Atmung & Beatmung AltenpflegerInnen und Heimbeatmung

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L. Li

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28.02.2007
40227
......also........*tieflufthol*...........ich bin ja schon gestern um den thread herumgeschlichen und da ich jetzt svens antwort lese sehe ich klarer, was ich gern hier schreiben möchte:

- ich habe beatmungspatienten, gestern erst wieder eine entlassung zur palliativen terminalpflege in die häuslichkeit, geb. '51, TK, respirator, PEG...
- ich habe fachkräfte die auf meinem dienstplan UNUNTERSCHEIDBAR zwischen AP und KP als fachkräfte auftauchen.
- diese versorgen die patienten, auch zusammen mit den hilfskräften die nocheinmal im dienstplan mit KPH und HW unterteilt sind. punkt.

natürlich sind sie eingewiesen, weitergebildet, natürlich waren sie mit mir in der klinik bevor der pat. übernommen wurde, natürich halte sie selbständig kontakt zur überleitungsschwester aus der klinik, zu den home care versorgern usw.

wißt ihr was?
ich habe (zwar) selbst die WB A/I - aber die versorgung der pat. in der geeigneten form, egal ob wundversorgung (TK), reaktion in notfällen oder umgang mit dem respirator VERLANGE ich einfach von fachkräften.

wo käme ich da hin, welchen dienstplan sollte ich gestalten und welche versorgung sollte ich gewährleisten wenn ich bei den fachkräften noch zwische altenpflegern und krankenpflegern und bei letzteren noch zwischen FWB A/I und keine FWB und dann bei den verbliebenen noch zwischen vieviel praktika im ITS - bereich unterscheiden würde ?!??!

L. Li
 
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Krankenschwester, PDL
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ambulanter PD
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Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo zusammen,

@Petra: danke für den Hinweis

@Heike: Würde mich auch interessieren, wie so eine Fort-/Weiterbildung aufgebaut ist. Hab kobold04 mal ne PN geschrieben - vielleicht meldet sie sich ja nochmal. Ansonsten hilft uns vielleicht Sven weiter.

@L Li: Ähnlich sehen es die Heime auch: Ap´s sind Fachkräfte wie KP´s; seit Angleichung der Altenpflegeausbildung an die Krankenpflege sind die Ausbildungsinhalte fast vereinheitlicht; die Verpflichtung zur lege- artis- Versorgung wird mit dem Arbeitsvertrag unterschrieben und wer Zweifel hat, bekommt ne Fachfortbildung.
Ganz abgesehen davon würden natürlich KP´s mit Weiterbildung und höherer Qulifikation auch einen höheren Lohnanspruch haben, was die Heime gar nicht gerne haben.

Schönen Abend noch
Altenpflegel
 
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HBR69

HBR69

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05.10.2000
58644
Hallo L Li,

hoffe dir muß nicht auch noch geholfen werden und du kannst wieder normal atmen und luftholen.:blushing: Wäre sonst ja sehr schade.....

Schön das du von deinen Mitarbeitern einfach VERLANGST, dass sie sich fortbilden und mit den Aufgaben, die du ihnen überträgst, fertig werden. Dann sind die Patienten, die ihr versorgen müßt, ja in guten Händen....

Ich bleibe bei meinen Zweifeln und glaube, dass "angelernte" KS oder AP einen Beatmungspatienten nicht mit der gleichen Umsicht und Erfahrung pflegen wie Fachkrankenpflegekräfte. Wahrscheinlich sind hier wirklich nur die Kosten das Problem. Sehr schade......Was soll eine PDL auch anders sagen???:blushing:

Gruß
Heike
 
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Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
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Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
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kobold04

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14.09.2007
58285
Hallo zusammen !
Nachdem ich diese ganze Diskussion hier losgetreten habe wollte ich mich auch mal wieder zu Wort melden.
Hatte garnicht mitbekommen was hier so los ist!
Leider habe ich immernoch keine ausreichende Information darüber wie diese Weiterbildung strukturiert ist bzw. wer diese überhaupt anbietet und wie das ganze so aussieht.
Das wollte ich ja von euch wissen.
Sobal ich was rausgefunden habe werde ich es hier mitteilen.#
Aber da ihr in den letzten Wochen so schön diskutiert habt möchte ich doch auch gerne meinen Senf dazugeben.
Ich finde es auch total bescheuert, zu diskutieren, welche Pflegekraft nun die bessere ist.
Meiner Meinung nach kann man dass immer nur sehr individuell betrachten, und nicht alles über einen Kamm scheren.
Für die Zukunft fände ich es wünschenswert wenn beide Pflegeausbildungen, also Alten- und Krankenpflege, zusammenlegt würden, und mann sich nach den drei Jahren Grundausbildung in verschieden Bereichen spezialisieren kann. Oder man verlängert die Ausbildung und regelt es ähnlich wie bei einem Studium in dem es Pflichtfächer und Wahlfächer gibt. So kann sich jeder auf seinem Interessengebiet weiteres Fachwissen aneignen.
Was haltet ihr davon?
 
