Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

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Wasseram

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Moin Tilidin, moin nofretete,

ich möcht gern abschließend noch mal auf Eure beiden Beiträge antworten. Tildin Du hast vollkommen recht in Deiner Analyse! Ironie, Spannung und der Zahn der Zeit. Bei manchen Aussage hier im Board bleibt einem einfach die Spucke weg. Unglaublich so empfinde ich. Mein Nickname wurde durchs Board auch gleich storniert. Nur ein Hinweis von Zensur außerhalb Chinas.
Ich bin halt ein Mensch, welcher versucht die Dinge sehr nüchtern und mit Abstand zu betrachten. Meine persönliche Biografie hinterlässt vielen Spuren beginnend aus Juchlis Zeiten in der Pflege. Mich haben immer wieder sehr konstruktive und "aktiv" passive Menschen bzw. Kolleginnen und Kollegen begleitet. Diese Menschen waren ein Abbild dieser hier im Forum. Immer geleitet durch Ihre persönliche Situation und berufliche Perspektive und ich muss es sagen, auch durch "Unwissenheit". Du hast Recht mit der Musik, dass hier diese und welche gern mit mitspielen wollen und manchesmal es auch tun. Ansonsten halte ich es für reine Alibi Aktivitäten, ob Berufsverbände und Gewerkschaften völlig uninteressant. Ich sehe das System mit folgendem Beispiel:
Jeder Heimbetreiber oder auch Krankenhaus verhandelt in regelmäßigen Abständen seine Fallpauschalen bzw. die Punktwerte oder die Pflege- und Unterkunft sowie Verpflegungssätze neu, für die Institution. Ein Heimträger möchte nun nach seinem Gefühl wieder die Pflege "personell Menge und Gehalt" nach Juchli einfführen und geht in die Verhandlung mit den Pflegekassen und Sozialämtern. Nun kommt er dort auf einen Durchschnittlichen Eigenanteilssatz für den Bewohner von ca. 3500 - 5000 inclusive der Pauschale der Pflegekasse. Ergo reden wir von Gesamtsätzen zwischen 5000 - 6500 Euro. Jetzt wissen wir ja, dass die heutige und kommende Rentner bzw. Pflegebedürftigengeneration ein eigenes Einkommen in diesen Größenordnungen nicht besitzt. Oder liege ich falsch? Ergo muss jemand ja den Differenzbetrag zwischen dem eigenen Einkommen und eigentlichen Eigenanteil bezahlen.
Jetzt kommen wir zu unserem Sozialstaat, sehr sozial muss ich persönlich sagen! Aber dieser ist aktuell an seine Grenzen geraten bzw. dieser ist schon darüber hinaus. Ich würde diesen soweit beschreiben, dass der Staat täglich "Reanimiert" wird. Aktuelles Beispiel kommende Pflegebeitragserhöhung um 0,2-0,4 Prozentpunkte um das Thema Demenz abzufange. Kommen wir zurück auf unsere "Reichen" Pflegebedürftigen der Zukunft. Sollte sie nun doch nicht dieses Geld für eine stationäre Versorgung haben muss das zuständige Sozialamt in die Presche springen. Diese ist aber auch zukünftig nicht möglich. In der beschriebenen Pflegeentgeltverhandlung wird nun die Pflegekasse sagen, "Ja" nehmen Sie dem Bewohner ruhig soviel Geld ab wie sie für "Juchlis Pflege" benötigen!!! Wir zahlen doch nur die Pauschale, egal wo hoch der Eigenanteil auch ist. Das Sozialamt wird diesem nicht zustimmen da das Sozialsystem von einem Moment zum anderen von einem Reanimationspflichtigen Patienten zum einem Klinischen Toten verkommen würde. Berichtige mich bitte wenn es nicht so ist. Aktuelles Beispiel "Griechenland"!!!
Daher bin ich immer noch der Meinung, dass großspuhrige Erhöhungen zu gunsten der Pflege nicht finanzierbar sind. Es liegt auch an uns selbst eine Veränderung herbeizuführen. Ausser es werden den wichtigen Lobbyisten der Hahn zugedreht!

Nofretete: Ich habe mir nun mal genauer die Website dieser K-Einrichtungen vorgenommen. Bunt, Farbenfroh, Mitarbeiterorientiert, einige Einrichtungen (wie die von Myke) geben sogar schöne Aussagen zur Bewohnerversorgung. Der erste Eindruck ist völlig OK. Die Aussage hier im Forum von Myke im Forum sollte eigentlich ausreichend sein. Hier ist ja ein Mitarbeiter welcher sehr kompetent und aufgeräumt wirkt. Ich meine realistisch zum Aufgabengebiet seiner selbst. Im Gegensatz zu der anderen Kollegin welche keine Inkontinenten Bewohner versorgen möchte.

