Nephrologie akutes Nierenversagen

R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Könnte mir jemand mehr über die Ursachen eines akuten Nierenversagen sagen? Meinem Mann wurde gestern diese Diagnose gestellt!!!
Krea war bei 2,33, letzte Woche noch 1,55
Grenzwertig erhöht seit ca. einem Jahr. Makrohämaturie seit ca. einem Jahr, einige Blasenentzündungen in diesem Jahr.
Vor 4 Jahren eine Nieren-OP wegen einer großen Zyste.
Mutter hatte auch schon eine Nierenzyste.
HS seit Jahren therapiert mit Allopurinol, war dann im Normberreich.
Jetzt auch Hypertonie, seit einer Woche mit Ramipril behandelt.
Seit heute stationär auf der Nephrologie

 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
E

E-Lyte

Mitglied
Basis-Konto
0
0
Hallo Rosi.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du darüber natürlich sehr beunruhigt bist! Ich kann dir schreiben, was ich weiß, garantiert aber keine Pauschalisierungen. Bitte wende dich an die zuständigen Ärzte. Sie sind für dich und deinen Mann nei Fragen zuständig! Und habe keine Furcht, diese auch zu stellen. Ärzte sind aich nur Menschen :thumbsup2: Aber immmer Fragen. Das hat auch was mit Vertrauensbasis zu tun. :eek:riginal:

Okay, zu deinen Fragen.

Ursachen:

1) Gefäßverengung

Herz & Niere stehen miteinander in Verbindung. Niere braucht eine konstante Blutversorgung, um richtig arbeiten zu können und um einen bestimmte Druck (systemischer Blutdruck) zu haben um seine Filtration des Blutes beibehalten zu können (Filtrationsdruck). Aus der Filtration bildet sich Primärharn.
Kommt es zu einer Stressreaktion, werden einige Hormone u.a. Katecholamin ausgeschüttet, die zu einem Funktionsverlust führen können: Unterschreitet der systemische Blutdruck einen bestimmten Grenzwert, so wird eine Gegenregulation von den Karecholamine gestartet und erreicht dadurch einen weiteren Perfusionsausfall (Blut, Wasserausfall).
Ein Abfall des Filtrationsdruckes kann zum Erliegen der Filtration und führt somit bis dazu, dass man gar kein Wasser mehr lassen kann. Bis zu diesem Vorgang dauert es je nachdem.


Wie gesagt, Blutdruck und Niere arbeiten zusammen. Daher kommt auch der Bluthochdruck (wenn dieser nicht vorher schon war und mitschuld ist am Nierenversagen). Der Blutdruck regelt sich über die Niere. Wenn der Blutdruck zu niedrig ist, muss man weniger zur Toilette, da durch wird es reguliert. Wenn er aber zu hoch ist, muss man öfters zur Toilette. Wenn das aber nicht geschieht mit der Nierenregulation wie in diesem Fall, steigt natürlich der Druck an.

2) Sauerstoffmangel

Unzureichende Sauerstoffaufnahme durch den Organismus oder durch die Gefäßverengung wie oben beschrieben.


3) Toxine, also schädliche Giftstoffe

Es gibt einige Substanzen die nephrotoxisch wirken
Gott, wie erkläre ich das verständlich *seufz*

Ich überlass das mal meinen Kollegen :wink:

Alles in allem hoffentlich etwas verständlich erklärt. Ich wusste gar nicht, dass das so schwierig ist. Aber wenn man das immer nur fachmedizinisch beigebracht bekommt und das mal einem Laien erklären... Mir ist echt gerade der Kopf geschwirrt.
Aber das steht hier jetzt nicht zur Relevanz.

Das einzigste was ich mir bei ihm erklären kann, dass er jahrelang Bluthochdruck hatte und keriner hat was bemerkt und durch die Zystegeschichte noch, das da die Niere erstmal etwas lahm gelegt war. Dann die ganzen Infektionen in diesem Jahr. Makrohämaturie seit einem Jahr? Hat man das nicht behandelt bzw. ist der Sache auf den Grund gegangen warum?

