Aktion Gelbe Karte des DBfK

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Rosi S.

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AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

Ich bin dabei! Einfach alle Leute animieren mitzumachen!!! Das schadet schließlich nichts!!!
 
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Zischi

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Hallo zusammen,

jep, da hat der DBfK eine gute Aktion gestartet! Ich kann wirklich nur jeden auffordern, der Kanzlerin und damit stellvertretend der Regierung die gelbe Karte zu zeigen! Diese müsste eigentlich schon ins rötliche gehen. Seinen "Gesprächspartner" vom Platz stellen kann man meiner Meinung allerdings schlecht, sonst führt die Pflege Monologe, die auch keinem was bringen. Wir müssen einfach zeigen, dass wir daran interessiert sind, dass sich die berufliche Situation verbessert und wir endlich unter Bedingungen arbeiten, die uns den Stellenwert einräumen, der uns zusteht und der es uns ermöglicht, die uns Anvertrauten menschenwürdig zu versorgen!

Deshalb: die gelbe Karte zeigen und alle einladen dies auch zu tun! Entweder per e - Postkarte oder mit einer richtigen Postkarte das Kanzleramt passend zur Farbenkombination der Koalition: gelbe Karte zeigen oder es wird noch schwärzer als es eh schon ist!

Zeigen Sie der Bundeskanzlerin die gelbe Karte

Schaut auch unbedingt mal auf facebook und youtube vorbei:

facebook - Gruppe

Video auf youtube

Liebe Grüße zischi
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
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Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
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Zischi

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Na, habt ihr eure gelbe Karte schon abgeschickt???
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
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Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
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Schnulli75

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Gute Idee, hab gleich mitgemacht!!!
 
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Rosi S.

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Schickt den Link an alle, die ihr kennt, es können auch "nicht pflegende" teilnehmen!!!
 
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Fripi

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Hallo Zischi
Na, habt ihr eure gelbe Karte schon abgeschickt???
Ich habe nicht mitgemacht und werde auch nicht mitmachen, weil:

- Ich die Probleme sehe, aber die Lösungen des DBfK die dahinterstehen nicht okay finde,

- Die Präsentation etwa in dem Video nicht meine Berufsgruppe wiederspiegelt

- Ich ernsthafte Zweifel daran habe das diese Aktion so in einen Kontext gesetzt ist oder wird das sie mehr ist als nur eine selbstbeweihräucherung.


Der DBfk, bei der Arbeit nennen wir ihn auch gerne "Die Pflege-FDP", setzt sich beispielsweise als Ziel Fachlich qualifizierte Pflege durch Primary Nursing zu ermöglichen. Damit setzt der DBfK sich klar gegen das momentane Prinzip der Fachlich gleichqualifizierten Pflegekräfte ein, die allenfalls noch spezielle Kenntnisse haben die dem Grundsatz nach aber allen offen stehen. Es ist gut das wir uns hier solche qualifizierte Arbeitsplätze erlauben, es hilft den Patienten und ich behaupte das auch nur deswegen momentan nicht noch viel mehr schiefgeht.
Es ist aber nochmals eine ganz andere Stufe das ganze voranzutreiben und zu planen, die Pflege komplett nur noch an Hochschulen anzusiedeln und dann noch von aufstiegsmöglichkeiten zu sprechen.
Ich erlebe häufig das es Kollegen gibt die dem DBfK nichts abgewinnen können, das kann ich gut verstehen. Die leute sind doch nicht dumm, die Pflegenden wissen doch das wenn es nach dem DBfK ginge, die Hälfte oder 2/3 der jetzigen Pflegenden nicht mehr gebraucht würden (auf jeden fall nicht in dieser Form) und noch nicht einmal die Voraussetzungen mitbrächten sich in der Riege zu bewegen die dieser "Berufsverband" angeblich vertritt.

Die Präsentation zeigt das ganze doch ganz deutlich, die Verteilung der gezeigten ist nicht der typische Querschnitt in der Pflege und das es überwiegend Männer sind ist nur das Sichtbare an dem Problem.

zuletzt kann ich mir keinen Reim darauf machen wie eine solche Aktion weitergeführt werden soll. Ich kenne verschiedenen Kampagnen und weiß, dass es mehr bedarf als eine gezielte Ation um etwas zu bewegen. Ich kann natürlich nicht sicher sein das man sich nicht noch mehr dabei gedacht hat, aber die Vermutung liegt recht nahe das der DBfK hier auch keine klassischen Antworten hat, das ist aber nur eine Vermutung.

Deswegen, von mir keine gelbe Karte, trotzdem ich natürlich Aktiv an der Verbesserung unserer Situation mitwirke, nur halt mit anderen Organisationen und Formen der Demonstration.

Liebe Grüße,

Nils
 
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thorstein

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Hallo Fripi,

selbstverständlich kann man den DBfK kritisieren und daraus den Schluss ziehen, dass Aktionen dieser Orgnaisation nicht unterstützenswert sind. Ich persönlich sehe das etwas anders. Mich interessiert zunächst einmal die Aktion selbst. Die Aktion uns reicht`s wurde beispielsweise auch von verdi und DBfK gemeinsam durchgeführt, obwohl es da inhaltlich deutliche Unterschiede gibt, zum Beispiel beim Thema Selbstverwaltung.

