Beurteilung Beurteilung

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Stummerische

Hallo Leute!
Da ich auf mein Thema mit den Tagesverlaufsprotokollen keine Rückmeldungen bekam, versuch ich es anders.

Wie beurteilt ihr Schüler, Praktikanten,..., die ihr nicht jeden Tag seht bzw. mit denen ihr nicht immer zusammenarbeitet?

LG, Stummerische
 
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Paddy

AW: Beurteilung

Die Kollegen machen die Beurteilung, die mit den Azubis zusammenarbeiten.
 
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Rosi S.

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AW: Beurteilung

Ja das ist immer ein Problem, auch bei uns. Auf manchen Stationen klappt das ganz gut, oft aber auch nicht.
Wir haben schon verschiedene Sachen ausprobiert, haben nun wieder ein Art "Schülerbuch", wo jede PFK nach dem Dienst eintragen "sollte"(wer hat da noch Lust?), wie der Schüler an diesem Tag war. Natürlich auch Positives!!!!
Bei vielen Stationen, ist es nun üblich, dass bei der monatlichen Stationsbesprechung immer ein TOP die Schüler sind. Das klappt auch teilweise besser. Unsere Schüler müssen z. Zt auch einen Art Stundenzettel ausfüllen, wo sie eigenverantwortlich eintragen müssen mit wem sie wann gearbeitet haben. Der Beurteilungsersteller hat dann die Möglichkeit gezielt die Mitarbeiter zu befragen, die es betrifft. Und es kann keiner sagen:"Ja, ich habe ja garnicht oft mit dem Schüler gearbeitet!"
 
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traveler

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Man sollte das alles nicht zu Wichtig nehmen und zu hoch hängen. Eine ordentliche, dem Schüler zugewandte und wertschätzende Rückmeldung ist tausend mal mehr Wert als irgendeine geschliffene, toll ausgearbeitete, vielleicht auch noch tägliche Dokumentation.
Wer braucht sowas wirklich?

Da wir eh zu wenig Schüler haben, wird doch heute und in Zukunft noch mehr, kaum ein Schüler gekündigt.
Die schriftlichen, dokumentierten Beurteilungen nach der Probezeit - nice to have - aber auch nicht mehr.
Eine Beurteilung ist und bleibt primär ein pädagogisches Instrument und lebt mit und von dem Vermittler und nicht von irgendwelchen engmaschigen Dokumentationen.

Also mehr sprechen mit dem Schüler, weniger schreiben und auch mal fünf gerade sein lassen.
Wir haben alle mal klein Angefangen!

Ein erster Anfang ist vielleicht - sich selbst nicht ganz so wichtig nehmen?
 
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Rosi S.

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Beurteilungen sind für mich als PA schon wichtig, ich muss ja wissen, wo der Schüler Defizite hat, wo ich ansetzen kann!!! Die meisten Schüler bekommen eh eine zu humane Beurteilung, und was hilft es ihnen dann, wenn sie das Examen nicht schaffen?
Sie wechseln ja immer mal die Station bei uns auch noch den Einsatzort. Da sollte ich dann schon wissen, wo ich gezielt fördern kann. Deswegen "JA" zur gerechten Beurteilung.
 
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Hallo Ihr alle
Das Thema Beurteilung ist und bleibt sicherlich immer ein großes Thema. Viele Stationen beurteilen die Auszubildenden sehr human, denn wer will schon vor den Schülern schlecht dastehen und bei den Schülern dann als streng gelten. Natürlich bin für eine gerechte Beurteilung - und ich finde Noten unwichtiger als das geschriebene Wort. In den Beurteilungen in unserem Haus gibt es 15 zu bepunktende Kategorien und ein Interpretationsschema zu den einzelnen Zensuren.
Meiner Meinung nach ist es für einen Lehrer genauso wichtig zu erfahren, wie sich der Schüler innerhalb seines Einsatzes verhalten hat. Schüchtern oder eine "große Klappe" , Wie hat sich die Motivation verändert? Die Einstellung zur Arbeit? Findet der Schüler seinen Platz im Team? Hilfsbereit? Einstellung zum Lernen?
Ich lege bei Beurteilungen daher sehr viel Wert darauf, dass zu jedem Schüler auch ein paar Sätze geschrieben werden.
Auf meiner Station versuchen wir die Beurteilung mit den Schülern gemeinsam zu machen oder 2 Kollegen machen die Beurteilung im Vorfeld und einer spricht hinterher mit dem Auszubildenden darüber. Während des Einsatzes gibt es Erst-, Zwischen- und Endgespräche, bei dem beide Seiten Feedback geben sollen. Dort werden auch Zielvereinbarungen für den weiteren Einsatz besprochen.
 
