Wundmanagement Dekubitus Dekubitus Wundversorgung

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herbstzeitlose

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Hallo, mir geht es um die Wundversorgung von Dekubitus.
Wir in der niedergelassenen Praxis erleben es immer wieder, dass Pflegedienste Mengen an Wundauflagen ordern und bei der täglichen Hygiene wird dann das Pflaster gewechselt,- weil es "unsauber" geworden ist.
Natürlich wird auch noch fixiert, mit einem Stretchpflaster(ich bin mir nicht sicher, ob ich hier Produktnamen nennen darf, daher die Umschreibung)Es geht hier nicht um die Sakralpflaster,- sondern um zum "Platten".
Geht das nicht auch anders? Zum Beispiel mit Folie zum Randfixieren?Und wie gross wäre dann der zusätzliche Rand z.B.Die Sakralpflaster sind ja manchmal zu gross für diese "kleinen" Defekte,- und manchmal sitzen sie an den unmöglichsten Stellen.
Hat jemand von Euch einen Tipp, wie wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch zum Wohle des Patienten effektiver arbeiten könnten?
Ich denke, lange wird der rezeptierende Arzt diese " Verschwendung "nicht mehr mitmachen und auf altes Verbandsmaterial zurückgreifen. Das wäre doch ein Jammer.
Über zahlreiche informative Antworten würde ich mich sehr freuen, danke schon mal jetzt im voraus!
Herzlichst die Herbstzeitlose
 
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Paddy

AW: Dekubitus Wundversorgung

Hallo herbstzeitlose,

nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkentnissen ist in den wenigsten Fällen ein tägliche Verbandwechsel erforderlich. Ein täglicher Verbandwechsel wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn die Exudatmenge aus dem Pflaster läuft. Je nach Stadium des Dekubitus sind verschiedenste Pflaster anzuwenden. Z.B. bei einer sauberen Wunde z.B. ein Hydrokolloidverband, dieser kann bis zu 7 Tage auf der Wunde verbleiben. Zwar ist dieser Verband pro Stück teurer, aufgrund des Wechselintervalls aber günstiger.
Ich würde mich mal mit diesen Pflegediensten zusammensetzen und über eine moderne Wundversorgung sprechen. Sollte keiner der PD einen Wundmanager haben, möglichst nach ICW e.V., kann man ggf. ein Homecareunternehmen mit einschalten.

LG Paddy
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Hallo Paddy,-
das mit der Liegedauer der Wundauflage ist mir bekannt,- den Pflegediensten sicherlich auch.
Ich beziehe mich auf das Problem, dass die Wundauflage "einsifft", die Ränder sich aufrollen, usw. usw.
Da muss es doch irgendwie eine Möglichkeit geben, ohne den Verband täglich zu erneuern,- und ohne auf die riesigen Sakralpflaster zurückzugreifen.
Die Vorzüge der modernen Wundversorgung sind mir bekannt,- nur manchmal hapert es irgendwie an der Umsetzung.
Vielleicht habe ich mich umständlich ausgedrückt, moderne Wundauflagen sollen ja durchaus zum Zuge kommen,- aber doch nicht in diesen Mengen,-und in dieser Form.
herzlichst, die Herbstzeitlose
 
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Paddy

AW: Dekubitus Wundversorgung

Achsooooooooooooo,

dann würde ich sagen, dass das Personal lernen sollte, wie man die Pflester fixiert. Da die Personen einen Dekubitus haben vermute ich mal, dass sie sich wenig bewegen. Somit liegt das problem, dass sich das Pflaser löst, an der passiven Bewegung durch das Personal.
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

:))

Paddy, ich mag deinen Humor ;-) so könnte man das Problem auch benennen!!!
Nur wenn ich den Pflegedienst darauf anspreche, möchten/wollen sie natürlich auch gleich eine Lösung mitgeliefert bekommen.Ich möchte ja keineswegs klugscheissern oder stänkern, mir gehts wirklich darum, wie gehen Pflegende mit der Versorgung dieser Wunden um, oder muss man das "dulden", dass die Wundauflagen (fast)täglich gewechselt werden?
 
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Sonnensturm

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Somit liegt das problem, dass sich das Pflaser löst, an der passiven Bewegung durch das Personal.
Dieses Problem kann ein PD doch nur mit den Angehörigen lösen.
:kopfkratz:Wasserfrau
 
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Paddy

AW: Dekubitus Wundversorgung

Nein !!!!