Liebe Grüße und alles Gute noch! Stefanie
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Intensiv
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
So als ganzer Laie sehe ich mich nicht, aber in dem Fachberreich fehlen einfach fundierte Kenntnisse. Ich hab ja auch schon nachgelesen.
Heute steht die Nierenbiopsie auf dem Plan, dann wissen wir in ein paar Tagen warscheinlich mehr. Der Nephrologe tippt auf eine Glomerulonephritis. Natürlich reden wir auch mit den Ärzten, aber damit ich das alles aufnehmen kann, brauche ich Unterstützung, denn es ist ganz was anderes, wenn man plötzlich selber betroffen ist.
Nun elyte Danke sehr herzlich für Deine Anteilnahme und die Erklärungen. Viel Glück noch bei Deinem Examensmarathon, und schön dass ich hier auch einen emergencyroom-Fan finde:wink:
Vielleicht kannst Du ja in Deiner Ausbildung noch üben, wie man medizinisches fachliches auch Laien gegenüber verständlich ausdrückt, das wünsche ich Dir. Natürlich ist Aufklärung Arztsache(ja,ja, ja), aber die Fragen kommen doch oft von Pat. weil sie sich uns gegenüber mehr trauen, oder weil wir eher greifbar sind. Und Beratung gehört schließlich zur Aufgabe von Gesundheits- und Krankenpflegern.
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
D

DieRatsuchende

Mitglied
Basis-Konto
4
9400
0
Liebe Rosi !

Vielleicht kannst Du auch mit meinem Beitrag etwas anfangen.
Du schreibst : "Jetzt auch Hypertonie"
Dazu brauchst Du zunächst Antwort auf einige Fragen:
1. Heisst das, dass bisheriger Normaldruck gesichert ist ?
2. seit wann Bluthochdruck ?
3. wurde der Blutdruck in den letzten Jahren/zumindest im letzten Jahr regelmäßig kontrolliert,
wenn ja - wie regelmäßig ?

M.E. muss Dein Mann seit seiner OP in nephrologischer Behandlung gewesen sein,
spätestens seit Auftreten der Hämaturie (Makrohämaturie sogar).
Ist dem so ?
Das ist wichtig, denn so konnte jede Behandlung auf die möglicherweise schon damals nicht mehr
vollständig funktionsfähige Niere Deines Mannes abgestimmt werden
= u.a. nephrotoxische Medikationen vermieden werden.
Die Dir bestimmt bekannnte Übersetzung "nierenschädigend" (in unterschiedlichen Graden freilich) genügt Dir möglicherweise schon.

Nun wissen wir ja alle, dass unzählige Medikamente Nierenschäden hervorrufen können,
das allein ist schon ein komplexes Thema und bedarf bei Patienten mit vorgeschädigter Niere
einer Beurteilung in jedem einzelnen Fall - durch einen Nephrologen oder überhaupt durch
einen Pharmakologen.

Auch beispielsweise Kontrastmittel sind - besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion -
mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Siehe dazu:

Kontrastmittel-induzierte Nephropathie: Wachsam bleiben!
Ob aber bei Deinem Mann von vorgeschädigter Niere gesprochen werden kann, hängt
freilich von den tatsächlichen Werten ab, die Du als "grenzwertig erhöht" bezeichnest.

Es ist nun auch die Frage, wie das grenzwertig erhöhte Kreatinin zu beurteilen war, wie es beurteilt wurde, ob im letzten Jahr/den letzten Jahren weiter führende Untersuchungen
zur Feststellung der Nierenfunktion angezeigt waren / stattgefunden haben,
und was dabei herausgekommen ist, denn


das besondere am Kreatinin ist:
"Normale" Spiegel werden gemessen bis zu einem Funktionsverlust der Niere von bis zu 50 %.
hier ist die Rede von 40 %.

Kreatinin 1,5 mg/dl – was nun?


http://www.bs-lab.at/index_html?sc=10722&task=paramdetail&ID=115


Desweiteren ist wichtig, ob alle Ärzte (jedweder Fachrichtung) Deines Mannes von dieser
- ich nenne es mal Nierenvorgeschichte - informiert waren, denn dann konnten sie sie berücksichtigen
und haben es sehr wahrscheinlich auch getan.

