Bedingungen im Privaten Umfeld des Patienten.

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lulli00

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17.02.2016
Wien
Hallo,

ich möchte mich gerne einmal austauschen und auch mal hören
wie ihr mit eigenartigen Situationen umgeht.

Ich bin gerade als Azubi (GuK)im Praxiseinsatz in einem Mobilen Pflegedienst.

Die Arbeit an sich geht mir gut von der Hand. Dennoch weiß ich das es nicht mein Fall ist. Ich gehe nicht gerne in verwahrloste Wohnungen. Auch die Atmosphäre die eine Teilweise erwartet ist mir stellenweise doch recht unangenehm. Auf Station fühle ich mich sehr viel wohler.
Auch sind mir in wenigen Wochen einige Patienten "zu nahe" gekommen. Also zeigten sich recht distanzlos. Sie wollten mich umarmen oder fassten (keinesfalls unsittlich) mich an. Mir ist es unangenehm wenn man mich ständig bei jeder Gelegenheit tätschelt. Vor allem wenn die Pat. nur Tablettengabe vereinbart haben und man seit Wochen das gleiche fleckige Nachthemd morgens sieht und die Körperpflege auch zu wünschen übrig lässt. Mir kommt es auch vor das die Menschen in ihrer häuslichen Umgebung eher Distanzlos sind als im Krankenhaus. Mag allerdings auch nur ein Gefühl sein. Im Krankenhaus wirken die Pfleger sehr darauf ein das die Pat. sich regelmäßig waschen und durch KH-Wäsche auch täglich frische Kleidung anhaben. Zudem habe ich Arbeitskleidung die ich am Schichtende gleich in die Wäsche gebe. Auch kommen einem die Pat. körperlich nicht so dolle nahe. Eine Nähe geht eher von mir aus aufgrund der Pflegehandlung, wo ich mir vorher konkludent das Einverständnis einholen und auch ankündige was ich mache.

Heute allerdings geht es mir wirklich übel. Wir versorgen eine COPD Patienten in Grundpflege. Es baute sich die letzte Zeit sugsessiv auf. Der Pat. macht sich selber enorm stress bei der Pflege. Ist sehr nervös. Lässt sich auch keines Fall beruhigen und auf Atemübungen geht er nicht ein. Mir schien es als wolle er in dieser Emotionalen Verfassung sein, also hab ich es auch so gelassen. Allerdings stört das den Ablauf der Pflegehandlung enorm und verzögert diese bis ins doppelte/3Fache. Auch scheint er masoschistisch zu sein. Beim auftragen von Rasierschaum äußert er "Nicht so Zaghaft, schlag zu" auch das ihm scheinbar schmerzhafte Rasieren kommentiert er mit: "nur weiter, das hab ich verdient" dabei schreit er sogar laut "AUA" zuerst dachte ich noch das wäre einfach nur so doof daher gesagt. Das ist heute allerdings wieder passiert. Bei der vorletzten Pflege stand auch auf einmal ein wenig bekleideter Mann vor der Tür, dem der durch uns zu versorgende Patient Geld zugesteckt hat und ihn anbettelte es doch bitte anzunehmen.
Während der Pflegehandlung entschuldigt er sich häufig für sein Verhalten. Wirkt aber mehr als um Verzeihung bettelnd bzw. um Bestrafung. Auch sucht er sehr häufig Körperkontakt. Er fast mir wirklich ständig an und heute hat er der Kollegin ins Gesicht gefasst und auch versucht sie zu Umarmen, was sie abwerte, dann versuchte er es bei mir. Ich habe es ebenfalls abgewehrt. Immer wieder diese Entschuldigungen, ständig. Immer wieder "bitte seien sie nicht Böse mit mir" Und das er eben kein AIDS hat oder andere Infektionskrankheit. Ändert allerdings nicht daran das er mir ständig zu nahe kommt und ich das nicht will.

