Den Anforderungen in der Pflege nicht mehr gewachsen

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Alte Krücke

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Moinsen Kollegen und Kolleginnen,

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass ich mit 58 den Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. Ich bin immer kaputt und gerate immer mehr ins Defizit mit meinen Kräften.
Vieles habe ich in den letzten Jahren ausprobiert, um meine Niesche zu finden, was mir auch insofern gelungen ist, dass ich keine Bereitschaftsdienste, Nachtdienste und zum Teil die Wochenenden nicht mehr arbeiten muss.
Dennoch: Ich kann fast nicht mehr.
Ich möchte das hier einfach mal los werden und hoffe, dass sich Altersgenossen zu Wort melden, ob es euch ähnlich geht und wie ihr damit umgegangen seid, bzw. wie es euch damit ergangen ist.
Mein Gang zum Arzt wird folgen, auch eine psychologische Unterstützung strebe ich an. 1 Burnout hatte ich vor vielen Jahren schon, bin da also schon etwas erfahren :arghh:
Wo führt der Weg mich hin? :unsure:
Ich denke, ich kann mich schon mal auf ein gaaaanz niedriges finanzielles Niveau einstellen. Meine Freude hält sich in Grenzen.
Freu mich aber über regen Austausch. Wenn nicht hier, wo dann?!
Bin auch dankbar über Links zu entsprechenden Themen, wenn sie denn nicht all zu alt sind.
LG
von der alten Krücke
 
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Frank67

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Moin! ....kann ich durchaus mit 52 schon nachvollziehen....ich möchte auch nichts anderes mehr, als aus der Pflege raus.
Bei mir ist es eine Ignorante und Fachfremde Geschäftsführung, die allen Kunden alles mögliche verspricht und absolut desinteressierte Mitarbeiter (...Freundeskreis der GF und daher Narrenfreiheit...) die mich zermürben.. (...und eine Pflegekammer als Kostenfaktor..).
Gruß.
 
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phantasie

phantasie

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Hallo, ich bin zwar noch nicht ganz so alt, aber bis jetzt seit Mittlerweile 25 Jahre Vollzeit in der Pflege und ich kann euch beide gut verstehen.
Was mir vor Jahren sehr geholfen hat nennt sich "Achtsamkeit". Ich habe dazu vor einigen Jahren einen Kurs besucht der mir sehr geholfen hat. Da es sich bei euch, wie bei den meisten PK eher um seelische(geistige) Erschöpfung handelt und sich auch körperlich auswirkt kann ich euch so einen Kurs nur dringend empfehlen.
Als Anfang würde ich euch ein tolles Buch empfehlen. Das Buch heißt:
"Achtsam morden" von Karsten Dusse.
Das Buch ist zwar als normaler Krimi angelegt, aber die Hauptfigur nimmt sich der Achtsamkeitsregeln an und erklärt diese. Das hat mir die Regeln wieder in Erinnerung gerufen und gibt einen kleinen Einblick in "Achtsamkeit".
Ansonsten Wünsche ich euch alles Gute.
Würde das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Ist meiner Meinung nach eins der besten Bücher der letzten 20 Jahre und ich lese 4-6 Bücher pro Monat. Allein das lesen und Ausprobieren macht schon lockerer und entspannter.
Mfg

Meine Homepage:
www.phantasie1.de
 
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Sylvi72

Sylvi72

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Ich bin auch schon 28 Jahre in der Pflege tätig kann es nachvollziehen, den die körperlichen Ansprüche die oft verlangt werden sind schon krass und dann kommt noch der psychische Faktor hinzu. Bei der Lage des Arbeitsmarktes müssten eure Einrichtungen froh sein euch noch zu haben und müssten sich auch euren noch ( nicht negativ gemeint den es kommt die Zeit in diesem Beruf wo man aufgebraucht ist, es gibt schon Personen in dem Alter die wir in ambulanter Versorgung haben)vorhandenen Fähigkeiten anpassen den es gibt genug Arbeit die man machen kann wenn es auf bestimmten Ebenen nicht mehr so geht. Hut ab.
 
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lulli00

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Hallo.

Wie sieht es denn mit einem anderen Arbeitgeber aus? Ich bin jetzt selber im mittleren Berufsalter (38)
Ich hab einige Kollegen in die Psychiatrie abwandern sehen. Nicht die Hammerharten Stationen. Depressionsstation, oder Palliativ... Dort geht es ruhiger zu... wäre das nicht eine Alternative?
 
