Außerklinische Intensivpflege Minusstunden!

I

Isumdoc

Neues Mitglied
Basis-Konto
Hallo,

ich arbeite seit Ende letzten Jahres bei einem außerklinischem Intensivpflegedienst.
Leider ist mein Patient im Januar ins Krankenhaus eingeliefert worden und auch dort verstorben.
Ich konnte aus diesem Grund nur 3 Dienste leisten (36 Std.).

In meinem Arbeitsvertrag ist nun ein Arbeitszeitkonto festgehalten das ich mit +/- 80 Std. belasten darf.
Durch eine vorhergehenden Krankenhausaufenthalt war ich noch bei ca. - 20 Std.
Laut meiner letzten Abrechnung habe ich jetzt ein Minus von 143 Std.
Das entspricht fast einem ganzen Monat!!!

Jetzt ist meine Frage folgende: Kann der Arbeitgeber mir Minusstunden anrechnen die nicht durch mich entstanden sind?

Laut Definition im Arbeitsvertrag ist das Arbeitszeitkonto "zum Ausgleich unterjährig betriebsbedingter auftretender Schwankungen" vorhanden.
Zeitlastschriften seien durch entsprechende Nacharbeit unter Abklärung mit der Leitungskraft auszugleichen.


Ich würde es verstehen wenn ich weniger gearbeitet hätte oder wie jetzt im Februar generell weniger Dienste sind.
Aber Aufgrund einer Krankenhauseinweisung so ins Minus zu rutschen kann nicht Rechtens sein!

Bitte helft mir
 
F

Fripi

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Normalerweise kannst du nciht aus solchen einfachen Gründen ins minus geplant werden, der AG hat mit 80 Stunden ja bereits einen großzügigen Spielraum.

Wenn du aber bereit bist zu Arbeiten und nur nicht eingeteilt wird ist das normalerweise ein Annahmeverzug.

Ergo, ich würde darauf bestehen das mit -80 Stunden alles gemacht ist was mayimal erreichbar ist, anschließend ist es nicht mehr dein Problem.

Mehr helfen wird aber Online nicht sein, falls dein AG meckert müsstest du dich mit einem Rechtsanwalt oder deiner Gewerkschaft in Verbindung setzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SchwesterWolfgang
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.