Hypersalivation

Leitlinie S2k Hypersalivation 017-075

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Gründe für die Themenwahl:
Eine Hypersalivation ist als begleitendes Symptom häufig zu finden bei Patienten mit schweren neurologischen Defiziten, trauma- oder tumor(-therapie)bedingten Defektstörungen im Kopf-Hals-Gebiet oder auch als Nebenwirkung in der Therapie mit Neuroleptika. Die deutliche Bandbreite der Genese und der vielgestaltigen Aspekte der Grunderkrankungen haben direkten Einfluss auf die Behandlungsoptionen, deren Auswahl verschiedene Patientensituationen und Behandlerspezifika zu berücksichtigen hat.

Neben neueren Methoden in der Schluckdiagnostik und -therapie verändert sich durch die erste zugelassene medikamentöse Therapie mit Glycopyrrolat bei Kindern und Jugendlichen sowie durch die kürzlich abgeschlossene Zulassungsstudie von einem Botulinumtoxinpräparat bei Erwachsenen die Bewertung der Therapieentscheidung von invasiven Therapien wie der Unterkieferspeicheldrüsenentfernung oder der Strahlentherapie.

Zielorientierung der Leitlinie:
Ziel dieser Leitlinie ist die Förderung einer qualitativ hochwertigen fachärztlichen Versorgung von Patienten mit Hypersalivation. Angestrebt wird eine sinnvolle Diagnostik und Therapie auf dem derzeitigen Stand fachlicher Kenntnisse.
Autor
Christian Kröhl
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