Von meinem Standpunkt aus ist diese Aktion leider nicht von verdi und ich finde sie trotzdem gut. Du kannst die Punkte ankreuzen, die dir wichtig erscheinen und deinen eigenen Standpunkt ergänzen. Noch wichtiger ist mit der Ansatz, dass auch Pfegebedürftige, pfegende Angehörige, eigentlich alle interessierten BürgerInnen teilnehmen können und sollen. An das Märchen, dass gerade die Pflegekräfte die Situation der Pflege in diesem Land verbessern werden, glaube ich schon lange nicht mehr. So abgedroschen das auch klingen mag: das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Das Risiko, auch ein bisschen Werbung für den DBfK zu machen, bin ich bereit , einzugehen.

Grüsse
 
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thorstein

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AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

Heutige Pressemitteilung:

http://www.dbfk.de/pressemitteilunge....php&navid=100

Sollte die Aktion tatsächlich eine breite Resonsnz in der Bevölkerung finden, wäre schon viel gewonnen. Opfer der miserablen Rahmenbedingungen sind und bleiben in erster Linie die Patienten, Heimbewohner und Pflegebedürftigen. Zusammen mit den Angehörigen sind das eigentlich unsere natürlichen Verbündeten. Die Pflege wird sich wohl kaum alleine aus dem Sumpf ziehen. Man muss also Interessen zusammenführen und damit Prozesse verstärken, so dass das Thema überhaupt einmal für politische Entscheidungsprozesse relevant wird.

Das Thema Pflege ist nach wie vor ein marginaler Unterpunkt unter dem Stichwort Gesundheitspolitik. Das steht in keinem Verhältnis zur realen Bedeutung in der Gesellschaft, mit zig Millionen betroffenen Patienten, Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und natürlich den Pflegekräften.
 
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Sr.Hilde

Sr.Hilde

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Hallo in die Runde,

ich habe die gelbe Karte selbstverständlich gezogen. M.E. könnte man auch schon die gelb-rote Karte geben.

Die hier geäußerte Kritik am DBfK ist mir zu schwammig und erschließt sich mir damit auch nicht. Konstruktive Kritik zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Misere in der Pflege auch seine Ursachen darin hat, dass Pflegekräfte sich nicht öffentlich äußern und viel zu wenige sich organisieren. Die Organisierten streiten sich dann auch noch darum, welche Interessensvertretung denn wohl die bessere Wahl sei.

Ich werde jedenfalls nicht müde, immer wieder auf die mieserablen Zustände hinzuweisen und dazu aufzufordern sich für bessere Bedingungen zu engagieren, statt still zu jammern.

In der Anlage die aktuelle Presseerklärung des DBfK.

Herzliche Grüße
Heike Bülken-Hinrichs
 

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petzinato

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hallo- Vieleln Dank für den Link.
Habe auch sofort eine rote Karte abegschickt in der Hoffnung das es was bewirkt. eienn schönen Tag
 
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dr.poops

AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

ich bin beileibe kein großer fan der "pflege-FDP" und das "die schwester/der pfleger"-vereinsorgan ("die brigitte der pflege") ertrage ich nicht für fünf minuten. nichtsdestotrotz hab ich nun aber das glebe kärtchen an unsere frau bundesmerkelin abgeschickt, wobei ich ähnlich wie "schwester hilde" finde, dass rot/gelb oder gleich rot toller wäre. wir können uns hier natürlich weiterhin alle am pc gegenseitig die bildschirme vollnerden, welcher verband ist der dollste, wer hat den größten durchblick, wer checkt wo am meisten, aber unterm strich muss man sagen - bringen tut das dann doch herzlich wenig. möglicherweise pellt sich die frau doktor merkel ein dickes ei auf die aktion - also muss ihr mit den gelben karten dermaßen der server dichtgedullert werden, bis die frisur wackelt. also, wenn die leute nun schon nicht per e-mail "protestieren" können/wollen, dann sollen sie halt in ihrem saft schmurgeln. setz' ich eben schon mal kartoffeln auf.
 
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dr.poops

AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

hinzuzufügen wäre lediglich, dass ich von der ganzen aktion nichts mitbekommen hätte - hätte mir "schwester hilde" nicht von der gelben karte erzählt. es wäre schon sinnvoll, dass betriberäte entsprechendes infomaterial aushängen, dass die aktion in den zeitungen vorgestellt wird und nicht in den üblichen nerd-foren wie "facebook". für nichts in der welt würde ich diesen geisteskranken mr.zuckerberg mit meinen daten supporten und mag es auch noch so abgefahren und toll sein - die breite masse, von der man etwas will (hier: gelbe karten wegschicken), erreicht man über zeitungen und die glotze. warum sitzt nicht mal jemand vom DBfK bei "Anne Will" - gut, muss die natürlich auch wind von der aktion kriegen, das ist logisch. aber dann muss da auch jemand hin, der frei sprechen kann und auf den pudding haut.
hier ist demnächst eine demo - geht die hälfte wieder nicht hin. aber mal eben mit der maus frau merkel mit einer gelben karte "bedrohen", das finden sie alle geil und halten es tatsächlich für ein politisches statement. kann man dann später auch nochmal gucken, wer von den ganzen "facebook"-fratzen das "gut findet". GUT FINDEN?! BRENNEN MUSS ES! schönen feierabend.
 
