Ausbildungsbeginn trotz Eintragung im Erweiterten Führungszeugnis

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Porkee2k4

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Pfleger
Hallo,
Ich sollte eigentlich am 01.April eine Ausbildung zum Krankenpfleger starten ... alles soweit so gut gab auch bisher keinerlei Probleme und bin bereits anerkannter Altenpflegehelfer.
Nun habe ich das für den Ausbildungsbeginn benötigte Führungszeugnis beantragt und Bekommen dort sind 2 Einträge wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingetragen eines zu 15 Tagessätzen das andere zu 80 TS beide §230 abs 1 , §223 abs 1 ... normaler bekommt man kein eintrag bei Tagessätzen unter 90 aber da diese beiden taten in einem engeren zeitraum lagen sind sie nun aufgeführt. Ich bin weiss Got kein schläger im gegenteil war mein leben lang bis auf dieser Vorfälle friedlich Es ging da um Streitigkeiten mit den Ex meiner Freundin aber auch nebensächlich Bereuhen tue ich das schon die ganze Zeit.
... Naja die frage liegt ja auf der Hand, Hab ich da überhaupt noch eine Chance ?? Vermutlich ja wohl eher weniger
Danke schon einmal vorweg.
 
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Willy_Wuff

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Fachpfleger für Intensiv Medizin
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IMC
Hmmmm......

Dürfte an Deinem Chef und an Deinem Auftreten liegen.
Zumindest würde ich versuchen das nicht per Post zu schicken, sondern Deinen zukünftigen Arbeitgeber bitten es ihm Persönlich geben zu können, da Du gerne zu den Einträgen Stellung nehmen möchtest.
Dann ist die Frage wie gut Du Dich verkaufen kannst.
Momentan gibt es wenige Jobs die so Händeringend nachwuchs suchen wie die Krankenpflege, und wenn Du glaubwürdig versichern kannst das Du kein Aggressionsproblem hast, kann ich mir vorstellen das der Arbeitgeber sagt das Du ne Chance verdient hast.
Allerdings wirst Du dann vermutlich über nen Längeren Zeitraum sehr vorsichtig mit Deinen Äußerungen sein müssen.
Wenn ich einfach mal zum Zwecke der Psychohygiene sage : Boaaaaaa einfach mal was auf die Fresse haun …...
Weiß jeder wie es gemeint ist und das ich es niemals machen würde.
Bei Dir würde die Gefahr bestehen das eine solche oder auch harmloserer Äußerung anders interpretiert wird.
In ne Schlägerei kann jeder mal verwickelt werden, ich glaub bei dem Erweiterten Führungszeugnis geht es Dem Arbeitgeber eher um andere Dinge, denn wenn ich nicht irre sind da auch Einträge wie Exhibitionismus, Kinderpornographie und ähnliches mit drinn.
Also nich verzagen, erhobenen Hauptes zur Tat stehen, sie erklären und sagen das es bereust.
Ich würde die Flinte da noch nicht ins Korn werfen.
 
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