Also mein bzw. Myke Typ des Tages: Bewerbungsgespräch beim Senioren - Zentrum "Schöne Flora" in Bremen scheint ein sehr professioneller Arbeitgeber zu sein.
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Euer Wassermaxx
 
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Tilidin

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Hey Wassermaxx
Ich bin dabei, wenn Du den Lobbyisten den Zahn ziehen möchtes, ich stelle auch die Kneifzange zur Verfügung.
Aber sage mir bitte, wie wir den gesellschaftlichen Weg beschreiten können, um den Lobbyisten das Handwerkszeug zu entziehen.
Die Politik, die Krankenkassen u. selbst der MDK, weiß um den Umstand das der jetzige Weg falsch ist.
Denn dieser MDK hat ja Untersuchungen ins Internet gestellt, das die 5000€- Einrichtung vieleicht hübscher aussieht, aber inhaltlich haben sie die gleichen Pflegeprobleme. ( Also mehr Geld ins System zu pumpen, befriedigt vieleicht die Aktionäre)
Die im Internet zitierten Heuschrecken, werden vom System geduldet, deshalb haben sie halt eine Gewinnspanne von 6-10% u. stellen sich noch als die großen Wohltäter ins Licht.
Könnte das System vieleicht den Namen tragen, du gibst mir u. ich gebe dir, oder eine Hand wäscht die andere.? ( so etwas gibt es bei uns nicht)
Deine Empfehlung sich beim Arbeitgeber zu bewerben, währe ich gerne gefollgt, leider zu weit weg.?
Du hast sicherlich schon etwas Moos auf dem Rücken, genug Erfahrung u. ausgeprägte Hirnwindungen.
Deshalb mache der Pflege doch mal "einen" sinnvollen Vorschlag, wie wir aus dem Jammertal wieder raus kommen. Gelabert, geschrieben u. gestöht haben wir schon seit vielen Jahren.
Ich stelle zur Diskusion: am 15.12.2011 schicken alle Pflegekräfte aus Deutschland eine vorher verfasten Demo- Brief an das Gesundheitsministerium.?( Mail)
Ein Schreiben mit Prioritäten, wie Pflege sich Pflege vorstellt. ( jedenfalls ohne Heuschrecken)
Ich währe dir dankbar, wenn Du oder andere diesen Gedankengang weiter spinnen.
Ich hoffe, das Du weiterhin im Interesse der Pflege, deine Beiträge hier reinstellst.
Gruß?
P.S. bei uns in der Region, haben die kleinen Häuser mit 30 Betten wirtschaftliche Probleme, weil die großen zuviele Bewohner entziehen.
Gerade in diesen Häusern war/ist die Pflege menschenwürdiger, familiärer u. vieleicht auch effektiver.
Deshalb: keine 300 Bettenburgen, wo ein Mitarbeiter über drei Flure hechelt.
Nochmal: Gruß
 
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Krankenpfleger
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große PDL- Ausbildung
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EfuaA

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Hallo,

nach all dem was so geschrieben wurde, bin ich nur der erkenntnis gekommen, dass ich mich nur noch um meine weiterbildung zur PDL kümmern werde, mich an der Dokumentationsbeauftragten orientieren, die ja alles besser weiß und kann, sogar besser als die pdl und heimleitung und dann augen zu und durch. ich mag meine arbeit, auch wenn es hier so den anschein hat, dass das nicht stimmt. ich mag auch senioren.
abschließend noch vielen dank für all die zeilen.
 
Qualifikation
Krankenschwester
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Krankenhaus
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EfuaA

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Noch einmal zurück zu Kervita.
Es scheint doch nicht alles so toll zu sein, denn die Heimleitung und seine Frau sind aus dem Unternehmen ausgeschieden, ganz urplötzlich.
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
Krankenhaus
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RickX

