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danimaus

Neues Mitglied
Basis-Konto
30.09.2006
14943
Hallo erstmal. Ich arbeite seit 5 Jahren in einem AWO-Pflegeheim.Jetzt gibts das erste Mal Probleme mit der LOhnzahlung. Ich habe ein Schreibe bekommen,daß ich Wechselschichtzulage zu Unrecht erhalten habe.Jetzt soll ich von Januar bis Septber über fas 1000 Euro zurückzahlen.Ich arbeite im Zweischichtsystem,vor dem 1.1.2006 noch 3 Scichten.Da bin ich aufgrund Unterzuckrung umgefallen und darf seitdem nicht mehr nachts arbeiten. Jetzt meine Frage,dürfen die einfachso das Geld zurückfordern.Mir ist überhaupt nicht aufgefallen,daß ich zuviel bekommen,da sich der Lohn ja nach Monat immer ändert. Und wer die Lohnabrechnungen der AWO kennt,weiß selber,daß man da absolut nicht durchblickt. Danke schonmal
 
Qualifikation
Pflegerin
Fachgebiet
AWO
Clavius

Clavius

Aktives Mitglied
Basis-Konto
12.09.2006
44143
Hallo danimaus,

erstmal herzlich willkommen!!!!
Üblicherweise kann der Arbeitgeber zuvielgezahltes Geld zurückfordern, so wie du auch zuwenig erhaltenes Geld nachfordern kannst.
Aber das ist nicht unbegrenzt möglich. Im Tarifbereich BAT/TVöD geht das sechs Monate rückwirkend. In deinem Falle also von März bis September.
Lasse deine Lohnzettel auf jeden Fall überprüfen, wenn du sie selber nicht verstehst. Am besten bei der Personalvertretung, oder bei der Gewerkschaft.

Wenn du das Geld zurückzahlen musst, vereinbare Ratenzahlung z.B. jeden Monat 100€, das vom Nettgehalt einbehalten werden soll.
Wenn sich der Arbeitgeber darauf nicht einlassen sollte ( muss er eigentlich im Sinne der Fürsorgepflicht ), wende dich an die Personalvertretung/Gewerkschaft.
Die berät dich überigens auch, wenn du bisher kein Mitglied warst, jetzt aber eintrittst.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Grüsse von Clavius
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
PDL
T

Torsten

Mitglied
Basis-Konto
04.02.2006
47495
Ich denke das du doch immer ncoh Wechselschicht machst oder? ausser Nachtdienst, dann sthet dir auch weiterhin die Wechselschichtzulage zu und du musst nix zurückzaheln! Ansosnten geht das nicht unbegrenzt im deinem Fall wäre das nur rechtens wenn du gar keine Wechselschiht mehr machst von März bis September.
 
Qualifikation
Krankenpfleger/ stellv. stationsleitung
Fachgebiet
Innere Medizin/Diabetologie, Diab Fussambulanz
Clavius

Clavius

Aktives Mitglied
Basis-Konto
12.09.2006
44143
Hallo Tofi,

der Unterschied ist in den Begriffen;
Schichtarbeit - Arbeit in wechselden Schichten über eine Zeitspanne von zwölf Stunden

Sorry, zu schnell getippt!
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
PDL
Clavius

Clavius

Aktives Mitglied
Basis-Konto
12.09.2006
44143
Hallo Tofi,

der Unterschied ist in den Begriffen:

Schichtarbeit -
Arbeit in wechselden Schichten über eine Zeitspanne von zwölf Stunden

Wechselschichtarbeit -
Arbeit in vierundzwanzig Stunden Wechsel

Dem entsprechent ist die Bezahlung unterschiedlich;
Wechselschichtarbeit wird höher entschädigt, als Schichtarbeit.
Daher der zurückgeforderte Differenzbetrag.
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
PDL
M

Manu5959

Aktives Mitglied
Basis-Konto
19.10.2005
Rosenheim
der Unterschied ist in den Begriffen:
Schichtarbeit -
Arbeit in wechselden Schichten über eine Zeitspanne von zwölf Stunden
Wechselschichtarbeit -
Arbeit in vierundzwanzig Stunden Wechsel
Dem entsprechent ist die Bezahlung unterschiedlich;
Wechselschichtarbeit wird höher entschädigt, als Schichtarbeit.
Daher der zurückgeforderte Differenzbetrag.
Hallo ,
so ist es!:thumbsup:

Danimaus, ich würde an deiner Stelle auch versuchen, eine Ratenzahlung zu vereinbaren, und bei Notwendigkeit den Personalrat/ Betriebsrat einschalten!

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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