Er äußert sehr häufig das er keine Luft bekommt und nicht mehr kann. Das Angebot ein Transport zum Krankenhaus zu bestellen, schlägt er ständig aus.

Man entkommt der Situation überhaupt nicht. Auf Ansprache reagiert er immer mit "seien sie nicht bitte nicht böse mit mir, ach nein das habe ich verdient wenn sie böse sind" Wenn man Ignoriert verstärkt sich "ich bekomme keine Luft, ich kann nicht mehr" die einzige Möglichkeit der Situation zu entkommen ist zu gehen.

Ich habe Verständnis für den Mann, die Ganze Zeit alleine und ständig eine erhebliche Dyspnoe.
Dennoch mir ist das so unangenehm. Ich will da nicht wieder hin.


Was ist euch passiert. Was muß man in der Häuslichen Pflege alles abkönnen?

Ich will das morgen Ansprechen. Ich fühle mich nach diesen Einsätzen bei diesem Mann wirklich schlecht, nahe zu misbraucht... und angeekelt.
 
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Keßler

Dein Ansprechpartner sollte - zu allererst - der "mobile Pflegedienst" sein.

Der ist für Deinen Praxiseinsatz und Deine Sicherheit dort verantwortlich.

Bekommst Du dort nicht die notwendige Unterstützung, meldest Du das unverzüglich an Deinen Ausbildungsträger.
 
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lulli00

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17.02.2016
Wien
Vielen Dank für die Antwort.

Das habe ich morgen vor. Also mit der Pflegerin die ich begleite und auch Ins Büro kommunizieren. Ich denke da gibt es eine schnelle Lösung für. Evtl. das er von einem Mann gepflegt wird bzw. ein Gespräch mit ihm führt wird. Dafür muß das Büro aber auch erstmal bescheid wissen das es da einen Konflikt gibt.

Eigentlich bin ich auch nicht sonderlich empfindlich in diese Richtung. Verbales kann ich gut abgrenzen auch wenn das nicht seinen muß und klar untersagt werden sollte. Diese Anfasserei war heute zu viel für mich.
Ich möchte und werde auch Professionell damit umgehen. Ich denke solche Situationen bringen das Leben und diese Branche mit sich. Für mich war das jetzt das erste mal und ich muß zugeben das ist gerade noch überfordernd für mich.

Mich würde interessieren ob andere Ähnliches erlebt haben, auch an ihre Grenzen gestoßen und wie sie damit umgegangen sind.

Auch frage ich mich ob ich es nicht evtl. zu schwer nehme?
 
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lulli00

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17.02.2016
Wien
Ich habe heute nochmal mit der Kollegin gesprochen. Auch sie hat sich nicht wohlgefühlt. Er wirkt schon recht unheimlich.

Wir haben abgemacht das wir uns das morgen genauer anschauen. Was er so macht etc. um anschließend auch Handfestes zu haben und nicht nur mit dem Gefühl "der ist Unheimlich" zur PDL gehen.
 
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Gerhild

so ist realer ambulanter Alltag

Wie ich damit umgegangen bin ? - Abgrenzen, Distanz wahren, Teamgespräche führen, zu reflektieren, erkennen dass ich mitunter nichts ändern kann und akzeptieren lernen
 
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lulli00

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17.02.2016
Wien
Gerhild. das klingt ein wenig so als würdest du dir alles gefallen lassen.
Man muß sich ja nicht alles gefallen lassen.

Klar wenn man schon bei Dingen kneift die der Job einfach mit sich bringt und sich dann verweigert ist man nicht für die Arbeit geeignet.
z.B. In unordentliche Wohnungen kommen, Umgang mit Sekreten und Krankheiten.

