Angehörigenvisite

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S

StefanKl

Neues Mitglied
Basis-Konto
02.03.2001
Hallo

Mich würde einmal interesieren in wie weit sich eine
Angehörigenvisite schon durchgesetzt hat?
Habe vor kurzem einen Beitrag in der ZeitungMedizin heute gelesen .Ich Finde dies ein sehr gute Möglichkeit die Angehörigen mit in den Pflegeprozeß einzubeziehen.
Wer von Euch hat Erfahrungen mit mit der Angehörigenvisite genmacht oder möchte Stellung dazu beziehen?

Liebe Grüße :
Stefan
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Innere/Gasrtoenterologie/Onkologie
K

Kai-Uwe

Hallo Stefan

Was genau meinst du mit einer Angehörigenvisite? Was für einen Zweck soll damit verfolgt werden?Auf was für einer Station arbeitest du?

MfG Kai-Uwe
 
F

frank

hallo stefan

Mich würde einmal interesieren in wie weit sich eine
Angehörigenvisite schon durchgesetzt hat?
ich denke das wir die angehörigen mit, wenn es nötig sein sollte, in die pflegevisite einbeziehen sollten. bei z.b.pysiotherapeuten/ ergo´s würde ich es auch machen- also alle am pflegeprozess beteiligten.
gruss frank

[Dieser Beitrag wurde von frank am 16. März 2001 editiert.]
 
K

Karl

Mitglied
Basis-Konto
07.07.2000
28215
hallo stefan

ich denke das wir die angehörigen mit, wenn es nötig sein sollte, in die pflegevisite einbeziehen sollten. bei z.b.pysiotherapeuten/ ergo´s würde ich es auch machen- also alle am pflegeprozess beteiligten.
gruss frank

[Dieser Beitrag wurde von frank am 16. März 2001 editiert.]
Aber natürlich nur mit Einwilligung des Patienten.
Grüße, Karl
 
Qualifikation
Pflegewissenschaftler
Fachgebiet
Universität Bremen
M

Mary Ann

Mitglied
Basis-Konto
19.10.2001
86647
Ich denke schon auch, dass man die anghörigen mit in die pflegevisite integrieren sollte, zumindest bei dementen, alten menschen oder bei schwerkranken, die sich nicht mehr äußern können. ich bezweifle nur, ob die
angehörigen auch wirklich lust dazu haben.
maria :confused:
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflege, Qualitätsmanagemantberaterin, Altenpflegerin
Fachgebiet
versch. berufsbildende Schulen
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
01.08.2000
Hallo Maria Anna
deine Bedenken ob die Angehörigen daran interesse haben kann ich für die ITS auf der ich arbeite nicht feststellen!
Allerdings sind die KollegInnen nur zum Teil und auch nur begrenzt in der Lage...zeitlich wie auch menschlich...auf die Angehörigen einzugehen!
Mit menschlich meine ich in erster Linie die fehlende Rückendeckung in Form von Supervisionen...denn bei der Auseinandersetzung mit den Angehörigen kommt oft eine direkte Konfrontation mit Situationen zustande die sehr wohl jedem von uns irgendwie nahe gehen!

Seitdem ich mit dem Konzept der Basalen Stimulation arbeite ist diese Zusammenarbeit mit den Angehörigen ein fester Bestandteil meiner Arbeit!

Liebe Grüße aus Berlin

Sabine Kuhn :smile:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
S

Steffi

Mitglied
Basis-Konto
23.08.2000
25361
Hallo!
Ich finde es sehr wichtig, die Angehörigen miteinzubeziehen. Viele Bewohner können sich aufgrund eines Krankheitsbildes nicht mehr äußern und daher ist es wichtig, daß es eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen gibt. Oft fragen uns die Angehörigen nach dem Behandlungsverlauf/bzw. -erfolg. So weiß man auch, daß sich die Angehörigen um ihre Verwandten sorgen, was ja auch nicht immer selbstverständlich ist. Auch machen wir ab und zu Angehörigenabende, bei denen die Angehörigen Fragen stellen können oder sich einfach nur mit anderen austauschen können. Und das ist sehr wichtig, denke ich. Denn auch die Angehörigen brauchen Zuwendung, da es für sie ja eine ganz andere Situation ist, als wie die Familienmitglieder noch zu Hause wohnten.
Mfg
Steffi
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Alten - und Pflegeheim
R

RETTUNGSSANI

Mitglied
Basis-Konto
22.03.2001
www.wuffwuff.at.tf
Hi alle zusammen!

Also bei uns ist das schon öfters der Fall, dass Angehörige bzw. Bezugspersonen bei der Visite dabeibleiben. Und zwar aus einem Grund: Die Patienten reden mit den Angehörigen mehr als mit jedem anderen und bespricht mit ihm die unklarheiten! Der Patient traut sich oft nicht zu fragen, auch nicht nach aufforderung des Personals. Die Bezugsperson nimmt das leichter und fragt auch nach! Wenn wir wissen, dass jemand noch dabei der nicht vom fach ist, wird sogar auf unser heißgeliebtes Latein verzichtet so gut es halt geht *g*!
Bis jetzt hatte ich nur gute Erfahrungen damit gemacht und es rentiert sich auf der ganzen Linie! Ein zufriedener Patient, keine Angehörigen, die sich alle 5 sekunden erkundigen, ob es ihren Leuten eh gut geht und ein entspanntes klima!

Lg
RETTUNGSSANI
:redface:
 
Qualifikation
Schülerin
Fachgebiet
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Kaiserin Elisabeth Spital Wien
B

Bettina Kirschner

Hi @ all,
ích arbeite auf einer Geriatrischen Reha und ich halte es für sehr wichtig die Angehörigen in die Pflege miteinzubeziehen. Wir bieten den Angehörigen Mitpflegetage an, an denen sie den ganzen Vormittag oder auch den ganzen Tag mit einer Pflegekraft zusammen sind. Wir leiten die Angehörigen zur Körperpflege, Kontinenztraining, Mobilisation usw. an. Die Angehörigen haben auch die Möglichkeit den Therapeuten über die Schulter zu spitzen. So können auch Fragen wie Hilfsmittelangebote, ambulante Hilfe oder auch Umbaumaßnahmen zu Hause geklärt werden.
Liebe Grüße
Bettina :smile:
 
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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