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Nach Malle fliegt hier garantiert keiner. Es ist kein Wunder das dort oft und viel nach Personal gesucht wird. Die Pfleger und Betreuer haben ein ziemlich weites Feld an Aufgaben, so z.B. das Reinigen der Bewohnerzimmer, mit dabei natürlich die Wäsche neu zu Sortieren, zusammen zu legen und in die Schränke einzuräumen nachdem dieser natürlich vorher gereinigt wurde, Tische, Nachtschränke, Betten, Fernseher und was sonst noch so in den Zimmern steht muss vom Pflegepersonal gereinigt werden, die Reinigungskraft ist nur für die Böden, Müll und Bewohnerbäder zuständig. In der Küche/Aufenthaltsraum geht´s dann weiter über die Behinderten Toiletten bis hin zum Garten. Nicht das nicht schon genug Arbeit da ist. Ich habe in nun gut 6 Monaten 8 Pfleger gehen sehen und das wird nicht alles bleiben. Die Häuser haben einen sehr schlechten Ruf und den leider nicht grad unverdient. Überstunden werden nicht angerechnet, schriftlich genehmigte Urlaube werden ohne Absprache oder auch nur die kleinste Information einfach verschoben und man erfährt dieses dann durch den nächsten Dienstplan, auf nachfrage war es dann niemand und natürlich ist der Urlaub in der Zeit dann nicht mehr möglich weil zu viele andere bereits dann Urlaub haben Genehmigung hin oder her. In anderen Häusern habe ich das noch nicht gehört, klar gehört Stress zu diesem Beruf und nicht jeder Tag ist Klasse, aber alles hat seine Grenzen und wenn ich als Pfleger das Klo putzen muss und die Gelben Fliesen scheuer weil die Reinigungskraft das nicht im Aufgabenbereich hat bin ich an meiner Grenze angekommen...
 
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Placebo82

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Ich weiss, dieser Thread ist alt. Aber ich bin auch in die Kervita-Falle getappt. Ich habe vor drei Tagen in einem relativ neuen Kervita-Haus angefangen. Eröffnet wurde im Sommer 2014 und das Haus ist immer noch in der Aufbauphase. Und ganz ehrlich, das ist kein Arbeiten in dem Haus!
Es ist nicht möglich Pausen zu machen!
Das Haus ist extrem unstrukturiert! Es ist nur sehr wenig Personal vorhanden, es ist kaum möglich die Dienste abzudecken. Fachkräfte müssen deshalb sehr oft Überstunden und Doppeldienste machen! Und trotzdem werden weiterhin Bewohner aufgenommen, obwohl die personellen Kapazitäten schon längst ausgeschöpft sind. Das geht sogar so weit, das die PDL dem gesamten Personal Überstunden im Dienstplan einplant und diese somit chronisch überarbeitet sind.
Positiv ist nur, dass das Haus sehr modern ausgestattet ist, mit EDV-Dokumentation und Klingelanlage die sich per Fernbedienung bedienen lässt.
Ich werde jedenfalls nicht lange da bleiben, ich habe es nicht nötig mich kaputt zu machen.
 
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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

KerVita war für mich 3 Monate möglich, danach kam die Einsicht fast zu spät als ich einer Bewohnerin etwas zu trinken reichen wollte und fast nicht gemerkt hätte, das der Tee brühend heiss war. Erst als sie mit ihrer Hand gegen den Becher gestoßen ist und ein wenig davon auf meiner Hand landete war ich wieder bei Sinnen und ließ den Becher vor Schreck fallen. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen... Die Einrichtung war noch in der Anfangsphase, äußerst Unstrukturiert und hatte einen Mitarbeiterdurchlauf wie ich ihn nie zuvor erlebt habe. Teilzeitkräfte durften 15 Tage am Stück arbeiten, danach einen Tag frei und weiter gings. Selbst in den wenigen freien tagen hatte man keine Ruhe und wurde angerufen. Dienstpläne waren nur Richtlinien und die Fachkraftquote sowie auch das Gehalt ein Witz. Zu Spitzenzeiten waren meine Kollegen oder ich zusammen mit 3 Pflegehelfern für knapp 100 Bewohner zuständig, Angehörige und Ärzte von allen Seiten und dazu die Aufforderung der PDL die Pflegeplanungen zu Hause zu bearbeiten. Keine festen Pausenzeiten.... das War im Groben meine Erfahrung mit dieser Gruppe. Vom Hörensagen her weiss ich, das es auch Einrichtungen dieser Gruppe gibt, die einen guten Ruf haben und Wert auf gute Pflege legen. Aber für mich heisst es... nie wieder!
 
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leaving-the-moon

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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Da hilft nur mit den Füßen abstimmen.
Wer bleibt und mitmacht, sich gegen alle Gesetze verheizen lässt (Überstunden, Arbeitszeit) - gleichzeitig noch gefährliche Pflege mit deckt in dem er mitmacht hilft KEINEM Bewohner
Kündigen, gehen, am besten gleich alle.
 
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Freiberufler, Intensiv und Anästhesie
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abgebrochenes Studium von anno dunnemal, FWB Anästhesie und Intensiv, FWB Stationsleitung, Peer Toutoring Kinaesthetics,
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AW: Arbeitgeber Kervita-Gruppe???

Kervita hat meine Kündigung bereits erhalten. Die Einrichtung geniesst in dem Ort bereits einen schlechten Ruf. Angeblich haben ehemalige Mitarbeiter, das Haus schlecht gemacht. Mir kanns egal sein.
 
