Akzeptanz für Basale Stimulation

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S

Sabine Kuhn

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01.08.2000
Hallo Elisabeth,
da hast du noch ein Thema voll getroffen!!
Viele die schon lange mit der BS arbeiten sagen immer wieder ." Um die Basale Stimulation in einem Team aufzunehmen bedarf es sehr viel Geduld und einen langen Atem!!! "
Du hast sicherlich eine Chance die BS zu integrieren! Wichtig ist aber auch dasdir Bewußt werden muß das du nicht alle überzeugen kannst!!! Muß auch nicht unbedingt so glaube ich! Eine Akzeptanz kann man sich jedoch auch einfordern!!!
Ein Weg den ich für mich gefunden habe ist dieses zu tun! Ganz wichtig ist auszusprechen was ich möchte oder mir wünsche!!
Wichtig war bei uns zu signalesieren das ich nicht davon ausgehe das alle mit dem Konzept arbeiten sollten, sondern das ich mit dem Konzept arbeiten werde!
Es mir Spass macht und ich sehr viele Dinge dazulerne!
Das ich für Kritik offen bin und nicht davon ausgehe das alle andere Pflege schlecht ist!!!
Offene Gespräche sind auf jeden Fall notwendig um !
Um nicht immer Exot zu bleiben darfst du dich nicht ausgrenzen!! Schlimm ist es wenn du dich schon selbst so siehst!!!
Suche dir Verbündete hat mir sehr geholfen!!!!
Und habe Geduld!!!
Und schaue Die die Gruppe aus der Sicht der zu stimulierenden Seite an-wo ist dein Team und was brauchen deine Kollegen!!!
Kommt nicht von mir sondern von Peter Nydahl!!!!
Ich habe dir mal einige Gedanken geschrieben und hoffe das du nicht aufgiebst!!!! Unterstützung kann ich hier nur in Worten anbieten!!!

Bis bald

Sabine
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
E

Elisabeth

Hallo Sabine
Mir ist schon klar, das man nicht 100% des Teams erreichen kann. Aber alleine erreicht man, glaube ich, nicht viel. Ich verstehe das Konzept als 24 Stunden-Angebot. Das setzt schon eine gewisse Mitarbeit der Kollegen voraus. Meine Arbeit soll ja in den nächsten Schichten fortgeführt werden. Was nutzt es sonst, dem Patienten zum einen zu zeigen, was er kann. Und im nächsten Dienst wird er wieder zurückgestoßen.
Wir haben uns wohl deshalb auch von den großen Angeboten verabschiedet. Sie werden nur noch selten angeboten, in ruhigen Diensten. Aber wir haben uns einen Minimalkonsens überlegt, der einem Großteil der Schwestern ein Arbeiten nach dem Konzept ermöglichen soll.
Minimalkonsens: weitestgehend eigene Waschutensilien (war vorher durchaus nicht üblich), Nestbau bei unruhigen Patienten, keine Dauerberieselung mit Radiomusik. Ich finde für den Anfang ist das nicht schlecht. Ausgewählte Patienten erhalten darüber hinaus noch weitere Angebote, sofern es die Zeit zuläßt (wir sind z.T. Notaufnahmestation). Ich glaube sowieso, daß es mehr die kleinen Sachen sind, welche für den Patienten wichtig sind. Und diese kleinen Sachen sollten in einer gewissen Kotinuität angeboten werden. Der Patient sollte schon in der Lage sein, die Situation wiederzuerkennen.
Wie handhabt ihr das? Wie beteiligst du deine Kollegen?
MfG Elisabeth

PS Den Satz habe ich nicht verstanden:
Und schaue Dir die Gruppe aus der Sicht der zu stimulierenden Seite an-wo ist dein Team und was brauchen deine Kollegen!!!
 
S

Sigi

Hallo Sabine und Elisabeth!

Zwar liegt mein Grundkurs in BS schon etwas zurück, aber geprägt hat es meine Arbeit mit Hemiplegikern, bewußtlosen und beatmeten Menschen,desorientierten Bewohnern, somnolenten Patienten, Appalikern usw. nachhaltig.

