Sonstiges Ausbildungskonzept der ausbildenden Einrichtung

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Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo Ihr Lieben,
Nachdem ich hier schon viel Interessantes, Wissenswertes oder auch nur Nettes gelesen habe, jetzt mal was Konkretes - das hier:

"Jede ausbildende Einrichtung (...) benötigt ein auf ihre speziellen Gegebenheiten zugeschnittenes Ausbildungskonzept.
Für alle an der Ausbildung beteiligten Personen dient es als Wegweiser und
Orientierung im Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung."

"Wir empfehlen daher, dass die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in Zusammenarbeit mit den o.g. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ausbildenden Einrichtung (Anmerkung des Verfassers: wie Pflegedienst- leitung, Wohnbereichsleitung, Einsatzleitung, und dem QM) Eckpfeiler und wichtige Informationen zur Ausbildung in Form eines Anleitungsstandards oder Ausbildungshandbuches schriftlich fixieren.
"Das Ausbildungskonzept kann auch Bestandteil des Qualitätshandbuches einer Einrichtung bzw. eines ambulanten Dienstes sein.
Es muss den Schülerinnen und Schülern sowie allen an der Ausbildung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgehändigt werden und sollte mit den Praxisbegleiterinnen und Praxisbegleitern und der Schulleitung besprochen werden."
(aus: "Empfehlungen für Ausbildungsstätten in der Altenpflege", veröffentlicht vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)


Gibt´s sowas in Euren Einrichtungen schon? Welche Voraussetzungen, welche Form, welche Gliederung, etc. hat es?
Unser Qualitätszirkel soll sich damit befassen; nun sollen wir alle - bis zur nächsten Termin - mal in uns gehen.
Leider hat keiner von uns PA´s auch nur einen Schimmer; kann mich mal jemand erleuchten?

Fiat Lux!

Gruß Altenpflegel

____________________

Wenn die Klügeren nachgeben, machen alle was die Dümmeren wollen !
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
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Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo,

ist da jemand?

HA l l o
 
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Altenpfleger
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Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
Hallo Altenpflegel:eek:riginal: ,

du hast einen sehr interessanten( für mich jedenfalls:eek:riginal: ) Thread eröffnet!

"Jede ausbildende Einrichtung (...) benötigt ein auf ihre speziellen Gegebenheiten zugeschnittenes Ausbildungskonzept.
Für alle an der Ausbildung beteiligten Personen dient es als Wegweiser und
Orientierung im Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung."
So ist es! Mittlerweile habe ich aber feststellen müssen, das die Umsetzung der neuen Gesetzestexte wohl in vielen Einrichtungen noch einige Zeit in Anspruche nehmen wird!

Unser Ausbildungskonzept haben wir in der " Mittelphase" meiner Weiterbildung zur PA erstellt.
Das auch sehr zügig, da von der Altenpflegeschule das beste Konzept mit einem Preis dotiert war.

Ich schreibe deshalb " Mittelphase", weil ich heute gerne noch einige Aspekte darin hätte.
Das vorhandene Konzept zu ändern, steht laut PDL erst mal außer Frage.


"Wir empfehlen daher, dass die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in Zusammenarbeit mit den o.g. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ausbildenden Einrichtung (Anmerkung des Verfassers: wie Pflegedienst- leitung, Wohnbereichsleitung, Einsatzleitung, und dem QM) Eckpfeiler und wichtige Informationen zur Ausbildung in Form eines Anleitungsstandards oder Ausbildungshandbuches schriftlich fixieren.
Bei uns wurde zur Erstellung ein Arbeitskreis gebildet, der dann in Gruppenarbeit daran gearbeitet hat.
Anleitungsstandard haben wir auch, ist die Kurzfassung des Konzeptes, und beinhaltet hauptsächlich die Einarbeitung.
"Das Ausbildungskonzept kann auch Bestandteil des Qualitätshandbuches einer Einrichtung bzw. eines ambulanten Dienstes sein.
Bei uns ist das Ausbildungskonzept im Qualitätshandbuch integriert, allerdings habe ich diese Dingen leider noch nie mit seinen Inhalten zu Gesicht bekommen!:blushing:
Es muss den Schülerinnen und Schülern sowie allen an der Ausbildung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgehändigt werden und sollte mit den Praxisbegleiterinnen und Praxisbegleitern und der Schulleitung besprochen werden."
WAs meinst du damit? Das Ausbildungskonzept?
Der Schüler kennt den Anleitungsstandard, und bekommt von uns ein Praxishandbuch.
Dort findet er alle Informationen, die er braucht!
Außerdem finden sich auch die gezielten Anleitungen im Handbuch wieder, Protokollformulare und vieles andere mehr.
Wenn du hierzu gerne mehr Infos hättest, mach ich, aber das wird erst nächste Woche was!:wink:

(aus: "Empfehlungen für Ausbildungsstätten in der Altenpflege", veröffentlicht vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
diese Empfehlungen sind der Hammer:thumbsup2: , sollte jede Praxisanleitung kennen!

So, das war es erst mal im Groben von meiner Seite:wink: !

So, ich hoffe für dich und für mich, das noch einige andere Antworten kommen!:rolleyes:

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
A

Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo Manu5959,

vielen Dank für Deinen Beitrag - dachte schon, ich wär allein im Universum.

Um neue Leser nicht mit zu viel Einzellheiten zu erschlagen, hier in Kürze, wie ich´s verstehe:

Mit der neuen Gesetzgebung hat der Bundas- Gesetzgeber die Ausbildungsstätten verpflichtet, für die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung Gewähr zu bieten.

Da es sich bei der Regelung des Bundes nur um eine Rahmengesetzgebung handelt, dürfen die Länder sich innerhalb dieses Rahmens quasi frei bewegen.

Um diesen Spielraum festzustellen, fragen die Länder beim Bund nach, z. B. was bedeutet "ordnungsgemäße Durchführung " der praktischen Ausbildung.

Daraufhin setzt der Bund eine Expertenkomission ein, die die "Empfehlungen..." erarbeitet ( die als PDF- Datei sogar empfehlende Richtlinien heißen).

In diesen werden u. a. ein Ausbildungskonzept der Einrichtung und ein Ausbildungsplan gefordert/ empfohlen.

Dabei soll der Ausbildungsplan das eher allgemein gehaltene Ausbildungs- konzept konkretisieren.

Das Ausbildungskonzept kann ins QMHB eingestellt werden, sollte allen Schülern und allen an der praktischen Ausbildung beteiligten MA´s vorliegen, und kann in verkürzter, freigegebener Version an Ausbildungsintressenten weitergegeben werden.

Der Ausbildungsplan soll von den PA´s und der übergeordneten Stelle erstellt werden; das Ausbildungskonzept auf der Konzeptionellen Ebene, also Geschäftsführung, QM, Heimleitung, evtl. PDL; PA´s sollen beteiligt werden.

Und genau hier tickt die Bombe: Die Träger sollen sich devinitiv festlegen, wie, womit und wodurch sie die praktische Ausbildung gewährleisten wollen.
Und diese schriftlich zu fixiernde Festlegung (= Ausbildungskonzept) ist als qualitätssteigernde Maßnahme jederzeit überprüfbar (durch Regierungs- präsident, Heimaufsicht, MDK, internes/ externes QM !!!
Das bedeutet Hebel, Rädchen, Tasten in nie gekanntem Ausmaß !!!

LG

Altenpflegel
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
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Manu5959

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19.10.2005
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minchen

minchen

Mitglied
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08.04.2006
63869
Hallo Manu , hallo Altenpflegel :eek:riginal:

Wir wollen ein Ausbildungskonzept erstellen :thumbsup: , doch leider fehlt es

momentan an Zeit :sad: . Denn die habe ich echt nicht , hatte zwar mal

schon angefangen , aber ich bin nach 9 - 10 Std.Arbeit einfach zu müde .

Doch auch diese Stresszeit ist hoffentlich bald vorbei und dann.........