Qualifikation
Altenpflegerin
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Altenheim
L

L. Li

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28.02.2007
40227
hm, "rettungsmaus" (möchtest du übrigens von kollegen oder patienten so genannt werden?) , offensichtlich bist du so dermaßen mit aufblustern beschäftigt, daß du meinen beitrag gar nicht richtig gelesen hast.

Schön das du von deinen Mitarbeitern einfach VERLANGST, dass sie sich fortbilden und mit den Aufgaben, die du ihnen überträgst, fertig werden. Dann sind die Patienten, die ihr versorgen müßt, ja in guten Händen....
sonst hättest du nämlich bemerkt, daß deine argumente gegen die einforderung einer gewissen fachkompetenz - NACH erfolgter weiterbildung - ziemlich überflüssig sind! :mad_2:

natürlich sind sie eingewiesen, weitergebildet, natürlich waren sie mit mir in der klinik bevor der pat. übernommen wurde, natürich halte sie selbständig kontakt zur überleitungsschwester aus der klinik, zu den home care versorgern usw.
dein herablassender ton gefällt mir nicht, aber das kann ich auch: ich bin 43 jahre alt, habe vor 21 jahren mein staatsexamen als krankenschwester gemacht und in dieser zeit ohne unterbrechung, die letzten 11 jahre auf einer ITS als Sr. gearbeitet.
4,5 jahre davon als zweite abteilungsschwester (3 ITS, 2 IC mit ins. 132 pflegekräften)
in dieser zeit habe ich meine FWB A/I, FWB PDL 720 - h berufsbegleitend und einen 320-h-lehrgang zur anerkennung als rettungsassistenin (ja, das war 1993 möglich :wink: ) sowie eine WB wundmanager beim DBfK absolviert.

mein arbeitgeber überträgt mir die fachliche leitung eines PD mit 44 mitarbeitern.

und was machst DU, daß du dich hier dermaßen aufspielen kannst und über dich über altenpfleger erheben kannst nur weil sie keine FP A/I sind und patienten mit einer trachealkanüle oder einer beatmungsmaschine betreuen?

lächerlich !

aus meiner o.g. erfahrung heraus unterstelle ich dir hier mal ebenso arrogant, daß du nicht wissen kannst, wovon du sprichst da du offensichtlich nicht in einem PD oder altenheim arbeitest. (oder?)
ich habe beides: jahrelang ITS und jetzt PD - deshalb weiß ich, wovon ich spreche.

und wenn du schon mal so schön dabei bist: was ist mit den hospiz- mitarbeiterInnen die oftmals nur eine ganz kurze ausbildung haben und ehrenamtlich arbeiten?
stell' dir mal vor, auch die saugen ab und wechseln verbände, lernen beatmungsmaschinen bedienen - im übrigen geanauso wie 239484 angehörige die KEINERLEI medizinische ausbildung haben auch. :eek:riginal:

da kannst du dich aufschwingen, wie du möchtest, unsere (beatmungs-)patienten werden und wurden noch immer fachlich korrekt und zu ihrer vollsten zufriedenheit versorgt. trotzdem die meisten fachkräfte in unserem PD altenpflegerInnen sind!

L. Li
 
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Krankenschwester, PDL
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ambulanter PD
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Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo kobold04,

ohne weitergehende Veränderungen machen beide Ausbildungsversuche
m. E. wenig Sinn (sowohl die zweijährige Grundausbildung mit zweijähriger Spezialisierung, als auch die dreijährige Ausbildung mit anschließendem dreijährigem Bachelorstudiengang):
Ich kann mir nicht vorstellen, daß junge Ausbildungssuchende eine vierjährige Ausbildung wählen, um danach, im Berufsleben, weniger zu verdienen als der Bundesdurchschnitt (wenn man mit einer nur dreijährigen Ausbildung in anderen Branchen besser verdienen kann).
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß zukünftig in der Pflege überwiegend Akademiker waschen, anreichen, etc. (wer soll das bezahlen). Würden sie aber für Leitungsaufgaben herangezogen, fehlte nach wie vor die Professionalität an der Basis.

