Anamnese nach Verhaltensmustern

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tatdom

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Hallo zusammen.

Die Einführung von Pflegediagnosen ist in unserer Zeit sehr aktuell. Viele Untenehmen sind an der Einführung dieser interessiert. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich jedoch festgestellt, dass die heutigen Anamnesen nicht dazu geignet sind. Mit den AEDLs ist schwer Pflegediagnosen zu formulieren. Denn man arbeitet dann mit zwei unterschiedlichen Klassifikationssystemen..
Es wäre doch viel einfacher wenn die Anamnese schon nach den Verhaltensmuster geordnet wäre.
Ich habe in meinem Berufspraktischen Semester eine solche Anamnese für den ambulanten Dienst entwickelt.
Meine Frage ist: Kennt jemand schon Anamnesebögen nach Verhaltensmustern? Wird in den Häusern danach gearbeitet?

Vielen Dank im vorraus.
 
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Manu5959

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Hallo tatdom,

Ich habe in meinem Berufspraktischen Semester eine solche Anamnese für den ambulanten Dienst entwickelt.
Meine Frage ist: Kennt jemand schon Anamnesebögen nach Verhaltensmustern? Wird in den Häusern danach gearbeitet?
Ich kenne noch keinen Anamnesebogen nach Verhaltensmustern!
Vielleicht könntest du deinen hier mal anhängen?

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
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Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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tatdom

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Momentan ist er noch in der Testphase, die aber bald abgescholssen ist. Nachher stelle ich ihn gerne raus, wenn Interesse besteht.

Gruß
 
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tatdom

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Ich wäre für weitere Antworten sehr dankbar....

Wer arbeitet mit den Pflegediagnosen? Und wie ist dem entsprechend die Anamnese strukturiert?

Danke!
 
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romana

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Hallo tatdom !
Wir erfassen bei der Aufnahme und Anlegen des Stammblattes pflegerelevante Diagnosen (z.B. Immobilität, Wunden, Spastiken, Lähmungen, Tracheostoma...), die werden dann zur Erstellung der Pflegeanamnese benötigt.Dazu stützen wir uns auf die Aussage des Bew./Angehörigen, sowie die bekannten ärtztl. Diagnosen.
Was heißt eigentlich die Beurteilung nach Verhaltensmustern ?Wird da genau erfaßt, was der Pat. selbst kann und was nicht ?Passiert ja auch bei den AEDL's.
Vielleicht kannst Du das etwas näher erklären ?

LG
Romana
 
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Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
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tatdom

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Hallo.

Es geht um die Einteilung der erhebenen Informationen in den Anamnesebogen. Um die Pflegediagnosen leichter zu formulieren, sind die Patientendaten schon in die Verhaltensmuster eingegliedert. So muss man nicht von den AEDLs auf die Verhaltensmuster umdenken.
Natürlich muss man dafür die Verhaltensmuster von Gordon überhaupt kennen...


LG
 
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pdlandy

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hi,
nanda und die pflegediagnosen-ein quälendes thema.....nee,auch bei uns sind solche anamnesen noch nicht implementiert.wenn diese jedoch,die problem und ressourcen-suche ersetzen freu ich mich schon drauf...
mfg
 
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tatdom

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Ich finde es schade, dass man dieses Thema als quälend empfindet. Für mich und viele andere ist es eine Chance zur Professionalisierung und eigener Sprache in der Pflege!!! (unter anderem) Das ganze muss nur richtig implementiert werden. Dann sehen das die Mitarbeiter vielleicht auch anders...

Mein Anamnesebogen struktiriert die gesammelten Daten in die Verhaltensmuster, sodass die Pflegeplanung sich leichter gestalten lässt.
 
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Pflegestudentin
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pdlandy

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Hi tatdom,
schön das auch dir Professionalisierungsstrategien am Herzen liegen. Mir nämlich scho seit Jahren!!!!!!!!!!!!!!Aber Cave:der Weg ist das Ziel , mit Anamnese nach Verhaltensmustern brauchst du in den meisten Einrichtungen garnicht erst anfangen. Führ doch einfach mal eine Studie und erfasse welche Kompetenzdefizite viele Pflegefachpersonen nach kurzer Zeit nach der Ausbildung aufzeigen(natürlich nicht alle) und leite davon Strategien zur Professionalisierung ab. Ich hab theoretisch richtig gut was drauf , aber ich denke realisitisch. Weißt du wie lang das realistische Implementieren von Pflegestandards brauch? Also meiner Meinung nach erst die wurzel pflegen und alles was drüber ist , kontinuierlich angehen.


,,Der Mensch ist ein zielstrebiges Wesen , doch er strebt zu viel und zielt zu wenig."
 
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PDL/HL/TQMB
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Fachpflegeheim für NP
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tatdom

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Hallo.

Ich stimme Ihnen absolut zu! Bevor man die Pflegediagnosen und sonst was einführen kann, muss man die Basis überprüfen und ein Fundament schaffen. Für solche Einrichtungen ist das auch gedacht. Ich mache in diesem Unternehmen auch erst ein Projekt zur Optimierung des Pflegeprozesses und Aufbereitung der Dokumentation. Dazu gehört auch eine ordentliche Anamnese. Am beseten schon nach Verhaltensmustern gegliedert, wenn die Einrichtung an der späteren Implementierung von Pflegediagnosen interessiert ist...
Das Projekt dauert ein Jahr. Dabei muss man bedenken, dass es sich um ein kleines Unternehmen handelt und die Begleitung sehr intensiv ist! In einem Krankenhaus oder Altenheim brauchen solche Prozesse noch mehr Zeit und mehr zeitliche/personelle/finanzielle Ressourcen...
 
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