Grundsätze( nach Ch. Bienstein ):

Der Patient bestimmt, was und wieviel er aufnimmt

Der Helfer muß sich darüber im Klaren sein, ob er in der Lage ist, eine Beziehung zu den betreffenden Menschen aufzubauen und durchzuhalten. Er muß sich ganz auf den Menschen einlassen, um minimalste Reaktionen feststellen zu können.

Basale Stimmulation funktioniert nicht nach dem Reflexschema: Ich tue was und der andere muß positiv oder negativ reagieren. Häufig entstehen völlig unerwartete, manchmal aber auch nur minimalste Veränderungen im Zustand des Patienten ( Herz-, Atemfrequenz, kleinste Bewegungen ).

Der Helfer muß für ein ausgewogenes Verhältnis von Spannung und Entspannung sorgen. Auf die Phase der Wachsamkeit und der Konzentration muß eine reizfreie Zeit, eine Erholungspause folgen.

Sprechen wir in Punkto BS eine gemeinsame Sprache?

Gruß Sigi
 
S

Sabine Kuhn

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01.08.2000
Hallo Sigi,
ich stimme dir vollkommen zu!
Dabei stelle ich immer wieder fest, das zwar bereits eine Akzeptanz ( manchmal auch nettes belächeln) für die BS entstanden ist. Wenn es um einen Beziehungsaufbau geht so bestehen große Bedenken!
Mir ist es vor nicht sehr langer Zeit bei einem Patienten so ergangen!
Ich habe mich auf seine Bedürfnisse so weit möglich eingestellt-Wünsche-Zeitplan-Ablehnungen-Widerstände....
Das war einigen Kollegen zu viel. So könnte ich nicht arbeiten, weil der nächste Kollege sonst Probleme bekommen könnte!
Beziehungsaufbau ist eine Pflegekunst!
Mir stellen sich aber immer wieder
Fragen in den Weg dorthin!
Darf-ich eine Beziehung eigentlich aufbauen?
Kann ich eine Beziehung aufbauen?
Muß ich eine Beziehung aufbauen?
Ich erwartr keine Antworten,weil ich auch nur dir meine Fragen mitteilen möchte auf die ich immer wieder neue Antworten suche-je nach Patient-meiner Verfassung
meinem Umfeld.
Ein Satz noch den ich heute gelesen habe von Gabriela Battoszek" Basale Stimulation in der Pflege ist keine alternative Pflege mehr, sondern ein pflegetherapeutisches Konzept mit klaren Aussagen und Schnittstellen zu anderen therapeutischen Methoden"
Hat mir sehr gefallen!
Bis bald
vielleicht schaust du auch gelegentlich unter www.basale-stimulation.de vorbei

Sabine

Viele Grüße aus Berlin
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
E

Elisabeth

Hallo Siggi, Hallo Sabine
Sicher ist BS kein Pflegekonzept, das auf reflexhafte Anworten abzielt. Aber gerade für Anfänger ist es, glaube ich wichtig Antworten zu erfahren. BS ist für mich auch ein kommunikatives Angebot, eine andere Art mit dem Patienten zu sprechen- nicht verbal sondern mit meinen Händen. Und da ist es wie in jedem normalen Gespräch- nicht immer gibt es eine Antwort die ich erwartet habe. Und manchmal schweigt mein Gegenüber auch, vielleicht ignoriert er mich auch.
Schwierig finde ich, mich immer auf meine Intuition verlassen zu müssen. Meine Erfahrungen prägen ja auch meine wahrnehmung und verstehe ich den Patienten wirklich immer richtig?
Bin gespannt auf eure Antworten
Elisabeth
 
K

Kai-Uwe

Hallo Elisabeth
natürlich ist die Basale ein Kommunikationsangebot,was wie alles andre auch angenommen oder eben nicht angenommen werden kann .Ob das immer registriert, oder wahrgenommen wird, oder werden kann ist ein schwieriges unterfangen.Und meine Einstellung ist die, das Leute die sich darüber Gedanken machen,viel eher die passende Intuition zu den jeweiligen Situationen haben als jene die ``nur``tun.
MFG Kai-Uwe

------------------
 
E

Elisabeth

Hallo @all
Eine Frage wäre auch, muß ich immer perfekt sein.
Was ist, wenn der Patient mir nicht liegt, ich ihn aber trotzdem pflegen muß? Was ist wenn ich in Zeitdruck gerate, und vielleicht eher nur notwendiges abarbeite ( leider oft nicht im Sinne des patienten)
Häufig stoße ich da an meine Grenzen und mir kommen Zweifel. Wie geht ihr mit dieser Situation um?
MfG Elisabeth
 
S

Sigi

Hallo Elisabeth.

