Aufgaben Gerontopsychiatrische Fachkraft

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Greenflagg

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Meine Kollegin (PFK) u ich (Ergoth) sind GPFK.
Wir sollen überlegen wie wir das in der WB erlernte im Alltag umsetzen können. Wir sollen Gruppen etc anbieten. Leider fehlen uns auch Ideen. Bisher wird jedliche Betreuung (Einzel-, Gruppenangebote) von den §§-lern abgedeckt. Diese reagieren auch äußerst "allergisch" auf Neues und sind nicht erfreut, das wir uns "einmischen".
Ich bräuchte nun Ideen wie wir uns etablieren u den §§-lern den " Wind aus den Segeln nehmen"kann
 
Qualifikation
Ergotherapeutin
Fachgebiet
Seniorenheim
Monika58

Monika58

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Ich bräuchte nun Ideen wie wir uns etablieren u den §§-lern den " Wind aus den Segeln nehmen"kann
Was eigentlich sind "§§-ler"?
Wieso muss man denen "den Wind aus den Segeln" nehmen? Warum entwickelt man kein gemeinsames Konzept?? Habt ihr so viel Personal, dass ihr gegeneinander arbeiten könnt??
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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marinadiezweite

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Ich glaube, greenflag meint die §53cler. Vormals die Betreuungskräfte nach § 87 b, auch Alltagsbegleiter. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch klarmacht, dass die Betreuungskräfte ihre festen Termine und Aufgaben haben. Da ist es manchmal seltsam, wenn sich eine Pflegekraft mit dazu setzt und ihr eigenes Konzept durchzieht. Ich denke aber, dass man mit den §lern auch gemeinsame Sache machen kann. Indem ihr vorher ankündigt, wann ihr eure Ideen umsetzen wollt.
Da setzen sich zu den Betreuungskräften welche aus der Pflege dazu. Da hab ich ja nichts gegen. Aber meine Gruppe ist halt meine Gruppe und schon meine Auswahl der Teilnehmer folgt einem bestimmten Schema nach Können und Wissen. Da gehen die Biografien genauso ein wie die täglichen Erfahrungen aus dem Umgang mit den Bewohnern Es darf auch niemand blossgestellt werden in der Gruppe, da es nicht darum geht, wer am schnellsten, besten antwortet. Ebenso mag ich nicht gern, dass wir Leute einfach mal eben so dazugebracht, dazugeschoben bekommen, damit diese nicht gelangweilt auf dem Flur herumlaufen.
Für die Bewohner ist wichtig, wer der ''Boss'' von der Gruppe ist und was das Thema ist. Deshalb denke ich es ist gut, dass du vorher Bescheid sagst, was du vorhast. Dann deine eigene Gruppe machst, oder fragst, ob du heute die Gruppe übernehmen kannst für einen Teil der Zeit. In dem Moment ist es auch gut, wenn du der Ansprechpartner bist. Also das neue auf deiner Idee basiert. Letztlich macht Versuch klug. Jeder sollte aber auch für sich signalisieren, dass er Unterstützung und Ideen gebrauchen kann. Aber man wirklich miteinander um den Spass bemüht ist und nicht gegeneinander.
Meinst du mit Wind aus den Segeln nehmen, dass die Betreuungskräfte euch das ganze nicht zutrauen und ihr sie aber gern von dem Gegenteil überzeugen möchtet?
 
Qualifikation
Altenpflegeassistentin
Fachgebiet
stationäre Altenpflege
Weiterbildungen
Einjährige Ausbildung Pflegeassistentin Alten- und Krankenpflege mit Ausbildung als Alltagsbegleiterin §87b, jetzt 53c
Monika58

Monika58

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Ich glaube, greenflag meint die §53cler. Vormals die Betreuungskräfte nach § 87 b, auch Alltagsbegleiter.
Hab ich mir schon gedacht ..... ich wollte nur einen eine kleine Spitze zum Thema "wertschätzendes Miteinander" loswerden.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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schneeeule

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Hallo, ich bin selbst gerontopsychiatrische FK und muss hier ganz deutlich klarstellen, dass die Betreuungskräfte nicht nach ihren eigenen Vorstellungen die BW betreuen. Betreuungskräfte sind Hilfskräfte und ganz klar der Pflegefachkraft bzw. gerontopsychiatrischen FK unterstellt. Sie dürfen nicht selbstständig planen, sondern die PFK plant, was und wie sie am BW tun sollen. Natürlich sollte es stets mit Absprache erfolgen, da sie mit Sicherheit auch wertvolle Hinweise über den BW haben. Eure Pflegehilfskräfte planen doch auch nicht ihre Tätigkeiten selbst, oder?
Ich plane für jeden BW Einzelmassnahmen, welche für ihn förderlich sind oder auch vom BW erwünscht. Guppenangebote plane ich einmal vormittag und einmal nachmittags. Ich achte sehr darauf, dass auch jeder BW im gleichen Maße von der Betreuung profitiert und die Zeiten gerecht verteilt sind.
Bei uns klappt das sehr gut und die Betreuungskräfte sind froh, dass ein derartiges Konzept existiert und sie wissen, was sie zu tun haben. Viele, welche neu bei uns angefangen haben, haben mir gesagt, dass sie es auch so in ihrer Ausbildung gelernt haben, aber eben auch häufig erlebt haben, dass "kein Plan" existiert.

Liebe Grüsse
 
Qualifikation
Krankenschwester Geronto-psychiatrische Fachkraft
Fachgebiet
Seniorenheim
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