Blutdruckmessgerät und Blutzuckermessgerät

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Petruschka

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10.07.2001
3
Ich bin im Moment in ambulanten Pflege eingesetzt.
Auf meiner Tour führe ich auch RR und BZ Kontrollen durch. Mir ist klar das ich ein BZ Gerät verschreiben lassen kann.
Meine Frage ist: Kann ich auch ein Blutdruckmessgerät durch den Arzt verschreiben lassen kann, wenn eine Verordnung durch den Arzt vor liegt.
Danke für die evtl. antworten.
Petruschka
 
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Altenpflegerin
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Pflegedienst
J

johanna59

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13.05.2006
50189
Hallo Petruschka
natürlich verordnen Ärzte auch RR Gräte,jedoch muss der Patient dann auch in der Lage sein diese Messung selbst durch zuführen bzw eine mit im Haushalt lebende Person.
Ansonste gehört def RR Messer zu Deinen Arbeitsmaterialien die Dein Arbeitgeber stellen muss. Habe selbst 13 Jahre in der häuslichen Pflege gearbeitet
Gruss cpfeiffer
 
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Altenpflegerin
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Pflegeheim
Griesuh

Griesuh

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Hallo,
prinzipiell werden in der ambulanten Pflege weder RR- noch BZ-Meßgeräte verordnet oder verschrieben.
Auch eine Verordnung vom Arzt zur RR und BZ-Kontrolle wird von den Kassen nicht bewilligt. Siehe Leistungsbeschreibung §132a Abs. 2 SGB V, Punkt 10 und 11. Stand 1.5.2006
Möglich ist eine Verordnung über 14 Tage zum anlernen zur Messung oder bei Erblindung. wenn keine Angehörigen in Wohnortnähe sind. ( RR-Messung nur für 7 Tage)
Auch die BZ Meßstäbchen sind selbst zu bezahlen.
Aber ausnahmen bestätigen die Regel, bei Intensiv BZ und Kreislaufkrankungen bewilligen die kassen eine Intensievtherapie, aber auch nur zeitlich begrenzt.

grüße
griesuh
 
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Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
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freitagsabendentlassen

Neues Mitglied
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03.05.2002
69123
Hi, so kategorisch wie Du, Griesuh die Ablehnung darstellst, erfahre ich sie nicht.
1. Erst mal werden Hochdruckpatienten und Diabetikern sehr wohl die erforderlichen Messgeräte verschrieben (und auch genehmigt). Das hat mit einem ambulanten Pflegedienst erst mal gar nichts zu tun. Der benutzt sie doch nur, wenn es die VO hergibt, oder ihn der Patient dazu bringt (nicht abrechenbar).
2. Wird die RR - Ktr. zur Überprüfung der Wirksamkeit einer Medikationsänderung meiner Erfahrung nach 7-14 Tage als abrechenbare Leistung (mit Nachweis) genehmigt.
3. Werden BZ - Messstäbchen bei Patienten mit einer intensivierten Insulintherapie (ausgedehntes Schema) sehr wohl dauerhaft bezahlt.

@cpfeiffer:
Das Blutdruckmessgerätgerät gehört nicht zu irgendwelchen, vom AG gestellungspflichtigen Arbeitsmaterialien.
Wenn überhaupt, sind das solche Dinge wie Schutzhandschuhe, Händedesinfektionsmittel und Materialien, die im Versorgungsvertrag mit den KK erwähnt sind. "RR"-Geräte gehören m. A. nicht dazu.

Schönen Tag noch
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Ambulante Pflege
Griesuh

Griesuh

Gesperrter Benutzeraccount
Hi, so kategorisch wie Du, Griesuh die Ablehnung darstellst, erfahre ich sie nicht.
1. Erst mal werden Hochdruckpatienten und Diabetikern sehr wohl die erforderlichen Messgeräte verschrieben (und auch genehmigt). Das hat mit einem ambulanten Pflegedienst erst mal gar nichts zu tun. Der benutzt sie doch nur, wenn es die VO hergibt, oder ihn der Patient dazu bringt (nicht abrechenbar).
2. Wird die RR - Ktr. zur Überprüfung der Wirksamkeit einer Medikationsänderung meiner Erfahrung nach 7-14 Tage als abrechenbare Leistung (mit Nachweis) genehmigt.
3. Werden BZ - Messstäbchen bei Patienten mit einer intensivierten Insulintherapie (ausgedehntes Schema) sehr wohl dauerhaft bezahlt.