In meiner täglichen Arbeit habe ich es ausschließlich mit alten Menschen zu tun.Und die sind wie sie sind. Ich kann und will sie mir nicht aussuchen. Dazu liebe ich meinen Beruf und den Umgang mit alten Menschen viel zu sehr. Wir alle haben unsere Fehler, wir alle sind nicht jeden Tag gleichermaßen gut drauf und wir müssen uns nicht alle sympatisch finden.
Und weißt Du was das schöne ist? Niemand erwartet das von uns. Nicht von mir, nicht von Dir, von niemanden.
Einzige Bedingung ist, daß Du ehrlich mit den Patienten bist. Sage ihnen, wie Du Dir eine Zusammenarbeit vorstellst.
Natürlich hast Du recht wenn Du sagst, daß es Patienten gibt, die sind Dir sympatischer als andere. Na und, auch das ist normal. Wichtig ist aber, daß Du eine Ebene für Deine Arbeit auch mit den Patienten findest und behälst, die Dir nicht so liegen.
Nicht Sympathie oder Antipathie, nein, versuche es mit Empathie. Du wirst mit einiger Übung erkennen, daß die meisten Vorbehalte sich nur in Deinem Kopf abspielen.
Beobachte Dein gegenüber, achte auf Gestik und Mimik und nutze die Kraft der Augen.
Selbst bei verwirrten alten Menschen sprechen sie noch Bände.

MFG Sigi
 
S

Sabine Kuhn

Mitglied
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01.08.2000
Hallo Elisabeth,
ich kann deinen Gedanken sehr gut folgen.
Du weißt aber bestimmt selber das wir nicht perfekt sein müssen und können.
Wenn du gerade anfängst mit der BS zu arbeiten neigt man sehr schnell dazu zu viel umsetzen zu wollen.
Irgendwie auch verständlich, wenn eine Sache einen so begeistert.
Ich habe gerade bei den Waschungen oft unter Zeitdruck und Erfolgsdruck gestanden.
Habe ich die richtige Waschung gewählt-die richtige Reihenfolge. Störungen waren immer wieder nicht zu vermeiden.
Ein Schritt war es nicht einen Erfolg vor Augen zu haben.
Dann Störungen hinzunehmen und darauf zu reagieren-Ich lege dem Patienten einen Waschlappen in die Hand um eine andere Tätigkeit auszuführen und mache dann bei dieser Hand weiter-hole den Patienten wieder ab.
Weiterhin muß man sich selbst immer wieder beobachten und nicht alles schon von Anfang an perfekt machen wollen.
Ich glaube weiterhin das du einen großen Schritt machst wenn du wahrnimmst das ein Patient dir nicht so " liegt" beruht oft ja auf Gegenseitigkeit.
Vielleicht ist es aber auch deine Hilflosigkeit dem Patienten nicht etwas anbieten zu können.
Oder etwas anderes-immer wieder spannend!

Bis bald

Sabine
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
E

Elisabeth

Hallo @all
Die Frage nach dem Perfektionismus, war eine Frage aus dem Team.
Ich würde mich Sigi anschließen. Das Pflegen mit dem Herzen ist wichtig. Gefühle wahrnehmen und zulassen- auf beiden Seiten.
Den Run nach Perfektionismus halte ich für schwierig. Da haben wir im Kurs einen wunderschönen Film gesehen, wie der Kursleiter eine beruhigende GKW durchführt. alle versuchten sich möglichst viele Details einzuprägen, schließlich will man ja hinterher alles richtig machen. Und Tage später geht es dann los. Der Patient scheint optimal geeignet, alles ist gut vorbereitet. Aber dann- irgendwie sah das im Film so einfach aus. Die Umsetzung ist schwerer als gedacht. Viele resignieren dann schon. Der Ausbilder kann das, logisch er beschäftigt sich ja schon viele Jahre damit. Diese Perfektion werde ich nie erreichen. Stimmt. Meine "Perfektion" wird eine andere sein. Man wird es nicht vergleichen können, obwohl wir nach dem gleichen Konzept arbeiten.
Ich habe das Problem auf unsere Station auch noch nicht optimal gelöst (siehe die Frage). Ich laß mich bei der Pflege zwar beobachten, lege aber viel Wert darauf nicht kopiert zu werden. Jeder soll seinen eigenen Stil entwickeln unter bestimmten Prämissen, z.B. beruhigend in Haarwuchsrichtung zu arbeiten. Deshalb der an anderer Stelle beschriebene Minimalkonsens. Wir lernen voneinander.

