Dekubitus falsche Versorgung

Amorelie

Amorelie

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Pneumologie
Hallo. Ich kotze gleich. Aufgrund falscher Verbandspflege ist bereits seit drei Tagen eine Kompresse im steiss Dekubitus festgewachsen. Die Wunde ist 9 cm breit und vier tief. Trotz meiner Info wurde sich gestern nicht um eine Info an ORT gekümmert. Ich war im frei. Nun ist WE. Wir sind eine intensiv Wohneinrichtung wo kein Arzt vor Ort ist. Ich wuwür sie ins Krankenhaus bringen aber habe hier keine Entscheidung. Rufbereitschaft bzw Leitung ist informiert. Ich habe bereits wegen diverser Vorfälle hier den MDK informiert , interessierte die nicht.
 
Weiße Rose

Weiße Rose

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o_O naja, es gibt Schlimmeres:

Tüchtig Hydrogel dürfte helfen. Ansonsten darf sich die Chirurgie betätigen.-
Weniger lustig.
Alles Gute!
 
W

Willy_Wuff

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Das ist ziemlich bitter.
Was kann man tun ?
Viel Arbeit und viel Zeit investieren.
Kompresse mit sterilem NaCL durchfeuchten, nach spätestens 30 min. nochmal richtig nass machen.
weitere 30 min. Später hoffen das sie nur durch Blut und Fibrin angeklebt war und schauen ob man sie vorsichtig entfernen kann.
Ansonsten, wie mein Forredner schon sagte.... bleibt nur der Chirurg, wobei...... so wie Die Wundversorgung sich anhört ......
Noch nen paar Tage warten, dann hat er ne Spesis und wenn er das Krankenhaus überlebt ist auch die Wunde wieder versorgt, dann sogar Chirurgisch :-(

Meldungen beim MDK sind für den Ar....., die interessieren sich nur dafür den Krankenkassen möglichst viel Geld ein zu sparen.
Die zuständige Heimaufsicht dürfte effektiver sein.
 
C

Care2000

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Die Frage wäre ob diese Einrichtungsform unter das WTG fällt? Wenn in meiner Schicht so etwas vorkommen würde, dann ARZTINFO mit entsprechender Dokumentation. Ich würde in der Pflegeakte auch Eintragen dass die PDL usw. informiert wurden. Was sagt der Betreuer? @Willy_Wuff: Deine Aussage noch ein paar Tage warten - dann hat er eine Sepsis ist nicht gerade sehr professionell.
 
H

HeikeOlsch

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[email protected], ich bin neu und suche Hilfe. Am 04.04.2019 habe ich mir das Radiusköpfchen 4 - Fach gebrochen und die Speiche abgerissen. Am 09.04. konnte erst operiert werden, weil man für Eventualitäten erst eine Protese bestellen musste. 2 Tage nach dem OP musste ich offiziell gehen. Das wäre üblich. Der Kampf um Termine für Physio und Orthopädie war mehr als zäh. Die Nachsorge ging voll daneben. 3 Monate Gips und gilchrist verursachten zusätzlich Frozzen - Sholder. Dazu kam Morbus Sudeck und nach dem heutigen Röntgen wurde eine gebrochene Titanschraube gesichtet. Ich fühle mich wie in einer Drehtür. Das Material müsse raus, weil es die Schmerzen verursacht und den Sudeck begünstigt. Aber in einen Sudeck darf man nicht schneiden, weil er 100 % die anderen Extremitäten dann befällt. Ich bin in einer Blase und kann mich nicht befreien. Gebrochenes Titan kann ein Produktionsfehler sein. Alles, was mir in der Nachsorge passiert, ist unvorstellbar und persönliches Pech. Meine Psyche streikt nun und nix geht mehr. Wer hat ähnliches erlebt und kann mir einen Weg zeigen. Opiateprogramm bei Sudeck habe ich abgelehnt. Möchte leben und nicht nur scheinbar da sein....Danke für's Lesen....LG
 
W

Willy_Wuff

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@HeikeOlsch

Passt zwar nicht ganz zur Diskussion, aber sicherlich ist einer der Admins oder Moderatoren so nett und schiebt es in die passende Roubrik ;-)

Hört sich ziemlich übel an was Du da hinter Dich gebracht hast.
Ich muß gestehen das ich keine Ahnung habe was es kosten Würde sich da beraten zu lassen, ob evtl. Pfusch von seiten der Klinik vorliegt.
Titan zu zerbrechen dürfte schon nicht ganz so leicht sein, und wenn die Klinik fehlerhaftes Material verwendet, dann muß sie auch dafür haften, so weit ich weiß.
Ich würde vorschlagen das Du einfach einmal eine neue Diskussion Startest, mit einer passenden Überschrift, das Leute die davon etwas verstehen auch erkennen worum es geht.
Keine Ahnung, ich würde wahrscheinlich sowas wie "Nach OP Alles schief gegangen, was kann ich machen" oder irgendwie sowas.
 
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