Controlling in kleinen und mittelständischen Gesundheitsbetrieben

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kunstgriff

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Moin Moin!

Nach über 20 Jahren in der aktiven Pflege (OP, Anästhesie, Intensiv, ambulant, stationär) habe ich einen Schnitt gemacht und beschäftige mich nun neben meiner Dozententätigkeit in einer Berufsschule für Pflegekräfte mit dem kaufmännischen Controlling im Gesundheitswesen. Für meine Recherche bin ich an Eurer Meinung interessiert.

Zeitnahes Patientencontrolling fehlt offenbar in vielen Betrieben, die Zahlen, die aus der Buchhaltung kommen, sind veraltet. Ich habe oft erlebt, dass die Geschäftsleitung im Dezember die Auswertung der Geschäftszahlen bis August präsentiert hat -- da könnte es bereits zu spät sein, geeignete Maßnahmen gegen einen negativen Jahresabschluss zu ergreifen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Pflegekräfte in der Regel keinen Einblick in ihre eigenen Daten haben und nicht sehen können, was sie zum Unternehmen und den einzelnen Projekten beitragen. Letztlich aber kann nur ein finanziell gut aufgestelltes Unternehmen seine Mitarbeiter bezahlen. Mitarbeiter, die sehen können, wie erfolgreich sie ihre Arbeitszeit nutzen und welche Erträge ihre Arbeit abwirft, haben so eine zusätzliche Motivation.

Ich interessiere mich dabei speziell für Erfahrungen in klein- und mittelständischen Betrieben.

Gibt es bei Euch ein tagesaktuelles Controlling? Könnt Ihr sehen, wie effektiv Ihr Eure Arbeitszeit nutzt? Und falls ja: Welche Lösungen, möglicherweise sogar über mobile Erfassungsgeräte und in der Cloud, setzt Ihr ein? Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Eure Antworten!
 
Qualifikation
Student/Dozent/Krankenpfleger
Fachgebiet
Altenpflegeausbildung
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