@cpfeiffer:
Das Blutdruckmessgerätgerät gehört nicht zu irgendwelchen, vom AG gestellungspflichtigen Arbeitsmaterialien.
Wenn überhaupt, sind das solche Dinge wie Schutzhandschuhe, Händedesinfektionsmittel und Materialien, die im Versorgungsvertrag mit den KK erwähnt sind. "RR"-Geräte gehören m. A. nicht dazu.

Schönen Tag noch
14.6.06

Hallo Freitagsabendentlassen.

warum so aufgeregt????
Ob diese angesprochenen Leistungen verordnungsfähig sind, ist
eindeutig in der Leistungsbeschreibung § 132a Abs. 2 SGB V, Punkt 10 und 11. Stand 1.5.2006 für Hessen nach zu lesen.
In anderen Bundesländeren mag es anders aussehen.
Deshalb hier zu streiten wer recht hat ist wie Eulen nach Athen tragen, denn jedes Bundesland hat andere Bestimmungen. Deshalb können Aussagen immer nur für das geltende Bundesland gegeben werden und sind nicht auf das Bundesgebiet übertragbar
Auch RR- und BZ - Meßgeräte sind laut den Vertragsbedingungen in Hessen durch den PD vor zuhalten. Auch entgegen deiner Ansicht.
Noch mals zur Erinnerung an meinen Beitrag: Laut der Leistungsbeschreibung
sind RR u. BZ kontrollen keine verordnungfähigen Leistungen!!!
Wie gesagt, ausnahmen bestätigen die regel: Bei Intensiv Insulin und RR Therapie, aber auch dann nur begrenzt. Mximal 14 Tage bei BZ und 7 Tage bei RR kontrollen. Habe ich aber schon alles gesagt.
Weiter möchte ich mich nicht mehr wiederholen. Alles weitere stand schon in meinem Beitrag.
Ich würde dir raten, die Versorgungsverträge Deines PD's, oder des PD's in dem du arbeitest, so wie die Leistungsbeschreibungen n. § 132a ABS 2 SGB V
mal in Ruhe durch zulesen. Auch die Vergütungvereinbarungen sind interesannt. Auch dort ist eindeutig definiert, dass R u. BZ Kontrolen nicht als normale SGB V Leistung Verordnungsfähig sind und auch nicht abrechenbar sind.

Grüße und auch ne'n schönen Tag von Griesuh,
PDL und Inhaber eines PD
 
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Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
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Ambl. Pflegedienst
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stern3007

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29.07.2005
Köln
Bei Intensiv Insulin und RR Therapie, aber auch dann nur begrenzt. Mximal 14 Tage bei BZ und 7 Tage bei RR kontrollen.
Wie macht ihr das dann bei den Patienten, deren BZ Werte nicht stabil sind? Ich habe mehrere Patienten, bei denen wir Insulin nur nach Wert spritzen können. Es handelt sich hier meist um Patienten, bei denen die Nahrungsaufnahme nicht zu beeinflussen ist. Ich kann z.B. einer Patienten mit einem Nüchtern-BZ von 84 mg/dl und dem deutlichen Unwillen gegen essen am heutigen Tag unmöglich dieselbe Dosis spritzen als hätte sie einen BZ von 200. Die Folge wäre eine Unterzuckerung, zumal ich keinen Überblick über den Tagesverlauf habe, sondern erst abends wieder die Chance bekomme, nach der Patientin zu schauen. Gerade bei alten Menschen ist die Nahrungsaufnahme ein großes Problem. Sie können die Notwendigkeit einer regelmässigen Nahrungszufuhr unter Insulintherapie nicht mehr verstehen, geschweige denn umsetzen.

Hier in NRW ist die Verordnung von BZ kein Problem. Manchmal zicken die Krankenkassen, aber wenn man die Situation schildert geht die VO dann doch durch. BZ-Streifen werden von den Kassen gestellt.