Volle Power :laughing:


Gruß minchen :eek:riginal:
 
Qualifikation
Krankenschwester/ PA/WBL, Pain-Nurse , WB Palliative care
Fachgebiet
Seniorenheim
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
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26.11.2006
50735
Hallo minchen,

wenn´s soweit ist lass´es uns wissen!
Danke, dass Du Dich gemeldet hast.:thumbsup2:

Gruß Altenpflegel

______________________

Wenn die Klügeren nachgeben, machen alle was die Dümmeren wollen !
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Huhu:blushing: ,

also, hier sind sooo viele Praxisanleiter unterwegs, auch aus der Altenpflege!
Wer hat denn nun schon ein Ausbildungskonzept, bzw. arbeitet daran?
Keiner???:sick:

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
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Altenheim
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Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
SaarNadja

SaarNadja

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05.08.2006
66625
Hey Manu!

Doch, wir haben bald eins.
Ich bin (wir) es am erstellen und es ist ne Sauarbeit!
Gegliedert habe ich es in Ziel, Kooperationen, Gegenstände der praktischen und schulischen Ausbildung (im Curriculum abgeschriben, grins), Ausbilder, Zuständigkeit intern, Ablauf (dienstags Studientag, LA´s, Lernzielkontrollen, Führung und Vorlage des Berichtheftes, usw.) gesetzliche Grundlagen.

Ich hoffe, das konnte die ein wenig helfen.
Lass von dir lesen. :wink:

LG
Nadja
 
Qualifikation
PDL, Mentorin
Fachgebiet
stat. Altenhilfe
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Hallo Nadja:eek:riginal: ,

Merci für deine Antwort!:thumbsup2:

und es ist ne Sauarbeit!
Stimmt, das ist es wirklich!:sick:
Wenn ich das jetzt von den Inhalten her richtig verstanden habe, ist bei euch dann im Ausbildungskonzept der Ausbildungsplan gleich integriert?

Gegenstände der praktischen und schulischen Ausbildung , LA´s, Lernzielkontrollen
deswegen frage ich, diese Inhalte kommen bei uns nicht im Ausbildungskonzept vor, zumindest nicht in der Intensität!:blushing:

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
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Altenheim
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SaarNadja

SaarNadja

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05.08.2006
66625
Moin Manu!

Nö, der Ausbildungsplan ist nicht im Konzept integriert. Der ändert sich ja auch von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr.
Unser Konzept hat mehrere Aufgaben, es soll z. B. auch in´s Qualitätshandbuch.
Ich hab die Gegenstände der praktischen und schulischen Ausbildung nur der Vollständigkeit halber reingeschrieben.
Hast du noch Ideen für´s A-Konzept, die ich noch nicht hatte, bzw, was steht bei euch drinne?

Schönes WE, sonnige Grüße
Nadja
 
Qualifikation
PDL, Mentorin
Fachgebiet
stat. Altenhilfe
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Hallo SaarNadja,

Hast du noch Ideen für´s A-Konzept, die ich noch nicht hatte, bzw, was steht bei euch drinne?
Unser Ausbildungskonzept ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Struktur der Einrichtung
  • Lernangebot
  • Mentor/ Anleitung
  • Der Lernort, die Station( unterteilt in: die Station, Dienstzeiten,, Stellenanteil, Mitarbeit auf Station, Fremdpraktika)
  • Ausbildungstagebuch
  • Koordination Theorie und Praxis
das in groben Zügen.

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
nightwish

nightwish

Aktives Mitglied
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21.10.2006
75181
Hallo alle zusammen!

Wir haben bereits ein Ausbildungskonzept...:eek:riginal:

Jetzt da meine Zeit als PA beginnt wird dieses Konzept überarbeitet.

Dazu treffe ich mich alle 5-6 Wochen mit den PA's die die Schüler auf den Wohnbereichen anleiten...

Diese Überarbeitung steckt noch in den Kinderschuhen. und ich denke es wird wohl auch noch einige Zeit brauchen.

Sobald es Ergebnisse gibt, die ich euch präsentieren kann, werde ich das tun!

