Burn out in der Pflege...

Bush -Nurse

Bush -Nurse

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Zu diesem Thema fand ich hier bisher nichts,kann aber auch sein,dass ich es Übersehen habe,da ich ein Neuling bin und mit dem Aufbau noch nicht vertraut.
Jedenfalls war ich im März diesen Jahres zu einem Seminar zu o.g.Thema in unserer Stadt.Der Massenansturm war bezeichnend,wie ich finde.
Es scheint ja ein echtes Tabu-Thema zu sein,obwohl ich überzeugt bin,dass jeder,der schon einige Zeit im Job ist,schon mal an seine psych.Grenzen gestossen ist!:mad_2:
Ich mach meine Arbeit eigentlich gerne,aber es gibt auch echt Momente,wo mir alles über den Kopf wächst.Schliesslich hat man ja auch noch privat sein "Säckchen" zu tragen.:cry:
Ich würde mich freuen,wenn jemand eine Meinung dazu hat.
So,das war nun mein 1.schüchterner Versuch,"aktiv"zu werden.:blushing:
Also,liebe Grüsse an Alle da draussen in der rauen Welt!:thumbsup2:
 
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hummmel81

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Ja das kenne ich irgendwoher

Hallo bin zwar erst seit 8 Jahren in der Pflege tätig ( mit Ausbildung gerechnet), aber so mancher Tag hat es echt in sich. Besonders meine älteren Kollegen kommen da an Ihre Grenzen.:(
Und leider muß ich immer wieder feststellen , das viele Kollegen das nicht so sehen. Und wenn sich jemand krank meldet....:teergrube
leider gab es zu diesem Thema bei uns noch keine Fortbildung, oder ich hab sie verpasst.

Gruß Hummmel :redface: :redface: :redface:
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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Re: Ja das kenne ich irgendwoher

Lernst Du alles noch, wir haben alle mal im Forum angefangen.
Gehe einfach auf SUCHEN in der oberen Leiste und gebe burn out ein und Du wirst sehen, was es schon alles darüber gibt.

:thumbsup2: Eveline
 
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Cenny

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Hallo,

nein burnout ist und sollte eigentlich kein Tabuthema in der Pflege sein, im Internet gibt es viele Seiten darüber, ebenso Bücher, habe gerade meine Facharbeit darüber fertig geschrieben. Sicherlich gibt es immer mal den einen oder anderen Tag an dem man lustlos ist oder sich alle fühlt, aber es ist nicht immer gleich ein Burnout, um diesen festzustellen, bedarf es schon einiger Symtome mehr und einer klaren Diagnosestellung. Zum anderen sollten alle guten Führungskräfte sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und schon im Vorfeld ein waches Auge, für die Mitarbeiter haben. Denn sicher ist das uns schon viele MA verlassen haben, weil sie permament überfordert waren und aus diesem Kreis nicht mehr herauskamen und niemand ist es wirklich aufgefallen. Mit der Auseinadersetzung in der Facharbeit sehe ich viele Dinge heute anderes, die mir sonst vielleicht nicht aufgefallen wären.
 
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stationär
E

Ela77

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Guten Tag zusammen !!!!

Ich habe meine ganz persönliche Erfahrung mit dem BURNOUT gemacht, über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren, der Zusammenbruch u. Rückzug aus dem Job liegt fast 12 Monate zurück. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich wieder genesen - nach Therapie.

Ja , es ist sehr schwer sich zu äußern u. die entsprechenden Wege einzuschlagen - aber es ist für den Betroffenen die einzige Chance aus diesem Teufelskreis wieder heraus zu kommen.

Die Reaktionen auf mein "Outing" waren zweigeteilt: die Leute vom Fach, in meinem Fall die Kollegen u. Vorgesetzten hatten da riesige Probleme mit u. irgendwie spürte ich da Angst im Umgang u. der Begegnung mit meiner Person. Ich nenne es heute "Angst vor Ansteckung". Die Gesellschaft, Familie u.a. haben da ganz anders reagiert, die empfanden es als ganz normal u. nachvollziehbar, wenn man mal an seine Grenzen gerät. Die gingen da mit weniger Berührungsängsten mit mir um.

Und ich habe diese Krise für mich genutzt: ich habe meine Möglichkeiten gründlich überdacht u. einen neuen Weg gesucht u. schließlich auch gefunden. Mein Ziel ist es: andere Personen vor einem solchen Zusammenbruch bewahren zu können, sie rechtzeitig zu erkennen u. auffangen u. unterstützen zu können - im Rahmen der Gesundheitsförderung.

MfG
 
Qualifikation
examinierte Altenpflegerin
Fachgebiet
stationäre Altenpflege
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