Ich muß allerdings dazu sagen, dass wir für eine Behandlungspflege Stufe 1 auch nur ca. 8,50 Euro erhalten, incl. der Fahrkosten und unabhängig davon, ob mehrere Leistungen der Stufe 1 erbracht werden. Es wird nur einmal dieser Betrag gezahlt. Da kann man nun wirklich nicht auch noch die BZ-Streifen finanzieren. BZ-Geräte sind meist beim Pateinten. Die wenigen, die kein eigenes haben, werden mit unseren BZ-Geräten gemessen. Die Streifen sind aber beim Patienten vorrätig.

Trotzdem haben wir immer RR- und BZ-Gerät dabei, schon alleine wegen Notfallsituationen.
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
Griesuh

Griesuh

Gesperrter Benutzeraccount
Hallo,
in Hessen ist die Vergütungshöhe der SGB V Leistungen unabhängig einer Pflegestufe geregelt. Egal ob PS I oder III für eine Behandlungspflege gibt es den Betrag X plus Hausbesuchspauschale, bei gleichzeitiger Erbringung von SGB XI wird die HP auf beide Leistungsarten halbiert.
Laut den Leistungsbeschreibungen ist die BZ Kontrolle in die Insulingabe mit eingeschlossen. Ausnahme bei einer BZ Intensiveinstellung. Dann wird dies aber auch nur für 14 Tage bewilligt. Bei RR Kontrollen gilt das auch. Bewilligung sogar nur für 7 Tage möglich. Somit ist eine BZ Kontrolle eine kostenfreie Sercivceleistung des PD.
In Hessen handhaben die Kassen es sehr unterschiedlich mit der Bewilligung der BZ Teststreifen. Manchmal habe ich den Eindruck, je nach laune des Sachbearbeiters bei der Kasse erfolgt die Ablehnung oder Bewilligung.
Wie schon gesagt, jedes Bundesland hat eigene Vorschriften u. Vorgaben.
So hat z. B. in Hessen ein PD der eine Zulassung zu SGB V hat, eine unmenge an technischen und medizinischen Geräten vor zuhalten, nur um einige zunennen: Absauggeräte, RR-BZ Geräte, BZ Teststreifen, Verbandstoffe jeglicher Art, Infusionszubehör u.v. m. Pflegehilfsmittel und technische Hilfsmittel sind vor zuhalten. So unter anderem Toilettenstuhl, Urinflaschen u. Bettpfannen, DK-Sets und DK's. Diese Verbrauchgegenstände lassen wir bei verbrauch vom Arzt des Kunden wieder verschreiben. Ausnahme die BZ Teststreifen, die bekommen wir nicht.
Es bestehen eine menge Auflagen für PD in Hessen bei SGB V zulassung.

Grüße
 
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Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
S

stern3007

Aktives Mitglied
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29.07.2005
Köln
Da scheint es in der Tat in Hessen etliche Vorschriften zu geben, die in NRW noch nicht abverlangt werden.

Die von mir als Stufe 1 Behandlungspflege benannte Bezeichnung hat nichts mit der Einstufung in die Pflegestufe zu tun. Die Behandlungspflegen sind bei uns in Leistungsgruppen eingeteilt, wobei Leistungsgruppe 1 die am geringsten vergütete ist.

Wie schon erwähnt: Egal wieviele Leistungen der Leistungsgruppe 1 erbracht werden, wir erhalten nur einmal den Betrag für Leistungsgruppe 1. Sollte sich unter den Leistungen auch eine aus der Leistungsgruppe 2 befinden, wird nur 1x Leistungsgruppe 2 bezahlt. Die Leistungen aus Gruppe 1 sind damit ebenfalls abgegolten.