Allerdings finde ich gibt es Dinge die man sich nicht gefallen lassen muß und im "Theoretischen" Sinne sogar zu einer Vertragskündigung führen könnte. Wie immer zu anfassen, unangemessene Äußerungen, Beleidigungen, Fremdenfeindlichkeit etc. Ich habe nun im Laufe des Einsatzes auch schon eindeutig Fremdenfeindliche Äußerungen erlebt, die ich zwar runtergeschluckt habe, mir eigentlich aber ordentlich gegen den Strich gehen.
Ich finde es auch sehr unangenehm wenn ich in eine Wohnung komme und man hinter mir die Türe zuschließt und den Schlüssel vom Schloss nimmt. Ich mag das gar nicht. Kommt allerdings häufiger vor.

Für mich ist das ein aushalten der noch verbleibenden 2 Wochen im Rahmen meiner Ausbildung.

Ich finde so etwas macht den mob. Pflegedienst echt zu einer Herausforderung.

Es mag zwar sein das man versucht das Private Umfeld des Patienten nicht zu stören. Aber irgendwo muß man auch von Seiten des Patienten Rücksicht auf den Pfleger nehmen. So müssen wir uns mit dem Hebekrank ständig Durch ein Meer von Schuhen bahnen welche unter dem Bett liegen, weil die angehörige nicht aufräumen will und immer wieder aufs neue ihr Schuhe einfach nur unters Bett kickt.

Oder eine andere Situation wo die Pfleger, im Glücksfall zu Zweit, einen 100kg. Patienten, in einem ultra engen Raum versorgen und Umsetzten müssen, weil die Angehörige nicht auf das Große Ehebett + daneben stehenden Pflegebett verzichten will. Auch mag sie keinen Lifter in die Badewanne bauen weil ihr das nicht schön ist.

Ich verstehe mich als Pfleger und nicht als Bedienstete... sehe ich das Falsch?
 
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Gerhild

Nein, ich lasse mir ambulant auch nicht alles gefallen, dass mit dem abgezogenen Schlüssel wäre mir z.B. auch echt unangnehm.
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass es ambulant Bedingungen gibt, die nicht zu ändern sind(Messies, Alkoholiker, Psychos"). Ich habe als PDL allerdings auch Kunden gekündigt , wenn die Zustände nicht tragbar waren bzw. sie haben uns gekündigt, weil wir auf Missstände aufmerksam gemacht haben.
Ganz schlecht kann ich nach wie vor mit fremdenfeindlichen Äußerungen umgehen, weiß zwar zu antworten, aber könnte nach wie vor wütend werden.
 
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lulli00

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17.02.2016
Wien
Ich habe heute leider die Situation erlebt das ich der Patient mich heute sogar ständig die Handgelenke festgehalten hat, obwohl ich nun mehrmals gesagt habe das ich nicht angefasst werden möchte (natürlich außerhalb des erforderlichen anfassen)

Auch ist er sehr unkooperativ, zögert unseren Aufenthalt ins doppelte raus, entnimmt die Pflegedokumentation aus der Mappe etc.

Ich habe ihn heute versucht zu lenken. "kommen sie mit mir schonmal ins Badezimmer" "Bitte setzen sie sich schon mal hin" etc. das hat nicht geklappt. Er will die Situation kontrollieren und lässt sich das wirklich nicht aus der Hand nehmen. Er meinte dann ich solle nicht in diesem Ton mit ihm reden und er schmeißt mich raus wenn ich nochmal so mit ihm reden sollte. Dann fasste er mich schon wieder an und ich hab ihm Klar und deutlich gesagt das ich das nicht will. Dann war für ein Moment Ruhe.

Seit Wochen lässt er sich mit einer fürchterlich stumpfen Rasierklinge rasieren, was ihm offensichtlich auch sehr weh tut. Ich habe schon vor Wochen gesagt das die stumpf ist und neue her müssen. Ich finde das sehr unangenehm zusehen zu müssen wie er vor schmerzen fast vom Stuhl springt, aber immer wieder auffordert weiter zu machen bzw. sogar zum schlagen beim aufbringen des Schaum auffordert. Ich hab ihm heute auch da klar gesagt das ich das nicht machen werde.