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Fripi

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AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

@dr.poops

Ich gebe dir mal recht und unrecht, ja du hast recht und grundsätzlich ist jede Aufmerksamkeit wichtig, deswegen habe ich jetzt auch mal die Karte abgeschickt, denn schaden kann es in der tat eher nicht.
Die Frage ist was es bringt, und bisher sind kaum ausreichende Verbreitungswege organisiert worden, die Werbung an sich dafür ist... naja, amateurhaft und zu guter letzt bleibt das Problem: Was tun wir wenn wir erfolg haben? Wenn jetzt niemand in den Talkshows sitz, jetzt schon keiner repräsentativ in der Öffentlichkeit auftreten kann, wer soll es dann tun? Noch schlimmer, was wenn dann tatsächlich einer der Wirtschaftlcih geschulten wahnsinngen uns repräsentiert? Was dann?
Ich glaube aber nciht daran das diese Aktion singulär ernsthafte Erfolge haben wird, deswegen kanns wohl nix schaden :D

Und ich gebe dir teilweise auch recht, das auf Facebook setzen ist nicht ausreichend, wenngleich is es für wichtig halte trotzdem *auch* auf solche Medien zu setzen und alternative Kommunikationsformen zu nutzen.

lg, Nils

PS: Brennen muss es! Geht auf die Straße!
 
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Humanitäre Hilfe
Weiterbildungen
Algesiologische Fachassistenz
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dr.poops

AW: Aktion Gelbe Karte des DBfK

hallo, fripi:)! diese "gelbe karte" abzuschicken hat mich keinerlei mühe gekostet, ein klick und weg war das ding. zur demo zu gehen erfordert aber noch mehr: zeit (ist natürlich doof, wenn ich arbeiten muss), bei kälte und regen (hier im grunde immer...) trotzdem nach draußen zu gehen und sich dann ggf. noch mit besorgten bürgerInnen auseinander zu setzen, weil die vielleicht erstmal sparsam gucken und fürchten, wenn die pflege auf die straße geht, dann hat sie vielleicht keine lust mehr, sich um die patienten zu kümmern. krankenpflegepersonal kann man immer damit erpressen, dass demo's oder gar streiks zulasten der patienten geht, denn wer sich außerhalb der station (oder sonstwo) auhält, ist eben nicht im dienst (und "dienst" kommt von "dienen"). und um zu verdeutlichen, WARUM es einem stinkt (und warum es einem schon seit jahren stinken sollte!), muss man sich damit beschäftigen, dass man bestimmte dinge nicht mehr schafft und auch nicht mehr ertragen kann. wir haben uns in all den berufsjahren angewöhnt, unsere gefühle ins kalte zu drehen - wut, scham, ekel, frustration, all das haben wir uns sukzessive abgewöhnt und schleppen diesen ganzen scheiß mit uns herum. denn wir dienen schließlich, der patient ist der könig und soll nicht mit unserer gefühlswelt belastet werden. jetzt auf die straße zu gehen, fordert viele kollegInnen in der tat emotional heraus - tatsächlich sind sie unzufrieden, gestresst oder gar ausgebrannt, na sieh mal einer an, wer hätte das gedacht? natürlich ist es sinnvoll, die e-medien in den informationsflow einzubinden, weil sie von vielen genutzt werden. aber wenn man nun schon den ganzen kram an die bundeskanzlerin schickt, dann kann man eigentlich auch zusehen, dass das ganze für eine wesentlich breitere masse zugänglich gemacht wird, als denjenigen, die sich hier im "board" oder auf "fakebook" gegenseitig bestätigen. die bürgerInnen sollten die gelegenheit haben, kontroverse debatten zum thema pflegenotstand verfolgen zu können - sie sollten sehen, wie irgendein "gesundheitsspezialist" aus der regierung sich um kopf un kragen redet, weil man ihm die zahlenkolonnen nicht mehr glaubt. da muss jemand von der gewerkschaft oder dem DBfK sitzen, der da paroli bietet - ohne dass die gefahr besteht, den job zu verlieren. es bringt ja nicht viel, sich gegenseitig zu erzählen, wie übel es in deutschen kliniken zugeht, wenn man andererseits zu hören kriegt, "wenn dich das so stresst, ist das vielleicht nicht das richtige für dich." zumal frau merkel das wahrscheinlich sogar längst weiß. oder ihr debil grinsender gesundheitsminister, der immer ganz eifrig vor den ihm vor die nase gehaltenen mikrofonen herumgockelt. eine "jetzt ist schluss"-aktion in der größe von "stuttgart21", haha, das wäre cool!
 
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