MfG Elisabeth

PS Danke für den Tipp mit dem Waschlappen.
 
K

Kai-Uwe

Hallo Elisabeth
Zum Thema Perfektion eine kleine Geschichte ich war mit einen Kollegen in Düsseldorf bei einem Workshop geleitet von Peter Nydahl.Auf diesem Workshop wurde ein Film über eine Entfaltende Ganzkörperwaschung gezeigt,durchgeführt von Peter N..Mein Kollege sagte dann auf den Nachhauseweg das das was da gezeigt wurde überhaupt nicht Professionell ausgesehen habe.Mir erging es
beim betrachten des Filmes gut und danach auch.
MfG Kai-Uwe

------------------
 
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
01.08.2000
Hallo zusammen,
wir waren hier ursprünglich einmal bei dem Thema Akzeptanz.
Mir fällt es im Moment sehr schwer vielen meinen Kollegen gegenüber eine Akzeptanz aufzubringen.
Ich hoffe sehr das diese es nicht so unmittelbar spüren. Nach jetzt einem Jahr des Alleingängertums habe ich mich sehr zurückgehalten und viel ausprobiert.
Jetzt möchte ich sehr gern Mitmacher gewinnen. Häufig merke ich das eine positive Grundeinstellung bei einigen besteht. Ich habe die Vermutung das sich einige einfach nicht trauen anzufangen. Gerade die Gegner der BS sind doch oft sehr schnell mit ihrer Kritik am Zug Gerade die die dann beginnen wollen damit zu arbeiten werden wieder verunsichert. Wie können wir nur die die sich noch nicht trauen helfen?
Ganz besonders Frage ich hier die , die sich noch nicht trauen- was braucht ihr???

Liebe Grüße

Sabine
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
K

Kai-Uwe

Hallo Sabine
Ich habe irgendwann dazu einen Beitrag unter www.Basale-Stimulation.de gelesen der mir sehr geholfen hat.Den hast du bestimmt mit der dazugehörigen Diskussion auch gelesen.Es ging um 3 Verschiedene Ansätze der Pflege und darum wer am besten gepflegt hat,dieser Artikel mit dazu gehöriger Diskussion war für mich zu diesem Zeitpunkt gut.Ich glaube das Leute mit Intresse an der Basalen-Stimulation,
irgendwann auch dahin kommen, es trotz nicht Akzeptans anderer Kollegen durchzuführen.Hilfe kann nur über Hilfestellung und ausprobieren gehen.
MfG Kai-Uwe

------------------
 
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
01.08.2000
Hallo Kai-Uwe,
ich kenne den Artikel und habe auch mit vielen Kollegen darüber gesprochen oder Gespräche verfolgt.
Dieses war bestimmt ein Ansatz um die eigene Pflege bewußter werden zu lassen.
Ich habe ursprünglich gedacht das Konzept der BS so gut ist das viele die sich damit auseinandersetzen es sofort umsetzen werden.
Heute erlebe ich immer bewußter wie schwer es vielen fällt sich aus alten Strukturen zu lösen.
Was tust du um Mitmacher zu gewinnen?

Liebe Grüße
Sabine
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
K

Kai-Uwe

Hallo Sabine
Ich habe lange Zeit ca.1 Jahr viel für mich
serlbt am Patienten geübt,ohne mich um weitere Mitmacher zu kümmern.Auf nachfragen habe ich natürlich geantwortet selber habe ich mich aber zurückgehalten,im Moment versuche ich die Leute die Dadurch etwas näher gekommen sind zu Integrieren.Manchmal ist es besser etwas zurückhaltender zu sein als Offensiv etwas zu vertreten.Den Leuten den es früher zu nah war sind heute die Konturen verwischt.Wenn man mit Stationsleitungen spricht die Stationskonzepte haben so lassen die sich in der Regel 5-10 Jahre Zeit zur Realisierung.
Also ist vieleicht die Zeit das beste Argument.
MfG Kai-Uwe

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E

Elisabeth

Hallo @all

Ich habe vor kurzem zwei Bücher zum Thema Motivation gelesen. Ich fand sie sehr interessant. Erschienen sind beide im Campusverlag.
R.K. Sprenger
Mythos Motivation
R.K.Sprenger
Prinzip Selbstverantwortung
Ich glaube, ob wir mit dem Team etwas umsetzen können, hängt nicht nur von uns ab. Auf viele Kriterien haben wir keinen oder nur einen geringen Einfluß.