Liebe Grüße nightwish
 
Qualifikation
exam. Altenpflegerin, PA, WBL
Fachgebiet
Pflegeheim
Weiterbildungen
WB PA, AG QM
wernecla

wernecla

Mitglied
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26.03.2007
32427
Hallo, das problem ist, das die Altenpflegeausbildung momentan wenig vergleiche zu der Gesundheits- und krankenpflegeausbildung zulässt.
Hier bei uns läuft das so,
für die Auszubildenden (azubi´s) wird ein einsatzplan erstellt.
Dieser deckt zum einen die Pflichtstunden in der rehabilitation und ambulanten Pflege ab, muss aber auch passend zu Lerneinheiten gestrickt werden. Dazu dürfen die bereiche weder mit zuviel noch zu wenig schülern versorgt sein.
Die bereiche (intern/ extern Kooperationspartner) stellen Praxisanleiter.
Der Schüler stellt sich (zumindest in der Theorie) 6 wochen vor einsatzbeginn vor). Der Schüler hat einen Praxisbegleiter, also eine Mappe mit allen wichtigen Informationen, wie telefonnummern, Adressen, Ausbildungsübersicht, Einsatzorte und Zeiträume.
In dieser mappe ist zusätzlich eine Liste mit Tätigkeiten, die bereits im Unterricht vermittelt wurden, diese spricht er dann im Enführungsgespräch inerhalb der ersten einsatzwoche mit dem Praxisbegleiter ab.
Was habe ich schon gemacht, was weniger, worin bin ich sicher, worin nicht.
Der Praxisanleiter stellt die station vor, (örtlich und Inhaltlich.)
+Also was kann der Schüler hier besonders lernen
Krankehistbilder
Diagnostik ect.
Nachdem nun Zielvereinbarungen getroffen wurden, werden termine vereinbart. ann soll was behandelt werden. (Grobeinteilung) Die kollegen werden informiert. z.B. Wenn ein DK zu legen ist, bitte xyz bescheid sagen für Praxisanleitung.
(hier hat sich gezeigt, das es sehr hilfreich ist, wenn die Stationen einen Lernzielkatalog für ihren Bereich entwickeln.)
Der Praxisanleiter entwickelt mit dem Team , oder der Schule handlungsbewertungslisten, also Listen nach denen mann Bewerten kann, ob der Schüler alles, zur richtiogen Zeit und hygienisch richtig erledigt hat.
Nach der Hälfte des Einsatzes, kommt es zum Zwischengespräch, hier wird bespriochen, was alles bereits vom Einführungsgespräch umgesetzt wurde , und was noch offen ist.
Der Lehrer kommt pro Bereich einmal zu einer Praxisbegleitung. Etwa 15 min-1,5 Stunden .
In dieser zeit zeigt der Schüler eine ausgewählte Tätigkeit
z.B.
Wundversorgung
Ganzkörperpflege
Mobilisation ect...
Am Ende des Einsatzes wird ein Auswertungsgespräch geführt, in dem Ziele und Umsetzung abgeglichen werden, der Schüler eine Rückmeldung üüber eine Arbeit und seinen Ausbildungsstand erhält und Tips für die weitere Ausbildung.
( mit Lehrer)
Also Zusammenfassend:
Ihr braucht
1.Stationshandbücher:
- aufbau
- Team
- Krankheitsbilder
- Diagnostik
- Tagesablauf
- Besonderheiten
- Standards
- Therapieangebote (Ergo, Physio...)
2. Praxisanleiter:(mit Weiterbildung)
- Einführungsgespräch
- Handlungsberwertungslisten
- Zwischengespräch
3. Praxisbegleiter:
- Begleitmappe
- Kürzelliste für Tätigkeiten mit Bewertung (gesehen, unterrichtet,gezeigt,eigenständig, sicher und unsicher)
- Praxisbegleitung durch Lehrkraft (fördert dialog Theorie/praxis )
4. Auswertungsgespräch
- Reflektion durch Schüler und eigener Einschätzung
- Reflektion durch Praxisanleiter (teamfähigkeit, Kompetenzen,...)
Ausblick für den Rest der Ausbildung.

Tip:
Oberste Prämisse muss die transparenz sein, also alles was gemacht wird, muss nachlesbar sein.
 
Qualifikation
Diplom Pflegepädagoge
Fachgebiet
krankenpflegeschule
M

Manu5959

Aktives Mitglied
Basis-Konto
19.10.2005
Rosenheim
Hallo wenecla,

Danke für deinen interessanten Beitrag!

