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Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

  1. Hallo Community!!

    Zur Zeit hänge ich voll in den Seilen... Im Januar diesen Jahren ist für uns alle plötzlich und unerwartet meine Mutter im Alter von 73 Jahren an Multi-Organ-Versagen verstorben.. Das habe ich bis jetzt noch nicht verarbeitet. Die Arbeit hat mir bis vor 14 Tagen auch ein gewisses Maß an Ablenkung gebracht... aber am Wochenendienst vor 14 Tagen bin ich Opfer eines tätöichen Patientenübergriff´s geworden. Ich muß dazu sagen, daß der Patient eine Alkohol-Vorgeschichte hat und nach der großen 12h - OP ziemlich desorientiert war. Dazu kam dann die Entzugssymptomatik bis fast zum Delir... In dieser Situation hat er mir beim Verbandswechsel meinen Kopf in Richtung des Bettgitters gezogen. Ich habe versucht mich aus dieser Situation zu befreien. Das ERgebnis dieser Aktion ist ein Schleudertrauma und ein getapter Rücken. Seit dem 19.03.2012 bin ich mit Halskrause ausgestattet zu Hause... Die Halskkrause bekomm ich nicht wirklich los, sodaß am Dienstag noch ein paravertebralis Doppler läuft. Der Doc hat Sorge, daß die Gefäße durch dieses Trauma vielleicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zur Zeit sind mehr als 3h ohne Halskrause nicht drin. Die Nächte mit der Halskrause sind Horror... Seit diesem Übergriff hab ich Alpträume und ANGST vor diesem Patienten-Klientel. Ab dem 10.04. soll ich einen Belastungsversuch machen, um festzustellen, wie ich mit dieser Angst auf Arbeit zurecht komme... Allerdings hab ich jetzt schon Schweißausbrüche und große Angst, wenn ich nur dran denke. Dazu kommt, daß ich den ganzen Tag nur heulen könnte. Ich habe das Gefühl, daß ich ein "Versager" bin... Dieses Gefühl wird auch noch durch die Reaktion der Kollegen verstärkt, die sich nicht klar positionieren... ES ist jetzt eine DIskussion im Gange, daß der Nachtdienst grundsätzlich nur noch zu zweit gemacht werden soll, um solche Übergriffe zu vermeiden... Bislang war es einfach nur Glück, daß nicht noch Schlimmeres passiert ist. Es steht nur eine Kollegin klar zu mir, weil sie schon immer gesagt hat, daß über kurz oder lang Schlimmeres passieren wird... Aber sie wurde immer wieder ausgelacht, genauso wie ich auch... Ich werde auch jetzt quasi ausgelacht, wil sich keiner vorstellen kann, wie es ist, Angst vor Patienten zu haben... Ich bin jetzt 20 Jahre im Beruf und habe bislang nie Angst vor Patienten gehabt... Ich hoffe drauf, daß auch die Trauma-Ambulanz schnell mit eingeschaltet wird... Dazuhoff ich, daß die BG auch zustimmt, daß ich meine WUnschfortbildung jetzt durchbekomme. Der AG versucht das Thema immer wieder unter den Tisch fallen zu lassen, aber ich bin dabei hartnäckig...

    Ist es wirklich so schnell möglich, in ein BurnOut zu ruschen? Ich habe Angst noch länger auszufallen und dadurch meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Ich habe einen Schwerbehinderten-Ausweis mit 70%, der dem Arbeitgeber auch bekannt ist...

    Wie soll ich mich jetzt weiter verhalten? Habt Ihr Tipps für mich, wie ichmit meiner Angst umgehen sollte oder Tipps, wie ich dagegen ankämpfen könnte?

