Ärger mit dem Rentenversicherungsträger

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janineisabella

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Hallo erstmal,
ich bin neu hier und hoffe nun, im richtigen Forum zu sein. Ich bin Pflegefachkraft und seit längerer Zeit durch morbus bechterew und Polyarthritis krank geschrieben. Über die Jahre immer wieder versucht zu arbeiten und dann wieder krank. Durch die Rentenversicherung hatte ich schon eine Maßnahme begonnen und musste diese nach zehn Monaten abbrechen da die Krankheit sich zu dieser Zeit durch Schübe verschlimmerte und damals noch um die Diagnose "gestritten" wurde. Nun bin ich seit Februar wieder krank und muss einen regelrechten Kampf gegen die RV führen. Mein Reha Fachberater meinte, ich solle eine Wiedereingliederungsmaßnahme durchführen und danach wieder in meinen Beruf eingegliedert werden, obwohl Gutachten der Reha Klinik und meiner Ärzte vorliegen. Ich hatte schon zwei Termine bei diesem Berater und er ist der Meinung ich wäre 1. zu alt mit 52 um eine Weiterbildung zu machen und 2. kein Durchhaltevermögen da ich unter Schmerzen leide, Medikamente nehme und und und. Bei meinem letzten Termin ging es um Verstorbene und als ich etwas über die Pflege Verstorbener sagte, meinte er: Verstorbene werden nicht mehr gepflegt! Ich würde gerne eine Weiterbildung zur Pflegeberaterin nach §7a,SGB XI machen. Die letzte Maßnahme über die RV war die Pflegefachberaterin und der Berater meinte, dass hatten Sie schon. Diese Maßnahme war 2007 und da ging es um die Pflegefachberaterin im Gesundheits - und Wellnessbereich. Als ich erklären wollte dass dies etwas völlig anderes ist, meinte er nur, das kommt aufs Gleiche. Er dreht mir das Wort im Mund herum, streitet ab was er vorher gesagt hatte und zweifelt mein Wissen als Pflegefachkraft an. Als ich ihm mitteilte, ich würde mir einen Anwalt nehmen, meinte er , ich solle ihm nicht drohen das würde ihn nicht beeindrucken und jetzt bekäme ich einen Ablehnungsbescheid. Anrufe beim RV nutzen nicht, dort heißt es nur, wir sind nicht zuständig, das müssen Sie selbst mit dem Reha Berater klären. Ich nehme seit einiger Zeit regelmäßig Cortison und komme zurecht, darf nur nicht mehr in die Pflege und habe dies auch von mehreren Seiten schriftlich. Ich bin mittlerweile so mürbe dass ich wahrscheinlich doch wieder arbeiten gehe und hoffe dass nichts passiert. Kann mir jemand einen Rat geben wo ich Hilfe finden kann. Ich möchte doch auch - und trotz meiner Krankheit wieder arbeiten können und auch im Sozial/Gesundheitswesen bleiben.
Vielen Dank jetzt schon für eure Antworten.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Pflegefachkraft
S

schmetterflink

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AW: Ärger mit dem Rentenversicherungsträger

bist du in der Gewerkschaft? Ansonsten würde ich dort eintreten und zusammen mit der Gewerkschaft gegen diese Sachbearbeiter vorgehen. Die unterstützen dich auch in rechtlichen Bereichen.

Aber auch ohne Gewerkschaft kannst du einen Anwalt aufsuchen und dich dort beraten lassen.

Nimm zu solchen Terminen deine Arztberichte mit, in denen deine Erkrankung mit den Beschränkungen aufgeführt sind. Und noch eins, lass dich nicht vom Sachbearbeiter einschüchtern. Wende dich zur Not an den Vorgesetzten und drohe mit der Öffentlichkeit. ( funktioniert aber nur wenn man wirklich zu diesem Schritt bereit ist)

viel Erfolg
schmetterflink
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
ambulante Pflege
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