Da ich an extreme Gehaltssteigerungen in der Pflege nicht glaube, sollte es m. E. bei einer dreijährigen Ausbildung bleiben.
Das allerdings bedeutet für mich dreijährige Ausbildung in der Krankenpflege (unter Aufgabe der eh völlig undefinierten Altenpflege), und Einarbeitung der Lerninhalte der Altenpflege in eine mehrjährige Weiterbildung "Langzeit- (Kranken) Pflege". Diese könnte dann z. B. folgende Themen spezifisch aufbereiten: Psychosozialer Ansatz der Langzeitpflege, Pflege psychisch und physisch Behinderter, Pflege Schwerstkranker, Mulimorbidität, Intensivpflege, Palliativ- Medizin/-Pflege, Sterbebegleitung, etc. und sich so zur Königsklasse der Krankenpflege mausern.
Unter diesem Ansatz gäbe es zwar keine Altenheime mehr, sondern Langzeitpflegeheime, dafür aber auch nicht zwei Berufe im gleichem Berufsfeld (schließlich werden auch alte Menschen im KH gepflegt, z. B. in der Geriatrie).

Gruß, Altenpflegel
 
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Altenpfleger
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Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
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Altenpflegel

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26.11.2006
50735
Hallo L. Li,

bei allem Engagement - bitte Ruhe bewahren.
Gleiches würde ich mir auch von allen wünschen, die hier noch posten wollen.

LG, Altenpflegel
 
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Altenpfleger
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Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
HBR69

HBR69

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05.10.2000
58644
hm, "rettungsmaus" (möchtest du übrigens von kollegen oder patienten so genannt werden?) , L. Li
Was soll das????? Wer sich mit solchen Äußerungen einbringt disqualifiziert sich selbst und erscheint mir nicht wirklich als seriöser Diskussionspartner.


Zu deinem Werdegang: Wunderbar, schön, herzlichen Glückwunsch!!

Mehr fällt mir zu deinem Beitrag nicht ein. Schade um diesen Threat. Bis jetzt hatten wir eigentlich eine ziemlich gute Diskussion.


Gruß
Rettungsmaus für alle......
 
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Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
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milly

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50937
Hallo
Angehörige dürfen alles, was wir nicht dürfen.So ist es in dem Gesetzlosen Land .Die übernehmen keine Verantwortung, wir ja.Es geht immer um Abrechungstechnik. Milly
 
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Krankenschwester, PDL
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Ambulante Pflege
Borgi

Borgi

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15.09.2006
86647
IpW - Startseite

Ja Link ist drin....dort werden Lehrgänge angeboten...mehr hatte ich auch noch nicht gefunden....

LG Petra
 
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Krankenschwester/Pain Nurse
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Neurologie
HBR69

HBR69

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05.10.2000
58644
Hallo Petra,

der Link ist sehr interessant da man nun schon mal einen kleinen Einblick hat, was in so einer Fortbildung unterrichtet wird.
Als was ist diese Fortbildung dann anerkannt?


Hallo Altenpflegel,

dein Vorschlag mit einer Ausbildung und danach Spezifizierung gefällt mir gut. Wäre ein guter Ansatz, zumal dann auch bedarfsorientiert weitergebildet werden kann. Die Themen können so aufbereitet werden, dass sie in den Bereich der Langzeitpflege passen und der "große" Unterschied zwischen AP und KP entfällt da alle die gleiche Grundausbildung absolvieren. Gute Idee!:thumbsup2:
Damit hätte man auch den Unterschied zwischen " Langzeit Intensivpflege" und "Akute Intensivpflege", die sich eben doch gravierend unterscheiden.

Gruß
Heike
 
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Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
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Borgi

Borgi

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15.09.2006
86647
:neugier: Rettungsmaus...wenn das einer wüsste, wer der thread hier nicht so lang geworden und die Ausgangsfrage beantwortet.

Ich halte das Ganze für ungesichert und schwammig...ohne vorgeschriebene Mindestanforderungen mit WB-Anbietern, die...meiner Meinung nach....Profit aus der resultierenden Unsicherheit schlagen, obwohl es noch nicht für alle durchführenden Pflegenden (egal mit welcher Basisqualifikation) klare Richtlinien gibt.
Obwohl ich denke, dass das Wahrnehmen eines solchen Angebotes besser ist, als gar nichts.

