Blasenspülung wird nicht bezahlt von der Krankenkasse

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Dude

Hallo Zusammen



Wenn die Blasenspülung von der Krankenkasse nicht mehr übernommen wird, welche Möglichkeiten gibt es um die Blasenspülung vom Pflegedienst durchzuführen?
 
L

Lisy

Unterstützer/in
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03.04.2008
SCHWÄBISCH GMÜND
Eine Verordnung vom Arzt. Abrechnung über Hilfe bei Ausscheidung. (Pflegeversicherung)
Lisy
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
pdl
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Dude

Themenstarter/in
Eine Verordnung vom Arzt hatte ich. Der Pflegedienst hat es mit der Krankenkasse abgerechnet bist die Kasse gesagt hat das die Spülung nicht mehr dauerhaft bezahlt werden kann.
 
K

Keßler

Themenstarter/in
Hi Dude !

Davon ausgehend, dass Du eine Pflegestufe hast :
Dein Pflegedienst kann - mit einer geeigneten ärztlichen Verordnung - bei Deiner Pflegekasse eine s.g. "umfangreiche Hilfe bei der Ausscheidung" abrechnen. (Nicht nach SGB V wie zuvor - sondern nach SGB XI)
D.h. Jetzt rechnet Dein Pflegedienst nicht mehr mit der Krankenkasse ab, sondern mit der Pflegekasse.
Don´t panik : Das kriegen die schon hin.
 
D

Dude

Themenstarter/in
Vielen Dank
 
M

ms-sophie

Aktives Mitglied
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14.03.2007
Mannheim
Ich gehe davon aus, dass regelmäßige Blasenspülungen deshalb nicht mehr bezahlt werden, da sie nicht den aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Keßler hat eine Möglichkeit beschrieben, wie ihr die Leistung bezahlen könnt. Mit dem Pflegegeld.

sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
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Die blasse Annemie

Neues Mitglied
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17.12.2016
Rostock
Hallo zusammen.
ms-sophie hat recht. Eine Blasenspülung kann sehr schnell bei bereits voller Blase zur Ruptur(Platzen)derselben führen oder zu schweren Verletzungen der Harnröhre, daher sollte sie eigentlich nur vom Urologen unter sonographischer Kontrolle erfolgen. Zu Hause oder im Pflegeheim würde ich sie für viel zu riskant erachten . Zur Katheterpflege ist sie keinesfalls nötig. Bei häufigen Verstopfungen des DK größeres Kaliber verwenden oder Konkrement(Steine, Grieß)bildung hemmende Medikamente einnehmen(müssen aber selbst bezahlt werden)oder häufiger wechseln und wie immer viel trinken.
 
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Krankenpfleger
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Altenpflege
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05.07.2001
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