    Liebe kollegiale Grüße

    Yvonne
     
  2. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Liebe Yvonne,
    es ist sehr schlimm was Dir geschehen ist. Ob Burnout oder was anderes - an Deiner Stelle würde ich versuchen mir ärztliche Hilfe zu holen, denn Du bist seelisch durch das Trauma angeschlagen. Warum warten bis man richtig in einer tiefen Depression sitzt. Es ist keine Schande wenn man auf so ein schlimmes Erlebnis reagiert. Es wäre nur eine Schande wenn man es nicht ernst nimmt und nichts tut. Ganz viel Mitgefühl und liebe Grüße!
     
  3. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Hallo zusamen!!

    War heute im Betrieb, um das mit dem Belastungsversuch in die Wege zu leiten... Hätte ja nie gedacht, daß ich soviel Rückendeckung von der PDL bekommen würde... es wurde mir geraten,mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche... Dazu wurde der Vorschlag einer Trauma-Ambulanz gemacht... Auch ist der Betriebsarzt mit eingeschaltet, der letztendlich entscheidet, in welchem Zeitraum die Belastungserprobung laufen soll... Alles aber abhängig vom morigem Doppler-Befund...
     
  4. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Liebe Yvonne,

    auf diesem Wege wünsche ich Dir für den morgigen Tag und die Untersuchung viel Kraft und Glück.

    Du beschreibst eine Situation, die Dich sehr belastet. Der plötzliche Tod Deiner Mutter wird Dich weiterhin begleiten. Nimm Dir bitte die Zeit, die Du für den Abschied und die Zeit der Trauer brauchst. Ich wünsche Dir, dass die Trauer durch die Erinnerungen an die schönen Momente und Augenblicke weicht und Dir diese auch wieder Lebensfreude vermittelt.

    Deine berufliche Situation "sattelt" auf Dein persönliches Erleben. Deshalb belasten Dich beide Situationen um so mehr. Du schreibst von einem Burn out. Hinzu kommen Deine Sorgen um Deinen Arbeitsplatz; das Gefühl, versagt zu haben und keine Unterstützung zu bekommen. Bitte verstehe mich nicht falsch, denn aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, nimmt man die Unterstützung nicht wahr oder kann diese nicht richtig einschätzen.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass Du durch die Hilfe, die Du in Deiner letzten Mail beschreibst, wieder nach vorne schauen kannst. Die Ängste werden sich minimieren und Du wirst auch wieder die Ruhe finden, um Dich zu regenerieren.

    Vielleicht ist es für Dich möglich, eine Reha-Maßnahme anzutreten, die Dich in den nächsten Wochen stärkt.

    Ich wünsche Dir ganz viele positive Gedanken und Begegnungen mit Freunden und Arbeitskollegen!

    Liebe Grüße

    Thommy
     
  5. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Hallo THOMMY!!

    Danke für Deinen aufmunternden Worte... Die Frage ist, ob die Berufsgenossenschaft eine Reha-Maßnahme unterstützt bzw. befürwortet... Ich bin zur Zeit schon froh, wenn ich es schaffe, ohne schlechtes Gewissen in der Sonne sitzen und in einem Buch schmökern zu können... Lesen, so wie ich es als Kind gekonnt habe, ist seit dem Arbeitsunfall vom letzten Monat nicht drin... Dazu kommt, daß ich zur Zeit sehr ortsgebunden bin, da ich ja auch alles ohne Auto machen muß... Somit fallen Einkäufe immer erst in den Nachmittag/ Abend, wenn mein Mann Feierabend hat. Andere Alternativen hab ich nicht, da mein Vater 620km von mir entfernt wohne und meine Schwiegereltern auch nicht immer können... Aber gut, diese Zeit ist vorübergehend... Ich hoffe, daß es morgen ein positives Ergebnis gibt und es weiter geht... Ich will diese Halskrause endlich loswerden... Aber ohne hab ich ziemliche Kopf- und Rückenschmerzen... Na mal schaun... Ich hab mich jetzt schonmal über ne Trauma-Ambulanz gesucht, aber auch das muß ich erst mit der BG-Ambulanz klären... Wartezeit gibt es da auch wieder... Aber vielleicht kann ich da beide Traumata zusammen verarbeiten... Bin heute meinem Chef in die Arme gelaufen, wie ichzur U-Bahn ging... er hatte wohl nur eine verharmlosende Formgehört und hat mich gefragt, was wirklich passiert ist... Ihm fiel die Kinnlade runter... Na ja alles weitere dann morgen
     