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Cala

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Ich kann die Erfahrung von Placebo teilen. Das Haus ist weiterhin unstrukturiert. Manche glänzen in Unproduktivität, liefen aber orientierungslos umher; so sah man wenigstens beschäftigt aus und konnte andere scheuchen. Die PDL hat weder den Dienstplan noch die Mitarbeiter im Griff gehabt und hockte fast den ganzen Tag in ihrem Büro. Für mich war ebenfalls nach nur kurzer Zeit der Punkt dort erreicht, mich zu verabschieden. Irgendwann brauchte ich einfach wieder frei und wurde selbst dann noch durch Anrufe bedrängt.
 
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jens234

Hallo Leute,

Das Thema hat mich hellhörig gemacht, ich selbst war 2013 in einer Kervita Einrichtung in Bremen. Hab in 30 Jahren Pflegeerfahrung in Krankenhäusern und verschiedenen Altenheimen nichts schlimmeres erlebt. Am Anfang war alles toll - glitzernde Fassade, schick aufgemöbelter Eingangsbereich. Allerdings kam es anders. Fachkräfte wurden mit Provisionen gelockt, jetzt weiß ich auch warum. Habe in der Einrichtung gemerkt wie "wertlos" man als Pflegefachkraft behandelt werden kann. Ständig Personalnotstand, Zeitartbeitsfirmen werden nicht gebucht weil es Geld kostet - so konnten Kollegen leiden und ständig einspringen. Ständiger Hilfsmittel Leerstand, Krankenstand extrem hoch. Ich selbst bin auch drauf reingefallen, mir wurden zig Dinge versprochen wie Provisionen und Weiterbildungen...zum Schluss ist alles geplatzt wie eine Seifenblase, Dazu kam das der Dienstplan 2013 eine absolute Katrastophe darstellte, wenn jemand Krank wurde oder einfach nicht zur Arbeit kam wurde einfach mitten im Monat ein neuer Plan ausgehängt wo man eingeteilt wurde - ohne gefragt zu werden. Sonntagszuschläge und Feiertagszuschläge sind ebenfalls geringer als bei anderen Anbietern. Insgesamt bin ich Ende 2013 nach nicht einmal 4 Monaten Kervita gegangen weil mir die Bewohner leid taten und kein anderer Altenheimbetreiber im Raum Bremen mir weniger Gehalt geboten hat - ganz zu schweigen von den schelchten Sozialleistungen. Von den Vorgesetzten wurde ich nur als Nummer auf dem Papier wahrgenommen. Insgesamt kann ich persönlich nur abraten, nicht von Glitzer oder Fassade blenden lassen. Tip - vergleiche andere Anbieter dann wirst du die Wahrheit schnell herausfinden, oder 1-2 Tage Praktikum reicht wohl auch schon aus. Die "Gerüchte" das ehemalige Mitarbeiter die Einrichtung schlecht machen ist eine grosse Lachnummer. Mir persönlich ist es die Einrichtung nicht einmal Wert darüber zu sprechen, und wenn werde ich nicht zugeben dort gearbeitet zu haben weil es mir peinlich ist. Viele Mitarbeiter gehen da unzufrieden weil man nicht wertgeschätzt wird. Und der "Ruf" eilt der Einrichtung vorraus, für andere Menschen die in der Pflege arbeiten ist es eine Hilfe...

Vg
Jens
 
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Ich kann die Erfahrungen von jens234 zu 100% bestätigen. Ist in dem Kervita-Haus wo ich war genauso gewesen. Da hat man es ebenfalls abgelehnt, Zeitarbeitsfirmen zu buchen, weil zu teuer. Das Personal musste dafür ordentlich leiden und oft einspringen oder länger bleiben. Als Pflegehilfskraft wurde man zudem richtig ausgebeutet. Pflegehilfskräfte bekamen nämlich nur Teilzeitverträge und wurden im Dienstplan wie Vollzeitkräfte eingeteilt.

Das Einrichtungen versuchen potenzielle Bewerber und auch interessierte "Bewohner" mit Glitzer und Fassade und leeren Versprechungen zu blenden, ist mittlerweile übrigens fast überall gang und gebe, nicht nur bei Kervita.
 
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myke78

Was ist hier eigentlich los? Hetzkampagne gegen einen ehemaligen (oder vielleicht doch noch) Arbeitgeber ?!? Ob Sie es glauben oder nicht, aber ich bin tatsächlich immer noch dort tätig. Und ich kann mich in keinster Weise beschweren. Sie sollten mal überlegen, ob das, was Sie hier machen gerechtfertigt ist oder Sie vielleicht einfach nur persönliche Rache an etwas nehmen möchten. Vielleicht wurde an Ihnen oder Ihrer Arbeitsweise Kritik geübt, mit der Sie nicht klar kommen? Verletztes Ego?