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Willy_Wuff

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Ich gehöre mit meinen 48 Jahren hier ja scheinbar noch zu den Küken ;-)
(Mensch endlich fühl ich mich mal Jung, auf Station bei den ganzen Jungen Kollegen komme ich mir immer vor wie nen alter Knacker, ich bin langsam die 3. Älteste pflege kraft )
Aber auch mir ist das Problem leider nicht unbekannt.
Was habe ich gemacht, und was mache ich ?
Zum einen habe ich mich in Kinästhetik schulen lassen, feine Sache, vor allem weil man da sehr viel eigene Körperliche Arbeit einsparen kann.
Dann war der Härteste Schritt der, das ich begreifen mußte das ich meinen Beruf als KrankenPFLEGER nicht mehr ausüben kann, denn ich kann glücklich sein, wenn ich meine Patienten noch anständig versorgt bekomme.
Sprich …… nachdem ich das begriffen hatte musste ich mir überlegen welche Tätigkeiten beim Patienten mir wichtig sind, und was ich nicht bereit bin zu streichen.
Unter anderem lasse ich mich nicht mehr von irgendwelchen Therapieresistenten „Spinnern“ in ellenlange Gespräche verwickeln, die zeit kann ich Sinniger einsetzen.
Angehörige bekommen kurze und knappe Auskünfte, wenn es sich nicht vermeiden lässt, ansonsten ist es job des Stationsarztes, sich mit denen ab zu sabbeln.
Prophylaxen werden nur gemacht, wenn es wirklich notwendig ist, Patienten die voraussichtlich in 2-3 tagen wieder raus gehen, aufstehen können und rumlaufen können, die machen das zu hause auch nicht, also brauch ich den Unsinn auch nicht zu machen, dafür nehme ich mir dann liebe bei einem Pflegebedürftigen Patienten die zeit.
Bei Visitten laufe ich schon lange nimmer mit, der Arzt kriegt ne kurze Übergabe wenn er auf die Station kommt und danach kann er Stundenlang sein Akademisches Palaver halten, aber ohne mich, ich mache in dieser Zeit was sinvolles. Ebenso lasse ich mir von irgendwelchen Ärzten keine Arbeiten mehr deligieren, die eigentlich ihr Job sind, und wenn ich keine zeit dazu habe, dann muß er sein Blut halt selbst abnehmen, denn Pflegekräfte haben auch die Möglichkeiten Arbeiten zurück zu delegieren. (Wat will er denn machen, der Typ ist nicht mein Chef, der kann sich gerne beschweren…… , wenns dem Schlipsträger nicht gefällt kann ich mir gerne nen anderen Arbeitgeber suchen)
Dokumentation PKMS Einstufungen u.s.w. …… kla, wenn meine Patienten versorgt sind, wenn mein Arbeitgeber die Kohle dafür haben will, dann soll er mir auch die Möglichkeit dazu geben, ansonsten haben meine Patienten Vorrang.
Nachdem ich mir dann angewöhnt hatte auf mich selbst zu achten und somit auch in der Lage war meine Erschöpfung zu bemerken, bevor ich kurz vor dem zusammenbrechen war ….. konnte ich auch meine eigene Arbeitsbelastung an meinen Jeweiligen zustand einigermaßen anpassen.
Denn die Prioritäten für meine Arbeit setzt nicht irgendein ahnungsbefreiter Schlips träger, sondern ich selbst, und wenns dem Schlips träger nicht gefällt kann ich ihm in seinem Haus gerne eine weitere freie Stelle beschaffen.
Meine Persönliche Prioritätensetzung :
Notfälle kommen vor allem und sind logischerweise ein Grund jede Tätigkeit zu unterbrechen. (Selbstmurmelnd :) )
Die Patienten bekommen was zu essen und ihre Medikamente.
Ggf. werden Patienten aus ihren Fäkalien befreit (Was auch ein Grund ist fast alle anderen Tätigkeiten zu unterbrechen.)
Patienten werden im Rahmen meiner Aufgaben Medizinisch versorgt, z.b. Verbandswechsel etc.
Ich habe jeden Tag ne halbe Stunde unbezahlte Arbeitszeit, nennt sich Pause, die bekommt mein Arbeitgeber sicherlich nicht geschenkt.
Alles andere kommt danach.
Und wenn ich trotz zügigem konzentrierten Arbeiten meine Arbeit in der vorgegebenen zeit nicht schaffe, dann ist es mir wurst, dann arbeite ich halt ne Stunde länger, denn dann soll mein Arbeitgeber dafür zahlen, nicht ich mit dem Preis meiner Gesundheit, weil ich mich in nen Herzinfarkt oder Burnout hetzen lasse.
Klar komem ich auch erschöpft und entkräftet nach hause, aber nicht mehr so wie noch vor 1-2 Jahren.
Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, sollte der Nächste Schritt ein Gespräch mit dem Arbeitgeber sein, in dem man ihm offen sagt das man diese Belastung nicht bis zur Rente durchhält, und man sich gemeinsam überlegt ob es in dem Haus vielleicht die Möglichkeit gibt das Arbeitsumfeld zu verändern. z.B. mit einer halben Stelle was anderes machen, was einen halt interessiert oder liegt. Ne Halbe Stelle in ner Tagesklinik, wenn vorhanden, in der Diagnostik, in der Ausbildung, was auch immer. Klar, hat man da auch Stress, aber der dürfte anders sein und vielleicht ist es ne Möglichkeit seine Arbeit zu schaffen ohne in den Burnout zu rutschen.
Wenn auch das nicht geht, dann bleibt eigentlich nur noch zu gucken ob es nicht einen geeigneteren Arbeitgeber gibt. Sei es im Hospiz, in einer Tagesklinik, in der Häuslichen Pflege oder wo auch immer.
Bei aller liebe zum Beruf, wir dürfen niemals vergessen, dass wenn wir selbst am Burnout langschrammen, oder schon drinn sind, dann sind WIR zwangsläufig eine Gefahr für unsere Patienten, weil das Risiko von Verwechslungen oder dem übersehen wichtiger Dinge exorbitant ansteigt.
 