Nun, im allgemeinen kennst Du ja die möglichen Ursachen eines ANV, und du wirst auch
mit den derzeit behandelnden Ärzten sprechen.
Ich beschränke mich vorerst auf die mögliche Ursache nephrotoxischer Substanzen,
einfach nur, weil es dazu noch keinen Beitrag gibt.

Nun wünsche ich Dir und Deinem Mann, dass das ANV reversibel ist:thumbsup2: .
Alles Liebe - Die Ratsuchende.

Grund für die Änderung: Link über Kontrastmittel korrigiert.
 
Qualifikation
Bürokaufmann
Fachgebiet
FiBu
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Ich freue mich, doch einige Ansätze von euch zu bekommen, obwohl dieses Forum Nephrologie selten Besuch bekommt.
Ehrlicherweise weiß ich das mit dem RR eigentlich nicht wirklich. Mein Mann war öfters mal beim Arzt. Zur Kontrolle wegen der Niere beim Urologen(nicht beim Nephrologen), es wurde Sono gemacht. Er hatte immer wieder auch Rückenbeschwerden, da war er dann auch wieder beim Urologen und beim Orthopäden. Er war beim Kernspin. (Niere) o.B.
HA hat, hoffe ich, immer RR gemessen, mein Mann ist zur Zeit etwas durch den Wind und weiß auch nicht mehr genau, wie oft er gemessen wurde und wie hoch er dann war.
Bei den Blasenentzündungen war er immer wieder beim HA, dann wieder mal beim Urologen(Abstrich und Antibiotikum,...). Lt. Urologen sei ein "Bißchen" Blut im Urin normal!? :nono: Das kam uns zwar alles auch immer wieder spanisch vor, aber himmel das sind doch Fachärzte, was soll man denn noch tun. Ich kann ja schlecht mit meinem Mann an der Hand hingehen und sagen, jetzt macht mal was!!!Im Nachhinein hätte ich das wohl tun sollen! Mein Mann ist ein totaler Laie und muss sich auf das verlassen, was die Ärzte sagen.
Krea war vor ca. einem Jahr 1,35 bei 1,55 kam er zum Nephrologen.
Ich überlege weiter, Danke!
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
D

DieRatsuchende

Mitglied
Basis-Konto
4
9400
0
Hallo nochmal, Rosi !

Es tut mir leid, dass Du nun auf den Gedanken kommst, "hätt ich doch/hätten wir doch".
Ich kenne das von mir selbst nur zu gut.
Manchmal hilft es, sich als Angehöriger einzuschalten, manchmal aber auch gar nicht.

Wie geht es Dir und Deinem Mann nun ?

Nochmal zu den möglichen Ursachen für das ANV.
Hatte Dein Mann beruflich mit Farben, Lacken, Schwermetallen oder Pestiziden zu tun, dann könnte
er auch dadurch erkrankt sein.
Der folgende Link nennt nephrotoxische Substanzen aus diesem Bereich.

Umweltmedizin.de [ Umweltmedizin->Zeitschriftenarchiv->Nr. 17/4-6/97->Die Niere als Zielorgan toxischer Substanzen ]

Ist freilich ein schwieriges Thema.

Genauso wie das Kreatinin von 1,35.
Da fehlt mir natürlich die Kompetenz.
Ich als Laie kann Dir freilich nur Links schicken.
Im nächsten Link (gegen Seitenende) gibt es eine EMPFEHLUNG bei grenzwertig erhöhtem Kreatinin:
Laborlexikon: Kreatinin im Serum >>Facharztwissen für alle!<<

Hier noch was, das Dich interessieren könnte:
Blut im Harn - Übersicht

Ich drück Dir / Euch die Daumen.
Herzlichen Gruß - DieRatsuchende.
 