Allg. ist die Situation sehr eigenartig bei diesem Mann. Ich mag da echt nicht mehr hingehen.

Meine Kollegin bat mir an einfach unten im Auto zu warten. Allerdings finde ich das unbefriedigend. Für mich fühlt sich das an wie kneifen. Dabei wollte ich lieber das dass vernünftig geklärt wird. Weglaufen kann doch nicht der richtige weg sein.
 
Qualifikation
Pflege
M

ms-sophie

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14.03.2007
Mannheim
Guten Morgen,

wenn der Klient die doppelte Zeit braucht, dann solltet ihr ihn darauf hinweisen, dass dies in Rechnung gestellt werden kann.

Wie kann er dich an den Handgelenken fassen, wenn du eine entsprechende Distanz hältst?

Ich finde es super, dass du nicht kneifen willst. Aber ich denke du musst unterscheiden, zwischen Krankenhausversorgung und ambulanter Pflege. Hier besuchst du den Klienten zuhause, er hat das Hausrecht, da läuft einiges anders als im Krankenhaus. Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss.
Beispielsweise die Rasierklinge: Wenn keine Ersatzklinge vorhanden ist, dann lehne das Rasieren ab, mit der Begründung der Verletzungsgefahr. Wichtig: Dokumentiere es auch so.

Deine Kollegin, die die Tour ja wohl immer fährt sollte mit dem Klienten reden und ihre Grenzen abstecken. Das müssen allerdings nicht deine sein. Bedenke, du machst nur Praktikum dort.

Sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
S

stern3007

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29.07.2005
Köln
Doppelte Zeit -> Rechnung Wobei das nicht so einfach ist, denn in der ambulanten Pflege gibt es keine Zeitvorgabe sondern einen Auftrag. Das ist ja das Hauptproblem in der ambulanten Pflege. Die Zeitvorgabe wird indirekt durch die Beträge die die Kassen zahlen gesetzt.
In dem Fall würde ich klare Ansagen machen.
Wenn Sie noch einmal meine Handgelenke anfassen gehe ich. -> Dokumentation
Wenn ich keine scharfe Rasierklinge bekomme rasiere ich sie nicht. -> Dokumentation

Wichtig ist, dass du eine gemachte Ansage auch wirklich einhältst. Als Schülerin mußt du das natürlich absprechen mit der Kollegin.

Was sagt der Arzt des Patienten zu seinen Reaktionen? Die sind eindeutig krankhaft - psychiatrische Schiene
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
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lulli00

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17.02.2016
Wien
Hallo,

Er kann mich am Handgelenk fassen weil ich in Reichweite mit der Sauerstoffbrille stehe und eben auch meiner Kollegin zuarbeite. Auch können wir nicht in der Wohnung verteilt sein, dann kommt er nicht zur Ruhe und lässt sich nicht Waschen etc. Er muß ständig die Situation und auch uns kontrollieren.
Ich hab bisher dann die Hand genommen und sie vom Handgelenk zu meiner Hand geführt. Auch angemerkt das dass Gelenk eine No Go ist, die Hand selber aber OK.

Leider ist es schwierig mit meiner Kollegin. Häufig sagt sie "ich rede mit ihm" und dann passiert nichts bzw. sie kann sich nicht durchsetzen. Auch ist sie inkonsequent.
Erst heißt es, es bleibt der Zeit wegen nur beim Rasieren. Vom Patienten so vorgeschlagen. Anschließend versucht sie den Patienten dann doch zur Waschung zu überreden. Wir hatten den Patienten darauf hingewiesen das wir für den Besuch 22 Minuten haben. In der Hoffnung das er sich dann endlich etwas zusammen nimmt und beeilt. Darauf hin wollte er dann nur Rasiert werden.