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Esme4711

Esme4711

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Hallo Alte Krücke ;),

ich bin nach 40 Jahren ausgestiegen aus dem sich immer schneller drehenden Hamster Rad.
Der Hamster konnte das Tempo nicht mehr halten. Und während der Freizeit hat er es nicht mehr aus dem Kopf bekommen. :spinner: Es drehte sich dort immer weiter. Keine Energie mehr für die schönen Dinge des Lebens. Auch Depression genannt.
Wenn ich auf die Arbeit angesprochen wurde, habe ich angefangen zu weinen. Meine Hausärztin hat mich krank geschrieben, was auf Dauer auch keine Lösung war. Habe dann gekündigt.
7 Monate Kündigungsfrist, genug Zeit um mich in Ruhe umzugucken. Schau mal bei Indeed oder Stepstone oder Xing um dir ein Bild zu machen.
Für mich war klar, kein Schichtdienst, kein Wochenenddienst, keine Massenabfertigung. Nicht mehr dem Karriere Streben anderer dienen oder der Gewinnsucht eines einst sozialen Unternehmens, das uns schamlos ausnutzt.

Ich habe dann eine 5 wöchige Reha absolviert, von der Rentenversicherung genehmigt. Da hatte ich es dann mal von der anderen Seite. Massenabfertigung, Papierkram und nichts für jemanden, der sich endlich mal mit seinem eigenem Leid beschäftigen will. Dort löst man in Problemlösungsgruppen (PLG) die Probleme anderer. Allerdings gab es auch etliche, denen es dort gut gefallen hat. Ist Ansichtssache. Ich hätte eine Kur gebraucht um körperlich wieder fitter zu werden, kreative Beschäftigungen und Anregungen. Ich wollte aus meiner Sofakuhle raus.

Du musst ja nicht ins kalte Wasser springen, so wie ich.
Lass dich krank schreiben, sag deinem Arzt ganz klar, dass du nicht mehr kannst.
Von dem Krankengeld nach 6 Wochen konnte ich Leben. Ich habe alle unnötigen Ausgaben elemeniert. Manche Arbeitgeber leisten auch zusätzliche Ausgleichszahlungen.
Beantrage mit deinem Arzt eine Reha (ich würde das nur noch mal ambulant machen)
Erkundige dich bei deiner Krankenkasse nach Hilfe/Unterstützung. Ich habe eine telefonische "Therapie" und es gab auch ein sehr schönes Online-Programm.

Mit 58 sind wir noch im besten Alter. Schau mal bei der AWO, Diakonie, Caritas, DRK. Ganz in Ruhe. Der MDK wäre auch eine Möglichkeit. Aber die nehmen keine "alten Schachteln" mit Erfahrung zum Wohle der Patienten. Da sind dynamische Leute, die den Sparmaßnahmen dienen, angesagt.:sneaky:
Die Rentenversicherung ist an deiner Arbeitsfähigkeit sehr interessiert. Ich warte auf ein Gesprächstermin, bewerbe mich aber nebenbei schon mal.
 