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Beurteilungen sind für mich als PA schon wichtig, ich muss ja wissen, wo der Schüler Defizite hat, wo ich ansetzen kann!!! Die meisten Schüler bekommen eh eine zu humane Beurteilung, und was hilft es ihnen dann, wenn sie das Examen nicht schaffen?

Meiner Meinung nach ist es für einen Lehrer genauso wichtig zu erfahren, wie sich der Schüler innerhalb seines Einsatzes verhalten hat. Schüchtern oder eine "große Klappe" , Wie hat sich die Motivation verändert? Die Einstellung zur Arbeit? Findet der Schüler seinen Platz im Team? Hilfsbereit? Einstellung zum Lernen?
Dies meinte ich u.a. mit - nicht so wichtig nehmen.
Bitte nicht persönlich nehmen.

Aber es doch abwegig zu glauben, dass ich über das Bestehen oder nicht Bestehen des Examens einen Einfluss habe, je nachdem was ich in die Beurteilung schreibe? Das glaubt doch hoffentlich Keiner!

Um dem Ganzen eine realistische Note zu geben, bitte einfach mal ausrechnen, wie viel eine PA wirklich mit einem Schüler in 3 Jahren verbringt, dann wird die "Einflussmöglichkeit" ganz schnell einer sehr nüchternen Sachlichkeit weichen.

Und ob einen Lehrer die Beurteilung überhaupt interessiert, oder er die wenn überhaupt nur zur Kenntnis nimmt??? Manche sicherlich, viele meiner Erfahrung nach nicht, denn wir sind hier in der Erwachsenenbildung. Einen beträchlichen Teil der Beurteilungen hefte ich auch einfach nach grober Durchsicht ab, denn was da teilweise für ein Stuss drinsteht - ich erlaube mir dann schon auch mal zum Schüler zu sagen, wenn der Einsatz auf der Station beendet ist - vergessen Sie es ganz schnell.

Mittlere Schule 6 Klassen a 25 Schüler (150Schüler, jährlicher Wechsel von 50Schülern), 2100Std. in drei Jahren. Davon ca. 1/3 Unterricht für Lehrer f. Pflegeberufe ca. 700 Std. Die teilen sich 2 -4 Lehrer, Kranheitsvertretung, Urlaubsvertretung, Kündigung, MUSCHU etc. Wieviel Stunden unterrichtet ein Lehrer in einer Klasse in 3 Jahren? 300-500Stunden? Bleiben ca. 3-5 Stunden pro Klasse pro Woche.
Jetzt stellt sich die Frage der Einflussmöglichkeit?!

Und das was u.a. joyfulvoice schreibt, was soll ein Lehrer mit den Infos anfangen? Auch unter den o.g. Bedingungen. Wird damit was Angefangen? Wenn ja was? Ich sehe das auch bei uns im Haus, jeder will Daten sammeln. Es stellt sich aber kaum jemand vor Beginn die Frage, was tu ich mit den ganzen gesammelten Daten? Zu welchem Zweck will ich die erheben? Da wirds dann meist sehr schnell sehr Ruhig.

@rosi: Zu aller erst muss der Schüler selbst wissen wo er seine Defizite hat, nämlich durch Befähigung zur Reflektion. Dann muss er dir vorlegen, was er verbessern und von dir Lernen will. Dann unterbreitest du ein Angebot und was er annimmt auch das entzieht sich deinem Einfluss.