Qualifikation
Bürokaufmann
Fachgebiet
FiBu
D

DieRatsuchende

Mitglied
Basis-Konto
4
9400
0
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Hallo, Rosi ![/SIZE][/FONT]

[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Ein vorläufig letzter, aber - wie ich meine - besonders interessanter Hinweis:[/SIZE][/FONT]

[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Harnwegsinfekt (Blasenentzündung, Zystitis) - [www.Patientenleitlinien.de] - Gesundheit- + Medizin- Information ...[/SIZE][/FONT]

In Anlehnung an Leitlinien für Ärzte heisst es da durch die Fakultät für Medizin
der Privaten Universität Witten / Herdecke :

[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Bei Männern, Kindern und Schwangeren ist bis zum Beweis des Gegenteils,[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]ein komplizierter Verlauf anzunehmen, das heißt ein Krankheitsverlauf, der zu Folgeschäden führt[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]oder dem eine schwerwiegende Ursache zu Grunde liegt.[/SIZE][/FONT]

Mir scheint in Deinem Fall ganz besonders interessant zu sein,
was das für Arzt und Patient genau bedeutet. (Stichwort: "nur" Leitlinie).
Leider ist über diese Webseite keine Beantwortung von Rückfragen möglich.
Den Namen bzw. die Adresse des verantwortlichen Autors findest Du aber im Impressum.
Das gehört mit Ärzten besprochen.
Eine erste kurze Erklärung fand ich hier:

http://www.qualimedic.de/harnwegsinfekt.html

Damit mach ich erst mal Schluss mit Links-einstellen.
Dir und Deinem Mann gute Besserung und liebe Grüße.
 
Qualifikation
Bürokaufmann
Fachgebiet
FiBu
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Herzlichen Dank, werde mir die Links sicher durchlesen.
Momentan müssen wir einfach auf die Untersuchungsergebnisse von der Nierenbiopsie warten, die inzwischen gemacht wurde. Und warten auf das beste, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt das beste gibt.
Danke für die lieben Grüße
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
O

orbity

Mitglied
Basis-Konto
0
81675
0
Hallo Rosi.

Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt Antworte ( Meine Familie ist ein bisschen größer geworden ).

Was ich bisher hier gelesen habe ist alles richtig. Ich kann dem nicht mehr viel hinzu fügen. Die Ursachen wurden alle bereits genannt. Welche es jetzt bei Deinem Mann ist wird die Nierenpunktion ergeben. Mit etwas Glück ist es nur eine GN.

Was ihr beide da gerade durchmacht tut mir ehrlich leid. Du darfst aber Dir und deinem Mann keine Vorwürfe machen. Ihr habt alles richtig gemacht.

Für die Zukunft möchte ich euch auch nur einen Tipp geben. Befasst Euch weiter mit den Folgen einer chronischen Nierenerkrankung. Bereitet euch darauf vor, dass eines Tages vielleicht eine kontinuierliche Hämodialyse notwendig wird. Wenn ihr euch frühzeitig damit befasst und auseinander setzt wird es einfacher.

Das klingt nicht gerade toll. Ich würde jetzt auch lieber schreiben: "Mach Dir keine Sorgen. Die Ärzte geben ihm einfach eine Tablette und dann habt ihr nie wieder Probleme."
Dann würde ich mir aber etwas verlogen vorkommen. Eine Nierenerkrankung bleibt in vielen Fällen für den Rest des Lebens. Und sie wird euer beider Leben beeinflussen.
Wenn ihr aber gut informiert seid und eure Möglichkeiten nutzt werdet ihr noch eine menge Spaß am Leben haben.
( Gott, so viel Pathos! :blushing: )

Alles gute Dir und Deinem Mann.

Bitte Informiere uns über das Ergebnis der Biopsie.

LG orbity
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Nephrologie / Dialyse
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Wir haben das Biopsiergebnis, aber der Nephrologe ist noch bis Montag in Urlaub.
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
M

milan

Neues Mitglied
Basis-Konto
0
32423
0
Hallo Rosi,

ganz schön bedrückend, was Du so berichtest. Fachlich kann ich nichts hinzufügen, aber ich hätte noch eine andere Idee.

Mir haben Patienten in der Nephrologie erzählt, dass sie sich Selbsthilfegruppen angeschlossen haben. Dort haben sie die besten Antworten auf ihre Fragen bekommen und viele nützliche hilfreiche Tipps, denn die Teilnehmer hatten schon ne Menge Erfahrung im Thema Nephrologie, die man sich als "Neuer" nicht auch mühsam erarbeiten muss.

