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Jens Spahn zu Schutzmasken

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Bis Ende der Woche sind insgesamt 37 Millionen Schutzmasken in Deutschland angekommen. "Es ist uns gelungen, Schutzausrüstung zu besorgen und zu verteilen.",...
Christian Kröhl
Dieses Schaulaufen ist wahrlich unerträglich. Erst werden jahrelang die Katastrophenschutzbestände aufgelöst und veräussert, das Gesundheitswesen aggressiv privatisiert, Bettenkapazitäten und Personal abgebaut - und jetzt, 2 Monate in der Krise, kommt der Herr Jens Deutschland-ist-gut-vorbereitet Spahn auf die Idee, Schutzausrüstung für das Kanonenfutter "Pflegekräfte" zentral zu beschaffen. Wohlgemerkt, für die, die schon seit Wochen mit unvollständigen, untauglichen Schutzausrüstungen arbeiten müssen und sich, ihre Familien und ihre Patienten gefährden.

Tipp einer Pflegefachkraft, Herr Spahn: kommen Sie aktuell besser nicht in die Nähe einer Intensivstation. Schon gar nicht mit einer Merci-Packung, wenn Sie nicht Gefahr laufen wollen, dass man sie Ihnen bis zum St.-Nimmerleinstag um die Ohren haut.
 
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