Abrechnung von Leistung bei geistig behindertem Patienten - Großer Zeitaufwand

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operat0r

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Guten Morgen liebe Kollegen,
ich habe folgendes Problem:
Ich habe in der ambulanten Pflege einen geistig behinderten Patienten, der unter Zwängen leidet.
Dementsprechend dauern die zu erbringenden Leistungen deutlich länger, als der Gesetzgeber es vor sieht.
Eine normale Grundpflege dauert trotz aller Mühen bestimmt schon 1 1/2 Stunden. Von der Med-Gabe,etc. will ich mal gar nicht sprechen.
Nun habe ich irgendwo mal gelesen, dass man diesen Mehr-Aufwand auf Grund der geistigen Behinderung mit der Kranken/Pflege-Kasse verrechnen kann.
Allerdings finde ich es nicht mehr wieder?
Hat jemand von euch vlt. eine Idee, wo ich dazu etwas finden kann?
Danke
 
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Fachgebiet
ambulante Pflege
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Lisy

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Hallo operatOr,
ist mir neu, das der Gesetzgeber Zeiten hinterlegt hat. Mir ist auch nichts von einer zusätzlichen Bezahlung wegen einer geistigen Behinderung bekannt.
Meines Wissens kann man nur eine 2. Pflegekraft mit der Kasse abrechen, wenn der MDK bestätigt, das für die Versorgung 2 PK notwendig sind.
Einzige, jedoch nicht wirklich gesetzeskonforme Möglichkeit ist den Mehraufwand über die niederschwellige Betreuung abzurechnen.
Gruß Lisy
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
pdl
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