7-Tage-Woche

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billybreifei

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25.08.2002
14482
Hat jemand Erfahrungen mit der 7-Tage-Woche im APH gemacht und kann mir darüber berichten?

Wir sind nämlich gerade krampfhaft auf der Suche nach einem neuen Arbeitszeitmodell.
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
Bethke Axel

Bethke Axel

Mitglied
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27.02.2002
24118
Hallo billybreifei,
du willst doch nicht wirklich Überlegungen zu einer 7-Tagewoche anstellen????
Das würde ja bedeuten, dass du jeden Tag im Jahr ausser Urlaub und Feiertage arbeiten würdest!!!!!
Ich denke alles was mehr als eine 5,5 Tagewoche hinausgeht ist nicht gut für die Gesundheit und für das Betriebsklima.
Arbeitszeitmodelle gibt es natürlich sehr viele, am besten ist eine sehr flexible Einteilung der Schichten, Schichtlängen etc.
Gruß
Axel
 
Qualifikation
Ltd. Krankenpfleger
Fachgebiet
Chirurgische Ambulanz/ Internistische Aufnahmestation
B

billybreifei

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25.08.2002
14482
Da haben wir uns wohl missverstanden...

Ich habe mal von einem Modell der 7-Tage-Woche gehört, bei dem 7 Tage 10 Stunden (zuzüglich 2,5 Stunden Pause) lang gearbeitet wird und anschliessend folgen 7 freie Tage (= 35 Stunden-Woche über 14 Tage betrachtet). D.h., der Spätdienst entfällt.

Jetzt wüsste ich gern mehr darüber. Vor allem ob und welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt.

Gruss Billy
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
T

tschulteho

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29.10.2004
45141
Also, wass Du da vorstellst ist ein Arbeitszeitmodell, dass eine Absprache mit Betriebsrat oder MAV beinhaltet.

Es bedeutet für euch, dass ihr an den freien Tagen im Urlaub keinen Urlaub angerechnet bekommt - sondern dieser Zeitraum als Frei gerechnet werden kann ( je nach Absprache im Arbeitszeitmodell). Ebenso bedeutet dies für euch, dass wenn ihr Krank werdet, ihr im Frei keine Krank angerechnet bekommt. Ansonsten ist es Personalintensiv und bei Ausfällen in der Gegenschicht kann es zu engpässen in der Versorgung kommen ( oder ihr schiebt dann alle Teildienst).

Ich persönlich würde dieses Arbeitszeitmodell nicht wollen. Es gibt in unserer Stadt einen ambulanten Pflegedienst der so arbeitet. 2Mitarbeiter versorgen eine Pflegetour im Wechsel - wenn der eine in Urlaub ist, muss der andere doppelt arbeiten. Sehr angenehm das ganze ! :dagegen:
 
Qualifikation
Krankenpfleger / stellv. Pflegedienstleitung /Wundmanager / Praxisanleiter
Fachgebiet
Sozialstation
Weiterbildungen
Qualitätsmanagement
B

billybreifei

Mitglied
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25.08.2002
14482
Also, wass Du da vorstellst ist ein Arbeitszeitmodell, dass eine Absprache mit Betriebsrat oder MAV beinhaltet.

>>> das ist mir schon klar. dessen sind wir uns bewußt! <<<

Es bedeutet für euch, dass ihr an den freien Tagen im Urlaub keinen Urlaub angerechnet bekommt - sondern dieser Zeitraum als Frei gerechnet werden kann ( je nach Absprache im Arbeitszeitmodell). Ebenso bedeutet dies für euch, dass wenn ihr Krank werdet, ihr im Frei keine Krank angerechnet bekommt.