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Willy_Wuff

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Übrigens, einfach mal nen tag wo anders hospitieren, davon wird man nicht dümmer und wenn man das dann mal "zufällig" auf Station ins Gespräch mit einbaut, wie der Hospitationstag so war ....... setzt Leitungen und Arbeitgeber gewaltig unter druck, denn das zeigt das man sich anderweitig umsieht und somit die Gefahr besteht das man den Arbeitgeber wechselt.
Glaubts mir, ihr werdet möglicherweise an den Wechsel des letzten Handy Vertrages erinnert ..... Da gibbet plötzlich Möglichkeiten die es vorher nicht gab :)
 
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lach....oder mach es wie Willy Wuff...wenn dir das noch möglich ist. Es ist der Schritt davor. Ich hab´s versucht. Aber es sind nicht nur die Schlipsträger, sondern auch die Stationsleitung und die eigenen Kollegen (vor allem die, die immer Ich sagen und nicht Wir)
 
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Willy_Wuff

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Wer Kollegen hat, der braucht keine Feinde mehr, denn im Zweifelsfall kannst Dir sicher sein das sich da jeder selbst der Nächste ist.
In angeblich sozielen berufen, gibt es, glaub ich, die meißten Egoisten.
 
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Ehemalige

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Ja, auch ich bin nach 26 Jahren ausgestiegen. War damals Mitte 40 (Vor 11 Jahren). Nach Umorganisation, Leitungswechsel und immer mehr Spardruck konnte ich nicht mehr. Habe es nie bereut. Muss sagen, dass ich das Glück hatte in die Administration meines Mannes Firma wechseln zu können. Zuerst 50%, mittlerweile 70%.
Ganz komme ich dennoch nicht von dem Thema los. Nach meiner Depression habe ich eine Peer (Genesungsbegleitungsausbildung) gemacht und arbeite jetzt im niedrigen Prozentbereich als Co-Dozentin in der Pflegeausbildung. Macht Spass, weil die Hauptverantwortung nicht mehr bei mir liegt.;)
Ich finde es so schade, dass in der Pflege die Mitarbeiter so verheizt werden. Es hätte so viel Potential eine win-win-Situation für Patient und Pflege hinzubekommen, wenn nicht nur nach den Ökonomischen Gesichtspunkten geschaut würde.
Ich finde, die KKHs sollten wieder in öffentliche Hand. Ökonomische Gesichtspunkte sind wichtig, früher hat man vielleicht nicht sehr auf die Kosten geachtet aber es gibt andere Bereiche, in denen gespart werden könnte (der Bürokratiekram z.B.), weniger doppelspurige und unnötige Untersuchungen und OPs...
 
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dipl. Pflegefachfrau, HöFa 1, Ausbildnerin
Fachgebiet
Administration
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BoeSe

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Ich kann allen Kollegen, die hier bereits geschrieben haben nur zustimmen und vieles gut nachfühlen. Auch ich habe meine Odyssee mit Überstunden, Burnout und Jobwechsel mit Tränen nach 24 Jahren hinter mir. Jetzt denke ich, dass ich mit 53 Jahren und die aktuelle mitgerechnet drei neuen Stellen in zweieinhalb Jahren (auf eigenen Wunsch) möglicherweise etwas für die letzten 14 Jahre gefunden habe. Pflegen, so richtig "am Bett", geht wegen alter schmerzender Knochen bei mir nämlich auch nicht mehr. Aber Eingliederungshilfe ist eine Alternative. Es gibt z. B. Wohn- und Teilhabeeinrichtungen für psychisch Erkrankte oder chronisch Suchtkranke Menschen. Dort werden immer Fachkräfte aus Pflege oder Heilerziehung o.ä. gebraucht. Guter Arbeitgeber hier ist Bethel, zahlt nach AVR Diakonie. Und das Neinsagen hab ich auch mittlerweile gelernt.
 
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petruschka66

petruschka66

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Ich arbeite seit 33 Jahre in der Pflege. 20 Jahre Pflegeheim und 13 Jahre ambulante Pflege. Pflegeheimzeit war grauenhaft und bin dann ambulante Pflege gewechselt. Fast 10 Jahre bei einen privaten Pflegedienst umd extrem schlechte planbare Freizeit. Durch die Demenz meiner Mutter krank geworden. Von allen in Stich gelassen selbst von Angehörigen. Meine Rettung war mein Freund und nach Hausverkauf in den Norden umgezogen. Bin mit den Stundenzahl runter gegangen. Hab trotzdem mehr Geld in der Geldbörse als beim privaten Pflegedienst. Meine Kräfte lassen auch nach und habe in der Reha gelernt auf mich zu achten (1. Stelle) . Bei den jetzigen Stelle hab ich oft mal einen Tag frei in 14 Tages Rhytmus. Planbare Freizeit und auch im Haushalt bleibt mal was liegen. Damit kann ich Leben. NEIN sagen habe ich auch gelernt. Gehen meinen Hobbys nach und kann dabei prima entspannen. Hole mir Hilfe , wenn ich merke mein Problem kommt wieder.
 
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