  6. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Da häng Dich doch gleich in die Leitung und frag in der BG nach, wie das so läuft mit REHA- Antrag und die Aussichten dafür. Vielleicht wird Dir sogar eine Haushaltshilfe bewilligt. Bei der BG brauchst Du kein Kind unter 12 Jahren wie bei der KK. Und das kann machen, wer will.Also Angehörige Freunde, Bekannte o.ä.
    Fragen kostet nichts.
    Gute Besserung
    :thumbsup2:Onkel Fritz
     
  7. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Also deine beiden Chefs scheinen doch hinter dir zu stehen, und auf die paar Oschis die schlecht reden, drauf geschi....! Weißt auch wenn du ein halbes, ein ganzes oder zwei Jahre ausfällst, dann mach das denk an deine Gesundheit, das ist "dein höchstes Gut"!
     
  8. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Lt. Doppler altersentsprechender Befund... Ausführliche Besprechung dann morgen... Morgen auch erneuter Versuch, in der Trauma-Ambulanz jemanden zu erreichen... Will auf keinen Fall ne stationäre Therapie machen.. Lt. deren Homepage geht das auch ambulant bzw. teilstationär in Form einer Tagesklinik... Ist jetzt nur die Frage nach der Wartezeit... Will ja schließlich nicht vor der Angst davon laufen,aber ohne fachliche Hilfe wird es für mich schwierig.... Ab 10.04. Belastungserprobungsversuch beginnend für 4h... Bis zum Freitag und ab 16.04. 6h... Ohne WE und nur im Tagdienst und vor allem OHNE Überstunden...
     
  9. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Liebe Yvonne,

    ich freue mich mit Dir über den Befund und wünsche Dir weiterhin Erfolg auf Deinem Weg.

    Liebe Grüße

    Thommy
     
  10. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Habe jetzt am 17.04.2012 einen Vorstellungstermin in der Trauma-Ambulanz im Max-Planck-Institut... Bin jetzt gespannt, wie das zusammenpaßt... Bin aber offen für eine Therapie, mein Wunsch nach ambulant bzw. Tagesklinik wird da sehr unterstützt... Trotz allem beschleicht mich immer wieder das Gefühl, daß meine Kollegen meinen, ich sei "verrückt"... Na ja sollen sie... Ich finde es eine Schande Hilfe nicht anzunehmen... Am Dienstag startet die Belastungserprobung... Bammel hab ich schon,aber vielleicht hilft es mir ja auch, mich der Angst zu stellen...
     
  11. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Auch wenn ich kein Fachmann bin - in dem Falle würde ich nicht auf ein Burn-out Tippen sondern eher auf eine posttraumatische Stressreaktion.
    Es ist gut, dass deine Cheffes hinter dir stehen und du dir Hilfe holst wo du sie bekommen kannst. Von einem Patienten angegriffen zu werden, dem man eigentlich helfen will - ist besonders dann, wenn man eh schon angeschlagen ist - eine Sache die tief im Inneren treffen kann. Ich kenne das ansatzweise von einer Patientin, die mich über eine ganze Schicht ständig verbal angegangen ist. Ich wäre ein Mörder und Verbrecher, sie würde ihre Enkelin anrufen und die würde die Polizei anrufen, ich gehöre hinter Gitter und sie würde dafür sorgen.
    Solcherlei macht mir normalerweise nichts aus - mir tut der Mensch dann leid - in diesem Falle war ich aber psychisch eh schon angeschlagen und irgendwann haben diese Sätze mein inneres getroffen - ich war fix und fertig am Ende der Schicht.