.Tip:
Oberste Prämisse muss die transparenz sein, also alles was gemacht wird, muss nachlesbar sein.
:thumbsup2: Jeb, so isses!:thumbsup2:

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
L

Leni

Mitglied
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22.11.2006
31311
Hallo wenecla,
bei uns läuft die Ausbildung der Schüler fast ganz genauso ab.Ich kann nur bestätigen,das ein eigener Lernzielkatalog für jede Station sehr von Nutzen ist,wir haben außerdem einen Lernangebotskatalog erstellt,hier kann der Schüler unsere speziellen Lernangebote nach seinen Prioritäten mit den PA's oder anleitenden Kollegen erarbeiten.
L.G.Leni
 
Qualifikation
Fachkinderkrankenschwester /PA
Fachgebiet
Päd. Intensivstation
A

Altenpflegel

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Themenstarter/in
26.11.2006
50735
Hallo wernecla,
das problem ist, das die Altenpflegeausbildung momentan wenig vergleiche zu der Gesundheits- und krankenpflegeausbildung zulässt.
Entschuldige bitte, aber mit der neuen Gesetzeslage ist die Altenpflegeausbildung weitgehend an die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege angepaßt worden.

Auch in der Altenpflegeausbildung gibt es jetzt:

einen Ausbildungsplan, der passend zu Lerneinheiten gestrickt werden muß,

weitergebildete Praxisanleiter/ innen

Eine Schülermappe mit Lernzielkatalog (ausgearbeitet vom Fachseminar), woraus auch hervorgeht, was er gezeigt bekam, wobei er mitgeholfen hat, was er selbständig durchgeführt hat und worin er sicher/ noch unsicher ist.

Erstgespräch, in denen Zielvereinbarungen getroffen u. terminiert werden.

Zwischengespräch, in dem abgeglichen wird.

Auswertungsgespräch, mit Feedback/ Tipps und Diskussion der Bewertung.

Kompetenzbewertungslisten

Vorstellungsbesuch der Schüler, mit örtlicher und Inhaltlicher Vorstellung der Station und ein Handout mit allen relevanten Infos

3 Prüfungen durch den Praxisbegleiter (Lehrer des Fachseminars): 1x Grundpflege, 1x Behandlungspflege, sowie Examen

Nur zur Information, nix für Ungut
Grüße, Altenpflegel
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
wernecla

wernecla

Mitglied
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26.03.2007
32427
Darauf war das auch nicht gemünzt.
Sondern auf die Einsatzplanung.
Der vertiefungsbereich also Krankheitsbilder müssen /dürfen erst im dritten jahr vermittelt werden.
Es geht mir um die Planung Ausseneinsätze (Ambulante Pflege/Reha) und die Stationäre Pflege im Zusammenhang mit dem Gesetz und den daraus resultierenden Problemen.
Ich wollte auf keinen Fall die Altenpflege abwerten.
 
Qualifikation
Diplom Pflegepädagoge
Fachgebiet
krankenpflegeschule
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
26.11.2006
50735
Hallo wernecla,
Ich wollte auf keinen Fall die Altenpflege abwerten.
Hab´ich auch nicht so verstanden.

Gruß, Altenpflegel
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Hallo wernecla,

Es geht mir um die Planung Ausseneinsätze (Ambulante Pflege/Reha) und die Stationäre Pflege im Zusammenhang mit dem Gesetz und den daraus resultierenden Problemen.
die Einwände von Altenpflegel kann ich schon verstehen.
Es ist tatsächlich so, das die Altenpflegeausbildung mittlerweile angepaßt ist und so stattfinden sollte, wie von Altenpflegel beschreiben.
Für meine Einrichtung kann ich das jedenfalls bestätigen.
Deinen von mir zitierten Satz kann ich so nicht ganz verstehen, eräuterst du doch in deinem vorangegangenem Bericht eher, wie die Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger jetzt geplant wird.
Zumindest kann ich nicht erkennen, das es hauptsächlich um die Ausseneinsätze ging.
Auch unsere Altenpflegeschüler müssen Ausseneinsätze tätigen, welche vorher geplant werden müssen.
Übrigens:auch wir müssen uns an die Gesetze halten:laughing:
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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Für weitere Antworten geschlossen.

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