Arbeiten in einer Beatmungs-WG. (Gehalt usw.)

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cherry23

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stuttgart
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Hallo ihr lieben,
im Moment bin ich recht verunsichert, deshalb fange ich auch mal ganz am Anfang am. Ich habe letzten Sommer meine Ausbildung zur examinierte altenpflegerin abgeschlossen. Dann war ich von November bis jetzt bei einem intensivpflegedienst tätig. Ich hatte 12 Stunden Schichten und eben nur einen patient. Da habe ich 14 Euro auf die stunde bekommen + Zuschläge. Also kamen bei einem Monat mit 15 Tagen so um die 1900 netto. War mir auf Dauer aber zu anstrengend.
ich fange ab Juli in einer sogenannten Beatmungs WG an. 174 h / 2200 brutto (also 12.70 auf die stunde ) es wird aber im 3 schicht System gearbeitet. Ich habe wieder etwas von meinen Tagen. Und habe anstatt 24 , 28 Tage Urlaub, maximale steuerfreie Zuschläge. Nun meine Frage wad mich beschäftigt wenn ich im Internet stöber frage ich mich.
Habe ich mich unter dem wert verkauft, hätte ich nicht gleich ja sagen sollen sondern mir mehr anschauen sollen? Bin total verunsichert. Es geht ja nicht nur ums Geld. das probe arbeiten hat richtig Spaß gemacht aber ja es ging echt schnell....
Vlt habt ihr mit Einen Rat für mich oder könnt mir erzählen wie euer Werdegang war.

Viele liebe grüße

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Entschuldigt die vielen Rechtschreibfehler. Über das Handy geht das immer Ruck zuck ;-)
Ich komme übrigens aus Baden Württemberg
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Intensivpflege WG
I

ichbinnichtschlauer

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AW: Arbeiten in einer Beatmungs-WG. (Gehalt usw.)

Hallo,
ich glaube "unter Wert verkaufen..." in der Pflege relativ ist. Ob Du 100 Euro netto mehr oder weniger hast, wird Dich möglicherweise nicht langfristig zufrieden machen. Eher machen doch Arbeitszufriedenheit, Kultur im Unternehmen, echte Ansprechpartner in den Vorgesetzten etc. den Unterschied. Probier es doch aus, wechseln ist mittlerweile kein Problem mehr.
Viel Erfolg
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
ambulant
S

Solveigh

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AW: Arbeiten in einer Beatmungs-WG. (Gehalt usw.)

Hallo,
ich denke auch man muss immer sehen in welcher Relation Wohlbefinden, Praktikabilität und Finanzierbarkeit stehen...

Ich war 4 Jahre in einer WG mit 12h- Diensten und empfand das damals schon als deutlich besser im Gegensatz zum 3-Schichtsystem in der Klinik....weniger Dienste da mehr Stunden am Stück...mehr frei...aber immer auf Zuschläge aus um im Monat gut über die Runden zu kommen, was irgendwann im ganzen Team zu Unstimmigkeiten geführt hat weil Feiertage und Nächte ungleichmäßig verteilt und immer die gleichen (TL) bevorzugt wurden...

Bin jetzt in der Einzelversorgung...12 bzw. 24h Dienste...höheres Brutto, weniger Zuschläge aber ich weiß mit was ich fix im Monat rechnen kann und das brauche ich als Alleinerziehende, 168h/Monat als Vollzeit heißt für mich 7x24h so dass ich sogar noch 3x12h im Nebenjob auf 450,- machen kann. Längere Dienste = weniger Arbeitstage wo ich meine Kinder unterbringen muss = mehr freie Tage. Und das arbeiten bei nur einem Pat. ist deutlich ruhiger (teilweise schon fast langweilig) als in einer WG wo du in der gleichen Zeit 3-5 Pat. versorgen musst. Jeder muss sehen wo seine Prioritäten liegen, meine im Moment eben im jeden Monat sicher wissen was man an Geld zur Verfügung hat ohne großartig auf Zuschläge angewiesen zu sein, professionelle Pflege leisten zu können und nicht fix und fertig nach Hause zu kommen... Wenn du noch nicht soooo viel Erfahrung in dem Bereich hast ist die WG gut um dazu zu lernen.

Ich komme übrigens aus Bayern
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
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