Deshalb mein Apell, weder sich selbst, noch den Schüler mit zu hohem Anspruch unter zu viel Druck setzten. Sich selbst nicht so wichtig nehmen und die Möglichkeiten des Einflusses. Dann kann ich als PA/Lehrer eine wenig Luft rauslassen und schon dadurch eine deutlich bessere Lernsituation für beide schaffen!!!
 
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Rosi S.

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AW: Beurteilung

"Erwachsenenbildung"? Nun unsere Schüler sind alle schon noch recht jung, und erwachsen sind sie oft auch mit 18 noch nicht. Ich nehme mich nicht sooo sonderlich wichtig, da es aber vor kurzem diesen Posten bei uns noch garnicht gab, möchte ich meine Aufgaben, nämlich unter anderem, Theorie mehr mit Praxis zu verbinden, oder umgekehrt, bestmöglich erfüllen. Auch ich sehe es so, dass das Gespräch über die Berwerung wichtiger ist, als die Note selbst.
Manche Schüler brauchen anfangs schon noch jemanden, der weiß, wo seine Defizite sind. Schüler geben das ungern weiter an die nächste Station, oder den nächsten PA. Deswegen brauche ich die Info von diesen! Und wer mich kennt, weiß, dass ich den Schüler nicht unter zu hohen Druck setze. Aber ich weiß auch, dass ich oder meine Angehörigen von dem einen oder anderen evtl. mal gepflegt werden könnte, und deswegen verlange ich doch ein gewisses Maß an Pflege.
 
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JoyfulVoice

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AW: Beurteilung

Hallo Renje
keine Angst ich nehme das nicht persönlich und ich gebe dir bei dem was du schreibst in vielen Dingen recht und sicherlich treffen deine Worte und Berechnungen auf viele Häuser zu.
Ich arbeite in einer kleinen Klinik in der jeder jeden kennt und auch in unserem Schwesterhaus kennen wir viele Kollegen aus gemeinsamen Fortbildungen, Feierlichkeiten und weil viele von uns schon in beiden Häusern gearbeitet haben. Der Kontakt zur Schule und damit zu den Ausbildern des theoretischen Unterrichtes ist genauso eng. Etwa alle 2 Monate treffen sich alle PA´s mit den Lehrern der Schule um über neue Projekte oder eben das Thema Beurteilungen zu sprechen. Dabei ist auf beiden Seiten herausgekommen, dass bei den Beurteilungen die Noten fast weniger wichtig sind, wie das geschriebene Wort. Da kommt es dann schon mal vor, dass die Schüler nach einer Beurteilung an die Seite genommen werden und dann gemeinsam über die Ziele oder eben das Verhalten zu sprechen.
Ich nehme die Einsätze auf der Station in dem Sinne wichtig, dass sich die Einsatzzeiten sehr verändert haben. Durch das neue Krankenpflegegesetz sind die praktischen Stunden nun so heruntergefahren worden, dass die Schüler jede Station nur 1 mal für 4-6 Wochen besuchen können. D.h. wir müssen innerhalb dieser Zeit viel mehr an Input geben als vorher und ich finde es auch wichtig uns darüber klar zu sein, dass die jungen Leute die wir dort ausbilden unsere zukünftigen Kollegen sind. Gerade in Gesprächen die bei den Beurteilungen laufen - lernen sie sich und ihre Arbeit zu reflektieren. Ich finde, dass kann man gar nicht früh und oft genug trainieren. Denn wie soll ich etwas aus meinen Fehlern lernen, wenn mir niemand sagt, wo ich etwas hätte anders machen können oder eben irgendwann selbst zu entdecken wo es denn diesmal im eigenen Zeitmanagement gehakt hat. In der Regelschule lernen doch viele nur dass es ein richtig oder falsch gibt. Doch zu entdecken wo die Ansätze und Ideen gut sind/waren und daraus eigene Schlüsse zu ziehen ist für jeden ein Erfolgserlebnis.
Du schreibst, es steht in den Beurteilungen oft viel Stuss, wär es dann nicht eine Möglichkeit mit den betreffenden Stationen darüber zu reden anstatt sie nur abzuheften? Dann frage ich mich wirklich, warum wir uns die Zeit nehmen sollen um Gespräche zu führen. Das demotiviert vor allem die PA´s die sich neben ihrer normalen Stationsarbeit mit diesen zusätzlichen Aufgaben (meist ohne eine Anerkennung) befassen.
Ich würde auch sehr gerne auf Beurteilungen verzichten, doch dazu müsste allen Beteiligten auch wirklich klar sein, dass sich die Schüler in der Erwachsenenbildung befinden. Ich durfte vor kurzem mal in einer Klasse des 2.Ausbildungsjahres "Mäuschen" spielen. Ich habe nicht geglaubt, dass ich in einer Gruppe sitze, in der sich Leute in einem sozialen Beruf ausbilden lassen, sondern es war eher wie in einer 7. Klasse pubertierender Teenies. Da es in der Ausbildung keine Zeugnisse gibt, sind sie teilweise nicht bereit, dafür etwas zu tun. Diese Schüler brauchen z.B.die Noten der Beurteilungen, damit sie sich zumindest im praktischen Teil ihrer Ausbildung anstrengen und darüber nachdenken, was sie tun.
 