"Wie es in den Wald reinschallt, so schallt es wieder heraus." Kennen Sie das!


Das Führungspersonal was zurzeit in Bremen agiert, sprich Heimleitung und Pflegedienstleitung, sind sehr kompetent und zudem noch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter fixiert. Mal eben zum Arzt -- kein Problem! Mal eben zu einer spontanen Familienfeier -- kein Problem! Mal eben Dienst tauschen -- kein Problem! Und ganz nebenbei bemerkt, haben Sie schon einmal die Heimleitung in der Pflege oder im Nachtdienst (eingesprungen!!) gesehen! ICH schon. WO? In Bremen.


Sie glauben es ist woanders besser? Fein, dann gehen Sie. Oder besser, Sie sind schon weg! Nutzen Sie Medien? Reportagen? Zeitung? Dann wüssten Sie, dass es in der Pflege überall gleich läuft und überall Notstände herrschen!


Unqualifizierte "Fach"-Kräfte gibt es wie Sand am Meer. Auch bei uns. Trotzdem wird jedem eine Chance gegeben, sich zu bewähren. Ich habe viele Mitarbeiter kennengelernt. Einige sind gegangen und tatsächlich zu uns zurückgekommen! Ja auch so etwas gibt es bei uns! Mitarbeiter kommen zurück!


Liebe/er Placebo82 und lieber Jens234, überlegen Sie sich, was Sie hier für gemeine und nicht der Realität entsprechende Dinge beschreiben.

Man wird Sie, durch eine Unachtsamkeit von Ihnen, finden. Und dann wegen Verleumdung oder im besten Falle wegen Ihrer nicht eingehaltenen (aber unterschriebenen!) Schweigepflichtserklärung drankriegen. Sie glauben Sie haben Kollegen oder ehemalige Kollegen denen Sie sich anvertrauen können? Fühlen Sie sich derer Verschwiegenheit nicht zu sicher... Denn nichts macht mehr Spaß als Gerüchte in die Welt zu setzten und für Gesprächsstoff sorgen. Oder sich loyal dem Arbeitgeber zu zeigen und zu sagen: "Der Herr M. hat das und das erzählt"!


Ihnen Beiden eine tolle Zeit im Nirgendwo! Schauen Sie mal in Ihren Lebenslauf. Es macht sich immer gut, wenn man eine hohe Arbeitgeberwechselquote hat! Ich unterstelle Ihnen einen hohen Verschleiß an Arbeitgeber. Warum? Weil Sie augenscheinlich ein Problem mit Vorgesetzten und Strukturen haben. Zudem hoffe ich inständig, dass Sie keine Provisionen oder Zulagen andere Art bekommen haben. Sie wären keinen Cent wert gewesen. Das Problem werden Sie weiterhin haben. Ich bin gespannt wann ich das nächste Mal wieder etwas von Ihnen lese. Vielleicht dann ein anderer ehemaliger Arbeitgeber ;-)
 
Christian Kröhl

Christian Kröhl

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Was ist hier eigentlich los? Hetzkampagne gegen einen ehemaligen (oder vielleicht doch noch) Arbeitgeber ?!? Ob Sie es glauben oder nicht, aber ich bin tatsächlich immer noch dort tätig. Und ich kann mich in keinster Weise beschweren. Sie sollten mal überlegen, ob das, was Sie hier machen gerechtfertigt ist oder Sie vielleicht einfach nur persönliche Rache an etwas nehmen möchten. Vielleicht wurde an Ihnen oder Ihrer Arbeitsweise Kritik geübt, mit der Sie nicht klar kommen? Verletztes Ego?


"Wie es in den Wald reinschallt, so schallt es wieder heraus." Kennen Sie das!


Das Führungspersonal was zurzeit in Bremen agiert, sprich Heimleitung und Pflegedienstleitung, sind sehr kompetent und zudem noch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter fixiert. Mal eben zum Arzt -- kein Problem! Mal eben zu einer spontanen Familienfeier -- kein Problem! Mal eben Dienst tauschen -- kein Problem! Und ganz nebenbei bemerkt, haben Sie schon einmal die Heimleitung in der Pflege oder im Nachtdienst (eingesprungen!!) gesehen! ICH schon. WO? In Bremen.


Sie glauben es ist woanders besser? Fein, dann gehen Sie. Oder besser, Sie sind schon weg! Nutzen Sie Medien? Reportagen? Zeitung? Dann wüssten Sie, dass es in der Pflege überall gleich läuft und überall Notstände herrschen!