Ich wünsche Euch ein gutes Ergebnis und alles Gute.

Herzliche Grüße

milan
 
Qualifikation
Krankenschwester, freigestellte PA
Fachgebiet
Innere, Neurologie
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Danke, daran habe ich auch schon gedacht, werde da als Angehöriger wohl anfangs alleine hingehen. Mein Mann sträubt sich gegen die Diagnose und will das alles noch nicht. O.K. wir warten mal das Ergebnis ab, ich hoffe ja auch immer noch, und Wunder gibt es doch auch immer wieder, oder? Was uns schon hoffen lässt: Die Krea-werte sind wieder auf 1,42 gesunken!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
M

milan

Neues Mitglied
Basis-Konto
0
32423
0
Hallo Rosi,

Crea sinkt, das ist ja eine gute Nachricht.

Völlig normal, dass Dein Mann sich sträubt. So eine Diagnose muss auch erst mal verdaut werden und es ist bestimmt so eine Art Selbstschutz. Ich hab so eine ähnliche Situation im engen Freundeskreis erlebt. Der Mann musste ins Krankenhaus und die Frau stand mit tausend Ängsten, Fragen und Unsicherheiten da. Auch da haben wir gemeinsam nach Informationen, Tipps, Hinweisen gesucht. Die hilfreichste Quelle war da eine Selbsthilfegruppe gewesen, ihr Mann ist da nie hin gegangen. Das Ganze liegt jetzt ziemlich genau ein Jahr zurück und ist richtig gut ausgegangen.

Das wünsche ich Dir/Euch auch.

Herzliche Grüße

milan
 
Qualifikation
Krankenschwester, freigestellte PA
Fachgebiet
Innere, Neurologie
M

milan

Neues Mitglied
Basis-Konto
0
32423
0
Hallo Rosi,

Crea sinkt, das ist ja eine gute Nachricht.

Völlig normal, dass Dein Mann sich sträubt. So eine Diagnose muss auch erst mal verdaut werden und es ist bestimmt so eine Art Selbstschutz. Ich hab so eine ähnliche Situation im engen Freundeskreis erlebt. Der Mann musste ins Krankenhaus und die Frau stand mit tausend Ängsten, Fragen und Unsicherheiten da. Auch da haben wir gemeinsam nach Informationen, Tipps, Hinweisen gesucht. Die hilfreichste Quelle war da eine Selbsthilfegruppe gewesen, ihr Mann ist da nie hin gegangen. Das Ganze liegt jetzt ziemlich genau ein Jahr zurück und ist richtig gut ausgegangen.

Das wünsche ich Dir/Euch auch.

Herzliche Grüße

milan
 
Qualifikation
Krankenschwester, freigestellte PA
Fachgebiet
Innere, Neurologie
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
7
München
0
Wir waren beim Nephrologen. Es ist eine IGA-Nephritis(also leider doch was chronisches) und warscheinlich zusätzlich ein Hochdruckschaden.
Trotzdem, sagt er als wäre das nun nicht so schlimm, er müsste nur bei Infekten aufpassen, weil dann sein Immunsystem verrückt spielen kann.
RR muss natürlich weiter runter und kontrolliert werden.
Habe ich schon erwähnt, dass mein Mann "erst" 38 ist.
So werde erst mal googlen, Danke euch!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
E

E-Lyte

Mitglied
Basis-Konto
0
0
Hey Rosi!

Ja Laien & erklären. War diesmal echt schwierig für mich. Einiges musste ich auch nochmal nachlesen & dann ins verständluche überstezen (sozusagen :wink: :rolleyes:) Hat aber (wie ich selber beim durchlesen nochmal gemerkt habe) nicht so ganz geklappt. :laughing:
Ich gelobe mich in Besserung! :thumbs:

Alles Gute auch von meiner Seite dir&deinem Mann!!!!!
Ich wünsche euch sehr viel Kraft!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Intensiv
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.

Ähnliche Themen