.
Effizient wird ein Dienstplanprogramm für mich dann,wenn es mir Arbeiten abnimmt und ich letztlich durch den Gebrauch Zeit spare,die den PatientInnen zugute kommen;z.B. durch Schnittstellen zur Lohnbuchhaltung,Berechnung der verschiedenen Zuschläge,Fehlzeitenstatistik,automatische Dienstplanerstellung anhand vorhandener Dienstpläneunter Berücksichtigung verschiedener Qualifikationen und Mindestbesetzungen.Wenn ich mich mit weniger zufrieden gebe,reicht eine einfache Tabellenkalkulation wie Excel auch aus.
Viele Grüße



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Rolf
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Frank L

Mitglied
Basis-Konto
11.07.2000
35614
Hi Sigi, hi Rolf, hi @all,
Wenn ich mich mit weniger zufrieden gebe,reicht eine einfache Tabellenkalkulation wie Excel auch aus.
Na gut, kann ich mit leben.
Ich habe irgendwie den Eindruck, als hättet ihr schlechte Erfahrungen mit auf dem Markt erhältlichen Dienstplanprogrammen gemacht.
Seit 1992 gestalte ich ausschließlich EDV-gestützt Dienstpläne. Bis Ende 1998 habe ich mit Perplan, seit dem mit Per-Res gearbeitet. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nur sagen, ne tolle Sache.
Dadurch, das wir mit diesem Programmen nicht nur die Dienstplangestaltung sondern die komplette Stunden- und Geldabrechnung erledigen können, war es möglich Stellen in der Verwaltung unseres Betriebes abzubauen. Wenn man den Betrieb als Ganzes sieht, ist es doch klar, das das Stellen in anderen Berufszweigen wie z.B. der Pflege retten kann. Übrigens, manchmal fluche ich auch ganz schön über unser Dienstplanprogramm. Glaubt nur nicht, daß da immer alles so funktioniert wie man sich das vorstellt.
Was mir wichtig erscheint ist, daß ein solches Programm nicht als starres Intrument eingekauft wird. Das Programm mus veränderbar und für jeden Betrieb individuell einstellbar und umprogramierbar sein.
Gruß Frank
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger A/I; Pflegedienstleiter
Fachgebiet
Pflegeabteilungsleitung / QM / Controlling
S

Sigi

Themenstarter/in
Hallo Frank,

schlechte Erfahrungen mit EDV-gestützten Dienstplanprogrammen? Kann ich nicht sagen. Aber es ärgert mich, daß ich gehalten bin, Dienstplanung bis zu 8 Wochen im voraus zu erstellen und vorzuhalten, die dennoch täglich aufs neue überarbeitet werden muß, weil sich irgendwelche Faktoren ändern. Es gibt aus meiner sicht kein optimales System der Dienstplangestaltung - weder manuell noch EDV-gestützt – solange nicht eine ausreichende personelle Basis vorhanden ist.

Personalabbau im Verwaltungsbereich dient der Stellenplatzsicherung innerhalb des ganzen Betriebes? Ich denke, daß kein EDV-Programm so optimal ist, daß es nicht im gleichen Zug innerhalb eines Betriebes zu einer Arbeitsverdichtung an anderer Stelle kommt. Und sei es dadurch bedingt, daß diesem Programm mehr und umfangreicher zugearbeitet werden muß.

Solltest Du aber über EDV-Programme verfügen, die dies verhindern – ich bin lernfähig. :smile:

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Gruß Sigi




[Dieser Beitrag wurde von Sigi am 07. Oktober 2000 editiert.]
 
F

Frank L

Mitglied
Basis-Konto
11.07.2000
35614
Hi Sigi,
Es gibt aus meiner sicht kein optimales System der Dienstplangestaltung - weder manuell noch EDV-gestützt – solange nicht eine ausreichende personelle Basis vorhanden ist.
Das sehe ich ganz genauso!
Ich weis nicht wie das im Altenheimen ist, meiner Ansicht nach ist es aber naiv zu glauben, daß sich die personelle Situation verbessern wird.
Personalabbau im Verwaltungsbereich dient der Stellenplatzsicherung innerhalb des ganzen Betriebes?
Sehe ich auf jeden Fall so. Wenn wir die Kosten im Verwaltungsbereich senken, bleibt natürlich mehr für die anderen. Das ist nur dann sinnvoll, wenn der Verwaltungsapparat zu groß ist. Ist der Pflegebereich zu aufgebläht müssen Stellen im Pflegebereich abgegeben werden. Für mich klingt das zwar hart und traurig, aber logisch und sinnvoll.
Wer sich eine Berechtigungsgrundlage im Betrieb verschafft wird auch nicht wegrationalisiert. Mir ist es lieber wenn die Pflege ein paar Tätigkeiten der anderen übernimmt(z.B. Stammdatenverwaltung der Mitarbeiter, Lohnabrechnung als Beiwerk zum Dienstplanprogramm), als andere von uns (z.B.Essensberatung, Mobilisation der Patienten u.ä.).
<BLOCKQUOTE>Zitat:</font><HR>Solltest Du aber über EDV-Programme verfügen, die dies verhindern – ich bin lernfähig.<HR></BLOCKQUOTE>
Es ist völlig richtig, daß es zu Arbeitsverdichtungen in anderen Bereichen kommt. Und ich muß leider eingestehen, daß ich nicht über EDV-Programme verfüge, die das verhindern können (Aber ich arbeite dran).
Jung wie ich bin, werde ich vielleicht irgendwann so ein Programm sehen, vielleicht sogar damit arbeiten. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, und werde es dann auch hier im Board verkünden.
Viele Grüße Frank
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger A/I; Pflegedienstleiter
Fachgebiet
Pflegeabteilungsleitung / QM / Controlling
T