Unqualifizierte "Fach"-Kräfte gibt es wie Sand am Meer. Auch bei uns. Trotzdem wird jedem eine Chance gegeben, sich zu bewähren. Ich habe viele Mitarbeiter kennengelernt. Einige sind gegangen und tatsächlich zu uns zurückgekommen! Ja auch so etwas gibt es bei uns! Mitarbeiter kommen zurück!


Liebe/er Placebo82 und lieber Jens234, überlegen Sie sich, was Sie hier für gemeine und nicht der Realität entsprechende Dinge beschreiben.

Man wird Sie, durch eine Unachtsamkeit von Ihnen, finden. Und dann wegen Verleumdung oder im besten Falle wegen Ihrer nicht eingehaltenen (aber unterschriebenen!) Schweigepflichtserklärung drankriegen. Sie glauben Sie haben Kollegen oder ehemalige Kollegen denen Sie sich anvertrauen können? Fühlen Sie sich derer Verschwiegenheit nicht zu sicher... Denn nichts macht mehr Spaß als Gerüchte in die Welt zu setzten und für Gesprächsstoff sorgen. Oder sich loyal dem Arbeitgeber zu zeigen und zu sagen: "Der Herr M. hat das und das erzählt"!


Ihnen Beiden eine tolle Zeit im Nirgendwo! Schauen Sie mal in Ihren Lebenslauf. Es macht sich immer gut, wenn man eine hohe Arbeitgeberwechselquote hat! Ich unterstelle Ihnen einen hohen Verschleiß an Arbeitgeber. Warum? Weil Sie augenscheinlich ein Problem mit Vorgesetzten und Strukturen haben. Zudem hoffe ich inständig, dass Sie keine Provisionen oder Zulagen andere Art bekommen haben. Sie wären keinen Cent wert gewesen. Das Problem werden Sie weiterhin haben. Ich bin gespannt wann ich das nächste Mal wieder etwas von Ihnen lese. Vielleicht dann ein anderer ehemaliger Arbeitgeber ;-)
myke78,

ein Blick in das erstbeste Bewertungsportal lässt hier doch bei weitem eher vermuten, dass die Schilderungen der angesprochenen Mitglieder durchaus einen sehr hohen Wahrheitsgehalt aufweisen. Annähernd sämtliche Einträge des Jahres 2016 sprechen da eine überdeutliche Sprache, wie z.B. hier: Kervita Betriebs im Arbeitgeber-Check . Da es zu vermuten steht, dass sich dort u.U. in den kommenden Tagen ganz spontan eine Anreihung überaus positiver Bewertungen einfinden sollten, verlinke ich hier daher auch mal einen tagesaktuellen Screenshot.

Nun wissen Sie und ich aber auch, wer sich hinter Ihrem Nicknamen verbirgt. Sie bezichtigen also die ehemaligen oder noch-Mitarbeiter der Lüge, die hier ihre ureigenen Erfahrungen mitteilen. Es mag Ihnen nicht gefallen, dass sich MA so äussern - aber Sie werden das wohl schlicht aushalten müssen; denn jemanden - wie Sie dies in Ihrem Beitrag in eindeutiger Weise tun - zu bedrohen, ist mit "schlechtem Stil" fürwahr ausserordentlich zuvorkommend beschrieben. Sollten Sie sich hiervon nicht unverzüglich distanzieren, kündige ich Ihnen hiermit bereits die Sperrung Ihres Accounts und ein unbegrenztes Hausverbot wegen Verstosses gegen unsere Nutzungsbedigungen an.

An Ihrer Stelle und beruflichen Position würde ich mir sehr gut überlegen, ob Sie sich und die KerVita Gruppe weiterhin derart unprofessionell in Szene setzen wollen.

Christian Kröhl
 
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Christian, ich beteilige mich an allen evtl. Prozeßkosten
 
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Hier im Board zählen anscheinend nur die negativen Stimmen von ein paar ehemaligen KerVita Mitarbeitern! Positive Meinungen und eine klare Aussage zur vertraglichen Schweigepflicht wird sofort unterbunden. SCHADE, dass hier wohl die Meinungsfreiheit aufhört. Ich bin ebenfalls seit 7 Jahren Fachkraft bei KerVita. Und ja, auch wir hatten und haben Phasen mit Personalmangel und hohem Krankenstand. Auch wir waschen nur mit Wasser. Ich stehe trotzdem jederzeit hinter meinem Arbeitgeber und arbeite gerne bei KerVita. Und ich glaube da spreche ich für mittlerweile über 1000 Mitarbeiter. Es wird immer wieder den ein oder anderen Mitarbeiter geben, der sich schlecht behandelt fühlt und sein Heil bei einem anderen Träger sucht. Und vielleicht findet er/sie dort das Unmögliche. Ein Job in der Altenpflege ohne Überstunden, einspringen, Wochenend- und Feiertagsarbeit, keine Schichten.......
Ich hoffe für die Pflege, dass die anonymen Meckerer entlich den Mut aufbringen in den Einrichtungen den Mund auf zu machen. Denn nur wenn man vor Ort redet, kann man was erreichen und ändern. So ...... in diesem Sinne..... bin gespannt, ob mich der nette Christian auch gleich mal googlet und mich aus dem Board eliminiert. R.I.P. Myke78
 