Leistungsgruppe 2 sind meines Wissens ca. 11 Euro. Selbst wenn ich RR messe, BZ, Insulin, Kompressionstrümpfe Klasse 3 anziehe und dann noch einen aufwendigen Verbandswechsel ausführe, wird mir in dem Fall nur Leistungsgruppe 2 mit ca. 11 Euro vergütet.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
M

Murkel

Hallo,

auch wir (NRW) bekommen BZ-Messungen und RR-Messungen nicht vergütet. Wir sollten den Betrag den Patienten in Rechnung stellen, sagt die AOK. Tun wir aber nicht! Es betrifft alte Leute, die so schon wenig Geld zur Verfügung haben.... Also wir erwirtschaften uns einen Riesenheiligenschein. :innocent: Glücklich bin ich mit der Situation überhaupt nicht.:sick: Gottseidank, haben wir nicht oft den Fall, dass wir nur BZ-Messung durchführen und nicht Insulin spritzen können, da der BZ zu niedrig ist.
Unsere Mitarbeiter bekommen für ihre Tour BZ-Gerät mit BZ-Teststreifen und RR-Gerät zur Verfügung gestellt. BZ-Teststreifen sind normalerweise bei den Patienten vor Ort. Für Notfälle müssen aber Teststreifen vorhanden sein.

Grüße
 
S

stern3007

Aktives Mitglied
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29.07.2005
Köln
auch wir (NRW) bekommen BZ-Messungen und RR-Messungen nicht vergütet. Wir sollten den Betrag den Patienten in Rechnung stellen, sagt die AOK.
Auch dann nicht, wenn die Messung für die Therapie wichtig ist?
Ich denke da an Medikamentengabe abhängig vom RR Wert, an Insulingabe abhängig vom BZ-Wert.
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
M

Murkel

Wenn ein Patient um 7:30 Uhr unterzuckert ist, geben wir Traubenzucker oder fordern zum sofortigen Frühstücken auf und spritzen kein Insulin. Ca. 8:30 Uhr fahren wir wieder hin und spritzen Insulin. Den 1. Einsatz bezahlt die Kasse nicht. RR-Messungen werden von den Ärzten erst verordnet, nach Anruf der Krankenkassenmitarbeiterin halten die Ärzte die Messung nicht mehr für erforderlich oder irgendwelche Nachbarn, Verwandte werden zur RR-Messung aktivert.
Besonders ärgert mich unser nicht vergüteter Einsatz bei den Diabetikern, denn es entstehen uns ja schließlich Kosten.:mad_2:

Grüße
 
Griesuh

Griesuh

Gesperrter Benutzeraccount
Auch dann nicht, wenn die Messung für die Therapie wichtig ist?
Ich denke da an Medikamentengabe abhängig vom RR Wert, an Insulingabe abhängig vom BZ-Wert.
nein! In Hessen sind RR und BZ kontrollen keine verordungsfähigen und abrechungsfähigen Leistungen. Diese sind in der Vergütung der Med-gabe und Insulininjektion enthalten.
Ausnahmen wie im Beitrag zuvor beschrieben ausgenommen.
Grüße griesuh.
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
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Ambl. Pflegedienst
Valentina

Valentina

Aktives Mitglied
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@Murkel:
Besonders ärgert mich unser nicht vergüteter Einsatz bei den Diabetikern, denn es entstehen uns ja schließlich Kosten.
Wir fahren keine 0-Euro-Einsätze. Im schlimmsten Fall muss der Patient die Anfahrt bezahlen.
In einem aktuellen Fall haben der Patient und wir uns wegen stark schwankender BZ-Werte, bei denen wir mindestens 10 x im Monat kein Insulin gespritzt haben, 5 Monate mit seiner Krankenkasse gestritten. Die Krankenkasse, die trotz Schema nur die Insulingabe bewilligen wollte, wurde mit Widersprüchen, Attesten und Neueinstellungen überhäuft, lehnte die Kostenübernahme für die erforderlichen BZ-Kontrollen weiterhin ab, gab alles zum MDK, der gab ihr Recht und empfahl einen Diabetologen. Da musste der Patient dann hin, es ergab sich wieder eine Insulinänderung, wieder schickten wir eine Verordnung ein, der Patient hielt seinen Widerspruch aufrecht und die Krankenkasse gab nach der 7.Verordnung genervt auf und bot die Kostenübernahme für die intensivierte Insulintherapie an (€ 4,91), die wir auch abrechnen können, wenn er aufgrund von niedrigen BZ-Werten kein Insulin erhält.
Nun sind zwar alle erschöpft von diesem Duell, aber immerhin ist der Patient zu seinem Recht gekommen.
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
R