Alle Pflegedienste müssen sich an die sog. Expertenstandards halten. Es gibt einen Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe" und einen "chronische Wunden" (Dekubizus zählt zu chron. Wunden), diese müssen angewendet werden.

Sicherlich gibt es Patienten, die vorübergehend mehr Wundversorgung benötigen. Allerdings sollte dies nicht dauerhaft der Fall sein.

Wieso stellt ihr denn dem PD keine Verordnung häuslicher Krankenpflege aus: 2-3 mal pro Woche Dekubitusversorgung?

:))

Paddy, ich mag deinen Humor ;-) so könnte man das Problem auch benennen!!!
Nur wenn ich den Pflegedienst darauf anspreche, möchten/wollen sie natürlich auch gleich eine Lösung mitgeliefert bekommen.Ich möchte ja keineswegs klugscheissern oder stänkern, mir gehts wirklich darum, wie gehen Pflegende mit der Versorgung dieser Wunden um, oder muss man das "dulden", dass die Wundauflagen (fast)täglich gewechselt werden?
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

also der Pflegedienst bekommt seine Verordnung für häusliche Krankenpflege. Und darin steht auch die Wundversorgung. Wenn uns aber gesagt wird, dass die Wundauflage öfter gewechselt werden muss, aus hygienischen Massnahmen, und das dann fast täglich gemacht wird, dann fehlt dem Pflegedienst irgendwann der Nachschub- also wird ein neues Rezept bestellt.
Wenn es gerechtfertigt ist, sollen sie es natürlich auch bekommen.
Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, die Wundauflagen länger als 1-2 Tage draufzulassen.- Und meine Frage,- wie machen das andere???oder muss man sich damit wirklich abfinden, dass die Auflagen so oft gewechselt werden.
Der nächste Schritt wäre dann nämlich wieder ein Rückschritt, nämlich Kompressen drauf- und fixieren.
 
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Paddy

AW: Dekubitus Wundversorgung

Hmmm,

wenn der Verband richtig angewendet wird, kann da Urin, Stuhl etc. drankommen, es passiert nix. Wenn dieser sich aufrollt, dann liegt das daran, das der Patient falsch bewet wird, aber selbst dann, ist es schwierig, dass der Verband sich rollt.
 
Sonnensturm

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Und Du meinst, die KK genehmigt regelmässige Lagerungen zur Deku- Prophylaxe? Wäre ja wünschenswert.
:confused:Wasserfrau
 
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Paddy

AW: Dekubitus Wundversorgung

Nö, ist gar nicht verordnungsfähig. Aber wie gesagt: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe!
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Und Du meinst, die KK genehmigt regelmässige Lagerungen zur Deku- Prophylaxe? Wäre ja wünschenswert.
:confused:Wasserfrau
öhmmmm, haben wir uns jetzt missverstanden? Ich sprach nicht über regelmäßige Lagerungen zur Prophylaxe- das wäre sicherlich noch ein anderes Thema, sondern wie kann man es erreichen, dass Wundauflagen beim Dekubitus nicht täglich oder alle 2 Tage gewechselt werden müssen.
Es sprengt einfach das Budget- und platt ausgedrückt, jeden Scheiss kannst du da nicht draufkleben- also wird das früher oder später zu kostenintensiv
 
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AW: Dekubitus Wundversorgung

Ich bezog mich auf Paddy's Beitrag wegen Expertenstandard "Dekubitusprohylaxe", um dem Ganzen evtl. vorzubeugen, und "chron. Wunden".
 
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greeneyed

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Hallo herbstzeitlose!