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Christian Kröhl

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Hier im Board zählen anscheinend nur die negativen Stimmen von ein paar ehemaligen KerVita Mitarbeitern! Positive Meinungen und eine klare Aussage zur vertraglichen Schweigepflicht wird sofort unterbunden. SCHADE, dass hier wohl die Meinungsfreiheit aufhört.
Der Unsinn ist ja fast schon zu schön, um ihn zu kommentieren. Die Meinungsfreiheit die Sie hier anführen ist ebendies, von dem die Kolleg/innen Gebrauch machen. Um sich daraufhin in einer strafrechtlich relevanten üblen Nachrede, der Beleidigung, Nötigung und Bedrohung zu ergehen um diese Kolleg/innen unglaubwürdig machen zu wollen - ich weiss nicht inwieweit man sich dafür entblöden muss, aber persönlich möchte ich das auch gar nicht weiter ergründen wollen.

Sicherlich mögen andere eben auch andere Erfahrungen mit der KerVita-Gruppe gemacht haben. Aber darum geht es hier überhaupt nicht, sondern eben um die Erfahrungen die diese Kolleg/innen gemacht haben und hier beschreiben. Sollte Ihnen dazu das Textverständnis abhanden gekommen sein, wäre es sicherlich ratsam erst jemanden zu fragen, bevor man sich in derartigen - zugegeben, unterhaltsamen aber im weiteren sinnentleerten - Ergüssen versucht.

Ebenso würde ich dringend davon abraten, "für mittlerweile über 1000 Mitarbeiter" sprechen zu wollen. Die Erfahrung lehrt einen, dass solche Sätze liebend gern nach hinten losgehen. Zumal Scheinargumente in einer Diskussion sicherlich nicht dazu beitragen, den Diskussionspartner als seriös zu betrachten.

Ich muss Sie natürlich auch nicht googlen, da reicht ein Blick ins Handelsregister oder auch nur in unsere Datensätze. Mit der Signatur dann auch noch selbst die Querverbindung zum ursprünglichen Account zu liefern, ist aber m.E. nun wirklich ausgesprochen dämlich. Da somit aber auch offensichtlich ist, dass Sie sich nicht von Ihren Drohungen gegen unsere Mitglieder distanzieren, erteile ich Ihnen, der KerVita Gruppe sowie von Ihnen und/oder der KerVita Gruppe beauftragten Dritten hiermit ein unbefristetes Haus- und Nutzungsverbot für unsere Internetseiten. Da Sie mit Ihren Beiträgen der Störerhaftung unterliegen und uns hieraus ein Unterlassungsanspruch entstanden ist, wird Ihnen in Kürze gleichsam eine strafbewehrte Unterlassungsaufforderung zugehen. Ihre Accounts werden mit sofortiger Wirkung gesperrt.

Ihnen einen guten Weg weiterhin.
Christian Kröhl
 
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Christian Kröhl

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Da ich jetzt von Mitgliedern per PN gefragt wurde, wie es sich mit der "Schweigepflichtserklärung" verhält die von myke78 angesprochen wurde:
Man wird Sie, durch eine Unachtsamkeit von Ihnen, finden. Und dann wegen Verleumdung oder im besten Falle wegen Ihrer nicht eingehaltenen (aber unterschriebenen!) Schweigepflichtserklärung drankriegen.
Für alle ehemaligen Mitarbeiter hat eine Verschwiegenheitsklausel in ihrem Arbeitsvertrag keinerlei bindende Wirkung und ist nicht das Papier wert, auf dem sie verfasst wurden. Wenn ein AG tatsächlich möchte, dass ein dann ehemaliger AN eine Verschwiegenheitserklärung über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus einhält, dann hat er den ehemaligen AN hierfür zu entschädigen. Sprich, er hat dem AN hierfür einen gesonderten finanziellen Betrag zu zahlen, der frei ausgehandelt werden kann und in der Regel mehrere tausend EUR, in Führungspositionen auch zehn- oder mehrere zehntausend EUR betragen kann. Einen Anspruch auf eine solche Verschwiegenheitserklärung über das Arbeitsverhältnis hinaus hat der ehemalige AG jedoch nicht.

