BTM in Psychosomatischer Reha

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Sternderl

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Hallo,
Ich arbeite in einer Fachklinik für Psychosomatik.
Ein Patient brachte zur Aufnahme vom niedergelassenen Arzt zur Schmerztherapie 4 Fläschchen verordnete THC-Tropfen mit.
Die Fläschchen müssen gekühlt aufbewahrt werden, stehen deshalb im Stationskühlschrank, den ich nicht abschließen kann.
Ich wollte die Fläschchen mit mg und ml Angabe in unser BTM-Buch mit Angabe des Patientennamen als Herkunftsquelle aufnehmen und die Ausgaben darin dokumentieren. Das wurde mir vom Chefarzt untersagt.
Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Für baldige Antwort wäre ich dankbar.
 
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Kalimera

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Einfach mal nachfragen, ob es für solche Situationen evtl. schon Handlunsganweisungen oder ähnliches gibt.
Da diese Medis vom Hausarzt verordnet sind und der Pat. jetzt stationär ist müsste die Klinik die Versorgung mit Medis bei dem Patienten übernehmen. Demzufolge sollte der Pat. seine Medis wieder mit nach Hause geben.
 
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Sternderl

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Hallo Kalimera,
Ich arbeite in einer Reha Klinik. Dort wird nur die Fachmedikation gestellt. Für alles weitere ist der Patient zuständig.
Meine Frage geht dahin, ob nicht die privat mitgebrachten BTM in das BTM Buch der Klinik eingetragen werden müssen.
Sie stehen immerhin im Kühlschrank des Stationszimmers. Ich kann zwar keine BTM-Rezeptnummer vermerken, aber eintragen, dass es das Eigentum des Patienten ist. Die Ausgaben und den endgültigen Abgang bei Entlassung des Patienten. Oder ist das bei privaten BTMs der Patienten tatsächlich nicht notwenig?
Erfahrung gibt es im Haus damit nicht.
 
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resigniert

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Es ist das Eigentum des Patienten und das Medi benötigt eine Kühlung. Gebt dem Patienten einen Campingkühlschrank ins Zimmer und gut ist
 
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Sternderl

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Ist das eine ernst gemeinte Antwort?

Es muss also nicht dokumentiert werden, dass das Präparat im Haus ist?
 
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resigniert

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Das Medikament ist Eigentum des Patienten! Kontrolliert ihr auch sein Portemonaie? Er benötigt eure Hilfe zur fachgerechten Lagerung des Medikamentes. Wenn es nicht Kühlpflichtig wäre, hättet ihr wahrscheinlich noch nicht mal was von der Existenz erfahren. Ihr seit ja keine JVA.
Ja, ich meine dies ernst

Der Patient hat das BTM ja von einem Arzt verschrieben bekommen und zu sich nach Hause, ohne tägliche Kontrolle, nehmen dürfen. Er musste es sich nicht tägl. in der Arztpraxis abholen.
Er hätte es auch mit in den Urlaub genommen und hätte es nicht dem Vermieter der Unterkunft melden müssen - da hätte er den Kühlschrank im Zimmer gehabt.
Ihr seit doch nichts anderes als die Unterkunft/Hotel für den Patienten, im gleichen Gebäude in der auch die Reha Therapie stattfindet.
 
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Kalimera

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Ich stimme resigniert zu. Die Medikamente sind Eigentum des Patienten, er kann damit machen was er will. Ihr habt nur Info davon weil es wohl gekühlt werden muss. Prüft doch mal, ob es überhaupt gekühlt werden muss, wenn nicht kann der Patient es bei sich behalten.
 
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