Allgemeinchirurgie Blutzuckermessung!

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RETTUNGSSANI

Mitglied
Basis-Konto
22.03.2001
www.wuffwuff.at.tf
Hi!

Ich befinde mich gerade im Praktikum und würde mich jetzt für etwas interessieren!

Wie wird bei euch gestochen? Wir verwenden dafür normale Kanülen! Sonst auch noch wer?

Lg
RETTUNGSSANI
 
Qualifikation
Schülerin
Fachgebiet
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Kaiserin Elisabeth Spital Wien
S

Steffie

Mitglied
Basis-Konto
31.01.2001
Hallo Du.
Bei uns ist es von Station zu Station sehr unterschiedlich.
Die eine Station benutzt wie ihr auch ganz normale Kanülen.
Die nächsten Benutzen Lanzenten,und wieder andere benutzen
extra Nadeln zur BZ Messung.
:redface:
 
Qualifikation
Krankenpflegeschülerin
Fachgebiet
Im Moment 4 Woche schule und ab dem 17.3 Urlaun
R

Rolf

Mitglied
Basis-Konto
Hallo Rettungssani
wir benutzen bei uns nur eigentlich nur Lanzetten zum BZ-Sticksen,es sei denn,es steht grad wieder eine Laboruntersuchung an.
Und die Ergebnisse zwischen Kapillarblut und venösem Blut beim BZ unterscheiden sich nur marginal.Wenn sich die Ergebnisse unterscheiden würden,würde man nicht Diabetiker in der Diabetikerschulung das BZ-Sticksen beibringen;zur Messung ist ein Tröpfchen völlig ausreichend.
Greetz,Rolf
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
chirurg. Intensivstation
S

Steffie

Mitglied
Basis-Konto
31.01.2001
Hallo Ihr.
Also wir benutzen die Kanülen auch nicht um damit i.v
Blut abzunehmen sondern um damit in denn Finger zu
stechen:)
Zumindesten habe ich das so gemeint
Steffi ;)
 
Qualifikation
Krankenpflegeschülerin
Fachgebiet
Im Moment 4 Woche schule und ab dem 17.3 Urlaun
K

Karlheinz Mathies

Neues Mitglied
Basis-Konto
21.07.2000
Hallo Rettungssani!
Sollte doch auch mal allgemein klar sein, dass die UVV das Stixen mit Kanüle nicht zulassen. Bei uns gilt: nur mit Lanzette oder Klix-geräten. Die Anzahl der Stichverletzungen mit Kanülen ist seit Einführung der Kontrollen auf Einhaltung dieser Regel besonder bei Schülerinnen und Schülern deutlich gesunken.
 
Qualifikation
Lehrer für Krankenpflege
Fachgebiet
Krankenpflegeschule
S

Stefanie

Mitglied
Basis-Konto
09.03.2001
86153
Hallo Rettungssani,

ich war fast ein wenig erstaunt, daß bei euch der Blutstropfen zur BZ-Messung durch das Stechen mit einer Kanüle gewonnen wird.

Ich persönlich habe bis jetzt nur sog. "Klix-Geräte" verwendet, was meines Erachtens entscheidende Vorteile hat. Zum einen ist das Infektionsrisiko der Pflegeperson deutlich geringer, da die Nadel, mit der gestochen wurde, nach der Kontamination mit dem Patientenblut wieder sicher im Gerät verschwindet und anschließend in Ruhe entsorgt werden kann. Eine blutige Lanzette/Kanüle dagegen muß gleich in einen mitgebrachten Behälter entsorgt werden; die Gefahr, sich selbst dabei zu stechen, ist in der Hektik weitaus größer.

Den zweiten wichtigen Aspekt sehe ich in der Einstichtiefe. Die "Klix-Geräte" bieten den Vorteil, daß die Tiefe des Einstichs von Patient zu Patient individuell variiert werden kann. Nicht jeder Patient hat schließlich gleiche Fingerbeeren; wenn jedoch manuell gestochen wird, ist die Gefahr groß, die ohnehin schon strapazierten Fingerkuppen und damit das Tastempfinden des Patienten durch zu tiefe Stiche noch mehr zu beeinträchtigen.