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Rosi S.

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AW: Beurteilung

Wie, es gibt keine Zeugnisse? Du meinst in der Theorie keine Zeugnisse? Also bei uns schon!
Genau Joyful das meinte ich auch mit den "Erwachsenen".
 
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JoyfulVoice

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Nein, in der Theorie gibt keine Zeugnisse. Nur kurz vor dem Examen werden die geschriebenen Noten gezählt und dann gibt es für manchen die böse Überraschung ob es für die Zulassung "reicht".
 
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Rosi S.

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Aber es gibt doch nichts was gegen Zeugnisse spricht, oder? Da sieht man dann schwarz auf weiß, wie man steht. Also ich finde sie schon sinnvoll. Ich kenne es auch nicht anders.
 
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Hallo Rosi
da hast du ganz recht und es spricht nichts gegen Zeugnisse.
Wär vielleicht mal ein Vorschlag für eines der nächsten PA-Treffen.
Die letzten Jahrgänge haben eindeutig gezeigt, dass viele der Schüler eher in der Theorie durchfallen.
Wobei ich als Anmerkung sagen muss, in der Praxis nicht zu bestehen ist gar nicht so einfach. Das hab ich bei den Prüfungen die ich mit abgenommen habe erst 2 mal erlebt.
 
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Rosi S.

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AW: Beurteilung

Bei uns war das praktische Abschneiden im Examen auch oft Thema, 1x fiel auch schon mal eine durch, oder 2x? Ich weiß es nicht mehr. Da aber "ausreichend" reicht, um die Prüfung zu schaffen, fiel die Schule und die begleitenden PA´s schon oft mal aus den Wolken, trotz "bestanden".:kopfkratz: Da sind sie eben wegen nicht aussagekräftigen Bewertungen der Stationen immer irgentwie durchgeflutscht mit 2 und 3 und dann ne 4 im Examen. Das ist für die Schüler ja selbst nicht zu verstehen. Deswegen vertrete ich die Devise klare Ansagen an die Schüler wo es hapert und gerechtfertigte auch mal schlechte Noten. Dann hat man die Chance zur Verbesserung!
Bei uns fallen sie auch eher in Theorie durch und leider in den letzten Jahren häufiger, seit sie nicht mehr zwischen den einzelnen Fächern ausgleichen können. Gerade deswegen fände ich so einen Zwischenstand in regelmäßigen Abschnitten schon sinnvoll. Unsere Schüler kriegen Zeugnisse.
Aber ich meine. man kann Praxis und Theorie ja eigentlich nicht grundsätzlich trennen. Bei mir (und das ist schon ne ganze Weile her!) war es so, ich konnte mir auch Theoriewissen leichter merken, wenn ich einen praktischen Bezug hatte. So z.B. Herr Meier auf Zi. 140 hatte genau das, ah ja, jetzt weiß ich warum!:thumbsup2:
 