>>> das ist bei uns ohnehin schon so :-( <<<


Ich persönlich würde dieses Arbeitszeitmodell nicht wollen.
>>> Hast du einen anderen Vorschlag? Gibt es ALternativen? Denn bei unserer derzeitigen personellen Situation ist die Arbeit einfach nicht qualitätsgemäss zu schaffen, hinzu kommt, dass für alle MA, die derzeitig noch voll arbeiten, die 35-Stunden-Woche geplant ist, um mehr Personal einstellen zu können, das flexibler eingesetzt werden kann. Bei unserem derzeitigen Arbeitszeitmodell steht unterm Strich das Wort "Burnout" ...<<<
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
M

Markus Schmidt

Mitglied
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31.01.2001
50679
Hallo!

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann sucht ihr nach einem neuen "Arbeitszeit-Modell", um die knappe oder katastrophale Personal-Situation auszugleichen.

Hmmmm, schwierig. Was mir einfällt ist z.B. eine Art von Kernarbeitszeit, d.h. ihr müsstet überlegen, wann ist der größte Arbeitsaufwand... ! Also Arbeitszeit so gestalten, das kein "Leerlauf" entsteht.

Grüsse aus Köln

Markus
 
Qualifikation
Case-Management
Fachgebiet
operative Intensivpflege
B

billybreifei

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Themenstarter/in
25.08.2002
14482
Hallo Markus!

Ja, da hast du mich richtig verstanden :)

Das Problem liegt auch darin, dass wir bei dem neuen Arbeitszeitmodell Teildienst eher vermeiden wollen, da wir hier in MV ne ganz blöde Infrastruktur haben...!

LG Billy
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
J

Jochen Gust

Mitglied
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Hallo Billy,

ich habe nach diesem Modell gearbeitet - und fand es gar nicht schlecht. Allerdings war es für einige Kollegen zuviel (psychische Belastung), da wir ausschließlich mit Demenzkranken ab PS II arbeiten. Zudem sind bei uns dazu damals Führungsfehler gemacht worden, wie ich finde.

Im Unternehmen für das ich Arbeit gibt es aber auch eine Einrichtung die dieses Modell durchführt - und die Mitarbeiter sind es sehr zufrieden. Du kannst auch ins Forum des Entwicklers des Modells schauen und ihn gegebenenfalls direkt ansprechen:

Johannes Petzold (Heimleiter) wird Dir sicher sehr gerne Auskunft geben. Du findest Ihn im Haus Maranatha: www.altenpflege-heute.com

Grüße


Jochen
 
Qualifikation
Angestellter
Fachgebiet
Angehörigenberatung &amp; Öffentlichkeitsarbeit
Bethke Axel

Bethke Axel

Mitglied
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27.02.2002
24118
Hallo billybreifei,
du wirst mit der Lösung von 7 Tagen am Stück á 10 Stunden gegen das Arbeitszeitgestz verstossen.
Nach dem Arbeitzeitgesetz darf man nur maximal 60 Stunden in der Woche arbeiten und dies auch nur bei vorhandenen Ausgleichszeiträumen, die bei euch ja gegeben wären. Aber das ganze auch nur an 60 Tagen im Jahr. Somit ist euer System schon von vornherein Verboten.
Grüsse
Axel
 
Qualifikation
Ltd. Krankenpfleger
Fachgebiet
Chirurgische Ambulanz/ Internistische Aufnahmestation
B

billybreifei

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
25.08.2002
14482
Hallo Jochen!

Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mich dort mal umschauen und nachfragen...

LG Billy
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
B

billybreifei

Mitglied
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Themenstarter/in
25.08.2002
14482
Hallo Axel!