Für Mitarbeiter in einem bestehenden Arbeitsverhältnis gilt selbstverständlich die Treuepflicht, resultierend aus dem Arbeitsvertrag. D.h., der AN hat alles zu unterlassen, was dem AG Schaden zufügen könnte. Hier haben Verschwiegenheitserklärungen auch ihre originäre Daseinsberechtigung und Wirksamkeit. Allerdings sind die Bereiche die eine Verschwiegenheitsklausel abdecken darf stark eingeschränkt. Regelmäßig nicht davon erfasst werden z.B. die Bereiche Arbeitsentgelt, dem AN bekanntgewordene Straftaten und ähnliches. Hierzu gibt es hinlängliche Urteile der Arbeitsgerichte, bis hinauf zum Bundesarbeitsgericht. Und natürlich darf jeder AN über Geschehnisse aus seinem Arbeitsalltag sprechen und schreiben, wenn aus dem Inhalt nicht direkt auf das Unternehmen abzustellen ist.

Wer dazu weitere Fragen hat, für den bietet sich hier das Forum Arbeitsrecht | Pflegeboard.de an.
 
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Cala

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Hier im Board zählen anscheinend nur die negativen Stimmen von ein paar ehemaligen KerVita Mitarbeitern! .... Ich stehe trotzdem jederzeit hinter meinem Arbeitgeber und arbeite gerne bei KerVita. Und ich glaube da spreche ich für mittlerweile über 1000 Mitarbeiter. ...
Ich hoffe für die Pflege, dass die anonymen Meckerer entlich den Mut aufbringen in den Einrichtungen den Mund auf zu machen. Denn nur wenn man vor Ort redet, kann man was erreichen und ändern. ...
Negative Meinungen sind in der Regel immer stärker vertreten und verbreiten sich eben auch schneller. Positive Erfahrungen? Nein, da wird geschwiegen.

Ich stehe ebenfalls hinter meinem Arbeitgeber. Leider nur so lange ich Sinnhaftigkeit in Entscheidungen sehen kann und diese Entscheidungen und Meinungen aus vollem Herzen mittragen kann. Gehe ich damit nicht konform, suche ich mir in der Tat einen anderen Arbeitsplatz. Nur würde ich mich niemals so weit aus dem Fenster lehnen und davon fabulieren, dass sich meine Erfahrungen mit mindestens 1000 anderen Personen decken müssten.

In den Einrichtungen den Mund aufmachen? Ja, das tut gut, wenn die Vorgesetzten dies auch zulassen und den maßgeblichen Willen haben, gemeinsam etwas zu Verbesserungen und Veränderungen beitragen zu wollen. Wenn es in der Folgezeit nur leere Bekenntnisse bleiben, dann ist irgendwer fehl am Platze, oder? Wer dies dann ist, darüber vermag ein jeder selbst entscheiden.

Leider sind wir in der Altenpflege mittlerweile auf einem derart hohem Jammerlevel angekommen, dass ich darauf eigentlich keine Lust mehr verspüren sollte, wenn ich nicht den kleinen Hoffnungsschimmer hätte, irgendwann einmal wieder auf Vorgesetzte und Geschäftsführungen zu treffen, die wirklich noch etwas vom Tagesgeschäft verstehen. Ich weiß gar nicht, ob ich das noch einmal erleben darf.

Zudem habe ich aber auch die Hoffnung nicht aufgegeben, auf Kolleginnen und Kollegen zu treffen, die ihren Beruf und die ihnen anvertrauten Personen auch noch ernst nehmen und wo Profession sich auch in Professionalität widerspieglt und nicht in gegenseitigem Beharken bis hin zu offensichtlichem Mobbing oder einem "Rette sich wer kann... vor der Arbeit!".

Ich bin nicht im Schlechten von KerVita gegangen und ich habe dort eigentlich gern gearbeitet, denn ich war auch schon unter deutlich schlechteren Bedingungen in anderen Heimen tätig. Jedoch ist es eben leider so, dass das Wohlbefinden oder das Ausbeuten von Mitarbeitern immer wieder von mehr oder weniger fähigen Vorgesetzten abhängig ist.

Das, was Jens oben schrieb, ist eine Schilderung seiner Sichtweise aus 2013. Dies muss nicht zwangsläufig heute noch so sein, wie Myke schrieb. Vielleicht gab es zwischenzeitlich einen, zwei oder gar zig Wechsel der Leitung/en? Dennoch gehört es sich meiner Meinung nach nicht, in einer Art und Weise wie Myke zu reagieren.
 
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