Die Pflege ist absolut im Umbruch und fast jeder Pflegende ist mehr oder weniger orientierungslos im Dschungel der Erfordernisse und Angebote.

Wenn es in diesem Dschungel gutbeschilderte Pfade gäbe, wäre uns schon etwas geholfen....

LG Petra
 
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Krankenschwester/Pain Nurse
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Neurologie
C.Tina

C.Tina

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30.01.2006
25489
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double19

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18.10.2006
56335
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selbstständig; Heimberater
Fachgebiet
Rheinland-Pfalz
HBR69

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05.10.2000
58644
Wahrscheinlich ist in der Pflege wirklich ein Umbruch im Gange. Ich hoffe nur, dass es in unserem Sinne passiert.....
Jeder versucht doch ihrgendwie seinen Bereich zu finden um bis 67! Jahren durchzuhalten...aber das ist noch mal ein ganz anderes Thema!

Gruß
Heike
 
Qualifikation
Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
Fachgebiet
Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
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Mitgliedschaft bei der DGF
L

L. Li

Mitglied
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28.02.2007
40227
hallo Markus, ich bitte, auch weiterhin meine meinung in der mir angemessenen deutlichkeit hier schreiben zu dürfen.

ohne es wieder aufrollen zu wollen, in einer ganz sachlichen, interessanten situation wurde ich von "rettungsmaus" angegriffen indem sie zynisch bezweifelte, daß unsere patienten gut versorgt werden.

das ist doch nicht der sinn dieses forums, daß man auf anwürfe nicht reagieren darf.

ich fühlte mich beleidigt und getroffen und der ton von "rettungsmaus" gefiel mir nicht.

und das ist abschließend alles, was ich dazuzu zu sagen habe.
der von dir genannte thread trifft auf mich nicht zu, da ich mich hier noch nie im ton vergriff.

wenn du das anders siehst ist das deine sache.

L.Li
 
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Krankenschwester, PDL
Fachgebiet
ambulanter PD
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
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26.11.2006
50735
Hallo zusammen,

Zitat Petra:
Ich halte das Ganze für ungesichert und schwammig...ohne vorgeschriebene Mindestanforderungen mit WB-Anbietern, die...meiner Meinung nach....Profit aus der resultierenden Unsicherheit schlagen, obwohl es noch nicht für alle durchführenden Pflegenden (egal mit welcher Basisqualifikation) klare Richtlinien gibt.
Sehe ich ähnlich: Altenpfleger/ innen drängen sich nicht nach diesen Pat./ Bew.; die Heime sind es, die in "fremden Gefilden wildern" und ein Stück vom Markt haben wollen. Sie nehmen diese Menschen als Bew. auf, ohne nach der Qualifikation ihrer MA´s zu fragen. Als Alibi gibt´s dann eine Schulung (natürlich schulen wir unser Personal) - vermutlich nicht so eine 900 Euro - Ausbildung, wie Tina sie gefunden hat, sondern eher die Billigausgabe des gleichen Anbieters für nur 80 Euro:
http://www.afg-wuppertal.de/index.php?id=1&tx_skcalendar_pi1[offset]=1193090400&tx_skcalendar_pi1[targetgroups]=&tx_skcalendar_pi1[categories]=&tx_skcalendar_pi1[locations]=&tx_skcalendar_pi1[organizers]=&tx_skcalendar_pi1[sword]=&tx_skcalendar_pi1[view]=detail&no_cache=1&tx_skcalendar_pi1[uid]=335
Solche "Ausbildungen" kosten fast nix, verschaffen den Träger ihr Alibi, generieren keine zusätzliche Qualifikation der MA´s und somit auch keine höhere Entlohnung/ Personalkosten. Auf solchem Boden können Anbieter von Billig- Fortbildungen viel Geld verdienen.

Insgesamt also das perfekte System; bis auf eine Kleinigkeit: wird den Pflegenden die Weiterqulifizierung vorenthalten, wird es auch keine weitere Professionalisierung der Pflege geben - aber wen kümmert das schon, es muß doch genügen, daß ein solcher Anspruch (als Absichtserklärung) schon mal formuliert wurde.