Hast Du schon davon gehört??? ArbZG § 7 Abweichende Regelungen

LG Billy
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
J

Jochen Gust

Mitglied
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Hallo billybreifei,
du wirst mit der Lösung von 7 Tagen am Stück á 10 Stunden gegen das Arbeitszeitgestz verstossen.
Nach dem Arbeitzeitgesetz darf man nur maximal 60 Stunden in der Woche arbeiten und dies auch nur bei vorhandenen Ausgleichszeiträumen, die bei euch ja gegeben wären. Aber das ganze auch nur an 60 Tagen im Jahr. Somit ist euer System schon von vornherein Verboten.
Grüsse
Axel

Hallo Axel,

das ist schlicht falsch. Max. 60 Stunden die Woche - ist klar. Aber wann endet die Woche? Nehmen wir einmal an, Dein Dienst beginnt Mittwoch. Dann arbeitest Du 5 Tage a 10 Stunden und die Woche ist vorbei = 50 Stunden. Montag beginnt eine neue Woche und Du arbeitest dann nur 3 Tage a 10 Stunden = 30 Stunden und hast dann seiben Tage frei. Das Arbeitszeitgesetz bleibt völlig unberührt.

Grüße

Jochen
 
Qualifikation
Angestellter
Fachgebiet
Angehörigenberatung &amp; Öffentlichkeitsarbeit
M

Markus Schmidt

Mitglied
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31.01.2001
50679
Hallo!

Die "Woche" ist kein schwammiger Begriff, sondern klar definiert (u.a. im BAT). Die Woche beginnt am Sonntag um 0:00 Uhr, also Mitternacht und endet genau 7 Tage später.
Das ist nicht nur wegen der Höchstarbeitszeit wichtig, sondern auch Überstunden werden anhand dessen definiert.
Die wöchentliche Höchstarbeitszeit beträgt 48 Stunden und kann auf max. 60 Stunden verlängert werden in bestimmten Bereichen (z.B. Gastronomie, Gesundheitswesen...).
Diese Regelung wird ein wenig aufgeweicht, zwischen zwei freien Tagen dürfen max. 78 Stunden gearbeitet werden, dabei ist natürlich die wöchentliche Arbeitszeit zu beachten.

Markus
 
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Case-Management
Fachgebiet
operative Intensivpflege
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Timmy1900

Neues Mitglied
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Hat jemand Erfahrungen mit der 7-Tage-Woche im APH gemacht und kann mir darüber berichten?

Wir sind nämlich gerade krampfhaft auf der Suche nach einem neuen Arbeitszeitmodell.
also wir arbeiten nach der 7 Tage /Woche das heist 7 Tage Dienst 7,7 Stunden 1. Woche 2. Woche 3 Tage 7.7. Stunden
Also 7 Tage an Stück sind schon viel und wenn man dann nur Frühdienst oder Spätdienst hat.
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Pflegestation
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haus maranatha

Gesperrter Benutzeraccount
Die 7-Tage-Woche in der pflegerischen Praxis

wurde von mir iniziiert und wird seit nunmehr 12 Jahren erfolgreich praktiziert. Das Modell hat den Schichtdienst abgelöst. Es gibt keine Überstunden mehr. Die Wochenarbeitszeit reduziert sich auf 35 Stunden. Sie widerspricht dem Arbeitszeitgesetz nicht, wenn sie intelligent gelöst wird. ansonsten würde jeder Schichtdienst dem Arbeitszeitgesetz widersprechen, denn da wird in aller Regel 12 Tage am Stück gearbeitet!

Wie Jochen bereits sagte, muß das jedes Team für sich selbst herausfinden, ob und wie es umgesetzt wird. Wenn wie bei Jochen ausschließlich psychisch belastende Bewohner zu pflegen sind, sollte vielleicht eine Modifizierung vorgenommen werden. Aber das ist Sache des jeweiligen Teams, die vor Ort gegebenen Möglichkeiten auszuloten. Hier ist abgesehen vom Grundkonzept Creativität gefragt.

