Auch verschärfte Pflegepersonaluntergrenzen sind keine Lösung

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DBfK Pressemitteilung
Auch verschärfte Pflegepersonaluntergrenzen sind keine Lösung
Wie schon im Vorjahr hat das Bundesgesundheitsministerium nun auch für die Jahre 2020 und 2021 eine Ersatzvornahme für Pflegepersonaluntergrenzen in den Krankenhäusern vorgelegt - sie werden ausgeweitet und in Teilen verschärft. Was auf den ersten Blick als gute Nachricht für Patient/innen und Pflegefachpersonen daherkommt, kann sich allerdings schnell als Bumerang erweisen, kritisiert der…
 
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Willy_Wuff

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„Dass bundesweit geltende Untergrenzen – zumal wenn sie sich am Personalbestand der am schlechtesten ausgestatteten Krankenhäuser orientieren – keine Verbesserung von Pflegequalität bringen und nicht einmal verlässliche Sicherheit bieten, muss jedem einleuchten.
Ja ne is kla, eine Pflegekraft die für 15-20 Patienten zuständig ist grenzt auch nicht an Fahrlässige Tötung (Maximiert aber immens die gewinne)
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Seit 1. Januar 2019 gelten in ersten „pflegesensitiven“ Bereichen der Krankenhäuser Pflegepersonaluntergrenzen und werden bei Nichteinhalten auch mit Sanktionen belegt. Sie sorgen für erhebliche Turbulenzen und heftige Widerstände von vielen Seiten.
Die Seiten würden mich mal interessieren, irgendwer der nicht Gewinnmaximierender Arbeitgeber ist ?
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Beobachtungen zeigen erhebliche negative Auswirkungen und Verwerfungen durch die Untergrenzen: z.B. die kurzfristige „Verschiebung“ von Patient/innen und Beschäftigten zwischen Stationen mit und ohne Untergrenzen, Personalreduktion in Krankenhäusern mit besserer Personalausstattung, hoher bürokratischer Aufwand, Bettensperrungen, kurzfristige Änderungen des Dienstplans, Zunahme des „Holens aus dem Frei“ bei Fachkräften usw.
Ist da jetzt das Gesetz drann schuld oder die Geldgier von Klinikbetreibern ?
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Der DBfK bereitet eine Online-Umfrage vor, die vom 1. Oktober bis 30. November nach solchen konkreten Erfahrungen fragen wird. Sie richtet sich ausschließlich an Pflegefachpersonen in Krankenhäusern, die in bettenführenden Bereichen tätig sind. Ab 1. Oktober aufzurufen unter www.dbfk.de.
Sollen da mal wieder Pflegekräfte missbraucht werden um ihre Aussagen aus dem zusammenhang gerissen zur unterstützung von Arbeitgeberthesen zu verwenden ?
 
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