Intelligenzminderung

Leitlinie S2k Intelligenzminderung 028-042

Bitte erst einloggen
Gründe für die Themenwahl:
  • Häufigkeit von Intelligenzminderung (Prävalenz bis 3%)
  • Hohe Vulnerabilität für koinzidente psychische und somatische Störungen
  • Keine deutschen Leitlinien bezüglich altersadaptierten diagnostischen und therapeutischen Vorgehens
  • Diagnostische und therapeutische Unsicherheiten
  • Rechtliche Implikationen
Zielorientierung der Leitlinie:
  • Diese Leitlinie soll einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens und eine gute klinische Praxis vermitteln. Eine gute klinische Praxis beruht einerseits auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und andererseits auf gesetzlichen Bestimmungen und muss ethische Überlegungen berücksichtigen.
  • Ebenso wie das Ziel anderer Leitlinien ist die Implementierung in die klinische Praxis und die Verbesserung dieser auch das Ziel der vorliegenden Leitlinie.
  • Sie soll Empfehlungen zur entwicklungsassoziierten Diagnostik der Intelligenzminderung als klinisch und testpsychologisch festgestellte Beeinträchtigung verschiedener Funktionen geben.
  • Ein weiteres Ziel dieser Leitlinie ist es, Empfehlungen zur speziellen Diagnostik und Therapie der bei Menschen mit Intelligenzminderung häufig auftretenden Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen zu geben.
  • Da Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen vulnerabler bezüglich des Auftretens somatischer und psychischer Störungen sind und damit mehr oder weniger assoziiert Probleme in der Impulskontrolle auftreten, soll diese Leitlinie auf spezielle Aspekte des selbstverletzenden Verhaltens, des fremdaggressiven Verhaltens und des Substanzkonsums eingehen. Darüber hinaus gibt sie Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von Schmerz, zu sexuellen Besonderheiten und nicht zuletzt zu forensischen Aspekten ab.
Autor
Christian Kröhl
Downloads
1
Aufrufe
74
Erstellt am
Letzte Bearbeitung
Bewertung
0,00 Stern(e) 0x bewertet

Weitere Ressourcen von Christian Kröhl