Schön dich mal wieder zu lesen. :)

Es gibt je nach Lokalistaion durchaus auch Tricks zur Fixierung.
Im Sakralbereich ist das Kleben oft sehr schwierig, allein durch die unterschiedlichen Anatomien.
Generell nehme ich NIE spezielle Sakralpflaster. Die sind mir zu unpraktisch, meistens viel zu groß und viel zu teuer.
Die Wundauflage sollte durchaus einige Zentimeter über den Wundrand gehen. (Ein ambulanter Chirug hat mal die Hydrokolloide genau auf Wundrandgröße zugeschnitten!!)
Geht es jetzt speziell um Sakraldekubitus?
Wenn möglich die quadratischen Platten mit einer Spitze zum After verkleben. Die Ränder können zusätzlich mit einem Folienverband(z.B. Opsite) fixiert werden. Es ist wichtig, das die kompletten Platten nicht überklebt werden, da der Gasaustausch zusätzlich behindert wird.
Eine bessere Randfixierung erreicht man auch mit der Verwendung von Hautschutz Lollies(z.B. Cavilon oder genausogut und u.U. preisgünstiger Cutimed protect). Damit wird zum einen die Klebkraft verstärkt, zum anderen erfüllt es die eigentliche Aufgabe, die Wundumgebung vor Mazeration zu schützen.
Meist löst sich das Pflaster ja genau in der Falte zum After. Dies kann durch einen kleinen Steg verhindert werden. Wie ich den modelliere, erkläre ich dir gerne via PN. Dieser Steg verhindert, das sich die Wundauflage an der Stelle ablöst und Stuhl unter den Verband gedrückt wird.
Pflegerisch sollte man sich bei täglichem Verbandswechsel durch Stuhl oder Urin eine andere Versorgung überlegen. Ständige Stuhlverunreinigungen mit Abführmaßnahmen an den Verbandstagen entgegenwirken. Individuell zu entscheiden wäre auch die mögliche Verwendung von Analtampons oder Fäkalkollektoren bis zur Abheilung. Urininkontinenz beim Mann durch Urinalkondom und bei Frauen hilft oftmals schon eine saugfähigere Schutzhose. Dauerkatheter sind bei Sakraldekubitus kontraindiziert!

Oh und ich finde hier darf man durchaus auch mal einen Verband mit Namen nennen. Manchmal liegt der Fehler auch einfach an der Qualität. Schonmal den Tropfen Wundauflagentest gemacht? Auf manchen stehen Tropfen MINUTENlang, andere Schlürfen innerhalb von Sekunden auch große Mengen auf.

LG
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Hallo greeneyed :)

ich freu mich ebenfalls dich hier zu sehen. Für weitere Tipps wäre ich Dir wirklich sehr dankbar.

Ja,- die Chirurgen sind auch nicht immer auf dem neuesten Stand,- Pflegedienste auch nicht immer, wobei es sicherlich viele, viele Ausnahmen gibt :)

Mir geht es nicht nur um die liegenden Patienten, auch um die ewig sitzenden, wo sich die Pobacken aneinander reiben bzw. fast fest miteinander verwachsen scheinen ;-) Dazwischen dann eine Wundauflage zum Halten zu bekommen, ist schon recht schwierig.
Und dann eben für die Bettlägerigen!
Manchmal kämpft man gegen Windmühlen!

Du glaubst ja gar nicht, was da an Material verschossen wird.
Kein Wunder, dass wenn es da kein Miteinander zwischen Ärzten und Pflegenden gibt, die Ärzte wieder auf Altbekanntes zurückgreifen.

Liebe Grüsse- und ich danke dir :)
 
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greeneyed

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Hallo!

Oh ich kann mir das sehr gut vorstellen, wieviel Material man durchbringen kann. Manchmal reicht eine Liste mit den Kosten für die einzelnen Wundauflagen. Viele wissen garnicht wie teuer die Produkte sind. Mit einer ungefähren Angabe z.B. Hydrokolloid oder Schaumverband in der Größe 10x10cm = ca.8- 10€/St. kann man schnell mal hochrechnen.
Davon abgesehen, würde ich bei einem täglichen Verbandswechsel auch eher zu ganz einfachen Wundauflagen greifen, bis eine andere sinnvolle Versorgung möglich ist.

Im Sitzen ist der ausgeübte Druck ca. siebenmal höher, als im Liegen. Hat der Patient einen Dekubitus oder eher einen Defekt durch Mazeration/Intertrigo? Der Dekubitus muss konsequent vom Druck entlastet werden, die Mazeration/ Intertrigo benötigt eher ein vernünftiges Feuchtigskeitsmanagement.
Aus dem "ewig Sitzenden" lese ich eher heraus, das der Patient intensiver aufgeklärt werden müsste.
Momentan arbeite ich wieder in der Klinik. Immer wieder stelle ich fest, das den Patienten und Angehörigen leider die einfachsten Dinge, z.B. Techniken zum Freilagern oder zur Mikrolagerung, nicht erklärt worden sind.
Wie war das noch?! Die beste Wundauflage ist auch nur so gut, wie die primäre Therapie! ;)

LG
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Also das mit dem Aufklären ist so eine Sache, das mit dem Verstehen wieder eine andere, ganz abgesehen von dem Umsetzen :)

Also ich informiere die Patienten und/oder ihre Angehörigen über Prophylaxe, auch wenn es nicht immer einfach ist.Vieles hat sich in den Köpfen so festgesetzt, nicht nur bei den Patienten.Und wehe, sie sollen sich bewegen. Oh Mann!