rueporade

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16.01.2006
42477
Hallo Griesuh,
schätze Deine Beiträge in ihrer Dichte ungemein.
Vielleicht solltest Du aber mal bedenken, daß Hessen in der BRD nicht den Nabel der Welt darstellt.
In anderen (größeren) Bundesländern läuft (pflegerisch) einiges anders.
Gruß
rueporade
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger f. Psychiatrie, PDL
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Privater amb. Pflegedienst, PDL
Weiterbildungen
Amb. Pflege, PDL, Psychiatrische Pflege
R

rueporade

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16.01.2006
42477
Liebe Forumler,
in NRW (Rheinland) ist der Pflegedienst vertraglich vepflichtet RR- Geräte vorzuhalten.
BZ- Geräte und Teststäbchen sind verschreibungsfähig, BZ- Kontrollen zwar auch über einen längeren Zeitraum verordnungsfähig aber von Kassenseite dauerhaft nicht gerne gesehen (auch hier können wir der "Gesundheitskasse" Vorreriterstellung bescheinigen ("Gesunde" brauchen doch den BZ - Wert nicht kontrollieren!!))
Insulin- Injektionen sind in jedem Fall verordnungsfähig, bei Ablehnungen, mit Hinweis auf "pflegende Angehörige" sollte man auf jeden Fall, in Absprache mit dem behandelnden Arztdgegen eine Ablehnung angehen. Notfalls unter Hinweis auf rechtliche Konsequenzen.
Gruß
rueporade
 
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rueporade

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Liebe Forumler,
in NRW (Rheinland) ist der Pflegedienst vertraglich vepflichtet RR- Geräte vorzuhalten.
BZ- Geräte und Teststäbchen sind verschreibungsfähig, BZ- Kontrollen zwar auch über einen längeren Zeitraum verordnungsfähig aber von Kassenseite dauerhaft nicht gerne gesehen (auch hier können wir der
"Gesund:mad_2:heitskasse" Vorreriterstellung bescheinigen ("Gesunde" brauchen doch den BZ - Wert nicht kontrollieren!!))
Insulin- Injektionen sind in jedem Fall verordnungsfähig, bei Ablehnungen, mit Hinweis auf "pflegende Angehörige" sollte man auf jeden Fall, in Absprache mit dem behandelnden Arztdgegen eine Ablehnung angehen. Notfalls unter Hinweis auf rechtliche Konsequenzen.
Gruß
rueporade:wink:
 
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Griesuh

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Hallo Griesuh,
schätze Deine Beiträge in ihrer Dichte ungemein.
Vielleicht solltest Du aber mal bedenken, daß Hessen in der BRD nicht den Nabel der Welt darstellt.
In anderen (größeren) Bundesländern läuft (pflegerisch) einiges anders.
Gruß
rueporade

Hallo Rueporade,
habe nie behauptet, dass Hessen in der BRD den Nabel der Welt darstellt.

In meinen Beiträgen betone ich jedesmal, dass andere Länder andere Sitten u. Bestimmungen haben und dass die Angaben und Aussagen hier, nur für das Bundesland des Beitragschreibers gelten können.
Habe schon oft genug erwähnt, das die Aussagen nicht auf das ges. Bundesgebiet anzuwenden sind.
Auch hier zu diesem Thema habe ich das x mal gesagt: Andere Länder, andere Sitten.
Deshalb ist es mir oft nicht nachvollziehbar, wenn auf Aussagen der Beitragschreiber herumgehackt und aggressiv reagiert wird.
Sie haben nicht unrecht, nein das ist die Lage der Dinge in diesem Bundesland.
Die Aussagen und Angaben können sich immer nur auf das jeweilige Bundesland beziehen in dem der Beitragschreiber seinen Sitz hat.
Deshalb sehe ich hier einen Informationsaustausch um zu erfahren, wie das in anderen Bundesländern geregelt wird. Nur so können wir von einander lernen und uns fachlich austauschen.

Grüße von Griesuh
 
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Lisy

Hallo ihr alle,
hab mit Interesse eure Beiträge gelesen. Ich komm aus Baden-Württemberg, hier herscht das totale Durcheinander. Eine Kasse zahlt, die andere nicht. Deshalb verordnen unsere Ärzte grundsätzlich Medikamentengabe zusätzlich.
Dann ist der Hausbesuch keinenfalls umsonst.
Gruß Lisy
 
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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