Wäre ich für mich selber Verantwortlich und alleine würde ich dem Patienten klar sagen das ich für den gesamten Vorgang eine gewisses Zeitkontingent habe in dem alles abgearbeitet werden muß, dass ich dazu seinen Zusammenarbeit benötige und wenn das nicht klappt eben gewisse Dinge auf der Strecke bleiben. Genauso mit dieser unnötigen anfasserei. Auch hätte ich das schon am ersten Tag der PDL gemeldet.
Auch gestern hat sie der PDL wieder nichts gesagt. Ihre Vertrauens PDL ist gerade im Urlaub.
Ich glaube auch Konsequenz könnte zum Streit eskalieren bzw. zum Abbruch der Pflegehandlung und ich glaube das traut sich meine Kollegin nicht. Vielleicht ist meine Kollegin aber auch einfach viel Leidensfähiger, kann mehr wegstecken als ich und daher besteht für sie kein so akuter Handlungsbedarf wie für mich. Immerhin kennt sie den Pat. länger als ich und war vorher auch immer alleine dort.

Ach ja Doku ist so ne Sache. Die verschwindet nämlich immer bei Ihm. Und ich weiß sicher das sie da ist/ bzw. wir Einträge hinterlassen haben. Da sind dann ganze Blätter der Doku weg. Da würde ich die Planette eher an mich nehmen. Allerdings führen wir auch Elektronisch übers Handy eine Abgespeckte Version der Doku, darin vermerkt sie scheinbar Ungewöhnlichkeiten etc.

Ich habe das Problem das ich sie nicht übergehen will und einfach hinter ihren Rücken zur PDL. Ich sitze zwischen den Stühlen. Sicher nichts ungewöhnliches für einen Azubi. Ich hab jetzt mit ihr vereinbart das ich bei diesem Patienten einfach passe. Ist mir nicht recht, aber was soll ich für die letzten paar Tage noch einen Aufstand machen. Kurz um für mich ist das Problem mit dem Pat. gelöst. Auch wenn ich nicht ganz zufrieden bin. Ich würde lieber den Offiziellen Weg gehen, aber das scheint sie nicht zu wollen. Wie sie in Zukunft mit diesem Patienten umgehen will muß sie selber wissen. Das kann ich ihr nicht vorschreiben.

Ich habe meinen Kursleiter auch gebeten mich dies bzgl. zu kontaktieren. Leider sind da noch einige andere Dinge im argen wo ich nicht weiß ob ich persönlich mit der Schulleitung sprechen soll oder nicht.
Ich mach jetzt das Prinzip "melden macht frei".

Sehr traurig. Eigentlich stehe ich immer meinen "Mann/Frau" allerdings will ich nicht jetzt mit der Axt durch den Wald ziehen, in ein paar Tagen weg seien und sie steht dann auf verbrannter Erde.

Was ich aus diesem Einsatz mitnehme ist das es wirklich schwer seien kann im Ambulanten Pflegedienst und die Kollegen haben meinen größten Respekt das sie dies über Jahre hinweg machen. Selbstverständlich bleiben da aber auch positive Dinge. Bis auf mit diesem einen Patienten habe ich mich mit allen Patienten sehr gut verstanden. Auch ist es schön das viele Pat. ihr Leben mit Humor bestreiten. Wir haben viel gelacht. Es gab manche Pat. wo ich echt gerne hingegangen bin und das habe ich diesen auch gesagt. Auch meine Kollegin ist ein sehr lieber Mensch. Bei ihr fühle ich mich sehr wohl und auch ernst genommen. Nie habe ich sowas gehört wie "das mußt du aushalten" oder ähnliches. Sie hat mein Problem ernst genommen und auch gelöst. Das ich das Gefühl von Versagen bzgl. dieses einen Patienten mit mir rumtrage ist nicht ihre Baustelle.
 
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05.07.2001
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