    Nutze alles was du kriegen kannst an Hilfe und gestehe dir diese Angst zu. Du hast sie, weil deine Seele es für sinnvoll erachtet Angst zu haben - Angst ist erst mal eine Schutzreaktion und soll dich vor weiteren Verletzungen schützen. Ob diese Angst auf Dauer sinnvoll ist steht auf einem ganz anderen Blatt - aber erst mal hast du sie entwickelt, weil es wichtig war dich vor weiteren Übergriffen zu schützen. Geh freundlich mit dir und der Angst um - sie ist nicht der Feind - sie ist nur dauerhaft nicht nützlich und es ergibt wahrscheinlich langfristig Sinn sie freundlich zur Tür hinauszubitten, weil du sie nicht mehr brauchst.
     
  12. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Ich glaube, ich sollte langsam die Station wechseln.... Ich bin doch nicht blöd... Meinen die eigentlich, daß ich das nicht merke... Na ja... Ab Dienstag werden wir sehen.... Ich hab die absoluten Sch... Zeiten zum Arbeiten bekommen... Ohne Übergabe ohne alles... Kommt richtig gut... Da ist noch nicht das letzte Wort drüber gesprochen... Ich zieh das jetzt durch und die Abrechnung kommt zum Schluß... Jetzt wird es lustig und mein Schriftverkehr wird zunehmen... Bin echt mal gespannt 6:45 - 10:45.. Frühdienst ohne Übergabe... 17:00 - 21:00 ---> Spätdienst ohne Übergabe.... Wird lustig... zwischedrin mal von 14:00 - 20:00 ohne Rücksicht auf BG-Termine... Echt Klasse... Hab Ihr die Termine extra durchgegeben, weil sie Pflicht sind... Termin beim Betriebsarzt---> geht nicht, ist aber Pflicht-Termin... Da ist das letzte Wort noch nicht drüber gesprochen... Wird Zeit, daß sich was tut...
     
  13. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Liebe Yvonne,
    Du hast es ja im Moment heftig dicke!
    Ohne dumm daherzureden: ich würde an Deiner Stelle erst mal eine Auszeit nehmen und Dich dann irgendwann in einem anderen Haus bewerben.

    Alles Liebe und Gute und viel Kraft!
     
  14. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Ich war kurz davor, diese Belastungserprobung direkt wieder abzubrechen... Durch die Anfahrt mit dem ÖPNV war ich 5(!!!!) min zu früh da und wurde est mal angeblafft... Frühstück...??? Zwischen Tür und Angel und ohne die Kollegen... Was trinken...??? Wurde ich schief angeguckt.... Irgendwie kam ich mir vor, wie das berühmte 5. Rad am Wagen... Na ja... Mal schaun, wie es morgen wird... Läuft das dann nicht besser, dann werde ich wohl einen Versetzungsantrag in Verbindung mit der von mir favorisierten Fortbildung stellen... Ein Stück Dreck wurde dagegen richtig gut behandelt....
     
  15. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    So hier noch ein Up- Date:
    Der Terminim Max-Planck-Institut war doch aufschlußreich... Ich hab jetzt erst mal 20 Termine im wöchentlichen Rhythmus... Dazukommt, daß alles wohl nach einer post traumatischen Belastungsstörung aussieht... so richtig wohl fühl ich mich auf Station während der Stunden nicht immer... Hängt wohl auch damit zusammen, daß die Kollegen teilweise kein Verständnis dafür haben, daß ich jetz zur Zeit nicht alleine arbeiten darf und auch keine Überstunden machen darf. Das gibt immer wieder unqualifizierte Kommentare... Ich versuche mir meine Verletzheit darüber ncht anmerken zu lassen, aber wenn ich dann außerhalb des KH bin,dann fließen die Tränen in Strömen... Dazu kommt,daß meine Geduld durch das ewige Wachwerden in der Nacht auch nicht mein bester Freund ist. Auch dadurch bin ich ziemlich gereizt, genervt und mir geht alles ziemlich schnell auf den Zeiger. Aber der Faktot Geduld ist schon seit fast 41 Jahren nicht mein bester Freund...Nächste Woche beginne ich dann mit den 6h der Belastungserprobung, bevor ich dann ab Mai hoffentlich wieder voll arbeiten gehen kann/ darf/ werde...
     