Grüße, Altenpflegel
 
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Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
S

SvenJ

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13.06.2007
Düsseldorf
Oops, hallo erst mal....
Sorry, der Link funktioniert echt nicht mehr. Der war noch für das laufende Jahr. Kann die Datei aber gerne per mail verschicken.
Also habt Euch doch nicht so in den Haaren:)
Ich finde Fachschwester Intensiv ist einfach überqualifiziert für die Heimbeatmung. Alten/Krankenpfleger muss sich reinlernen und arbeiten.
Alle zusammen können sich ergänzen.
Das was ich fachlich von den Fachpflegern lernen konnte, konnten sie von mir im rehabilitativen Bereich lernen, etc.
Keiner kann alles, aber gemeinsam können wir viel.
Leider werden die Inhalte der Altenpflegeausbildung oft unterschätzt.
Wir lernen eigentlich schon recht viel von dem was auch in der Krankenpflegeausbildung vorkommt. Nur ist es in der Altenpflegepraxis (Altenheim) nun mal, zumindest was die Werte angeht allein aufgrund der anderen Bedingungen nicht zwingend erforderlich, das alles auch noch Jahre später kennen zu müssen. Was ich nicht weiss kann ich nachlesen.
Genauso wie der Altenpfleger evtl. nach 5 Jahren Praxis nicht den Normwert der Leukos kennt, denke ich, das der Fachpfleger eine Pflege nach z.B. Bobath evtl. nicht mehr auf die Reihe bekommt, weil im Alltag nicht gefordert.
Ohne Kenntnisse finde ich gehört niemand in die Beatmungspflege.
Aber ganz ehrlich. Ich habe bevor ich in die Beatmung ging ein Fachpflegebuch Beatmung inhaliert. War hinterher für die ITS echt angemessen, aber für die Heimbeatmung völlig überzogen. Klar mehr wissen schadet nie, aber das war einfach zu viel.
Wer den Bereich Heimbeatmung kennt, weiss das man auf dem Wissen einer Krankenpflegekraft (Gkp/AP) aufgebaut, es in wenigen Stunden hinbekommt jemanden für die Beatmung fit zu machen. Sprach heute noch mit einer Krankenschwester, die im Rahmen ihrer Ausbildung auch mal auf ITS war. Ich fragte sie nach den Parametern, Normwerte BGA, etc. Sie wusste nichts darüber, weil sie damit ja auch nichts zu tun hatte. Also sehe ich da schon mal keinen Unterschied.
Schlussendlich sind die Beatmungsparameter auch eine ärtztliche Anordnung, die ich zu Hause nicht verstellen darf, selbst wenn ich weiss, wie es besser geht. Wenn ich einen Pat. mit einem BZ von 400 habe weiss ich auch was zu tun ist, und muss es trotzdem durch einen Arzt anordnen lassen.
Und ich glaube da kommen wir wieder zu dem Punkt.
Ein Heimbeatmungspatient ist kein Intensivpatient.
Zig 1000 Bürger haben z.B. ein Gerät aufgrund ihrer Schlafapnoe. Die machen alles alleine.
Und ich hoffe doch, das die Pflegekräfte erst dann in der Beatmung eigenständig arbeiten, wenn sie wirklich fit sind.
Mir ist bis jetzt jetzt auch noch kein Fall bekannt geworden, der mangels Wissen schlecht oder unterversorgt war.
Ich finde auch den Erfahrungsaustausch nicht schlecht, aber der sollte sich nicht nur auf "Scheine" beziehen.
 
Qualifikation
Fachpfleger IMC und ausserklinische Beatmung
Fachgebiet
Heimbeatmung, IMC, Altenpflege bundesweit
Weiterbildungen
Verein zur Förderung der Beatmungspflege
S

SvenJ

Unterstützer/in
Basis-Konto
13.06.2007
Düsseldorf
Ich finde Fachschwester Intensiv ist einfach überqualifiziert für die Heimbeatmung. Alten/Krankenpfleger muss sich reinlernen und arbeiten. :wink:

Guten morgen auch. Meinte einarbeiten, sorry. Da war meine Mouse etwas schneller, als mein Korrekturlesen.
 
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Fachpfleger IMC und ausserklinische Beatmung
Fachgebiet
Heimbeatmung, IMC, Altenpflege bundesweit
Weiterbildungen
Verein zur Förderung der Beatmungspflege
stinkfisch

stinkfisch

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21.07.2007
23554
hallo liebe kollegen,

HINWEIS:
 
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kinderkrankenschwester
Fachgebiet
ambulante sozialpsychiatrische fachpflege
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