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JoyfulVoice

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So denke ich das auch. Theorie und Praxis müssen zusammenarbeiten und nicht jeder für sich. Daher muss auch die Schule und eben vor allem die Schüler auch einen aktuellen Stand der Station erhalten. Und wenn es ohne nicht funktioniert, dann brauchen wir eben das Instrument Beurteilung. Wenn die von Anfang an gerecht ausgefüllt werden, dann ist die Note hinterher in der praktischen Prüfung keine Überraschung mehr.Oder zumindest für den Schüler auch nachvollziehbar, denn er hat ja gelernt seine Arbeit zu reflektieren.
Aber - um nun endlich wieder auf die Eingangsfrage zu kommen - dafür müssen wir uns zum Beurteilungen schreiben entweder mit den Kollegen auf der Station kurz unterhalten oder immer !:verknallt mit jedem der Schüler arbeiten. Und da das Letzte von beidem nicht geht, schreiten wir zum Äußersten und Unterhalten uns :laughing: Zugegeben für Tagesberichte hab ich in dem täglichen Wahnsinn dann auch keine Lust mehr

Allen ein schönes Wochenende bei hier an der Küste aktuell 33°C
 
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summer-july

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AW: Beurteilung

Egal wie gut die Zeugnisse während der Stationspraktikas sind, wenn es im Examen im praktischen Defizite gibt, helfen sie einem auch nicht unbedingt weiter.
Einer aus meiner Klasse hat es im praktischen auf eine 4 geschafft, obwohl er in den gesamten 3 Jahren von 12 Einsätzen immer nur zwischen 1-2 bewertet wurde.
Habe immer gerne mit ihm zusammengearbeitet und die Pflege war das was wir gelernt haben während unserer Ausbildung und Praxis. Aber im Examen hat es dann nicht sein sollen. Momentaufnahme, Nervösität (nicht nur von Seiten des Azubis, sondern auch der Patienten). Ärgert sich auch heute noch.

Wünsch euch was
 
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Innere mit Akutgeriatrie
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JoyfulVoice

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AW: Beurteilung

Liebe July
das ist schon richtig- Nervostät, Aufregung, die Prüfer - plötzlich ist alles das was man in den Jahren gelernt hat aus dem Kopf verschwunden. Ein einziges schwarzes Loch und dann soll man dabei auch noch an den Ablauf, an die Patienten denken, wo der Kopf doch woanders ist.
Doch ich kann von mir behaupten, dass ich es als Prüfer schon sehen kann, ob jemand nur Nervös ist und die Prüfungsangst ihm grad den Kopf verdreht, oder ob er selbst grundsätzliche Probleme im Umgang mit dem Patienten und der Grundpflege hat.
Was bei deiner Freundin war, kann ihr nur der Prüfer erzählen - alles andere sind Spekulationen.
Mir geht es hier vor allem um die, die sich auf ihren Zensuren aus nichtwissen verlassen und auch ausruhen. Die Stationen beurteilen mit 1 und 2 um nicht als Streng zu gelten und die Auszubildenden müssen das so glauben, denn woher sollen sie es besser wissen.
Deinem Kollegen sei gesagt, nach der Note fragt dich nach ein paar Jahren keiner mehr. Da zählt die Urkunde.
 
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Rosi S.

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Mir ist schon auch klar, dass Examen immer mit Nervosität verbunden ist und man manchmal dadurch ganz blöde Fehler macht, die man sonst nicht machen würde. Ich bin auch gerade deswegen der Meinung, dass zumindest die praktischen Noten(von Pflegebegleitungen, weniger von Stationenbeurteilungen)des letzten Jahres in die Examensnote einfließen sollte. Aber ich mache die Verordnung nicht und muss mich also auch danach richten. Solange das so ist, berücksichtige ich natürlich auch diese Stzressprüfungssituation!! Ich habe auch mal Examen gemacht, ja! Ist schon ne Weile her:cry:
 
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