MfG Elisabeth
 
K

Kai-Uwe

Hallo Elisabeth
Das Buch Die Entscheidung liegt bei dir von
Sprenger habe ich auch Gelesen.Bin davon begeistert und sehe es auch so das die Leute sich selbst dazu bringen müssen.
MfG Kai-Uwe
 
D

dubdab

Neues Mitglied
Basis-Konto
01.08.2000
27721
Hallo @all !
Das Thema BS ist nicht nur für die Intensiv interessant. Ich unterrichte es seit einiger Zeit an einer Fachschule für Altenpflege und die Schüler sind sehr interessiert. Doch leider ist die Umsetzung in den Pflegeheimen mehr als mangelhaft. Meistens wird geklagt, daß BS aus zeitlichen Gründen nicht durchgeführt werden kann. So versuche ich den Schülern nahe zu legen, die BS wenigstens an einem Bewohner regelmäßig anzuwenden.Meine Hoffnung: Steter Tropfen ...
Eure Diskussion hilft mir für meine eigene Einstellung und Unterrichtsvorbereitung (Themea Musik!!!)
Danke
Uwe


------------------
 
Qualifikation
Lehrer für Pflege, Recht- u. Organisation im Gesun
Fachgebiet
Fachschule für Altenpflege
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
01.08.2000
Hallo Uwe,
ich finde es sogar sehr gut den Weg zu gehen einen Bewohner mit dem Konzept zu betreuen.
Dabei wird sich automatisch eine ganze Menge noch bei den anderen Bewohnern verändern und sie werden so nur etwas später davon profitieren .
Viele Kollegen versuchen den Weg über ein Minimalkonsens die BS einzuführen. Oft erst einmal eigene Waschutensilien.
Ein wichtiger Moment scheint auch zu sein immer wieder auf die Gruppe zu schauen . Wo steht sie und was braucht sie-Peter Nydahl hat mir einmal geschrieben ich sollte meine Kollegen als basal stimulierende Gruppe sehen.

Viel Glück und Spass bei deiner Arbeit
Und verliere niemals deinen Humor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Für einen weiteren Austausch findest du mich hier.
Oder versuche auch einmal www.basale-stimulation.de

Viele Grüße aus Bärlin

Sabine
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
S

Sigi

Hallo @all!

Mit viel Interesse verfolge ich die Diskussionen zu diesem Thema. Spannend kann ich ich Euch sagen. Passend dazu las ich vor nivcht allzu langer Zeit folgendes:
Es gibt ein Gleichnis vom lahmen Sehenden und vom gehenden Blinden. Der Blinde kann gehen, findet aber den Weg nicht; der Sehende weiß den Weg, kann aber nicht gehen. Nur wenn der Blinde den Lahmen auf seinen Schultern trägt und der Lahme die Richtung anweißt, werden beide zu ihrem Ziel kommen.

Der Lahme ist der Patient, der genau weiß, wohin er will, aber nicht die Kraft und die Möglichkeiten hat, es zu tun. Der Blinde ist der Pflegende. Er macht alle möglichen Angebote, einen Weg zu gehen und findet sein Ziel eher zufällig. Nur wenn der Blinde die Hinweise und Wegweiser des Lahmen wahrnimmt und auch der Lahme bereit ist, sich tragen zu lassen, finden beide ihr Ziel.

Im übrigen halte auch ich BS für keine erlernbare Technik. Man/frau kann sie nicht abschauen oder nachmachen. Sie ist nicht von einem Patienten auf den nächsten übertragbar. Und die Summe bestimmter Maßnahmen ergibt auch keine Basale Stimmulation.

Ich bin gespannt, wie ihr dazu steht.

Gruß Sigi
 
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