Und das mit dem Verbandswechsel ist doch teuflisch! Der gute Wille und das Einsehen um die moderne Wundversorgung sind vorhanden, beim Arzt wie beim Pflegepersonal. Dann aber werden die teuren Wundauflagen fast täglich gewechselt. Manchmal werden sie sogar zur Prophylaxe angefordert.Wenn ich bzw. mein Chef dann gegenargumentieren,heisst es, wir würde uns gegen die moderne Wundversorgung wehren- und ich schwöre dir, dem ist NICHT so. Wenn mit den Auflagen so verschwenderisch umgegangen wird, ist es doch kein Wunder, wenn es mit der Rezeptierung nicht mehr fluppt- oder auf Althergebrachtes zurückgegriffen werden soll.

Ich finde es unheimlich schwierig, da einen Weg zu finden.
Von daher eben meine Frage, wie macht Ihr das mit den Wundauflagen! Wie verhindert Ihr tägliches Wechseln?

Üblicherweise übernimmt der Pflegedienst den Verbandswechsel, fordert Rezepte an usw. Nur wenn das u. a. den Rahmen sprengt, kann man doch nicht einfach wegschauen.Da mach ich mir eben meinen Kopf!
 
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Bookwood

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Hier ist die Lösung ein richtiges Exudat Managment in Form eines Superabsorbers(z.B. Sorbion...)!!!
Man sollte aber dabei aufpassen das die Wunde damit nicht trocken gefahren wird. Zur Druckentlastung würde ich zusätzlich eine Weichlagerung mit speziellen Matrazen (z.B Clinisan(keinesfall kleinzellige Wechseldruckmatrazen)) in Verbindung mit Ligasano empfehlen und engmaschiger Lagerung. Wichtig, auch darauf achten das die Wunde Phasengerecht behandelt wird.
Wenn bei "vernüftiger" Therapie kein Fortschritt zu erkennen ist würde ich dem Arzt einen Abstrich empfehlen...
Zieht doch mal ein ausgebildeten Wundfachberater hinzu und euere Probleme werden zum größten Teil verschwinden.

Die Behandlung setzt natürlich eine massive Druckentlastung der betroffenen Stelle voraus. Geschieht dies nicht, hilft der beste Verband auch nicht mehr!

@Paddy
Hydrokolloidverbände sind nicht mehr ganz up to date und besitzen die eigenschaft ebenfalls "aufzurollen" und habe damit selten gute Erfahrungen gemacht.
 
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herbstzeitlose

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Bookwood :) auch ein Superabsorber muss zum halten bzw. kleben gebracht werden.
Also nehmen wir mal an, wir entscheiden uns für diese oder jene Auflage,- wie dann anbringen, ohne dass da beim nächsten Bettenmachen oder Waschen eine neue Auflage verwendet werden muss.
Oder wolltest du mir sagen, dass Sorbion kostengünstig ist und man dann ruhig mehrmals die Auflage wechseln kann?

Ich sag ja nicht, die Wunde stagniert, oder Keimbesiedelung oder oder, ich frag ja nur, wie geht Ihr damit um- und gibt es spezielle Tipps, wie man den täglichen Wechsel vermeiden kann.
 
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Bookwood

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AW: Dekubitus Wundversorgung

Auch am Sakralbereich haben wir diese Probleme selten und der Verband wird 2-3 Tage in der Regel auf der Wunde belassen abhängig von der Exudatmenge.

Wenn ihr diese Schwierigkeiten habt wurde ich euch Hydrofilm vorschlagen.
Dieser wird zusätzlich am Rand des Verbandes befestigt.

Evtl. Cavilon Spray da dies die Klebewirkung verstärkt
 
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