  16. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Nach dem heutigen Termin mit komplettierung der Anamnese wurde die Belastungserprobung in Absprache mit der BG sofort beendet... Mehr als 4h sind zur Zeit nicht drin... Aber selbst das ist lt. der Ärztin im Max-Plnck-Institut(=MPI) zur Zeit noch zu viel und vor allem zu früh... Morgen wieder Termin in der BG-Sprechstunde und dann mal schaun... Auf Anraten des MPI Verlängerung der AU bis zum 20.05.12.... Jetzt wird die Weiterbildung beantragt und auch über eine Versetzung innerhalb des Hauses wird nachgedacht... Bin zwar nicht besonders glücklich über den Abbruch, ABER: Da ich seit diesem Vorfall keine Nacht mehr durchschlafe, laufe ich auch körperlich am Limit... Und wenn mir dann deswegen ein Fehler unterlaufen würde, kann ich meine Weiterbildung auch vergessen.... Außerdem habe ich nur eine Gesundheit und auf ne Erwebsunfähigkeitsrente bzw. Berufsunfähigkeitsrente hab ich auch keine Lust
     
  17. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Recht hast du :)
    Ich wünsch dir, dass es bald wieder aufwärts geht.
     
  18. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Die AU wurde in Absprache mit dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie(=MPI) bis zum 21.05.12 verlängert. Der BG wurde der Wunsch nach Umschulung/ Weiterbildung bereits mitgeteilt. Am Freitag Blutabnahme und dann Festlungung der medikamentösen Therpie....*allesaufmichzukommenlassenmuß*
     
  19. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Jetzt soll ich am Montag( 7.05.2012) nach dem Gespräch mit der Chefärztin mein Rezept bekommen... Hab aber keine Ahnung, welche Medi´s bei Schlafproblemen im Rahmen einer PTBS gegeben werden.... Könnt Ihr mir da vielleicht weiter helfen...?? Ich hab gehört, daß heute überwiegend Citalopram bzw. Fluoxetin gegeben werden... Beide Medi´s kenne ich nicht...
     
  20. AW: Burn Out nach Doppeltrauma innerhalb von 2 Monaten?

    Hallo Yvonne1305

    Ob diese beiden Med. überhaupt bei Dir eingesetzt werden,steht ja heute noch in den Sternen.

    Sicherlich brauchst Du eine medikamentöse Unterstützung, diese wird die Chefärztin sicherlich mit Dir besprechen, egal was angeordnet wird, man muss es ein paar Tage wirken lassen, um zu beurteilen ob es in deinen Fall auch die Entlasstung bringt.

    Was mich ein wenig irritiert, ist die Tatsache, das Du scheinbar keine Alternativtherapien bekommst.(Verhaltenstherapie, Entspannungstherapie,Gesprächstherapie)
    Medikam. sind sicherlich sinnvoll. aber ein Ventil, um den ganzen Druck rauszulassen, ist vieleicht noch viel wichtiger.

    Beurteilen kann ich es nicht, aber ich habe fast das Gefühl, das Du zuviel machen läst, aber zu wenig deine eigentlichen akuten Bedürfnisse offenlegst.

    Also für 14 Tage ein Schlafmedikament einfordern,die Intention der Ärztin erklären lassen u. evtl. Alternativen (auch forsch) einfordern.

    Nicht ist schlimmer, als wenn sich das Krankheitsbild chronifiziert.

    Erstmal viel Glück
    Und berichte weiter, vieleicht ist das ja schon hilfreich.
     
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