Viele Grüße, Stefanie :smile:

[ 23. Dezember 2001 14:38: Beitrag editiert von Stefanie ]

[ 23. Dezember 2001 14:39: Beitrag editiert von Stefanie ]
 
Qualifikation
Lehrerin für Gesundheits- und Pflegeberufe
Fachgebiet
Schulen im Bereich Gesundheit u. Pflege
M

müra

hallo, sowohl bei uns in Rettungsdienst in Nbg als auch bei mir in der Klinik wird mit Lanzetten gearbeitet, nie mit Kanülen(UVV).müra :cool:
 
G

gimlie

Hallo Rettungssani!

Also, dass stechen eines Patienten mit einer Kanüle um einen Tropfen Blut zu gewinnen, finde ich alles andere als gut! Zum einen ist es unangenehm für den Patient, damit meine ich nicht den Schmerz, sondern der Anblick einer scharfen Nadel, die offensichtlich nicht zu diesem Einsatzzweck hergestellt wurde! Zum anderen birgt es eine sehr grosse Unfallgefahr für den Mitarbeiter!
In unserem Haus bzw. unserer Station beutzen wir ebenfalls ein "Klix- Gerät" das mit speziellen Nadeln bestückt und auf drei Stichtiefen eingestellt werden kann! Ich kenne auch noch die s.g Lanzetten, bei denen der Ausdruck Lanze eher angebracht wäre! Bei einem Diabetiker oder bestimmten Patienten die ich mehrmals am Tag kontrollieren muss hat sich das "Klix- Gerät" als die beste Methode erwiesen, da sie sehr sicher und kaum schmerzhaft ist. Vor allem kann man die Stichtiefe anpassen so dass nur so tief wie nötig gestochen wird, was wohl kaum einer mit der Hand (Kanüle, Lanzette) hin bekommt.
Schaut Euch mal die Finger oder Ohren derer an die 3-5 mal am Tag mit einer Kanüle oder Lanzette gestochen werden, dann weißt Du was ich meine! :(

Gruß

Oliver Ottmann

:D

[ 25. Januar 2002 08:44: Beitrag editiert von Oliver Ottmann ]
 
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RETTUNGSSANI

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
22.03.2001
www.wuffwuff.at.tf
Danke!!!!!

Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung dastehe, dass dies absoluter Blödsinn ist! Auf meiner Station bekam ich als begründung: "Es tut weniger weh"! Allerdings fragte ich das nachdem ich mir auch eine Nadelstichverletzung zugezogen habe!

Lg
RETTUNGSSANI
 
Qualifikation
Schülerin
Fachgebiet
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Kaiserin Elisabeth Spital Wien
H

HexeJosie

Mitglied
Basis-Konto
16.11.2001
Hi,
ich bin ebenfalls sehr erstaunt,dass BZ - Kontrollen mit Kanülen gemacht werden. Ich kann hier nur sagen, der "arme" Patient. Bei uns auf Station benutzen wir Accutrend - Softclix zur BZ Entnahme. Hier läßt sich sogar die Einstichtiefe einstellen.
Gruß Josie :tongue:
 
Qualifikation
Stationsleitung innere Abteilung
Fachgebiet
Innere
O

owen

Neues Mitglied
Basis-Konto
11.04.2002
hallo,
bin seit 12 jahren typ 1 diabetiker und seit 3 jahren dgks auf einer allg. internen. bei mir und bei meinen pat. steche ich zur kapillarblutgewinnung ausschließlich mit sc-nadeln da der einstichkanal viel zarter ist.
ich steche mich selbst manchmal bis zu 10 x am tag, und mit gebräuchlichen lanzetten wäre die haut an meinen fingerbeeren nur mehr vernarbt. wenn man sich meine "lieblingsfinger" betrachtet, sieht man natürlich auch die einstiche, sind aber nicht so tragisch und heilen in null komma nix ab. das stechen mit sc-nadeln ist meiner erfahrung zufolge auch nicht so schmerzhaft. also so ein blödsinn ist das nicht.
und daß man nicht "recappen" darf, weiß wohl jeder.
lg
 