TOM

Mitglied
Basis-Konto
Eure Diskussion zum Thema Stellenabbau ist zwar sicherlich interessant, aber meiner Meinung nach kommt es bei einem guten Dienstplanprogramm doch auf etwas anderes an:
Arbeitserleichterung und Effektivität!

Natürlich bedeutet die Pflege solcher Programme heute leider immer noch viel zu viel Aufwand und erst wenige Häuser kombinieren diese mit einer elektronischen Zeiterfassung.
Auch die eigentliche Dienstplanerstellung wird wohl in den seltensten Fällen zu einer erwähnenswerten Zeitersparnis führen.
Aber wenn auf irgendeiner Station jemand durch Krankheit ausfällt, dann bieten sie einen tatsächlichen Komfort, ersparen sie einem doch stundenlanfges Herumtelefonieren und lästiges Abgleichen von Pflegebelastungen.
Und effektive Auswertungen und Statistikmöglichkeiten sind (meiner Meinung nach) sowieso nur mittels einer EDV möglich.

Doch wie gesagt, dafür müssen die Daten auch irgendwie ins System gelangen, und das bedeutet dann zumeist Mehrarbeit für die Kollegen auf den Stationen und Einarbeitung in ein immer noch nocht selbstverständliches, neues Medium...

Ein Teufelskreis? :wink:
 
J

Joerg Guenther

Themenstarter/in
Hallo Tom
Und effektive Auswertungen und Statistikmöglichkeiten sind (meiner Meinung nach) sowieso nur mittels einer EDV möglich.
Und da haben wir auch schon den Punkt der Ablehnung :biggrin: , den gläsernen Mitarbeiter, vor dem alle Angst haben. Fehlzeitauswertung auf Knopfdruck, oh wie unangenehm. Also schnell den Betriebsrat eingeschaltet und abgewürgt. :frown:

Ich sehe allerdings mehr die Vorteile des Ganzen und bin dafür, denn ....



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Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher
Albert Einstein

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Mit freundlichem Gruß
Jörg
 
T

TOM

Mitglied
Basis-Konto
Hi, Joerg!

Sicherlich ist schwirrt die Angst vor dem gläsernen Mitarbeiter in vielen Köpfen herum. Aber ich denke, dass jeder, der professionell pflegt hier nichts zu befürchten hat.
Und woher kommen eigentlich diese absolut übertriebenen Sicherheitsanforderungen an eine EDV??? (Stichwort: Passwörter und Berechtigungsprofile)
An dieser Stelle kann anscheinend schon längst nicht mehr logisch-sachlich argumentiert werden. Hat sich eiggentlich schon mal jemand Gedanken gemacht wie leicht es eigentlich ist an eine Papierakte im Archiv zu kommen? oder an einen Laborbefund? In den meisten Kliniken reicht doch ein weißer Kittel und man darf (fast) überall hin!!!
Und: wer tatsächlich (illegal) an Daten (sei es in einer EDV oder auf Papier) gelangen möchte, der bekommt sie ohnehin!
Entscheidend ist bei solchen Fragen doch der Umgang der Mitarbeiter miteinander und weniger das Medium.

(Sorry, aber ich mußte mal etwas Dampf ablassen...)

Gruß,
TOM
 
S

sister-awake

Neues Mitglied
Basis-Konto
28.02.2001
Wir benutzen jetzt seit längerem das Dienstplanprogramm von der Firma WMD (http://www.wmd.de). Es ist Excel-basiert (sprich, jeder der mal was von MS Ofiice gehört hat, kommt einigermassen damit zurecht) und eigentlich ziemlich variabel. Schnittstellen sind möglich. Demnächst wird wohl eine neue Version für Excel 2000 erscheinen. Ich finde es ganz gut, aber über Kosten kann ich im Moment nicht viel sagen.
Gruß an alle, Iris
 
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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