Gruß

Johannes Paetzold
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Leitung
Bethke Axel

Bethke Axel

Mitglied
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27.02.2002
24118
Hallo Johannes,
was heißt " Das System hat den Schichtdienst abgelöst "? Arbeitet ihr jetzt nur noch Vormittags, oder gibt es 3 Arten von Kollegen, die einen die Frühdienst machen, die anderen die Spätdienst machen und die restlichen machen Nachtdienst?
Wir haben gerade bei uns im Reinigungsdienst die 6 Tagewoche eingeführt, dass heißt die Kolleginnen arbeiten 12 Tage am Stück. Das ist total Gesundheitsbelastend und der Krankenstand ist explosionsartig in die Höhe geschnellt. Nun sind wir am überlegen wie wir dies wieder ändern können.
Berichte doch mal wie ihr das gelöst habt.
Grüsse
Axel
 
Qualifikation
Ltd. Krankenpfleger
Fachgebiet
Chirurgische Ambulanz/ Internistische Aufnahmestation
H

haus maranatha

Gesperrter Benutzeraccount
Nein, Axel, in der Vollschicht arbeitet der MA an 7 Tagen von morgens bis abends und wird von der Nachtwache abgelöst. Dann hat der MA 7 Tage frei! Im Teildienst werden die MA so eingesetzt, wie sie benötigt werden, um die Vollzeitkräfte zu unterstützen.

Du hast Recht, die 12 Tage am Stück belasten die Gesundheit, das Familienleben und die sonstigen sozialen Beziehungen. Bei uns ist der Krankenstand auf unter 1 % der jährlichen Arbeitszeit zurückgegangen, Unfallfolgen auch aus dem privaten Bereich mal ausgenommen. Willst du Details über mein Arbeitszeitmodell haben, besuche auf meiner Seite einfach mal das Forum. Dort ist alles ausführlich geschildert einschließlich der Auswirkungen.

Sollten sich dennoch weitere Fragen ergeben, die noch nicht beantwortet wurden, immer schreib sie auf. Ich antworte mit Sicherheit. Dann haben auch alle anderen Leser was davon. Meine Seite: http://www.altenpflege-heute.com

Grüße
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Leitung
B

billybreifei

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
25.08.2002
14482
Hallo Johannes!

Ich habe deine Hp besucht und auch im Forum nachgelesen. Das Konzept der 7-Tage-Woche im Haus Marantha stellte ich meiner HL, PDL und MAV vor und stieß im Großen und Ganzen auf Ablehnung. Leider.
Denn ich war von dem Konzept total begeistert.
Die PDL hatte Bedenken, wie es sich im Krankheits- oder Urlaubsfall gestalten würde; die MAV sprach sich dagegen aus, dass unsere Vollzeitkräfte (die wenigen noch verbliebenen) auch auf 35 Stunden runter gehen müssten... Einzig und allein die HL war etwas interessiert.

Allerdings liegt das nun schon ne ganze Weile zurück und bis heute wurde nie mehr darüber gesprochen... Schade.
Mich würde nun als Argumentationshilfe ein Dienstplanbeispiel von Euch interessieren... Wäre es möglich, mir eines zuzusenden?

LG Billy :)
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
Behindertenhilfe
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julia anna

Mitglied
Basis-Konto
09.12.2004
25712
www.recdir.com
:) Hallo,
unser Arbeitszeitmodell zur Zeit = 5 Tage Woche und viele Kollegen sind zufrieden damit .
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Alten-Pflegeheim
H

haus maranatha

Gesperrter Benutzeraccount
Hallo billybreifei,
du wirst mit der Lösung von 7 Tagen am Stück á 10 Stunden gegen das Arbeitszeitgestz verstossen.
Nach dem Arbeitzeitgesetz darf man nur maximal 60 Stunden in der Woche arbeiten und dies auch nur bei vorhandenen Ausgleichszeiträumen, die bei euch ja gegeben wären. Aber das ganze auch nur an 60 Tagen im Jahr. Somit ist euer System schon von vornherein Verboten.
Grüsse
Axel
Sehr geehrter Herr Bethke,

die meiste Ahnung von Kindererziehung haben immer jene, die keine Kinder haben. Genau so verhält es sich mit diesem Thema hier.

1. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, daß im herkömmlichen Schichtdienst 12 Tage am Stück gearbeitet wird? Wir haben es in der Praxis also mit einer 12-Tage-Woche zu tun! Und fragen Sie ruhig einmal die Pflegekräfte, die ihre Überstunden abzuleisten haben, auf wieviele Stunden sie in der 12-Tage-Woche wirklich kommen.

2. Bei der 7-Tage-Woche arbeitet der Arbeitnehmer in der einen Arbeitswoche 2, bzw. 3 Tage, gleichbedeutend mit 20, bzw. 30 Arbeitsstunden in der Woche und in der anderen Arbeitswoche 4, bzw. 5 Tage, gleichbedeutend mit 40, bzw. 50 Arbeitsstunden in der Woche. Wobei durchaus auch eine Regelung 3/4 Tage und 4/3 Tage realistisch erscheint.

3. Die gesetzliche Regelarbeitszeit sind täglich 8 Arbeitsstunden. In der 7-Tage-Woche werden die zulässigen 10 Arbeitsstunden täglich abgeleistet. Gemäß Arbeitszeitgesetz sind die zusätzlichen 2 Std. täglich zeitnah auszugleichen. 7 x 2 Stunden ergibt 14 auszugleichende Stunden. Sie dürfen gern nachrechnen, wieviel Stunden hingegen in der 7-Tage-Woche mehr Freizeit zur Verfügung stehen, als in jedem Schichtdienst!

4. Warum sagen Sie nichts über den Freizeitwert von 2 Tagen nach 12 Tagen Dienst und dem Freizeitwert von 7 Tagen nach 7 Tagen Dienst? Vor allem, wenn Arbeitnehmer endlich wieder auch ihr Privatleben regelmäßig planen dürfen ohne befürchten zu müssen, daß sie aus dem Frei geholt werden. Mit einer Ausnahme: Wenn in der Gegenschicht "Land unter" vorkommen sollte - und das ist in unserem Betrieb nur ein einziges Mal in 12 Jahren passiert!

5. Warum sagen Sie nichts über die Zeitersparnis für den Arbeitnehmer, der statt 24 Wegzeiten zur und von der Arbeitsstelle nur noch 14 Wegzeiten von seiner Freizeit abzuziehen hat? Bei nur 15 min. Arbeitsweg sind das NUR 300 min. oder 5 Stunden in 4 Wochen! Und das ZUSÄTZLICH zu den 14 Stunden im 4-Wochen-Turnus!

6. Warum sagen Sie nichts über den Erholungswert von längeren Pausen an einem Arbeitstag (2 bis 2,5 Std.) gegenüber überlicherweise 15 bis 30 min.?

7. Warum sagen Sie nichts über die Kostenersparnis für den Arbeitnehmer, der statt 12 x nur noch 7 x zur Arbeit fahren muß?

8. Warum sagen Sie nichts über die höhere Vergütung für weniger Arbeit - da die Verkürzung der Arbeitszeit ja immerhin bei vollem Lohnausgleich stattfindet?

9. Warum sagen Sie nichts darüber, daß künftig keine Überstunden mehr anfallen können? Arbeit über 10 Stunden täglich sind gesetzlich verboten!

10. Warum sagen Sie nichts darüber, daß in der 7-Tage-Woche ein Arbeitnehmer von 52 Wochen im Jahr nur 23 Wochen real zu arbeiten hat?

11. Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, daß die Pflegebedürftigen weniger Probleme machen, wenn sie einen geregelteren, kontinuierlichen Tagesablauf ohne Hektik und Stress erleben? Daß dies sich auf die Belastung der Mitarbeiter nur positiv auswirken wird?

Eines will ich aber nicht ungenannt lassen:

FEHLENDE MITARBEITER KANN DIE 7-Tage-Woche ALLERDINGS NICHT ERSETZEN. Doch dafür ist sie auch nicht gedacht!
 
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Altenpfleger
Fachgebiet
Leitung
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