Qualifikation
DGKS
Fachgebiet
Allgemeine Interne
O

owen

Neues Mitglied
Basis-Konto
11.04.2002
hallo,
bin seit 12 jahren typ 1 diabetiker und seit 3 jahren dgks auf einer allg. internen. bei mir und bei meinen pat. steche ich zur kapillarblutgewinnung ausschließlich mit sc-nadeln da der einstichkanal viel zarter ist.
ich steche mich selbst manchmal bis zu 10 x am tag, und mit gebräuchlichen lanzetten wäre die haut an meinen fingerbeeren nur mehr vernarbt. wenn man sich meine "lieblingsfinger" betrachtet, sieht man natürlich auch die einstiche, sind aber nicht so tragisch und heilen in null komma nix ab. das stechen mit sc-nadeln ist meiner erfahrung zufolge auch nicht so schmerzhaft. also so ein blödsinn ist das nicht.
und daß man nicht "recappen" darf, weiß wohl jeder.
lg
 
Qualifikation
DGKS
Fachgebiet
Allgemeine Interne
D

Dirk Knück

Ich habe nur positive Erfahrungen mit den Klixgeräten. Der Stich ist schnell, die scharfe Nadel ist sofort verschwunden (im Klixgerät) und sehr häufig merkt der Patient nicht einmal etwas (es sei denn, man stellt die Einstichtiefe standardmässig auf 3)
Eine Kanüle zu verwenden halte ich (auch wenn Profis es so machen) nicht für den eleganten Weg. Wie bereits hier geschrieben finde ich den Anblick einer (noch so kleinen Kanüle) eher erschreckend, und die Einstichtiefe kann ich nicht wirklich gut dosieren.
Auch ist das Verletzungsproblem immer noch gegeben, selbst wenn ich "recappen" vermeide, denn die scharfe Kante ist da, egal wo und wie lange.

LIebe Grüsse

Dirk
 
H

heiner

Mitglied
Basis-Konto
25.01.2002
69121
Hallo Ihr Stecher,
ich bin verwundert,daß es Kollegen gibt,die mit Kanülen die
Finger/Ohren zermattern.Klixgeräte sind das Mittel zur Wahl.
Erstmals kann man verschiede Tiefen einstellen und dann sind
die Mini Lanzetten auch noch wechselbar,sodaß man für Herrn Müller und Frau Müllerin nicht die selbe Lancette benutzen muß.Es ist auch etwas Psychologie dabei.Ein Patient der die Nadel etc.nicht sieht,hat auch weniger Angst vor einem Piekser.
Heiner
 
Qualifikation
ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
ambul.Pflege
C

charleene

Ich habe neulich mal den Selbsttest machen lassen, einmal Kanüle, einmal Lanzette und einmal mit Klix-Gerät. Das Klix-Gerät war am "angenehmsten", aber auch mit Lanzette ging es einigermaßen. Am abartigsten fand ich die Kanüle. Es gibt auch viele Leute die Angst vor Spritzen haben, allein deswegen würd ich schon keine Kanüle benutzen.

leene
 
emmielie

emmielie

Mitglied
Basis-Konto
09.10.2004
50127
Hallo,
hallo Kollege Insuliner. Ich bin seit 19 Jahren Typ Einser und habe früher auch gelernt, mit der Pen Nadel den Bluttropfen aus der Fingerbeere zu entlocken. Ist ja auch OK, wenn man es mit der eigenen Pen Nadel macht. Spart auch Kosten, solange es eine Gebrauchte ist.
Patienten würde ich nur mit Stix oder Clicks-Geräten stechen, da ich hiermit die Einstichtiefe besser kontrollieren kann. Vom Infektionsrisiko für den Ausführenden ganz abgesehen.
 
Qualifikation
ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
amb.Pflegedienst
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
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